Projekt 52 Bücher (20-26)

Na logo. Lebt Frank Zander eigentlich noch? Ich habe ihn ja mal persönlich kennengelernt. War profund gruselig.

Ich wette, ihr dachtet, ich hätte aufgegeben. Keineswegs. Es war einfach so, dass mir zum 19. Thema kein befriedigendes Buch einfiel, und dass ich deshalb beschloss, zu warten, bis ich mal wieder da bin, wo die meisten meiner Bücher stehen. Heute ist es nun so weit, und ich habe auch tatsächlich was gefunden zum Thema:

“Wenn der Vater mit dem Sohne…”

Nämlich „Der Sturm des Jahrhunderts“.

2013-07-14 16.47.34

Wie ihr seht, habe ich das Buch zu einer Zeit erstanden, als ich noch Buchhandlungen aufsuchte und dann manchmal deutsche Fassungen von englischen Büchern mitnahm, so auch in diesem Fall. Der Sturm des Jahrhunderts ist nicht in der sonst üblichen Prosaform geschrieben, sondern als Drehbuch, was ich zu meiner eigenen Überraschung durchaus angenehm und sehr gut lesbar fand. Es dreht sich um die wenigen Bewohner von Little Tall Island, die sich, wer hätte das gedacht?, auf einen Sturm vorbereiten.

Als wäre das nicht genug, häufen sich aber gerade in dieser Zeit auch andere unangenehme Vorkommnisse wie etwa gewalttätige Morde, und das alles ist offenbar die Schuld von André Linoge, einem unfreundlichen Fremden, der bedrohlich in seiner Gefängniszelle sitzt und kryptische Forderungen stellt, die sich erst zum Ende hin nach einigen weiteren Demonstrationen seiner Gefährlichkeit so weit konkretisieren, dass die Bewohner das schlimmste abwehren können.

Das Ganze liest sich dann so:

111. INNEN: DIE INSELBEWOHNER

Sie alle wenden sich wieder LINOGE zu und warten darauf, dass er zu Ende spricht.

112. INNEN: WIEDER LINOGE

Während er redet, fährt die Kamera langsam auf ihn zu, bis wir ihn in Großaufnahme sehen.

LINOGE
In einer solchen Angelegenheit kann ich mir nicht einfach nehmen, was ich will… Aber ich kann strafen, ich versichere euch, ich kann strafen. Gebt mir eins der Babys, die da hinten schlafen, damit ich es als mein eigenes großziehen kann, und ich lasse euch in Frieden. Das Kind wird ein langes Leben haben – es wird noch da sein, wenn alle anderen, die dort schlafen, längst tot und begraben sind – und vieles sehen. Gebt mir, was ich will, und ich verschwinde. Gebt ihr es mir nicht, wird alles, was ihr letzte Nacht geträumt habt, wahr werden. Die Kinder werden vom Himmel fallen, ihr anderen werdet ins Wasser gehen, immer 2 zugleich, und wenn der Sturm vorbei ist, wird man diese Insel so vorfinden, wie man Ronoake Island vorgefunden hat. Leer… verlassen. Ich gebe euch eine halbe Stunde. Besprecht es… Dazu ist eine Wählerversammlung schließlich da, nicht wahr? Und dann…

Er macht eine Pause. Wir sind bei einer extremen Großaufnahme angelangt.

LINOGE
Trefft eure Wahl.

ABBLENDE
ENDE DES 4. AKTES

Wie ihr an diesem Auszug erkennen könnt, ist das Buch als solches eher okay. Es ist nicht überragend und enthält auch, soweit ich mich erinnern kann, keine denkwürdigen Zitate. Trotzdem ist es mir als sehr erfreuliche Überraschung im Gedächtnis geblieben, weil das Ende den gängigen Konventionen völlig zuwiderläuft. Linoge bekommt, was er will. Die Bewohner der Insel stimme für den Pakt mit ihm, das Los fällt auf den Sohn unseres Protagonisten, und es gibt auch keine Rettung in letzter Minute. Keine rührende Ansprache, die die anderen überzeugt, sich mit vereinten Kräften gegen den bösen Zauberer zu stellen. Kein heroischer Akt, der ihn doch noch in  letzter Minute überwindet. Keine bequeme Schwäche des Schurken, die der Held ausnutzen kann, um doch noch den Tag zu retten. Linoge nimmt Mikes Sohn Ralph mit, und als Mike den beiden in einem Epilog Jahre später noch einmal begegnet, hat Ralph nichts weiter für ihn übrig als ein fieses Fauchen.

