The short story formerly known as Yours to keep (9)

Ja, zu einem neuen Namen gehört natürlich auch eine neue Episode unserer losen Kurzgeschichtenserie Yours to keep Gebunden, und auf die habt ihr ja ohnehin schon viel zu lange gewartet, deswegen ist sie hier nun ohne weitere Umschweife:

Heute

Aus der Ferne schwebt unsere Welt majestätisch ruhig im scheinbar leeren Raum, eine blaue Kugel mit weißen Schlieren vor dem schwarzen, mit Lichtpunkten übersäten Hintergrund des Alls. Sie wirkt friedlich und makellos von hier, und obwohl das ein erfreulicher Anblick sein mag, gibt es für eine interessante Geschichte nicht viel her.

Von hier aus können wir nicht einmal erkennen, ob dieser Planet bewohnt ist, und während das für manche von uns keine unangenehme Vorstellung sein mag, wollen wir doch nicht länger verharren, sondern uns diese zauberhafte Rarität, diesen Planeten mit all seinen Billionen Lebewesen, jedes mit seinen eigenen (zugegeben: teilweise sehr begrenzten) Zielen und Wünschen, jedes mit seinen eigenen Freuden und Schmerzen, genauer ansehen.

Und weil auch allmächtige auktoriale Erzähler nicht vor den Schwächen gewöhnlicher Sterblicher und der Leimrute der Gewohnheit gefeit sind, wählen wir für unsere Betrachtung nicht etwa eine Gruppe von belgischen Kartoffelkäfern, oder eine Flechte unter dem Polarlicht, sondern einen jungen Mann, der eine zumindest scheinbar junge Frau an der Hand durch das Gedränge der Straßen Kairos zieht, während sie ihre Umgebung anstarrt mit großen, angstgeweiteten Augen und dem orientierungslosen Blick der geistig Zurückgebliebenen. Und der Zeitreisenden.

Wir wissen natürlich noch, dass Haru eigentlich kein bisschen mehr eine Zeitreisende ist als jeder von uns: im Tempo von einer Minute pro Minute, einer Stunde pro Stunde, eines Tages pro Tag, eines Jahres pro Jahr, ist sie durch die Zeit gereist, von einem Jahr lange vor Beginn unserer eigenen Zeitrechnung, als Aberglaube und Vorurteil noch den Geist der Menschen beherrschten, und die nackte Gewalt ihren Körper, bis in die heutige Ära der Aufklärung und des Fortschritts, in der … Jedenfalls kann Haru sich an diese lange Zeit kaum erinnern, weshalb es für sie beinahe genauso ist, als wäre sie gerade eben erst hier erscheinen, als hätte sie soeben noch weinend in der Hütte in Japan neben der geschundenen Leiche ihrer Mutter gekniet, bedingungslos ergeben einer höheren Macht, die alle ihre Wünsche zu erfüllen versprach – und es in ihrer maßlosen Grausamkeit auch wirklich tat.

Alles seitdem ist mehr als verschwommen in ihrem Geist, sogar für Harus Verhältnisse, und obwohl sie es besser weiß, gibt sie sich so gut sie kann der Illusion hin, das alles könnte nur ein merkwürdiger Traum sein.

Ist unsere eigene Verwirrung womöglich kaum geringer als Harus? Wir haben sie und ihren … sagen wir: Freund Daniel lange nicht mehr besucht, und auch das Gedächtnis allmächtiger auktorialer Erzähler ist nicht geschützt vor dem Wüten der Zeit, durch die auch wir reisen, alle gemeinsam und doch jeder für sich.

Wo haben wir sie zuletzt gesehen? Wie ist sie in diese missliche Lage geraten? Was ist aus der wunderschönen, aber charakterlich dubiosen jungen Frau geworden, als die sie die letzten Jahrtausende verbracht hat?

Wir erinnern uns womöglich nicht mehr an jedes Detail, aber wir sind dennoch unbesorgt, denn wir wissen, dass die Einzelheiten zurückkommen werden, wenn wir sie brauchen, und dass die Geschichte selbst uns helfen wird, zu verstehen. Und wir wissen, dass wir in der äußersten Not die anderen Geschichten jederzeit zurück rufen können, um uns zu vergewissern, dass unser Gedächtnis uns keinen Streich spielt.

So ruhen wir in der Gewissheit der Vorzüge auktorialer Allmacht, während Haru jede solche Gewissheit fehlt. Fassungslos sieht sie um sich herum Gebäude, die mit den Hütten und Zelten, die sie gewohnt ist, kaum mehr gemein haben als ein Winnebago mit einem Schlafsack. Sie sieht auf einen Blick mehr Menschen als zuvor in ihrem ganzen Leben, und kein einziger von ihnen sieht so aus wie die Menschen, die sie kennt. In keinem Gesicht sieht sie die gewohnten mandelförmigen Augen, und jeder scheint seine eigene Hautfarbe zu haben, völlig verschieden von der eines jeden anderen. Haru sieht Menschen so kohlrabenschwarz, als hätte jemand sie in Pech getunkt, und sie sieht Menschen so bleich wie Milch, mit feurig roten Haaren, und sie alle tragen fremdartige Kleidung und merkwürdige Geräte mit sich herum.

