Es gibt keinen Löffel

Wie das so geht im Leben, da fragt mich gerade gestern noch jemand, wann ich das nächste Mal über die FAZ herziehe, und dann liefert die mir wie bestellt eine Vorlage, von der ich geradezu zu sabbern anfange, aber vielleicht interessieren euch die Details meines Metabolismus nicht so sehr, deswegen kommen wir doch lieber zu den hehreren Inhalten der menschlichen Existenz. Das ist allein deshalb schon angezeigt, weil wieder einmal eine Katastrophe droht,

und wieder einmal jemand den aber wirklich ganz sicher hundertprozentig einzigen Weg kennt, sie abzuwenden:

Nur wenn wir den Verlockungen des Datenkonsums widerstehen, können wir die Katastrophe doch noch verhindern.

Genau so sieht es nämlich aus, liebe Leserinnen. Wir kennen sie alle, die kurz- und langfristigen Folgen überzogenen Datenkonsums. Wir sehen sie Abends auf dem Weg nach Hause in den Ecken liegen und stöhnen, die Datenleichen, wir sehen die hungrigen ausgemergelten Gesichter der vernachlässigten Kinder von Datenjunkys in den Nachrichten, und wir … Na gut, ich nehme an, ihr habt verstanden, worauf ich hinaus will.

Überlassen wir die peinlichen Albernheiten lieber den Spezialisten:

Für amerikanische Schnüffler ist Big Data wie Crack

Hier sicherlich in dem Sinne, dass es völlig anders ist als Crack. Aber meinetwegen, ich verstehe die Parallele ja vielleicht irgendwie schon ungefähr. Die Geheimdienste wollen halt immer mehr Daten, obwohl die in Wahrheit gar nicht so nützlich für sie sind, wie sie womöglich selbst glauben, zumindest aber uns weismachen wollen. Je nach Geschmack, kann man diese Metapher also wählen, wenn man sie nicht übersp-

die Welt würde sich einen Gefallen tun, wenn sie Amerika in eine Big-Data-Entzugsklinik einlieferte. 

Hmmmjaaaa… Naja egal. Sicher gibt es neben missglückten Bildern ja auch ein paar Fakten, über die wir reden können, oder?

Erstens

Ja prima. Aufzählungen mag ich, die erleichtern den Überblick, machen klar, wo ein Argument aufhört und das nächste anfängt und helfen damit sowohl dem Schreiber als auch den Leserinnen beim strukturierten Nach- und Mitdenken.

Vielen Europäern wird zu ihrer großen Verblüffung klar, dass das Wort „Cloud“ in „Cloud Computing“ nur ein Euphemismus für einen „verborgenen Bunker in Idaho oder Utah“ ist.

Jup, liebe europäische Naivlinge, die ihr ja bisher auch alle dachtet, dass Geheimdienste nie im Leben auf die Idee kommen würden, jemanden zu bespitzeln, hier hat Herr Morozov gleich die nächste Ernüchterung von euch: Cloud Computing findet gar nicht in flauschigen weißen Schäfchenwolken statt, sondern in grauen metallenen Kästen in Rechenzentren, von denen aus man mangels Fenstern nicht mal von Weitem eine Wolke sehen kann. Klingt komisch, ist aber so.

Zweitens: Überlegungen, die früher töricht schienen, sind plötzlich ziemlich plausibel.

Jippiieh! Endlich!

Was? Ohhh… Schade. Na gut, worum geht es wirklich?

Vor wenigen Wochen nahm das nationale iranische E-Mail-System seinen Betrieb auf.

Ah ja. Ja, das leuchtet ein. Wie sonst auch ist der Iran hier ein Vorbild für uns alle. Der Mangel an nationalen regierungsbetriebenen E-Mail-Systemen ist auch wirklich kaum noch erträglich, finde ich auch. Das ist ja überhaupt der Kern dieser ganzen Misere, scheint mir: Dass unsere Regierungen sich zu sehr aus der elektronischen Kommunikation raushalten.

Allzu große Abhängigkeit von ausländischen Kommunikationsinfrastrukturen schadet der eigenen Souveränität.

Erstaunlich, dass auf einen so naheliegenden Gedanken noch niemand gekommen ist. Dabei sollte es doch eigentlich völlig selbstverständlich sein, dass es die Pflicht eines unabhängigen Staates ist, sich durch weitestgehende Autarkie seine Freiheit und Handlungsfähigkeit zu gewährleisten. Merkelmail klingt doch allein schon durch die Alliteration viel eingängiger als GoogleMail, oder?