Das ist heute in Zeiten von George R.R. Martin vielleichts nichts mehr, was uns aus den Socken haut, aber damals hat es mich total begeistert.

Das Buch, das du als letztes verschenkt hast.

Das war Altered Carbon. Da ich es selbst noch nicht gelesen habe, kann ich nicht mehr dazu sagen, als auf der Amazon-Seite steht.

Das Buch, das du zuletzt geschenkt bekommen hast.

Ich kann mich nicht erinnern, weil ich nur noch sehr selten Bücher geschenkt bekomme. Es könnte „A Town Like Alice“ gewesen sein, die sehr fesselnd geschilderte Geschichte der jungen Britin Jean Paget, die während des Zweiten Weltkrieges in Malaysia lebt und nach der japanischen Invasion mit anderen Gefangenen sieben Monate lang von hier nach da marschieren musste, weil das japanische Militär auch nicht so richtig wusste, wohin mit den vielen Zivilisten. Jahre später kehrt sie nach Malysia zurück und entdeckt, dass der junge australische Soldat, der damals sein Leben riskiert hat, um ihr und den anderen Gefangenen zu helfen, noch am Leben ist, und sie macht sich auf die Suche nach ihm.

Ich hab die Geschichte selbst noch nicht zu Ende gelesen, aber obwohl das schon irgendwie nach einer drögen Liebesschnulze klingt, kann ich zurzeit noch sagen, dass ich sehr glücklich bin mit Nevil Shutes Stil und ihm zutraue, daraus was ganz Großes zu machen.

Das Buch, das ich am häufigsten verschenkt habe.

Ich glaube nicht, dass es ein Buch gibt, das ich schon öfter als einmal verschenkt habe, deswegen kann ich darauf nicht antworten.

Ein bestimmtes Genre.

Dann nehmen wir mal den dreiteiligen Genesys-Zyklus von Bryan Stableford, weil das eine ganz, ganz, ganz, ganz fantastische Geschichte ist, die unverdientermaßen niemand kennt und die eigentlich mindestens so viel Aufmerksamkeit verdient hätte wie … Tja, jetzt hab ich den Satz so angefangen, und hab aber keine Ahnung, wie es weiter gehen soll. A Song of Ice and Fire wäre zu hoch gegriffen, dafür ist es nicht eingängig genug, und während Stableford meines Erachtens durchaus auf einem Niveau mit Gene Wolfe schreibt, kennt den hierzulande auch keine Sau, aber was solls, nehmen wir trotzdem Gene Wolfe, weil ein Vergleich mit allen bekannten SF-Autoren eine Beleidigung wäre, die ich nicht über die Lippen kriege. Die können nämlich alle nicht schreiben.

Aber zur Sache. Worum geht es in Genesys? Ja… Schwer zu erklären, weil sehr surreal, und weil über zehn Jahre her. Genesys dreht sich um eine schon reichlich eigentümliche Gruppe von Abenteurern (ein Prinz, Abenteurer und Strafgefangener (Das ist eine Person.), eine wissenschaftlich interessierte Prinzessin und Giftmischerin (Dito.), ein Händler mit philosophischen Neigungen, die Schlange Mossassor und ein Stamm von Dragomiten (sehr, sehr große Termiten natürlich)), die gemeinsam Chimera’s Cradle erkunden, die Quelle der Geheimnisse dieser eigenartigen Welt, auf der nichts von Dauer ist, weil sogar Glas und Stein und Metall binnen kurzer Zeit verrotten. Der Text selbst klingt dann zum Beispiel so:

The battlefield, she reluctantly realised, wasn’t completely silent. Not all the fallen men were dead. Some were moaning in pain while others called out for help. It was impossible to guess whether they didn’t know that the shadows passing over them were the shadows of their erstwhile adversaries, or whether they were simply too desperate to care.
Ssifus – who was, after all, an unhuman creature which thought humans were a disease – made not the slightest response to any of the appeals; the Serpent simply strode on in implacably resolute fashion, stepping over bodies when there wasto go around. Lucrezia and Jume Metra followed on behind, keeping in step.
Lucrezia knew that Jume Metra had no more reason to be inclined to compassion than the Serpent, but she was possessed by an uncomfortable feeling that her own excuses weren’t in such good order. She kept her eyes firmly fixed on the back of Ssifuss’s head, refusing even to turn her head in response to the sounds which seeped from the ugly morass of death, but she couldn’t approve of herself for so doing. Even though she had been a princess, and still was a witch, and even though these wounded men had done their utmost to secure her death less than an hour before, she simply couldn’t suppress the instinct of self-hatred which closed around her throat like a choking hand.
The stink of it all was abominable, but she even hated the reaction of disgust which the reek provoked. It would have been easier to bear if the stink had just been blood, but it was not.
If all dead men lose control of their bowels, Lucrezia thought miserably, as her wall of calculated indifference crumbled, even heroes must die without dignity.

