Islamkritikquotenbeitrag

Christen werfen uns militanten Skeptikern ja gerne mal vor, wir würden uns nur an ihnen abarbeiten, weil wir Angst haben, dass es von islamischer Seite was aufs Maul gibt, wenn wir Muslime kritisieren. Weil ich aber weiß, dass Muslime genauso wie Christen im Großen und Ganzen total nette und vernünftige Leute sind und weil ich ja unter Pseudonym schreibe schreckt mich das nicht, und weil ich heute Morgen zufällig im Radio einen Beitrag zum Thema Ramadan gehört habe, habe ich auch gleich ein Thema, also frisch ans Werk.

Für alle, die es nicht wissen: Ramadan ist der islamische Fastenmonat, in dem es Muslimen von Sonnenauf- bis -untergang nicht gestattet ist, zu essen oder zu trinken, zu rauchen, Geschlechtsverkehr zu haben und wohl auch noch ein paar andere Sachen, obwohl ich sicher bin, dass es reichlich Muslime gibt, die das nicht, anders, oder nur ein bisschen so machen. Nach Sonnenuntergang darf und soll also wieder gegessen werden, und soweit ich das überblicke sogar nicht zu knapp. Ich habe selbst mal diese angeblich typische Ramadansuppe nachgekocht und fand die zwar köstlich, aber auch unheimlich schwer und kalorienreich. Der Ramadan beginnt in diesem Jahr am 9. Juli, also heute, und endet am 9. August. Ich habe mich spaßeshalber entschieden, das auch mal einen Tag zu versuchen, und damit komme ich auch schon zu meiner Bewertung, denn mir ist klar, dass es insbesondere die muslimischen Leser von überschaubare Relevanz brennend interessieren wird, was dieser Typ mit dem albernen Pseudonym von den Regeln hält, die der allmächtige Schöpfer des Universums ihnen auferlegt hat.

Grundsätzlich bin ich sehr dafür, so ziemlich jeden Quatsch mal auszuprobieren, auch wenn er noch so abwegig ist, und sogar besonders dann. Von unseren Gewohnheiten abzuweichen, ist eine Chance, neue Erfahrungen zu machen und etwas über uns selbst und womöglich auch die Welt um uns herum zu lernen. Speziell bei der Ernährung kann das doppelt sinnvoll sein, denn ich glaube, ich spreche für uns alle, wenn ich sage, dass wir damit vernünftiger umgehen könnten und dass es wohl eher nicht schaden kann, weniger zu essen. Andererseits macht man das im Ramadan gerade nicht, denn was man den Tag über nicht gegessen hat, stopft man dafür ja nachts wiederum in sich rein (Nee, ich weiß, muss man nicht, und wenn Leute das anders handhaben, prima.), was die Sache irgendwie witzlos macht, und richtig besorgniserregend finde ich das Trinkverbot. Da geht es keineswegs nur um Alkohol, sondern um alle Getränke. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Keinen Schluck Wasser, keinen Tee, nicht mal ein freundliches Glas Apfelsaft. Das finde ich schon reichlich bedenklich, und ich vermute, dass es mir extrem schwer fallen wird, wenn ich das Experiment nicht sogar vorzeitig abbreche. Ich trinke nämlich unter gewöhnlichen Umständen sehr viel und fühle mich schon unangenehm ausgetrocknet, wenn ich mal zwei Stunden ohne Flüssigkeit auskommen muss. Mit meiner begrenzten medizinischen Einsicht würde ich auch wetten, dass das unweigerlich die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen muss, insbesondere, wenn man es nicht nur spaßeshalber mal einen Tag lang macht, sondern wirklich einen Monat stur durchzieht.

Na gut, egal, bizarres religiöses Ritual ist bizarr, wer hätte das gedacht? Wo ist denn jetzt die angekündigte furchtlose Islamkritik, du militanter Atheist, du? denkt ihr jetzt, und ihr könnt unbesorgt sein, die kommt jetzt weeeeiiil:

Wenn jemand halt gerne Unfug mit seinem eigenen Körper anstellen will, dann darf er das machen, obwohl es schade ist, aber Muslime haben ja auch Kinder. Und die lernen das auch so. Der Ramadan gilt zwar immerhin nur für Menschen nach der Pubertät und auch nicht für Schwangere und Kranke, aber die Pubertät setzt ja bei Mädchen schon ab zehn Jahren ein, und bei Jungen ab 12, da würde ich schon immer noch von Kindern reden. Darüber hinaus habe ich via Google diesen Hinweis gefunden:

Kinder, die die Pubertät nicht erreicht haben, werden ermutigt so viele Tage zu fasten wie sie können.

