Wenn jemand schon „Kultur“ sagt

Alle großen Fehler der Menschheitsgeschichte lassen sich auf die Vorstellung zurückführen, etwas könnte mehr wert sein, als jemand freiwillig dafür zu geben bereit ist.

So oder ähnlich habe ich es vor langer Zeit mal bei P.J. O’Rourke gelesen – ich finde das genaue Zitat leider nicht wieder -, und obwohl ich zugeben muss, dass Sätze, die mit „Alle“ beginnen, eine gewisse Anfangsvermutung der Übersteilheit gegen sich haben, und ich Leute verstehe, die das eine Deeptiy nennen, finde ich auch heute noch, dass da viel Wahres dran ist. Der Satz kommt mir immer besonders dann ins Gedächtnis, wenn ich Debatten über Kultursubventionen verfolge.

Ihr wisst ja, dass ich Voluntarist bin, und deshalb ein großes Problem mit Zwang habe. Ich verstehe aber trotzdem,wie jemand es für eine gute Idee halten kann, anderen zwangsweise was wegzunehmen, um Hungernde zu ernähren, um Kranke zu heilen, und um Bedürftigen zu helfen. Ich bin nicht in allen Fällen dafür, aber ich verstehe den Gedanken dahinter, und er ist mir nicht mal unbedingt unsympathisch.

Ich verstehe auch noch, wie jemand auf die Idee kommt, solche sehr wichtigen und schwer individualisierbaren Leistungen wie militärische Verteidigung, Polizei oder Feuerwehr über allgemein Zwangsbeiträge zu finanzieren, obwohl ich für dieses Konzept schon gleich viel weniger Sympathie erübrigen kann.

Was ich gar nicht verstehe, ist, wie jemand ohne das Gesicht zu verziehen vertreten kann, es wäre eine total tolle Idee, Menschen zu zwingen, Inglourious Basterds oder Kokowäh zu finanzieren. Ganz ehrlich, falls hier jemand mitliest, der das so sieht: Was zur Hölle stimmt nicht mit dir?

Kultur ist keine Ware.

Nee, natürlich nicht. Kultur ist ein abstraktes Konzept, das ungefähr die Gesamtheit dessen beschreibt, was von Menschen gestaltet wird. Aber ein Buch ist eine Ware, und eine CD ist eine Ware, und eine BlueRay ist eine Ware, und wenn jemand irgendwo ein einziges gutes Argument gefunden hat, das dafür spricht, den Handel mit diesen Waren mit Strafdrohungen einzugrenzen und die Produktion dieser Waren mit unter Strafdrohung eingetriebenem Geld zu fördern, dann wäre ich dieser Person maßlos dankbar, wenn sie es mit mir teilen würde. Alles, was ich finde, sind steindumme Sprüche wie

Auch in Deutschland ist die Film- und Kulturförderung unverzichtbar. Ohne Kulturförderung gäbe es hierzulande kein bedeutendes Filmfestival, keine Gelder für die Verleihung der Bundesfilmpreise und nur ein Bruchteil der Filme könnte produziert werden.

Möge Gott uns allen gnädig sein, wer hätte das gedacht? Wenn man nicht Geld, das Leute eigentlich lieber für was anderes ausgeben würden, in die Produktion von Filmen pumpen würde, dann würde weniger Geld für Filme ausgegeben. Das können wir natürlich nicht zulassen! Wo kämen wir denn da hin, wenn dieses Geld am Ende statt in „Black Death“ oder in „Operation Walküre“ in besseres Essen, Entwicklungshilfe, Schulen, Krankenhäuser oder meinetwegen einen tiefergelegten Corsa geflossen wäre? Man stelle sich nur mal vor, kein bedeutendes Filmfestival zu haben! Was wäre das für eine nationale Tragödie? Wie sollten wir uns denn dann gegenüber den anderen Nationen profilieren? Man müsste sich schämen, Deutscher zu sein! Und das nur, weil es den Bewohnern dieses Landes offenbar kein besonders hohes Anliegen ist, ein solches Filmfestival zu haben. Das können wir nicht hinnehmen, schließlich ist es uns, wie Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) sagt

in den letzten Jahren gelungen, Hollywood nach Deutschland zu holen.“ Gemeint sind US-Filmproduktionen wie „Inglourious Basterds“ oder „Operation Walküre“, die in Deutschland gedreht wurden, aktuell entsteht hier zudem George Clooney‘s „Monuments Men“.