Letzteres ist übrigens auch, was ich immer angebe, wenn jemand mich nach einem Lebensmotto oder einem leitenden Sinnspruch oder sowas fragt. Ich finde, das ist ein großartiger Satz, der, angemessen reflektiert, viel Weisheit über unsere Realität enthält, und, eingehend bedacht, vor den meisten gängigen Dummheiten zu schützen vermag.

Bücherregal für Jugendliche einrichten (welche Bücher gehören gut versteckt )

Keins. Mein Bücherregal ist wunderbar eingerichtet, wie es ist, und was den Jugendlichen nicht gefällt, können sie gerne drin stehen lassen.

Ein Buch eines Autors, dessen Werke von den Nationalsozialisten verbrannt wurden und/oder der vom Regime verfolgt wurde.

Pfff… Das ist gar nicht so einfach, weil ich da keinerlei Überblick habe und die Literatur dieser Zeit auch nicht besonders schätze, wie auch generell politisch orientierte Literatur. Aber da die Nazis da einigermaßen großzügig waren, habe ich nach einiger Recherche doch jemanden gefunden, der gut in Frage kommt: Ernest Hemingway, und von dem hat mir bisher am besten gefallen A Farewell to Arms. Eine Liebesgeschichte im Ersten Weltkrieg, von der ich gerade mit Überraschung gelesen habe, das sie Hemingways „bleakest novel“ sein soll. Komisch, ich empfand sie eigentlich nicht als besonders düster, verglichen mit seinem anderen Kram. Womit ich natürlich nicht sagen will, dass der Plot für eine Disney-Verfilmung geeignet wäre. Aber ist halt Hemingway.

Zwei thematisch passende Zitate daraus hab ich sogar auch. Der erste:

If people bring so much courage to this world the world has to kill them to break them, so of course it kills them. The world breaks every one and afterward many are strong at the broken places. But those that will not break it kills. It kills the very good and the very gentle and the very brave impartially. If you are none of these you can be sure it will kill you too but there will be no special hurry.

Und das zweite:

“It could be worse,‘ Passini said respectfully. „There is nothing worse than war.“
„Defeat is worse.“
„I do not believe it,“ Passini said still respectfully. „What is defeat? You go home.”

Nächstes Thema:

Musik (keine Sachbücher bitte, sondern irgendwelche Bücher über Musiker oder Romane, die mit Musik zusammenhängen oder Texte aus dem Internet)

Armageddon Rag, ist doch klar.

2013-07-14 19.10.07

Kennt ihr nicht? Ist von George R. R. Martin, schon etwas älter, aus dem Jahre 1983, und ging finanziell so daneben, dass es beinahe seine Karriere beendet hätte. Armageddon Rag ist ein Whodunnit mit Fantasy-Elementen, und dreht sich um eine fiktive Rockband, deren Repertoire sehr detailliert beschrieben wird. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus einem echten Rockmusikstück, was ein wesentlicher Grund für das erwähnte finanzielle Desaster ist, und … Ich muss sagen, mein Ding wars irgendwie nicht. Klar, ganz nett geschrieben, aber ich erinnere mich an so gut wie gar nichts mehr daraus, und der musikalische Aspekt erschloss sich mir nicht, weil ich mit Musik wenig am Hut habe.

Sandy got to his feet, dizzy. Francy was sucking in breath between screams and then screaming again. Someone was running down the alley. Francy pressed back against the bricks, curled up small, her ring-covered hands in front of her face. Screaming. Screaming. She had a high thin scream, full of shock and almost unthinkable pain, and as she screamed again and again, Sandy found himself regarding her with a sudden mounting horror that dwarfed what he had felt for the poor mutilated dog. He recognised that scream. He knew that God-damned scream. And now he knew why Francy had seemed so eerily familiar.
He had met her at the Come On Inn, all right.
But he had seen her again after that, not once but several times. He had seen her and he had heard her screaming. He had seen her in his dreams, at a concert, naked and bleeding, and nailed to a great X-shaped cross.