Drittens: Die grenzenlose Erleichterung in Europa und Amerika über die Einstellung des „Total Information Awareness“-Programms (eines älteren Versuchs, umfassende Überwachung zu etablieren) war vorschnell.

Die … grenzenlose Erleichterung? Ja. Die war sicherlich … vorschnell. Wir können uns sicher alle noch an den Tag erinnern, als dieses Programm eingestellt wurde und wir alle so … grenzenlos erleichtert waren … Können wir doch, oder?

Viertens: Die Vorstellung, die Digitalisierung habe zu einer neuen Welt geführt, in der die guten alten Regeln der Realpolitik nicht mehr gelten, hat sich als unzutreffend erwiesen.

Verdammt. Und ich hatte mich so darauf gefreut, im Internet den Regeln der Irrealpolitik beim Wirken zuzusehen. Ich war sowas von gespannt, was dabei rauskommt. Son Mist.

Na gut, ich glaube, ich habe mich zur Genüge über den Habitus von Herrn Morozov lustig gemacht. Wann kommt denn jetzt endlich der Weltrettungsplan? Wo sind denn unsere eigentlichen Probleme?

Unsere gegenwärtigen Probleme beginnen auf der ideologischen Ebene

Aha. Okay. Egal. Liegt ja eigentlich nahe, was wir da machen sollten. Die Regierung darf nicht länger die Macht haben, heimlich Privatrechtssubjekte zu zwingen, alle Daten ihrer Kunden an sie herauszurücken. Wer es ernst meint nicht nur mit dem Datenschutz, sondern überhaupt mit Bürgerrechten und der Freiheit, muss größtmögliche Transparenz alles staatlichen Handelns fordern, und möglichst geringe staatliche Einflussnahme auf seine Bürger. Vordringlicher – hatte ich ja schon öfter erklärt – erscheint mir zwar, wesentlich gefährlichere staatliche Ermächtigungen wie die zum unbegründeten unbegrenzten und unkontrollierten Festhalten von angeblich Terrorverdächtigen sofort zurückzunehmen, aber ich will nicht derailen, bleiben wir also beim Datenschutz. Sicher ist für uns alle offensichtlich, dass Regierungen die Finger aus unserer Kommunikation halten müssen, wenn wir da –

Das spricht nicht gegen eine schärfere Kontrolle der IT-Unternehmen (die Europa schon vor zehn Jahren hätte einführen sollen, statt sich in die phantastische Debatte über „Cloud Computing“ hineinziehen zu lassen).

Naja. Doch. Schon.

aber lassen wir das einmal beiseite.

Einverstanden.

Was wird in fünf Jahren sein, wenn alle Dinge und Apparate „intelligent“ sind und untereinander und mit dem Internet verbunden sind?

Ja? Was?

intelligente Gabeln, die beobachten, wie schnell wir essen,intelligente Zahnbürsten, die sich merken, wie oft wir uns die Zähne putzen,intelligente Schuhe, die uns signalisieren, wann wir sie zum Schuster bringen müssen

Ja, schon klar, hab verstanden. Intelligente Kondome, die uns sagen, wann wir kommen sollten, intelligente Flaschen, die uns anzeigen, wann sie leer sind, und intelligente Telefone, die uns mitteilen, wann sie klingeln. Botschaft ist angekommen.

Was ist denn nun mit den Dingern?

Man sammle und verknüpfe Daten von mehreren solcher Objekte, dann sind, zumindest technisch, die gleichen Querverbindungen und Voraussagen möglich, wie sie die NSA generiert, indem sie Ihre Telefongespräche und E-Mails überwacht.

Leuchtet ein. Die NSA kann dann also genau das, was sie auch jetzt schon kann. Und macht. Und außerdem weiß sie dann, wie oft ich mir die Zähne putze, und wie gut mein Sex ist. Klar soweit.

Mit anderen Worten: Die NSA kann Ihren Aufenthaltsort ermitteln

Jup. Ist angekommen. Ehrlich.

Es braucht auch keine Überwachungskamera in Ihrer Küche, um zu wissen, was Sie gegessen haben

… weil meine intelligente Gabel das auch weiß. Logisch. Außerdem kanns ja jeder bei Instagram sehen.

Wenn wir diese neuen Überwachungsmöglichkeiten nicht in unser Kalkül einbeziehen, ist es sinnlos, das sicherste E-Mail-System der Welt oder ein mobiles Internet zu entwickeln.

Klar. Völlig sinnlos. Solange in meinen E-Mails nichts anderes steht als was ich gegessen habe, wo ich bin, und wie oft ich Sex habe. Geheimhaltungsbedürfte Sachen zum Beispiel.