Muslimkundige Leser sind aufgerufen, mich zu belehren, aber das klingt für mich erst mal plausibel, und wir haben ja auf jeden Fall unstreitig die Kinder nach der Pubertät, die von ihren Eltern vorgegeben bekommen, dass sie einen Monat im Jahr tagsüber weder essen noch trinken dürfen. Das war übrigens auch der Anlass für diesen Beitrag, denn der Typ im Radio erzählte entrüstet davon, dass er mitbekommen habe, dass muslimische Kinder manchmal von ihren Lehrern gesagt bekommen, dass sie doch ruhig was trinken sollen, wenn sie sich dehydriert fühlen und es ihnen nicht gut geht, und das gehe ja nun mal nicht.

Ich weiß nicht, wie viele Muslime das wirklich so machen. Ich vermute, dass es wie beim Christentum auch in vielen Fällen nicht sehr ernst genommen wird und insofern praktisch meistens viel weniger bedenklich ist, als es hier klingt. Aber so ganz grundsätzlich kann ich hier beim besten Willen nicht erkennen, wie das keine Kindesmisshandlung sein soll.

Und ihr so?

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45 Responses to Islamkritikquotenbeitrag

  1. juliaL49 sagt:

    hui, das mit dem fehlenden Wasser ist bei den aktuellen Temperaturen wirklich nicht empfehlenswert. Wenn der Ramadan in den Winter faellt, hat man zudem ja auch weniger Stunden zu ueberstehen.

    Ich hatte eine Kommilitionin (das war Ende 2002 oder Anfang 2003, also evtl nicht mehr ganz vergleichbar) hier in Schottland und die durfte nicht mal Mundwasser gurgeln. Sie hat sich entschuldigt, dass ihr Atem unangenehm riecht, aber sie darf nichts in den Mund nehmen, selbst wenn sie es wieder ausspuckt.

    Es bleibt also zu hoffen, dass bei der aktuellen Hitzewelle (fast 30C in Suedengland!!!) keine allzu grossen Schaeden verursacht werden.

  2. Also bei der Überschrift „Islamkritik…“ hätte ich jetzt was anderes bzw. mehr erwartet als „die geben ihren Kindern nix zu essen“. Gibt ja ein paar gewichtigere Kritikpunkte am Islam. Aber das wäre wohl auch etwas viel für einen Blogbeitrag.

  3. rolandw sagt:

    Ich hatte mal vor einigen Jahren im Dreischicht-Betrieb viele türkische Kollegen. Da war die Ramadan-Schlemmerei während der Nachtschicht wirklich klasse, wenn auch nicht Sinn der Sache.
    Allerdings taten mir die dicken Frauen tagsüber leid, die nicht nur Hitze, Dehydrierung und Hunger ertragen mussten, sondern auch noch Nikotin-Entzug. Da war bei manchen an sinnvolles Arbeiten nicht mehr zu denken.
    Kinder gabs da natürlich keine…

  4. Muriel sagt:

    @JuliaL49: Dass das so weit geht, wusste ich gar nicht. Tja. Na gut, aber das ist eben der Preis, den man für eine vernünftige moralische Basis zahlen muss.
    @Sönke Semmel: Schritt für Schritt. Außerdem fand ich es ganz nett, mal was zu nehmen, was sonst eher nicht so im Vordergrund steht.
    @rolandw: Die Muslime, denen eine Nachtschicht zur Verfügung steht, sind natürlich echt fein raus. Daran hab ich auch noch nicht gedacht.

  5. Ist das tatsächlich so, dass man beim Ramadan am Tag kein Wasser trinken darf? Das scheint mir gesundheitlich so bedenklich zu sein, dass ich mir nicht vorstellen kann, wie sich dieser Brauch über Jahrhunderte hätte halten können. Insbesondere nicht im arabischen Raum. In Spitzbergen wäre das ja noch einfacher.