Ja geil! Oder? Ich meine – endlich sind wir wieder wer! Wenn das kein Grund ist, Steuergeld für solche Filme auszugeben, wenn das kein Grund ist, Menschen die Freiheit zu nehmen, selbst zu entscheiden, wofür sie gerne bezahlen wollen, und wofür nicht, dann weiß ich auch nicht. Worauf sollte Herr Neumann denn dann noch stolz sein, und wir alle? Wertlos und leer wären unsere erbärmlichen Leben.

Oder man denke an Bücher! Man stelle sich nur vor, was los wäre, wenn Menschen in den deutschsprachigen Ländern selbst entscheiden dürften, zu welchem Preis sie Bücher an andere verkaufen. Das wäre eine Katastrophe, der Todesstoß für unsere Kultur, das wäre ein monumentaler Fehler, weilweilweil … Äh, na, also, weil … Ach, ist ja auch egal, jedenfalls wäre das eine Katastrophe! Man sieht ja, wie die Literatur in den Ländern ohne Buchpreisbindung darniederliegt.

So, Spaß beiseite, jetzt noch mal im Ernst, obwohl ich es oben schon gesagt habe, zum Schluss noch mal: Wer anderen Menschen unter Gewaltandrohung Geld wegnimmt, und das dann ausgibt, um sicherzustellen, dass die Art Filme, die Art Bücher, die Art Musik produziert werden, die er gut findet, der kann diese Zwangsmaßnahme nicht mehr im Ernst als verhältnismäßig und erforderlich rechtfertigen, der ist in meinen Augen nicht besser als ein gewöhnlicher Räuber, und eigentlich sogar noch schlimmer, weil Räuber in der Regel nicht noch die Dummdreistigkeit haben, so zu tun, als kämpften sie für eine hehre Sache, wie es zum Beispiel die französische Außenhandelsministerin Nicole Bricq tut:

Wenn sie nicht schon morgen von einer dominierenden Kultur beherrscht werden wollen, müssen die Staaten ihre gesetzgeberischen Kompetenzen zu Gunsten ihrer Kunstschaffenden und ihrer Kulturindustrien erhalten

Ich tue diesem Statement keine Gewalt an, wenn ich es übersetze mit: „Ich glaube, dass die Filme, für die unsere Bürger ihr Geld ausgeben wollen, uns nicht gefallen würden, deswegen müssen wir sie zwingen, weiterhin die Filme zu bezahlen, die wir gut finden.“

Und ich kann – nee, das stimmt nicht, ich könnte, also anders: Ich will nicht ausdrücken, wie sehr mich diese Haltung anwidert. Unter anderem, weil ich befürchte, mich damit strafbar zu machen. Und ganz im Ernst: Dass wir einen Straßenräuber, der anderen ihr Geld wegnimmt, um sich damit Drogen zu kaufen, die er aufgrund seiner Abhängigkeit braucht, einsperren, während Leute wie Nicole Bricq oder Bernd Neumann hohe Achtung und großzügige Privilegien genießen, ist in meinen Augen eine himmelschreiende Ungerechtigkeit.

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22 Responses to Wenn jemand schon „Kultur“ sagt

  1. Alien sagt:

    Du klingst ja fast, als wärest du auch gegen GEZ-Gebühren…

    Kleiner Scherz. Volle Zustimmung meinerseits.

  2. Muriel sagt:

    @Alien: Nein, öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist schließlich unverzichtbar für den Fortbestand unserer Demokratie. Das ist was anderes.

  3. Alien sagt:

    @Muriel: Achso, na da hast du natürlich Recht. Was würden wir nur ohne unsere „unabhängigen“ Medien tun? Von was waren die eigentlich noch gleich unabhängig?