Und dann ist da dieser bleiche junge Mann, der sie durch die Masse der anderen zerrt, und mit dem sie eine vage Vertrautheit empfindet, ohne sie sich erklären zu können.

Hier kommt Haru ihr beschränkter Verstand zu Gute. Während viele von uns an dieser Situation womöglich zerbrächen, ist es für Haru nichts Neues, nicht zu verstehen, was um sie herum geschieht. Sie ist es gewohnt, hinzunehmen, dass die Welt keinen Sinn ergibt, und dass Dinge geschehen, die keiner Regel zu folgen scheinen.

Doch sogar für Haru ist frustrierend, was in ihrem Kopf geschieht. Erinnerungen, Gedanken, Erinnerungen an Gedanken überschlagen sich und umtanzen einander, Erinnerungen und Gedanken ihrer selbst, und doch von einer völlig anderen Person, eigen und doch fremd, alt, und doch nicht vertraut. Gedanken, die einmal ihre waren, aber nun viel zu groß sind für ihren kleinen Verstand. Erinnerungen, die sie noch vor Kurzem mühelos jederzeit in grenzenloser Präzision abrufen konnte, und von denen nicht mehr geblieben ist als vage, kaum verständliche Fetzen.

Haru erinnert sich …

**************

318 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung, am 27. Mai, in der Nähe des heutigen Nemuro, Japan

„Worauf wartest du? Zerfetze sie! Reiß ihnen die Herzen raus und sättige dich an ihren blutigen schleimigen Eingeweiden! Zerstreue sie über dieses Feld!“

„Ich überlege“, sagt sie.

„Was gibt es zu überlegen?“

„Was ich tun soll“, sagt sie nach einer kurzen Pause.

Eine längere Zeit vergeht, in der die fünf Männer vergeblich versuchen, den Mut zu finden, sie noch einmal anzugreifen.

„Du überlegst, was du tun sollst? Wozu hast du mich angerufen? Nimm deine Rache! Reiß sie in Fetzen! Vergelte, was sie dir angetan haben!“

„Warum?“ fragt Haru.

Sie schüttelt ihren Kopf und lässt ihn sinken, ihre Stirn in Falten gelegt. Ihre rechte Hand erhebt sich zu ihrer Schläfe und beginnt, sie langsam zu massieren.

„Hast du vergessen, was sie dir genommen haben? Hast du vergessen, was sie mit deiner Mutter gemacht haben? Hast du vergessen, was sie mit dir gemacht haben? Spürst du nicht den Zorn in dir? Spürst du nicht den Wunsch, sie zu zerfetzen?“

„Nein“, sagt sie. „Nein, das… Wozu? Sie wird davon nicht wieder…“

Die Blicke zweier der Halunken finden einander, die beiden nicken einander zu. Einer wirft etwas auf Haru, und der zweite springt auf sie zu.

Sie hebt ihre linke Hand, ohne auch nur aufzusehen, und fängt das Messer. Sie wirft es achtlos über ihre Schulter und versetzt dem angreifenden Söldner einen Stoß, der ihn zu Boden wirft, mit einem Aufschlag, der hörbar die Luft aus seiner Lunge presst.

„Du hast einen Pakt mit mir geschlossen, nur für diese Chance.“

„Ich weiß“, sagt Haru. „Und?“

„Was… bist du?“ krächzt einer der Männer mit zitternder Stimme.

„Du hast dich mir geopfert, um diese Chance zu bekommen! Du hast mir deine Seele verschrieben, und diese Gelegenheit ist alles, was du dafür wolltest. Wenn du jetzt verzichtest, hast du nichts.“

Ihre Schultern fallen, und sie sinkt ein wenig in sich zusammen.

„Dann habe ich sie wohl verschenkt“, sagt sie.

Sie zuckt mit den Schultern, wendet sich ab, und verschwindet wieder in der Dunkelheit.

**************

Heute

„Komm! Komm schon!“ zischt der junge Mann.

Er ist anscheinend unzufrieden mit ihr, aber sie weiß nicht, was sie falsch macht. Sie kann unmöglich schneller laufen, denn um sie herum ist alles voller Menschen, und während er sich einfach an ihnen vorbeischiebt und sie anrempelt, wenn sie nicht von selbst aus dem Weg gehen, wagt Haru das nicht.

Er zieht sie noch einige Minuten hinter sich her, bis er schließlich stehen bleibt, sich an eine Hauswand lehnt, und mit geschlossenen Augen tief durchatmet.