Manche Leute tun diese Befürchtungen mit dem Hinweis ab, dass unsere E-Mails viel zu privat sind, als dass sie wie eine Ware verkauft werden könnten. 

Ehrlich? Wie … Was … Wer denn bitte? Beispiele? Ich würde so einen gerne mal fragen, inwiefern das Sinn ergeben soll.

 Personalisierte Werbung ermöglicht es Google, sein aufwendiges (und kostspieliges) E-Mail-System gratis anzubieten.

Mag sein.

In dem Maße, wie unsere Geräte und bislang analogen Objekte „intelligent“ werden, wird dieses Gmail-Modell überall Anwendung finden. […] Sie bekommen beispielsweise eine kostenlose intelligente Zahnbürste, erklären sich im Gegenzug aber damit einverstanden, dass Sie Daten über ihre Verwendung sammelt. Und mit diesen Daten werden letztendlich die Produktionskosten finanziert.

Logisch. Die Unternehmen schenken uns ihre Produkte, um damit Daten von uns zu sammeln, die sie verwenden, um uns … weitere kostenlose Produkte anzubieten, die noch mehr Daten über uns sammeln, damit sie uns personalisierte Werbung für … noch mehr kostenlose Produkte … Nee, Moment. Ich glaube, mit der These, das Modell würde bald „überall“ Anwendung finden, stimmt irgendwas nicht. So kann Herr Morozov das nicht gemeint haben. Wahrscheinlich hat er sich nur unscharf ausgedrückt, kann ja mal passieren.

Amazons ultimativer Teufelspakt dürfte so aussehen: Der Kunde bekommt einen kostenlosen E-Reader mit kostenfreiem, sofortigem Zugang zu allen Büchern der Welt, unter einer Bedingung – er stimmt zu, dass alle seine Lektüren analysiert und ihm entsprechende Werbeanzeigen zugeschickt werden.

Teufelspakt. Ultimativ. Ich wünsche mir beinahe die Bescheidenheit von Herrn Höffe zurück. Aber ganz abgesehen von  dem Begriff: Wie soll denn das funktionieren? Wenn ich alle Bücher kostenlos kriege, wozu soll Amazon mir dann noch Werbung auf Basis meiner Lektüre schicken? Oder geht es darum, dass man aus meiner Lektüre berechnen kann, welche Zahnbürsten mir gefallen? Und die sind dann doch nicht kostenlos? Na gut, meinetwegen, vielleicht. Nehmen wir einfach mal an, das ergäbe Sinn. Wo genau ist das Bedrohungsszenario? Wir waren uns doch weiter oben schon einig, dass die NSA auch jetzt schon alle wesentlichen Informationen über mich hat. Oder soll ich mir jetzt Sorgen machen, weil die nicht nur wissen, wo ich bin, mit wem ich telefoniere, und was ich meinen Freunden schreibe, sondern auch, dass ich gerne Jeff Strand lese? Wird die NSA irgendwie gefährlicher, weil sie weiß, was ich zum Mittagessen hatte?

Der Umstand, dass alles, selbst unser Körper, mit einem Sensor plus Internetanschluss ausgestattet werden kann, führt letztlich dazu, dass alles kommerzialisiert wird

Nur, wenn wir es so haben wollen, oder?

Kommerzialisierung geschieht ja nicht gegen die Wünsche der Bürger, sondern, weil sie es so haben wollen.

Genau.

Nur durch politische Kampagnen und entschiedene Kritik an der Ideologie des Datenkonsums werden wir die unausweichliche Katastrophe verhindern können.

Das ergibt wieder Sinn. Wollen wir gleich mal anfangen? Ich bin nämlich jetzt echt so weit, dass ich diese Kritik gerne mal hören würde.

Wo könnte eine solche Kritik ansetzen?

Frage ich mich auch schon eine Weile. Ihr auch? Dann passt mal auf:

Beim Klimawandel. Ja genau. Denn so, wie wir lange Zeit dachten, dass unser Strom- und Ölkonsum nur uns was angeht und durch den Kaufpreis abgegolten sei, denken wir das jetzt bei unserem Datenkonsum. Werch ein Illtum!

Das funktioniert aber nur, weil wir uns eine Datenkatastrophe nicht so leicht vorstellen können wie eine Umweltkatastrophe.

Da ist sie endlich, die Katastrophe!

Aber ich kann sie mir wirklich nicht so gut vorstellen. Mag mir da jemand helfen?