Wo in deinem Haus/deiner Wohnung finden sich überall Bücher und wo nicht?

Im Bücherregal, eins habe ich auf dem Nachttisch, und zurzeit liegen auch ein paar auf der Armlehne des Sofas. Überall anders nicht.

Ein Kochbuch, dem man wirklich bedingungslos vertraut.

Für das Fellmonster ein schwieriges Motto, für mich ein ganz leichtes, denn als militanter Skeptiker vertraut man natürlich nichts un niemandem bedingungslos, und wenn ich doch, um mein Leben zu retten, irgendeine Quelle nennen müsste, der ich vertraue, würde ich mir lieber die Lunge durch den Bauchnabel rausziehen lassen, bevor ich ein Kochbuch nenne.

So, das wars, jetzt bin ich wieder auf dem aktuellen Stand, und neue Themen können kommen. Da staunt ihr, was? Jaha.

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38 Responses to Projekt 52 Bücher (20-26)

  1. Guinan sagt:

    Oh. Wenn sogar du schon fertig bist, dann sollte ich mich tatsächlich mal etwas beeilen. Ich hab noch zwei extrem schwierige Themen aufzuarbeiten. Ein Kochbuch? Was soll das denn sein?

  2. Triffels sagt:

    Keins.

    Oh, ich mag Dich, Muriel. Meine Eltern verfolgen leider gegenteilige Politik – pauschales Bücher(regal)verbot auf Jugendzeit.

  3. Guinan sagt:

    @Triffels: Schick mir doch mal ’ne Liste, was da im Regal deiner Eltern so an Büchern steht. Verbotene Werke MUSS ich einfach lesen.

  4. Triffels sagt:

    @gunian: Ich muss dich enttäuschen, in dem Regal steht nichts Besonderes. Überwiegend 0815-Beletristik und ein paar Klassiker. Das Verbot ist nur aus Prinzip.

  5. Guinan sagt:

    @Triffels: Wie traurig.

  6. Muriel sagt:

    @Triffels: Ich bin jetzt verwirrt. Deine Eltern verbieten dir, Bücher zu lesen?

  7. Triffels sagt:

    @muriel: Jep!

  8. Muriel sagt:

    @Triffels: Ähm… Wissen deine Eltern, was das Internet ist?

  9. Triffels sagt:

    @muriel: Ich glaube schon, schließlich sind sie beide Diplom-Informatiker. Frag nicht, ich verstehe es auch nicht. (Allerdings habe ich auch öfter mal Internetverbot)

  10. Muriel sagt:

    @Triffels: Aber … Welchen Sinn ergibt denn das? Was steht denn in den Büchern, das du im Internet nicht lesen kannst? Es gibt doch sogar die Bücher selbst problemlos hier zu lesen.
    Na gut, du hast ja gesagt, dass ich dich nicht fragen soll.
    Also, du weißt ja, dass du hier im Blog auch Bücher findest. Es gibt also in Zukunft keinen Grund mehr, irgendwoanders hinzugehen.

  11. Triffels sagt:

    @muriel:

    Es gibt doch sogar die Bücher selbst problemlos hier zu lesen.

    Jetzt bin ich verwirrt. Kann ich denn (als Minderjährige ohne Möglichkeit im Internet zu bezahlen) alle Bücher aus der Buchhandlung auch online lesen? legal?
    Und wie gesagt, Internet ist auch ziemlich oft weg.

  12. Muriel sagt:

    @Triffels: Naja, alle sicher nicht. Aber die gemeinfreien hat Google doch weitgehend digitalisiert, soweit ich weiß, und auch die anderen können doch nicht so schwer … Na gut, ich will dich jetzt nicht zu illegalen Handlungen anspornen, nur um nicht zugeben zu müssen, dass ich neoliberaler Pfeffersack nicht an die Möglichkeit gedacht habe, dass es in dieser Welt Leute geben könnte, die irgendwas nicht bezahlen können…
    Jedenfalls finde ich diese Politik höchst eigenartig. „Ziemlich oft“ ändert ja nichts dran, dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, jemandem den Zugang zu einem bestimmten Medium zu verwehren, aber andererseits den Zugang zu einem anderen zu gestatten, ob nun oft oder selten, das ersteres inhaltlich mit einschließt.
    Oder haben sie Angst, dass du dir ärgerliche Papierschnitte zuziehst?
    Frag doch mal nach einem Kindle …

  13. Christina sagt:

    @ Triffels: Jetzt bin ich etwas erstaunt…..ich hätt jetzt nicht gedacht, dass du minderjährig bist……echt…..und vor allem, dass sich Minderjährige für die Themen hier auf Muriels Blog interessieren….da bin ich wirklich etwas baff. Darf man mal fragen wie alt genau du bist? Oder ist das jetzt zu persönlich? Dann vergiß es schnell wieder.

