Auf mehr oder weniger vielfachen Wunsch (2)

So, nach langer Pause mein erster Blogeintrag, und dann noch so ein mittelmäßiger. Tut mir leid. Aber ihr kennt das, man hat angefangen, man will es zu Ende bringen, und auf einem toten Pferd sitzt es sich ja manchmal auch ganz erstaunlich bequem. Leidenschaftliche, durch nichts abzuschreckende Fans hören sich jetzt also den dritten und letzten Teil meiner Auseinandersetzung mit dem zumindest an Anfang und Ende sagenhaft dummen Interview des Zeit-Magazins mit dem Sexualtherapeuten Christoph Joseph Ahlers an, und die anderen warten auf den nächsten Beitrag, der womöglich dann nichts mehr mit Sex zu tun hat, dafür aber vielleicht ein bisschen weniger unbeholfen daher kommt.

Hoffen wir das Beste.

Download.

Ach so, für die, die aus mir unverständlichen Gründen keine Stammleser bei ars libertatis sind: Ich dachte zum Beispiel an diesen Beitrag von ihm, oder diesen.

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11 Responses to Auf mehr oder weniger vielfachen Wunsch (2)

  1. Guinan sagt:

    Es war wie immer ein Vergnügen dir zuzuhören. Perfektionismus ist doch eh langweilig.

  2. Muriel sagt:

    Danke, du bist zu nachsichtig.
    Ich hätte zumindest noch mal ein überzeugend rantiges Schlusswort sprechen können darüber, wie traurig das ist, dass ein zumindest vorgeblich so bildungselitenorientiertes Blatt wie die Zeit bzw. deren Magazin nichts mit einem Experten anzufangen weiß und schon grundlegende Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens offenbar nicht versteht, oder seine Leser bewusst für dumm verkaufen will. Und wenn ich die Kommentare drunter so überfliege, kommen sie damit ja sogar durch.
    Mannomann.
    Naja, nächstes Mal.

  3. Guinan sagt:

    Meine Vermutung ist ja, die haben einen Altersdurchschnitt bei den Lesern jenseits von Gut und Böse, und glauben, sie würden so halt zielgruppenorientiert schreiben. Ich werde mir die Kommentare da aber nicht antun, ich bleibe einfach bei meinen unreflektierten Vorurteilen.
    Erzählst du beizeiten mehr von deiner Disputation?

  4. Muriel sagt:

    @Guinan: Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das jemanden interessieren würde. War ausgesprochen ereignislos und sogar für Kenner der Materie nicht besonders spannend.

  5. Guinan sagt:

    Muss ja nicht spannend sein. Sind Abschlussprüfungen auch nicht so übermäßig, außer für die direkt Beteiligten. Du wurdest also ausgefragt, von Leuten, die wirklich Ahnung haben? Oder musstest frei referieren? Und bekommst am Ende ein Ergebnis? Wie läuft sowas ab?

  6. Muriel sagt:

    Es ist ein Gespräch über die Dissertation. Bei uns war es so, dass ich eine knappe halbe Stunde die wesentlichen Ergebnisse referiert habe und dann befragt wurde. Da waren vier Personen dabei, die beiden Gutachter und zwei Unbeteiligte. Mein Zweitgutachter ist ein bisschen pikiert, weil ich ja eigentlich nicht wissenschaftlich arbeite und deshalb spürbar eine gewisse dogmatische Tiefe vermissen lasse, was er mich wiederum gerne spüren lassen wollte, natürlich nicht ganz unverdient. Davon abgesehen war es ein angenehmes Gespräch. Die Note kannte ich eigentlich schon aus den Gutachten, die mir vorher zugeschickt wurden. Soweit ich weiß, muss man in der Disputation schon arg daneben lieben (oder wirklich wie eine Sonne strahlen), um an der Zensur noch wirklich was zu bewegen. Cum laude in meinem Fall, aber ein schwaches. 2,3 also ungefähr.
    Nun muss ich noch die Hinweise aus den Gutachten und der Disputation in die Arbeit einbauen und sie in einem der dafür üblichen Verlage veröffentlichen. Sobald sie erschienen ist, darf ich dann operieren.

  7. Guinan sagt:

    Danke, interessiert mich wirklich. Ich wüsste sonst auch niemanden, den ich hätte fragen können. Und natürlich Glückwunsch und so, 2,3 klingt gut.

  8. Muriel sagt:

    Naja. Ich hätte es prinzipiell schon gerne besser gemacht, aber ich bin eben ein fauler Sack.

  9. Guinan sagt:

    Du hast sie immerhin über Jahre hinweg in mühevoller Kleinstarbeit angefertigt – neben allen beruflichen Verpflichtungen und deiner nicht unbeträchtlichen Verantwortung für die regelmäßige Unterhaltung deiner Leserschaft. Und das ohne abzuschreiben. Das ist mehr als manch anderer von sich behaupten kann.

  10. TakeFive sagt:

    Herzlichen Glückwunsch Herr Silberstreif!
    (Und danke für die beharrliche Arbeit am Interview.. It’s a hard job, but someone’s gotta do it!)

  11. madove sagt:

    Oh, wie erfreulich, MEHR podcast (hör ich morgen).
    Und ich schließe mich Guinan nachträglich in dem Interesse am allgemeinen und speziellen Ablauf der Disputation an, danke. Und Glückwünsche!!!

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