„Vielleicht hast du recht“, sagt er. „Es sieht gar nicht so aus, als ob uns jemand folgen würde, und wenn wir die ganze Zeit rennen wie die Hasen, machen wir uns nur verdächtig.“

Und Haru kann ihn beinahe ein bisschen verstehen. Sie weiß nicht, welche Sprache er spricht, und sie kann sich nicht an einzelne Worte erinnern, aber irgendetwas in ihr resoniert zu seinen Worten.

„Vielleicht ist es besser, wenn wir uns irgendwo ein Versteck suchen und ein paar Stunden abwarten, bis die Lage sich beruhigt hat.“

Er zerrt sie in eine Seitenstraße, und seine Schritte beschleunigen sich, als er einen großen blechernen Müllcontainer darin entdeckt.

„Hier, das… Ja, ich weiß, es ist nicht schön, aber gerade deshalb ist es ja ein tolles Versteck. Hier finden sie uns garantiert nicht. Das müssen wir jetzt aushalten. Komm. Komm mit. Vertrau mir. Ich bring uns hier raus.“

Es dauert keine zehn Minuten, bis die Klappe sich hinter ihnen öffnete und ein Mann in einer sandfarbenen Flecktarnuniform die Mündung einer Maschinenpistole in ihr Gesicht hält.

**************

Daniel schreckt hoch, schnappt nach Luft, reißt seine Augen auf – und blickt in die eines schwarzen Mannes mit so verfilzten Haaren, dass es aussieht, als trüge er einen sehr, sehr alten Wischmopp auf dem Kopf. Er hält zwei Finger vor seine Lippen, und für einen absurden Moment sieht er so aus, als würde er eine unsichtbare Zigarette rauchen, aber dann wird Daniel klar, was er mit der Geste sagen will, denn dann sagt er es:

„Psschhh! Schön leise, schön leise, schön leise, kein Wort, Schweigen und Stille, denn Pashros kann zwar durch weltliche Wände wabern wie wirrer Wind, aber wenn wachsame Wärter werten weggesperrten Wicht winseln … hören, dann muss Pashros schnell wieder verschwinden, und dann ist deine schöne Chance auf baldige Befreiung vielleicht versehentlich vertan, e-ventuell für … immer.“

Etwas läuft durch sein Gesicht, etwas wie eine unwillkürliche Zuckung, aber es ist mehr als das. Die Bewegung, die seine Gesichtsmuskeln vollführen, sieht nicht so aus, als sollten normale Gesichtsmuskeln in der Lage sein, so etwas zu tun.

Pashros trägt einen lange, fleckigen Trenchcoat, seine zotteligen schwarzen Haare hängen weit über seine Schultern herab, und er stinkt nach Schweiß und Benzin und Knoblauch und ranzigem Öl.

Hinter ihm steht eine schlanke Frau in einem hellbeigen Hosenanzug, ihre Augen geschlossen, ihr Kopf leicht gegen ihre rechte Hand gelehnt, deren Zeigefinger sanft ihre Schläfe massiert.

„Kannst du mir das Reden überlassen?“ fragt sie mit gedämpfter Stimme. „Du rettest damit vielleicht dein Leben, Pashros.“

Pashros‘ Haut ist kaffeefarben, aber ihre ist wirklich schwarz, so schwarz wie Obsidian.

„Sicher.“ Er nickt so heftig, dass Daniel für einen Moment befürchtet, sein Kopf könnte sich von seinem Hals losreißen und davongeschleudert werden. „Sprich, sofort, souffliere soeben selbigem Sohnemann seine –“

Sie hebt die linke Hand, die Finger gespreizt, und schließt sie in einer jähen Bewegung zur Faust. Mit dem leisen klatschenden Geräusch ihrer aufeinandertreffenden Finger verstummt Pashros. Er verdreht nachdenklich seine Augen, öffnet und schließt seinen Mund noch einmal, und zieht sich dann mit einem vorwurfsvollen Blick in ihre Richtung  zurück in … Daniel kann seiner Bewegung nicht folgen. Pashros ist plötzlich nicht mehr da, und Daniel kann nicht einmal sagen, in welche ungefähre Richtung er verschwunden ist.

Die Zelle, in der er auf einer äußerst unbequemen Pritsche liegt, ist nicht besonders groß, deswegen ist er sich ziemlich sicher, dass Pashros sich nicht einfach nur versteckt, aber andererseits ist in dem gesamten Zellenblock das Licht ausgeschaltet, und er kann im schummerigen Licht der Notleuchten kaum etwas erkennen.

Die Frau atmet tief durch und nickt, bevor sie auf Daniel zu tritt und seinen Blick sucht.

Ihre Augen sind ebenfalls schwarz und … sehr tief. Daniel wird schwindelig, als er sie ansieht, und er kann nicht anders, als sich abzuwenden.

Er hört sie schnauben – belustigt, oder verärgert?, bevor sie ihn anspricht: „Wo ist der Dämon?“

Er sieht aus den Augenwinkeln ihren Kopf von links nach rechts pendeln, und dann hört er sie zischen: „Wir wollen dich töten!“

„Was?“ fragt er, und er muss sich nicht einmal verstellen.