  6. Muriel sagt:

    @ars libertatis: Soweit ich weiß, ist es so. Eigentlich. Ich vermute wie gesagt, dass es da Mittel und Wege gibt. Religiöse Menschen nehmen ihre Religion ja meistens nicht ganz so ernst wie wir.

  7. David sagt:

    Ist denn Ringerlösung IV gestattet?

  8. John G. sagt:

    Ernstgenommen wird das wohl von mehr Menschen als man so denkt. Ich habe einige Jahre gebraucht, bis ich verstanden habe, dass die Häufung von Patienten mit (medizinisch) unglaublich banalen Problemen zu bestimmten Jahreszeiten kein Zufall ist. Nachdenklich gemacht hat mich schliesslich, dass man mich jeweils fast genötigt hat in den Bagatellbeschwerden eine Krankheit zu sehen. Man hing sozusagen an meinen Lippen, bis man dieses (befreiende) Wort hörte – und den Rat unbedingt regelmässig zu essen und zu trinken, damit man wieder gesund werde. Heute frage ich relativ rasch, ob gerade Ramadan ist – und mich selbst, warum ich jahrelang so dämlich war, die Erklärung hinter den geheimnisvollen Krankheiten nicht zu erkennen.

  9. Muriel sagt:

    @David: Ich glaube, die exakten Worte des Propheten Mohammed pbuh lauteten: „Ringerlösung geht immer.“
    @John G.: Interessant. Bei Wikipedia steht, dass Kranke und Schwangere die Fasterei nach Genesung nachholen müssen. Wussten deine Patienten vielleicht nicht.

  10. Guinan sagt:

    Hältst du noch durch? Und wie kommst du klar?

  11. Muriel sagt:

    @Guinan: Nee, heute habe ich erst zu spät erfahren, dass Ramadan ist, da hatte ich schon gefrühstückt.
    Ich versuchs vielleicht morgen mal. Vermute aber, dass ich irgendwann Nachmittags abbreche, weil insbesondere das Trinkverbot mir echt zu affig ist. Nicht essen wär kein Problem, aber von Dehydration krieg ich Kopfschmerzen, das muss ich echt nicht haben.

  12. Triffels sagt:

    Ich verstehe ja nicht, wie Menschen auf die Idee kommen, ihr Gott würde Fasten, Selbstgeißelung, whatever von ihnen forden. Was für eine Denke müsste da denn dahinterstehen? „Guck mal Mensch, du bist jung und gesund und dein Körper funktioniert gut. Und als Ausdruck deiner Dankbarkeit darüber machst du ihn jetzt kaputt.“

  13. Muriel sagt:

    @Triffels: Wenn die Gläubigen, die ich kenne, ein Indikator sind, endet das Nachdenken bei „…Wege sind unergründlich“, oder was immer Muslime für einen korrespondierenden Spruch führen, wenn jemand ihnen lästige Fragen stellt.

  14. Triffels sagt:

    Grade gefunden, auch lustig: Ramadan am Polarkreis. Zur Sommersonnenwende! Hihi.

  15. Zur Selbstgeisselung: Manche Leute sind halt Masochisten und mögen es, gepeitscht zu werden.

    Zum Fasten: Gewisse Formen davon sind womöglich der Gesundheit förderlich.

  16. Muriel sagt:

    @ars libertatis: Und wenn eins davon der Grund wäre, aus dem Muslime den Ramadan einhalten, wäre es gleich viel weniger albern.

  17. Christina sagt:

    Christen werfen uns militanten Skeptikern ja gerne mal vor, wir würden uns nur an ihnen abarbeiten, weil wir Angst haben, dass es von islamischer Seite was aufs Maul gibt, wenn wir Muslime kritisieren.

    Na ja, es kommt immer auf die Art und Weise und den Ton 😉 der Kitik an. Bei dieser Art hier hast du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nichts zu befürchten (das ist dir sicher auch bewußt). Aber solltest du irgendwann dich mal in ähnlicher Art und Weise zu Allah und dem Islam äußern, wie du es zu Gott und dem Christentum in der Vergangenheit schon des öfteren getan hast, sieht es möglicherweise anders aus. Und deine Anonymität besteht doch hier schon seit einiger Zeit nicht mehr……. möchte ich bloß mal zu bedenken geben….mehr nicht….