  4. Muriel sagt:

    @Alien: Von dem verflixten Markt. Während die Privatsender ihr Geld mit Werbung verdienen und deshalb Rücksicht auf die wirtschaftlichen Interessen ihrer Kunden nehmen, verdienen die öffentlich-rechtlichen Sender ihr Geld mit zwangsweise erhobenen Gebühren von allen, und außerdem mit Werbung. Ähm. Ja.

  5. FDominicus sagt:

    +100

    Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen. Diese „Zwangsbeglückung“ ist eine Unverschämtheit. Und das mit dem ÖR ist schon klar. Wir würden uns wahrscheinlich noch mit Keulen beharken wenn wir nicht so gut durch den ÖR aufgeklärt worden wären…

  6. Wenigstens sind Kultursubventionen nicht ganz so schädlich wie Sportsubventionen.

  7. Muriel sagt:

    @ars libertatis: Woher weißt’n du das?

  8. Na ja, mir scheint, dass es im Kulturbetrieb weniger Hooligans, weniger Korruption und weniger Freiheitseinschränkungen bei Grossanlässen gibt als im Sportbetrieb.

  9. Muriel sagt:

    Das scheint mir auch so, allerdings weiß ich nicht, ob das schon den Schluss zulässt. Schaden ist gerade bei solchen Fragen natürlich ohnehin schwer zu quantifizieren, aber da mir Sport egal ist, wohingegen ich den Verdacht habe, dass Bücher, Filme, Fernsehen und Musik ohne diese bekloppten Regelungen weitaus interessanter sein könnten, als sie es heute sind, würde ich für mich persönlich die Kultursubventionen als das marginal größere Ärgernis sehen.

  10. würde ich für mich persönlich die Kultursubventionen als das marginal größere Ärgernis sehen.

    Das ist für mich persönlich auch so. Andererseits kosten mich die Sportsubventionen steuerlich wohl mehr als die Kultursubventionen.

  11. Muriel sagt:

    Ich könnte jetzt noch so eine wilde Idee in die Runde werfen, dass die Kultursubventionen eventuell dazu beitragen könnten, dass vor allem die Kunst entsteht und veröffentlicht wird, die ein bestimmtes Weltbild im Sinne unseres Staates perpetuiert, und dass deshalb die Kosten für diese Subventionen viel höher sein könnten als es auf den ersten Blick scheint, aber erstens hat ja auch Sport unter Umständen einen systemsabilisierenden Effekt, und zweitens ist das zu spekulativ, als dass ich es noch im Ernst behaupten würde, und so bin ich dann im Ergebnis wohl wieder bei dir.

  12. Henk sagt:

    Andererseits kosten mich die Sportsubventionen steuerlich wohl mehr als die Kultursubventionen.

    Ist das so? Hast du da Anhaltspunkte oder sogar belastbare Zahlen zu? (Frage ich beides ganz ehrlich und ergebnisoffen.)?

    Als großer Sportfreund und Musiker halte ich mich einer Parteinahme übrigens für unverdächtig (na gut: wer nicht) und sähe beide Subventionsarten gerne abgeschafft.

    Mein Vorurteil ohne jede Faktengrundlage wäre es, dass der Staat deutlich mehr für Kultur ausgibt als für Sport (wobei das eine natürlich streng genommen ein Teil des anderes ist, aber sei’s drum.) Die ganzen Theater, Opern und Konzerthäuser verschlingen doch mehr als die Kunstrasenplätze und Tartanbahnen, selbst als Schwimmbäder. Wenn ich versuche, die Personalkosten zu schätzen und die subventionierten Menschen zum virtuellen Appell rufe, stehen vor meinem inneren Auge mehr Schauspieler, Fagottisten und Bühnenbauer als Platzwarte, Trainer und Sportkompanieangehörige stramm, die zumeist auch noch mehr verdienen.

    Meine Reecherche zum Thema verlief leider ergebnislos, weil ich nicht gesehen habe, wie ich die Fördermaßnahmen auf den verschiedenen Ebenen mal eben summiert bekomme. Aber falls du, ars libertatis, oder sonst jemand Anhaltspunkte hat, würde mich das sehr interessieren.