„Der Dämon“, wiederholt sie leise. „Stell dich nicht dumm, es steht dir weder, noch wird es dir bekommen. Du hast offensichtlich keine Ahnung, worauf du dich eingelassen hast, und wir sind hier, um dir zu helfen.“ Mit einem Seitenblick in eine unbestimmte Richtung fügt sie hinzu: „Das sieht vielleicht für dich gerade nicht wie eine besonders vielversprechende Aussicht aus, aber glaub mir, es kommt nichts Besseres mehr als Pashros und ich.“

„Ich … habe keine Ahnung, wovon du redest.“ Nun verstellt er sich schon, und es ist sogar für ihn selbst schmerzhaft offensichtlich, dass er es nicht gut macht.

„Du hast wirklich keine Ahnung, oder? Jeder Magier in einem Umkreis von Tausenden Meilen hat die Mächte, die hier versammelt waren, gespürt wie den Sonnenaufgang. Und dann sind sie verloschen. Erst die eine, und dann die andere, und plötzlich war es wieder dunkel und kalt, aber du trägst ihr Zeichen, du stinkst nach ihrer Macht, und wenn du jetzt versuchst, mir zu erzählen, dass du von nichts weißt, dann solltest du vielleicht wissen, dass das ein bisschen so ist, als wolltest du vorspiegeln, keine Ahnung zu haben, wer den Sirup gestohlen hat, wenn du dermaßen von Kopf bis Fuß mit dem süßen klebrigen Zeug bedeckt bist, dass ich nicht einmal mehr erahnen kann, ob du darunter noch Schuhe trägst.“

Wieder pendelt ihr Kopf von einer Seite zur anderen. „Wir werden dich verraten!“ faucht sie.

Kurz fragt er sich, was aus den beiden anderen geworden ist, die die Zelle schon vor ihm bewohnten, aber er entscheidet schnell, dass das jetzt kein vordringliches Problem ist.

„Verstehst du den Vergleich?“ fragt sie ihn, jetzt wieder in dem sachlichen, geschäftsmäßigen Tonfall, in dem sie zuvor gesprochen hat.

Daniel nickt. Er hat den Eindruck, dass sie sich ihrer verwirrenden Ausfälle selbst nicht bewusst ist, und dass es keine gute Idee sein kann, sie darauf hinzuweisen.

„Gut“, sagt sie. „Wie wäre es, wenn wir von vorne anfangen? Wo ist der Dämon?“

„Ich …“ Er wagt nicht, es zu sagen, aber er wagt auch nicht, zu schweigen. „Ich weiß es nicht“, presst er hervor, jeden einzelnen Muskel in seinem Körper angespannt.

„Was ist mit dem Magier passiert?“

„Jemand … hat ihn erstochen.“

„Mhm“, macht sie nachdenklich. „Es war … er, oder?“

Daniel öffnet seinen Mund, aber bevor er auch nur einatmen kann, zischt sie: „Spricht nicht seinen Namen! Er kann uns hören, wenn wir seinen Namen sprechen.“

„Er ist tot“, murmelt Daniel verwirrt.

„Nein“, sagt sie. „Ihr habt eine Strohpuppe getötet. Er ist noch da, und er sucht euch jetzt, und wenn er hier ist, dann gnade euch Gott, denn wenn ich das richtig sehe, kann der Dämon dich jetzt nicht mal mehr vor einer missmutigen Hauskatze schützen, geschweige denn vor ihm. Was ist passiert?“

Wieder die Pendelbewegung, und das wütende Zischen: „Du bist uns im Weg!“

Daniel starrt sie einige Sekunden mit offenem Mund an, während er nach einer Antwort sucht.

„Es war Chiyo, oder? Sein Dämon? Natürlich war sie es. Er hat sie endlich gefunden, und dann im letzten Moment … Oh, er muss jetzt gerade so unfassbar wütend sein, so frustriert, ich wette, jetzt gerade brennt irgendwo in einem Teil der Welt, in dem es keine Kameras gibt und keine Nachrichtenteams, ein ganzes Dorf, oder eine kleine Stadt, irgendwo, jetzt gerade, bringt er seinem Zorn und seiner Enttäuschung ein Menschenopfer da, eine Hekatombe, und labt sich an ihrem Schmerz und an ihrer Verzweiflung, während Hunderte Männer, Frauen und Kinder langsam und qualvoll…“

Ihre Stimme ist immer atemloser geworden, während sie spricht, immer kehliger, und nun stockt sie, und atmet schwer, und er konnte hören, wie sie ihre Lippen leckt, denn er wagt immer noch nicht, in ihre Richtung zu sehen.

Wir hassen dich!“ faucht sie, atmet noch einmal tief durch und sagt, mit noch immer leicht bebender Stimme: „Spielt ja keine Rolle.“

Er hört sie kurz stocken und Luft durch die Lippen blasen, während sie überlegt, was sie sagen wollte.