  14. Triffels sagt:

    dass es überhaupt keinen Sinn ergibt, jemandem den Zugang zu einem bestimmten Medium zu verwehren, aber andererseits den Zugang zu einem anderen zu gestatten

    Bücherverbot hat mir lange Zeit mehr wehgetan als Internetverbot. Und Internet brauche ich beinahe täglich für die Schule, sodass sie mir zumindest begrenzt Zugang gewähren müssen. (Was sie jedoch nicht immer machen. Btw, Schulbücher haben sie mir auch schon abgenommen. Wieso gibt eine 50%e genetische Übereinstimmung Menschen nochmal das Recht, über andere zu entscheiden?)

  15. Muriel sagt:

    @Triffels: Das musst du Christina fragen. Für Gehorsamsapologetik bin ich nicht zuständig.
    @Christina: Zur Feier des Tages habe ich dich jetzt endlich aus der Moderationsschleife genommen. Du kannst jetzt also wieder ohne Verzögerung kommentieren. Danke für die konstruktive Diskussionsteilnahme in der letzten Zeit!

  16. Triffels sagt:

    @muriel: Und mal wieder blockquote vergessen. Wärst Du so lieb? Danke.
    @christina: 17 seit ein paar Wochen. Und diesen Blog lese ich (unregelmäßig) schon seit mehreren Jahren.

    vor allem, dass sich Minderjährige für die Themen hier auf Muriels Blog interessieren

    Ja, wieso denn nicht?

  17. Christina sagt:

    @ Triffels: Deine Eltern haben dir Schulbücher abgenommen? Willst du mich jetzt auf den Arm nehmen? Warum denn das??? Hast du zu viel gelernt ?….ha..ha..ha… ich muß jetzt lachen… ..Darüber würden sich doch die meisten Eltern freuen, oder nicht? Also ich bin jetzt vollkommen verwirrt…… ehrlich.

  18. Triffels sagt:

    @muriel: Habe gerade meinen letzten Kommentar überflogen und einen Lachanfall bekommen. Scheiße. Kannst Du das alles korrigieren?
    (Murlei würde übrigens sehr gut zu Deinem Nachnamen passen.)

  19. Muriel sagt:

    @Triffels: Alles repariert, glaube ich

  20. Triffels sagt:

    @christina: Schullektüre wäre wohl der bessere Begriff gewesen. Und ob ich Max Frischs „Andorra“ für den Deutschunterricht lese oder privat, wen interressierts.

  21. Muriel sagt:

    @Triffels: Na gut, mit Andorra ist dir immerhin auch nichts entgangen.
    Und wenn ich mich mal an meine Schullektüre erinnere … Ich glaube, da bin ich auf Seiten deiner Eltern.

  22. Christina sagt:

    Ach ja…..ganz vergessen….@ Muriel: Danke ….das ist natürlich erleichternd……aber freu dich nicht zu früh….. du kennst mich ja…… 😉 manchmal kann ich mich nicht zurückhalten. Aber ich gebe mir Mühe. Außerdem verstehe ich deinen Ärger über meine Kommentare des öfteren auch gar nicht.

    @ Triffels:

    17 seit ein paar Wochen. Und diesen Blog lese ich (unregelmäßig) schon seit mehreren Jahren.

    Donnerwetter!!!

    Ja, wieso denn nicht?

    Na ja, ich finde es ungewöhnlich, dass jemand in deinem Alter sich für sowas interessiert. Die Geschichten, die Muriel hier schreibt, das könnte ich ja noch verstehen, aber alles andere finde ich schon ungewöhnlich für so einen jungen Menschen wie dich. Das soll jetzt keine Kritik sein. 🙂

  23. @Christina: Ich hätte Muriels Blog auch als Jugendlicher gerne gelesen. Es gibt ja doch auch einige Jugendliche, die sich für Politik und Philosophie interessieren. Gewiss, es sind weniger als die, die sich für Fussball interessieren, aber das ist in jedem Alterssegment der Fall. Und von all den Blogs, die ich lese, stammt ein nicht vernachlässigbarer Teil von Teens.