  13. @Henk:

    Ich habe leider auch keine Zahlen gefunden. Aber ich hatte einfach den Eindruck dass die grossen Sportevents grösser und teurer sind als die grossen Kulturevents. Zudem scheint es mehr staatliche subventionierte Sportsachen zu geben als Kultursachen. Aber das liegt vielleicht auch nur daran, dass sie sichtbarer sind.

    Deine Argumentation macht jedoch auch Sinn. Obwohl ich es komisch finde, dass du Opernhäuser mit Kunstrasenplätzen und nicht mit Stadien oder Eisbahnen vergleichst.

  14. Henk sagt:

    Den Schuh ziehe ich mir natürlich an: Der Vergleich ist schlecht. Mein Sichtweise ist vielleicht durch die Verhältnisse in meiner Stadt sowie in der Stadt meines Fußballvereins verzerrt. In beiden Fällen gibt es große, teuere und öffentlich finanzierte Opernhäuser, Konzertsäle und Theater, während die entsprechenden Stadien vom Verein gebaut oder durch Mieteinnahmen refinanziert wurden, so dass sie sich letztlich privat finanzieren. Eisbahnen und Schwimmbäder, die i.d.R. steuerfinanziert und wohl kaum kostendeckend sind, kann man den großen Kulturbauten sicherlich gut gegenüberstellen.

    Eigentlich schade, dass uns der Staat nicht mal offen sagt, was er im Jahr so für Kulturförderung oder Sportförderung ausgibt. Das wäre doch Transparenz, die es den Bürgern erlauben würde, eine Entscheidung zu treffen. Es ist wohl nicht zu pessimistisch anzunehmen, dass diese Transparenz an vielen Stellen nicht gewünscht ist.

  15. Muriel sagt:

    Kriegt man das nicht raus, wenn man es recherchiert? Informationsfreiheit und so?

  16. Henk sagt:

    Ich vermute, man kann sich mit viel Mühe der Wahrheit annähern. Die Vielzahl der verschiedenen Töpfe, aus denen die Zuschüsse gespeist werden, macht die Summierung äußerst schwierig. Direkte Finanzierungen von Kommunen, Ländern, Bund und EU werden ja oft mit den Mitteln von öffentlichen Kunst- und Kulturstiftungen auf unterschiedlichsten Ebenen kombiniert. Universitäten führen Kulturveranstaltungen durch, die dem Bildungsetat zu Laste fallen. Was ist mit den Ausgaben für „schmückendes kulturelles Beiwerk“ bei öffentlich finanzierten Veranstaltungen (, die nach meiner Wahrnehmung zudem gelegentlich am oberen Rande des Marktwerts eingepreist werden – um das ganz vorsichtig auszudrücken)? Indirekte Kosten wie Personalkosten beim Ministerpräsident etc. oder Kosten für gemauschelte Kompensationsgeschäfte (ihr zahlt das Klavierfestival, dafür a) setzten wir uns für Subvention xy ein / b) stellen wir einen euren Leute als Gesetzschreiber im Ministerium ein etc.) bekommt man gar nicht zugeordnet.

    Beim Sport scheint mir die Aufschlüsselung leichter, aber ähnliche Prinzipien greifen bestimmt auch hier.

  17. Muriel sagt:

    @Henk: Das ist nun allerdings kein spezifisches Problem der Sport-/Kulturförderung, sondern eher eines in der Natur des Staates, oder um es vielleicht weniger voluntaristisch-tendenziös auszudrücken: großer, komplexer Organisationen.

  18. Henk sagt:

    Ich glaube schon, dass Themen wie Straßenbau oder Landesverteidigung leichter aufzudröseln sind, und es ist mein Eindruck (zugegebenermaßen aus Einzelbeispielen gewonnen, die es vielleicht auch in anderen, mir völlig fremden Themen gibt), dass gerade bei der Kulturförderung bewusst viel verschleiert wird. grundsätzlich hast du natürlich Recht, dass Staaten zu einem solchen Quergemenge neigen. Ich bin aber der Überzeugung, dass auch viele stramme Staatsbefürworter sich ein klarer geordnetes und transparenteres Staatswesen vorstellen können und wünschen.