„Was ist passiert?“ fragt sie tonlos, als wäre sie noch nicht wieder ganz bei der Sache. „Wo ist der Ring? Hat sie etwa …“

„Erfolg! Einzigartiger, extraordinärer, extrem einträglicher Erfolg! Pashros hat den deplatzierten Dämon eilends entdeckt, endet entsetzlicherweise elendig enttäuscht.“

Der kaffeefarbene Mann in dem fleckigen Trenchcoat erscheint genauso plötzlich und verstörend wieder, wie er zuvor verschwunden ist, und zieht an seiner Hand Haru mit sich.

**************

314 Jahre vor Beginn unserer Zeitrechnung, am 12. Juni, am Ufer des Flusses Abashiri, Japan

Chiyos Hände sind Klauen, und ihr Mund ist voller Reißzähne, die eigentlich viel zu groß sind, um in ihren Mund zu passen, und so scharf, dass das Fleisch ihrer eigenen Wangen bis zu den unmöglich überdehnten Kiefergelenken aufgeschlitzt in Fetzen herabhängt. Schrill lachend und vielstimmig schreiend vergräbt sie ihr Gesicht in der aufgerissenen Bauchhöhle eines der Feinde ihres geliebten Meisters, während sie mit der linken monströs verformten Klaue einen weiteren Agreifer aufspießt und sein Herz zerquetscht.

Chiyos Freude war einige Zeit nur das tiefe, warme Behagen darüber, die Wünsche ihres geliebten Meisters zu befolgen, doch allmählich, sie kann es schon lange nicht mehr leugnen, hat sich eine animalische, gierige, ekstatische Verzückung am Vergießen von Blut eingeschlichen, an den Schmerzensschreien hilfloser sterblicher Wesen, an Leid und Zerstörung, und die erbärmliche Seele des jungen Mannes vor ihr zerbrechen zu sehen, zu spüren, wie sein für die Ewigkeit bestimmtes Innerstes in Rauch und Asche aufgeht, erfüllt sie mit einem rauschhaften Triumphgefühl, das dem menschlichen Verstand niemals –

**************

Heute

Mit einem jämmerlichen Schmerzensschrei erwacht Haru aus ihrem Traum, und wimmernd und zitternd rollt sie sich auf der stinkenden Pritsche zusammen, beschämt und entsetzt ob ihrer eigenen Erinnerung, erfüllt von Furcht, Verachtung und Ekel vor sich selbst.

Für uns, die wir mit intaktem Verstand auf die Welt gekommen sind – oder zumindest mit dem, was wir so nennen –, ist es schwer zu beurteilen, ob es für sie leichter wird, oder schwerer, weil sie nicht versteht. Weil sie weder ihre Gefühle versteht, noch ihre Handlungen, weder die jetzigen noch die früheren, weder ihre eigenen, noch die der anderen.

Sie kann nicht froh sein, dass die Zeit vorbei ist, in der sie Chiyo war, in der sie ein Dämon war, in der sie es genossen hat, die schöpferische Kraft des Lebens unter Asche und Salz zu begraben, weil sie nicht versteht, was sich geändert hat. Sie kann aber auch nicht fürchten, dass die Zeit wiederkommt, weil sie nicht versteht, dass es sich wieder ändern könnte. Sie weiß nicht, wie sie mit der Schuld umgehen kann, und mit ihrer Scham, und mit dem Schmerz und ihrer Trauer, weil sie nicht versteht, dass sie es nicht selbst war, die diese Frevel an der Menschlichkeit vollbracht hat.

Verstehen wir es?

War sie es wirklich nicht?

Vielleicht ist der Unterschied gar nicht so groß zwischen unserem intakten Verstand und ihrem beschädigten, kosmisch gesehen. Aber welche Unterschiede sind das schon?

Aber wir wollen nicht den billigen Ausweg wählen, über triviale Wortspiele nachzudenken, nur um uns vom Anblick von der leidenden Kreatur auf der Pritsche in dem ägyptischen Gefängnis ablenken zu können, so schwer er auch zu ertragen sein mag.

Haru schluchzt und weint und winselt, und beißt in ihre eigene Hand, und weder sie selbst, noch wir können sagen, ob sie das aus Angst vor der Aufmerksamkeit der Wärter tut, um nicht zum Schweigen gebracht zu werden, oder in dem hilflosen Versuch, sich selbst für das zu bestrafen, was sie getan hat.

Sie versteht nicht, dass es Chiyo war, die es getan hat. Sie weiß nicht, dass sie selbst so etwas niemals tun würde.

Aber sie weiß, dass sie es niemals wieder tun will. Dass sie niemals wieder so sein will, um keinen Preis.

Sie bemerkt nicht den Schatten, der sich aus der Dunkelheit ihrer Zelle schält, bis er sanft eine Hand auf ihre Schulter legt.