  18. Muriel sagt:

    @Christina: ich habe Mohammed in diesem Blog schon einen Kinderschänder genannt. Was soll ich denn noch machen?

  19. @Muriel: Ich hätte gesagt, dass der Ramadan vorwiegend eine soziale Funktion hat, da die nächtlichen ‚Gelage‘ die sozialen Beziehungen stärken. Aber dann dachte ich mir, ob das Ganze nicht neutralisiert wird dadurch, dass viele Leute am Tag schlecht gelaunt sind, was wiederum schlecht für die sozialen Beziehungen wäre. Aber dann könnte man einwenden, dass geteiltes Leid halbes Leid ist. Und gemeinsames Leiden kann den sozialen Zusammenhalt vielleicht auch stärken.

  20. Muriel sagt:

    Und beim Hexenverbrennen kriegt man immer schön warme Hände.

  21. Muriel sagt:

    Falls es übrigens jemanden interessiert: Weil die Sonne heute morgen um viertel nach fünf aufging, habe ich den Beginn meines Ramadans eine Stunde verschoben, weil ich bin doch nicht bekloppt und stehe um fünf auf, nur um mich mit Essen und Wasser vollzustopfen. Das habe ich also erst um sechs getan und werde, so ich ihn denn zu Ende bringe, meinen Ramadantag entsprechend auch erst eine Stunde nach Sonnenuntergang, also gegen halb elf, beenden.
    Ich habe demnach seit ziemlich genau sechs Stunden nichts gegessen oder getrunken. Erwartungsgemäß ist das noch kein nennenswertes Problem, sowas passiert ja auch ganz ohne Ramadan hin und wieder, aber durstig bin ich doch schon ein bisschen. Ob ich echt Lust habe, damit jetzt noch über elf weitere Stunden zu warten?
    Nichts trinken, wer denkt sich denn solchen Mist aus?

  22. Christina sagt:

    ich habe Mohammed in diesem Blog schon einen Kinderschänder genannt. Was soll ich denn noch machen?

    So, hast du das? Dann ist mir das wohl entgangen….. und den Islamisten anscheinend auch…. 😉 …na ja…..ich lese ja auch die wenigsten Beiträge hier…..da ist es auch kein Wunder…. und das erwähnte Klientel treibt sich sicher auch eher auf anderen Blogs herum….demzufolge hast du der höchsten Wahrscheinlichkeit nach auch wirklich nichts zu befürchten…..ich korrigiere mich also hiermit…..ich wollte dich nicht beunruhigen. 🙂

  23. Muriel sagt:

    @Christina: Keine Sorge.

  24. Muriel sagt:

    Üpdate: Durst ist erfreulicherweise nicht schlimmer geworden, dafür macht sich allmählich ein nagender Hunger bemerkbar.

  25. @Muriel: Ähm, viel Glück!

    (Ich habe keine Ahnung, was hier der richtige Wunsch ist.)

  26. Muriel sagt:

    Ach so, a propos Wünsche. Allah ist mir bisher kein Stück näher getreten, und meine sozialen Beziehungen sind bis auf Weiteres auch nicht gestärkt. Ich kann aber nicht auschließen, dass das beides noch kommt.
    Ich fühle mich zumindest schon viel schlanker und gesünder.

  27. Muriel sagt:

    So, Hunger ist weitgehend weg, Durst ist auch kein Problem, aber Kopfschmerzen gehen allmählich los, und so ein leichtes Augenbrennen, das ich auch gerne mal bekomme, wenn ich zu wenig trinke. Brennen ist eigentlich kein ganz treffender Ausdruck, aber jedenfalls fühlen sich die Augen komisch an.
    Trotzdem geht das insgesamt besser, als ich erwartet hätte.
    Ach ja, und Allah war vorhin auch hier. Wir haben uns mal richtig ausgesprochen, er hat sich für alles entschuldigt, will seinen Job in Zukunft besser machen, und ich werd im Gegenzug Muslim.