  24. Triffels sagt:

    @christina: Hach, da werde ich ja rot. Aber Du hast recht, ich bin ein Freak. Doch glücklicherweise gibt es ja Alternativen zum RL. Und on the Internet, nobody knows you’re a dog.

  25. Triffels sagt:

    @ars_libertatis: Interresssante Blogs? Willst Du nicht mal einen Blogroll hochladen?

  26. @Triffels: Sollte ich wohl mal. Aber ich wechsle die Blogs, die ich lese, so oft, dass es etwas mühsam ist, zusätzlich zu den Bookmarks und dem Feedreader auch noch eine manuelle Linkliste aktuell zu halten.

    Mal sehen.

  27. Christina sagt:

    @ Triffels:

    Doch glücklicherweise gibt es ja Alternativen zum RL.

    Ahhhh…. jetzt beginne ich langsam die Motive deiner Eltern bezüglich Bücher- und Internetverbot etwas nachzuvollziehen.
    Na ja…..ich glaube sie wollen wahrscheinlich nur das Beste für dich…….man sollte sich auch nicht zu sehr aus dem realen Leben ausklinken. Und mal nebenbei, sei froh, dass du solche Eltern hast, die sich um dich kümmern und denen du nicht gleichgültig bist. Es gibt ’ne Menge, die interessiert das herzlich wenig, womit ihre Kids so ihre Zeit verbringen.

  28. Muriel sagt:

    @Triffels: Siehst du, was hab ich gesagt?
    Damit dürfte die Sache ja geklärt sein.

  29. Guinan sagt:

    @Triffels: Mein Bücherregal steht die jedenfalls bei Bedarf offen.

  30. Christina sagt:

    @ Muriel: 🙂 Tja, einer muß sich ja hier um das Wohl der Jugend kümmern….. 😉

  31. Muriel sagt:

    @Christina: Du bist nicht alleine.
    Im Gegensatz zu Guinan werde ich Triffels auch explizit nicht mein Bücherregal anbieten.
    Weniger aus Respekt vor der Erziehungsprärogative ihrer Eltern, sondern eher aus der Sorge heraus, dass wir sie nie wieder sehen, wenn die herausfinden, dass ein doppelt so alter Mann, der unter einem niedlichen Pseudonym mit Vorliebe über Sex und Brüste schreibt, sie zu sich nach Hause eingeladen hat …

  32. Guinan sagt:

    Bei der Sorge um das Wohl der Jugend kann man SEHR unterschiedliche Prioritäten setzen.

  33. Muriel sagt:

    @Guinan: Du willst doch nicht etwa die Bedeutung des Grundsatzes anzweifeln, dass unsere Kinder nichts sehen oder lesen oder hören sollten, das uns peinlich sein könnte, oderwieoderwat?

  34. Guinan sagt:

    @Muriel: Doch, absolut. Das ändert nämlich eh nichts, Eltern sind per se peinlich.

  35. Christina sagt:

    Muriel/Guinan: Ich habe Triffels eher so verstanden, dass ihre Eltern der Meinung sind, dass sie zuviel Zeit mit Büchern und Internet verbringt (anstatt im realen Leben mit Freunden oder so) und nicht, dass sie um Peinlichkeiten welcher Art auch immer besorgt sind. Das vielleicht auch, aber nicht primär. So habe ich sie verstanden, aber vielleicht täusche ich micht auch, kann ja sein.

  36. Triffels sagt:

    @christina:

    Und mal nebenbei, sei froh, dass du solche Eltern hast

    Bin ich aber nicht. Und gut gemeint ist bekanntlich das Gegenteil von gut gemacht.
    @guinan (wie spricht man diesen Namen eigentlich aus?):
    Nö, Eltern sind nicht per se peinlich. Nur die eigenen.

  37. Guinan sagt:

    @Triffels: Mit ai, hier bei 0:23 wird sie angesprochen.

  38. Christina sagt:

    @ Triffels: Na ja, ich kann im grunde genommen eigentlich auch nicht viel dazu sagen, da hast du schon Recht. Ich kenne ja deine Eltern nicht persönlich und dich auch nicht und weiß nichts über die näheren Umstände usw.

    Der Satz, den du formuliert hast, hat bei mir lustigerweise allerdings ein paar Assoziationen hervorgerufen. Ich kenn da so ein christl. Lied von früher, da geht es in einer Strophe:

    „Gut gemeint und schlecht gemacht,
    oberflächlich ausgedacht,
    ist so vieles – es verdorrt –
    ohne dein Wort.“

    Klingt ja fast so ähnlich wie dein Satz. 😉

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