**************

Die Frau, die neben Daniels Pritsche niedergekniet war, springt auf und wirbelt zu ihrem Begleiter herum. Ihrem Hals entringt sich ein Laut nackter Verzückung, doch als sie Harus vollständig gewahr wird, sinken ihre Schultern und sie tritt einen Schritt zurück.

Haru steht zusammengesunken vor ihr, das Kinn auf der Brust, zitternd und bebend, Tränen rinnen über ihre Wangen. Pashros muss sie fürchterlich verängstigt haben.

„Was … ist mit ihr?“ fragt sie, und dann, nach einer kurzen Bedenkpause: „Wen hast du da angeschleppt?“

Pashros kichert schrill, zuckt selbst zusammen ob seiner eigenen Lautstärke und bringt sich mit einem emphatischen Zischen mit vor den Mund gehaltenen Fingern zum Schweigen.

„Die Dame-“

„Noch eine erzwungene Alliteration, noch eine einzige, und ich verliere vollständig die Contenance!“ stößt sie hervor, und fügt etwas ruhiger, aber nicht weniger drohend hinzu: „Das willst du nicht, Pashros.“

Er kichert wieder, leiser als zuvor, weil er einen schmutzigen Ärmel vor seinen Mund hält, um sich zu dämpfen.

Er zeigt mit dem Zeigefinger der Hand, in der er Harus hält, auf sie und raunt mit überzogen deutlicher Artikulation: „Chiyo!“

Die Frau zögert.

„Du?“ fragt sie schließlich.

Als Haru sie nur mit großen verheulten Augen anstarrt, dreht sie sich wieder zu Daniel um, und er senkte schnell seinen Blick, um dem ihren auszuweichen.

„Was soll das hier?“ fragt sie. „Verschaukelt der mich? Sie fühlt sich … merkwürdig an, aber … sie ist es nicht. Was ist passiert, Daniel? Sags mir endlich, wir haben nicht viel Zeit, wenn wir euch retten wollen.“

Wir werden dein Blut trinken!“

Daniel wirft unwillkürlich einen kurzen Blick zu Pashros, dessen breites Grinsen ihm so etwas wie Schadenfreude zu verraten scheint.

„Sie spricht seltsame Sätze sonder Sinn“, sagt er. „Immer inbrünstig ignorieren. Wildes Wispern wirkt wider Wahrheit.“

Die Frau blickt von Daniel zu Pashros, und für einen Moment sieht Daniel in ihr Gesicht, just als ihre selbstbewusste Fassade einen Riss bekommt und er Verwirrung und Sorge in ihrem Blick schimmern sieht, bevor sie sich wieder zusammenreißt und mit einem hörbaren Klicken die Zähne zusammenbeißt.

„Los jetzt!“ flüstert sie. „Wir müssen uns beeilen, erzähl uns, was mit ihr passiert ist!“

„Es ist vorbei!“ antwortet Daniel. „Sie ist es nicht mehr. Was auch immer sie mal war, sie ist es nicht mehr!“

„Was soll das heißen?“ fragt die Frau atemlos. „Erzähl mir, was passiert ist!“

„Ich weiß es nicht genau. Er hatte so ein Schutzzeichen, und er hat sie berührt, oder den Ring, oder … Ich weiß es nicht genau, und dann plötzlich … Es ging so schnell, aber … Sie ist es nicht mehr. Sie ist … zurückgeblieben oder sowas, und ich glaube nicht, dass sie noch irgendwelche besonderen Fähigkeiten hat.“

„Hmmm…“ schnurrt die Frau nachdenklich. „Sie ist ein Mensch?“ nach kurzer Pause: „Wo ist der Ring?“

„Hat sie ihn nicht … Natürlich.“ Daniel schüttelt den Kopf. Er ist immer noch ein bisschen benommen, und verwirrt. „Sie haben ihn ihr weggenommen. Er hing um ihren Hals.“

„Natürlich. Pashros?“

„Pffff!“

„Was?“

„Contenance? Fffffffffkyou, Udako, du dreistes despektierliches, demotivierendes … Ding, du darfst … Pashros nicht kommandieren, Partnerschaft, paritätische, permanente, such seltenes Schmuckstück selbst, schreckliche Schatulle, seelenlose!“

Die Frau seufzt, und Daniel sieht aus den Augenwinkeln, wie sie wieder beginnt, sich die Schläfe zu massieren.

„Pashros?“ sagt sie, mit in deutlich höherem Tonfall als zuvor.

„Udako?“ antwortet er.

Sie nimmt einen tiefen Atemzug und lässt die Luft langsam wieder durch ihre Nase entweichen, nimmt noch einen, und schnurrt:

„Pashros, könntest du bitte für mich gehen und den Ring aus der Verwahrung holen? Ich wäre dir sehr dankbar.“

Ich will dir weh tun, du erbärmliches Stück Schlacke!