  28. Muriel sagt:

    Aktueller Lagebericht nach 13 Stunden Ramadan: Immer noch alles ziemlich prima. Kopfschmerzen, aber keine schlimmen, kaum Durst, normaler Hunger.
    Auf dem Weg nach Hause hätte ich beinahe eine rote Ampel überfahren, aber das muss nicht an der Dehydration liegen, das passiert auch so schon mal.
    Nun ist es natürlich auch so, dass mein Job darin besteht, eine Tastatur und eine Maus zu bedienen, und es heute in Hannover angenehm kühl bei ordentlicher Luftfeuchtigkeit war.
    Würde ich bei 35°C Straßen teeren, wäre ich wahrscheinlich gegen Mittag umgefallen.

  29. Muriel sagt:

    Immer noch alles bestens. Ich hatte mir das echt viel schlimmer vorgestellt.

  30. Guinan sagt:

    Wenn du noch drei Tage komplett ohne Essen aushältst, nur mir Wasser und Tee, dann setzt allmählich Euphorie ein. Die geistige Leistungsfähigkeit sinkt zwar enorm, das fühlt sich aber nicht so an.

  31. Muriel sagt:

    Wer braucht Wasser und Tee? Ich hab jetzt seit fünfzehn Stunden nichts mehr getrunken, da wird es auf drei Tage mehr oder weniger auch nicht mehr ankommen.

  32. Guinan sagt:

    Ah, ist der Kopf schon in den Wolken?

  33. Muriel sagt:

    Wir haben keine Ahnung, wovon du redest. Wir werden dich jetzt ignorieren, genau wie die vielen anderen Stimmen mit ihrem abwegigen Gequassel.

  34. Guinan sagt:

    Das wird besser, die Stimmen schweigen irgendwann.
    Ich hab das mal drei Wochen lang durchgezogen, weil ich mich ja sowas von toll dabei fühlte. Möglicherweise sahen meine Mitmenschen das etwas anders.

  35. Muriel sagt:

    @Guinan: Du hast drei Wochen lang nichts gegessen?

  36. Guinan sagt:

    @Muriel: Ja. Das sollte eigentlich nur eine Woche sein, so eine Heilfastenkur, nur mit Wasser und Gemüsebrühe. Und dann hab ich immer noch einen Tag angehängt.

  37. Muriel sagt:

    @Guinan: Ich hab mal gehört, dass es nach drei Wochen ohne Essen allmählich eng wird, so Unterernährungsmäßig. Hattest du da keine gesundheitlichen Probleme?

  38. Guinan sagt:

    @Muriel: In der Brühe sind ja ein paar Vitamine, und ich hatte genug zuzusetzen. Aber das Gehirn schaltet schon merklich auf Sparflamme.

  39. Muriel sagt:

    @Guinan: Also, die Gefahr besteht bei mir nicht. Meine Ramadan-Suppe (die ich jetzt nur um des Effekts Willen so nenne, es ist kein muslimisches Rezept) köchelt schon, und ich beende diese Übung so pünktlich ich kann.

  40. Guinan sagt:

    Na, dann guten Appetit!

  41. @Muriel: Bravo und guten Appetit.

    Was kommt eigentlich so alles in diese Ramadan-Suppe?

  42. Muriel sagt:

    @ars libertatis: Die ich damals gemacht habe, war aus einem Kochbuch. Soweit ich mich erinnere, enthielt die Kartoffeln, Linsen, Kichererbsen, Möhren, noch ein oder zwei andere Gemüse, Rindfleisch, Tomaten, Kreuzkümmel und noch ein paar andere orientalische Gewürze, und dazu gab es getrocknete Datteln, Feigen oder Aprikosen, oder so. Bin nicht mehr sicher, ob wir die rein getan oder separat dazu gegessen haben.
    Heute ist es einfach nur eine bunte Gemüsesuppe., die eigentlich nichts mit Ramadan zu tun hat.

  43. Puh – ich weiß schon, warum ich die meisten monotheistischen Religionen (und einige heidnische) für Sklavenreligionen halte. Unterwerfung und Selbstversklavung ist echt nicht meins.

  44. Muriel sagt:

    Heute fühle ich mich übrigens sehr matt und lustlos. Muss aber nicht am gestrigen Ramadantest liegen. Solche Tage hab ich auch so hin und wieder mal.

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