  19. Muriel sagt:

    @Henk: Beim Straßenbau und der Verteidigung laufen auch notorisch viele Mauscheleien, aber sie sind insofern sicher übersichtlicher, als kaum mal jemand privat eine Autobahn oder einen Flugabwehrpanzer finanziert, und beim Militär außerdem insofern, als das klar Bundessache ist und nicht Hunderte kleinerer Körperschaften auch noch mitmischen.

  20. Henk sagt:

    Indirekte Kosten fallen aber in der Tat in allen Bereichen an, insofern ist war es sicher unfair, diese speziell der Kulturförderung anzulasten.

    Wahrscheinlich ist tatsächlich das Militär aus den von dir genannten Gründen die transparente Ausnahme, während wohl die meisten anderen Bereiche auf so vielen unterschiedlichen Ebenen finanziert werden, dass es nicht mehr nachvollziehbar ist.

    Trotzdem ärgerlich! Egal ob Kultur oder Verkehr.

  21. Mal die Ideologie beiseite gelassen. Was ist wenn (geförderte) Kunst und Kultur ein Erfahrungsgut ist? Leute würden kein Geld dafür ausgeben, wenn sie es nicht lange genug „erfahren“ haben. Dann aber bereitet es einer bestimmten Gruppe so viel Freude, das es die Zwangsabgabe rechtfertigt. Es wäre also gesamtgesellschaftlich erwünscht, würde aber ohne Staat nicht überleben können. (weil anderenfalls diejenigen, die die Kulturgüter nicht kennen, nichts dafür zahlen wollen und nur diejenigen zahlen wollen, die die Kulturgüter schon kennen – Henne, Ei). Dann muss aber halt eine Gruppe von Leuten entscheiden, welche Kultursachen förderungswürdig sind. Natürlich hat dann jeder was, was er nicht gut findet, aber im Großen und Ganzen könnte es aufgehen.
    Dies mal nur als mögliches Argument, zu Umsetzung, Realität usw. sag ich nichts.

  22. Muriel sagt:

    @Tobias Christian:

    Was ist wenn (geförderte) Kunst und Kultur ein Erfahrungsgut ist? Leute würden kein Geld dafür ausgeben, wenn sie es nicht lange genug “erfahren” haben.

    Joa… Dann wäre das so. Und?

    Dann aber bereitet es einer bestimmten Gruppe so viel Freude, das es die Zwangsabgabe rechtfertigt.

    Verstehe ich dich richtig, dass du der Meinung bist, dass ich nach deinen Maßstäben das Recht erwerbe, andere zu etwas zu zwingen, wenn es mir selbst nur genug Freude bereitet?
    Für mich impliziert dieser Satz das.

    Es wäre also gesamtgesellschaftlich erwünscht

    Hier auch wieder. Entweder bist du der Meinung, etwas sei schon dann gesamtgesellschaftlich erwünscht, wenn eine bestimmte Gruppe sehr viel Freude daran hat, oder ich missverstehe dich völlig.

    würde aber ohne Staat nicht überleben können

    Das folgt nicht aus deinen Prämissen. Kunst und Kultur entstehen auch, ohne dass Menschen Geld dafür ausgeben, und wenn sie nur entstehen können, wenn Menschen sie schon erfahren haben, dann können sie denknotwendig niemals entstehen. Der Staat ändert daran nichts, denn der besteht auch nur aus Menschen.

    Dann muss aber halt eine Gruppe von Leuten entscheiden, welche Kultursachen förderungswürdig sind.

    Und diese Leute können dafür nicht ihr eigenes Geld benutzen, oder das Geld der Gruppe, die Freude an sowas hat, sondern muss auch den anderen unter Gewaltandrohung welches wegnehmen?
    Die Begründung dafür habe ich wohl überlesen.

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