„Ehrliche Entschuldigung etwa, endlich?“

Daniel hört kurz ein tiefes Grollen aus ihrer Kehle, bevor sie sich zusammen nimmt und nach einem weiteren tiefen, bebenden Atemzug zwischen mühsam auseinander gezwungenen Zähnen hervor presst:

„Es tut mir leid, dass ich dich respektlos behandelt habe, Pashros. Bitte vergib mir.“

Er nickte zufrieden, wirbelte einmal um die eigene Achse – Moment, wie hatte er das gemacht, ohne Harus Hand loszulassen? – und ist wieder verschwunden, aber Haru ist noch da.

Udako stößt ein frustriertes Schnauben aus, bevor sie sich wieder Daniel zuwendet: „Er ist bestimmt gleich wieder hier. Wir müssen schnell sein, Daniel. Wenn wir den Ring haben, müssen wir schnell sein. Er ist bestimmt schon unterwegs. Wir haben dich mühelos gefunden, und für ihn wird es erst recht kein Problem sein. Wir dürfen nicht zögern.“

„Mit was?“

Haru steht immer noch verwirrt und verängstigt im Raum und blickt von Daniel zu Udako.

„Sie muss wieder Chiyo werden.“

Daniel lacht bitter auf.

„Wie das?“

„Du hast von dem Schutzzeichen gesprochen, und ich kenne die Legenden um Chiyos Ursprung. Ich vermute … Ist ja egal. Ich weiß, wie wir sie zurückbekommen. Ich weiß, was wir tun müssen. Es ist kein sehr kompliziertes Ritual, es erfordert nur sehr viel Willen.“

„Ich weiß nicht, ob ich den aufbringe.“

„Es geht nicht um deinen, was glaubst du denn? Sie muss es wollen!“

Er lacht noch einmal auf.

„Ich glaube nicht, dass wir ihr auch bloß erklären könnten, worum es überhaupt geht.“

„Das müssen wir“, sagt Udako. „Wenn sie nicht wieder sie selbst ist, bevor er hier erscheint, dann wird er uns alle kreuzigen.“

Und wir gieren nach ihrer Macht!“

Daniel schließt seine Augen, und für einen winzigen Moment keimt in ihm die absurde Hoffnung, dass das alles nur ein Albtraum ist, aber als er sie wieder öffnet, steht da immer noch diese Wahnsinnige neben ihm und atmet ihren warmen Atem in sein Gesicht, und er weiß nichts Besseres zu antworten als: „Ja, wieder sie selbst sein … Das würde ihr bestimmt gefallen. Ich kann mir nicht vorstellen, was sie dagegen haben könnte.“

Lesegruppenfragen:

  1. Stört es jemanden, dass es nach dem letzten Teil doch nicht zu Ende ist?
  2. Wie findet ihr Pashros und Udako so als Figuren? Ich bin mit ihm ganz zufrieden, mit ihr noch nicht so ganz. Ich hatte sie erst ohne den Tick geschrieben, fand das dann zu uninteressant, habe ihn eingefügt, und jetzt kommt er mir doch nicht mehr als besonders gute Idee vor. Hm.
  3. Glaubt ihr, sie meinen es ehrlich?
  4. Würdet ihr an Daniels Stelle dabei helfen, aus Haru wieder Chiyo zu machen? Warum oder warum nicht?
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11 Responses to The short story formerly known as Yours to keep (9)

  1. Muriel sagt:

    Disclosure: Ich habe bei der ursprünglichen Veröffentlichung ein paar Details übersehen und diese nun nachgebessert.
    Im pdf ist noch die ursprüngliche Fassung zu lesen, weil ich zu faul bin, das neu zu erstellen wir von überschaubare Relevanz uns maximaler Transparenz und vollständiger Aufrichtigkeit gegenüber unseren Lesern verpflichtet fühlen und deshalb jede nachträgliche Änderung glasklar dokumentieren wollen.

  2. Guinan sagt:

    Hachz, ich mag diese Perspektive.
    1. Mich jedenfalls nicht.
    2. Solange Pashros nicht zu viel Text bekommt, ok. Zuviele Alliterationen wecken auch bei mir Mordgelüste.
    Udako wäre ohne die Ausfälle zwischendurch zu glatt. Aber vielleicht reicht Mimik?
    3. Nein, ich glaube, sie sind nur auf Macht aus.
    4. Nein. Er hat Chiyo in Aktion erlebt und angemessene Angst vor ihr. Hätte ich auch.
    5. Der eine Rückblick (314) fängt mir zu heftig an, die Beschreibung ist mir zu plakativ. Ich mag lieber, wenn das Grauen durch das nicht Sichtbare entsteht.
    6. Die Formatierung der Datei hat die Sternchen gefressen, dadurch gehen zweimal Szenen direkt ineinander über.

  3. Muriel sagt:

    @Guinan:

    Hachz, ich mag diese Perspektive.

    Danke, freut mich.

    Aber vielleicht reicht Mimik?

    Auch ein Gedanke. Ich selbst mochte sie ja eigentlich glatt, als Gegenstück zu Pashros. Aber ist ja auch beruhigend, dass du von der Tendenz meiner Entscheidung zustimmst.

    Nein. Er hat Chiyo in Aktion erlebt und angemessene Angst vor ihr. Hätte ich auch.

    Aber mehr als vor Yuudai? Er weiß immerhin, dass sie ihm gehorcht, solange er den Ring hat.

    Der eine Rückblick (314) fängt mir zu heftig an, die Beschreibung ist mir zu plakativ

    Ja, das kann ich gut verstehen. Ich habe auch eine Weile überlegt, ob ich das so machen will.

    Die Formatierung der Datei hat die Sternchen gefressen, dadurch gehen zweimal Szenen direkt ineinander über.

    Wie? Wo? Hier? Ich blicks nicht.

  4. Guinan sagt:

    @Muriel:
    Yuudai ist immerhin menschlich – und wie wir gesehen haben, trotz seine Zauberei nicht unfehlbar – und damit notfalls auch auf irgendeine Weise umzubringen. Vor einem Dämon fürchte ich mich mehr.

    Formatierung: Im hier angehängten pdf, die Szenenübergänge, an denen du keine Zwischenüberschrift hast. Nach dem Container ist zumindest noch ein Abstand, in den Zellen bemerkt man den nicht durch den Seitenwechsel.
    Und bei der Datei, die du mir geschickt hast, sind gar keine Abstände an den Stellen.

  5. Muriel sagt:

    @Guinan:

    Vor einem Dämon fürchte ich mich mehr.

    Du musst offensichtlich ein Betrüger sein, oder intelligenzgemindert, oder psychiatrisch auffällig. Ich überlege noch, was davon, Aber auf jeden Fall würde ich dich gerne vorsorglich mal internieren…

    Formatierung:

    Ach so, ja, das PDF und die Kindle-Datei. Naja, das PDF nutzt eigentlich so gut wie niemand, deswegen ist es mir eher nicht die Mühe wert, das noch mal zu erstellen, aber andererseits, wenn du schon explizit darauf hinweist… Ich schau mal, ob ich im Laufe des Tages dazu komme, ein neues zu erzeugen.

  6. Guinan sagt:

    Alles drei natürlich, deshalb fühle ich mich bei dir ja so wohl.

    Formatierung: Hauptsache, das wird im Ebook deutlich.

  7. Muriel sagt:

    Ach so, ja, klar. Ich glaube sowieso, dass ich bei Amazon erst einmal nur die ersten acht Folgen veröffentliche, und dann in einem zweiten Band die weiteren. Aber ganz entschieden ist das noch nicht.

  8. madove sagt:

    1. Wie könnte mich stören, daß es weitergeht???
    2. Pashros ist hart an der Grenze zur echten Nervigkeit, aber dafür fand ich Udako toll. Auch und gerade den Tick.
    3. Ich sehe keinen Grund zu der Annahme, daß sie ehrlich sind. Was aber ja nicht unbedingt bedeutet, daß sie schlechte Alliierte sind.
    4. Ich hätte auch Nein geantwortet, traue mich aber nach Deinem Dialog mit Guinan nicht mehr. Ich gebe zu, daß es sinnvoll scheint.
    5. Ich mochte den ersten Rückblick (318). Sehr.

  9. Muriel sagt:

    @madove: 1. Naja, vielleicht fandest du den Abschluss am Ende des 8. Teils so passend, und dieses Kapitel so furchtbar, dass du dir wünschst, es wäre dabei geblieben. Zum Beispiel.
    2. Ja, ich habe auch noch ein bisschen Angst, dass Pashros mein Jar Jar Binks wird. Aber dass dir Udakos Tick gefällt, ist doch schon mal schön. Auch genau so, oder wie Guinan lieber nur mit Mimik?
    4. Och. Wenn das dein Eindruck ist, ist das dein Eindruck, und der interessiert mich ja. Wenn ihr alle sagt, dass eine bestimmte Variante euch eher abwegig vorkommt, und ich mir aber vorstelle, dass die Charaktere das machen, dann kann ich mir überlegen, ob ich es anders verkaufen sollte. Zum Beispiel.
    5. Danke!

  10. madove sagt:

    1. Das wäre in der Tat eine Möglichkeit, ist aber überhaupt nicht der Fall *fangfrisches Kompliment hier einsetzen*. Und ich will generell von guten Sachen immer MEHR. Nix wennsamschönstenist oder so.
    2. Pashros: Noch isses okay. Nur, wie Guinan schreibt, nicht zuviel Text geben… Und Udako würde ich so lassen, durchaus mit artikuliertem Tick.

  11. Muriel sagt:

    @madove: 1. Zu freundlich. Danke.
    2. Hatte ich auch so geplant.

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