Wir brauchen ein schärferes, eindringlicheres Bild von der Datenapokalypse, die uns in einer Welt erwartet, in der persönliche Daten wie Kaffee oder jede andere Ware gehandelt werden.

In der Tat. Genau das brauche ich. Ist die schlimmer als die Kaffeeapokalypse, in der Kaffee wie Daten oder jede andere Ware gehandelt wird?

Betrachten wir nur das beliebte Argument, dass dieses Geschäft nur Vorteile biete.

Die hab ich immer gern. Diese Leute, die was behaupten, und das dann zu begründen versuchen, indem sie Argumente dagegen entkräften. Eigentlich sollte sich doch jeder gut merken können, dass die Beweislast bei dem liegt, der was behauptet. Einfaches, naheliegendes, offensichtliches Prinzip, oder? So ziemlich nichts hat nur Vorteile. Geschenkt. Kommen noch echte Argumente?

Exkurs: Ich will trotzdem kurz mal auf diesen Punkt eingehen. Herr Morozov schreibt dazu, wenn wir unsere Daten beim Autofahren der Versicherung zur Verfügung stellen und dafür einen günstigeren Tarif bekommen, weil wir so sichere Fahrer sind, hat das zwar Vorteile für uns, aber Nachteile für die, die nicht so sicher fahren, und mutmaßlich auch für die, die ihre Daten nicht zur Verfügung stellen. Das klingt plausibel, aber ich sehe den Schaden nicht. Im Gegenteil halte ich es für ziemlich offensichtlich, dass eine Versicherungsprämie sich fairerweise am Risiko bemessen sollte. Wenn ich öfter Unfälle habe, bezahle ich mehr als jemand, der weniger hat. Ist das unfair gegenüber denen mit dem höheren Risiko? Nur, wenn wir es auch unfair finden, dass ich mehr für Brot ausgeben muss, weil ich mehr davon esse. Und die, die ihre Daten nicht rausrücken wollen … Ja nun. Herr Morozov raunt, dadurch bekomme unsere Entscheidung eben doch einen ethischen Aspekt, der alle betreffe, nicht nur uns selbst. Stimmt, wie bei jeder Handlung. Aber ist es ethisch problematisch, wenn Leute, die sich an etwas Sinnvollem beteiligen, einen Vorteil bekommen, der anderen vorenthalten bleibt? Ich wüsste nicht, inwiefern. Exkurs Ende

Europäische Politiker können so viele Gesetze erlassen, wie sie wollen, aber solange Konsum alles ist und die Leute nicht sehen, warum sie aus ethischen Gründen auf den Verkauf ihrer persönlichen Daten verzichten sollten, wird das Problem weiterbestehen.

Ja. Und ich könnte mir vorstellen, dass, solange niemand einen ethischen Grund nennt, auf den Verkauf meiner persönlichen Daten zu verzichten, ich auch weiterhin keinen sehen werde, und dass das auch vielen anderen so geht. Wie wärs denn, Herr Morozov? Wollen Sie’s mal versuchen? Es scheint Ihnen ja irgendwie ein Anliegen zu sein.

Es ist der Tragik der Piraten, dass sie zu viel wollten.

… oder erzählen Sie stattdessen irgendwas anderes vom Pferd. Geht natürlich auch. Ihr könnt mir das jetzt glauben, oder den ganzen endlosen Artikel selbst noch mal lesen: Das war’s. Mehr kommt nicht. Das mit der KFZ-Versicherung ist der einzige Versuch von Herrn Morozov, einer Erläuterung zumindest nahe zu kommen, was er sich unter seiner Datenkatastrophe vorstellt. Ehrlich. Ich hab zumindest nichts anderes gefunden. Ergänzungsvorschläge sind wie immer willkommen.

Es ist doch so: Die meisten von uns würden lieber nicht über die ethischen Implikationen von intelligenten Zahnbürsten nachdenken

Nur so aus Neugier: Gelingt es jemandem von euch, diesen Satz laut vorzulesen, ohne dabei zu kichern? Nur damit ich weiß, ob ich da in der Minderheit bin.

oder über die Tatsache, dass sich immer mehr europäische Politiker vor Silicon Valley und seiner grauenhaften, gehirnschädigenden Sprache verbeugen.

Hä? Was ist denn an der Sprache von Silicon Valley grauenhaft und gehirnschädigend? Was ist überhaupt die Sprache von Silicon Valley? Ich nehme mal an, dass er nicht einfach nur Englisch meint.

Der Datenkonsum ist, genau wie der Energieverbrauch, eine sehr viel größere Bedrohung für die Demokratie als die NSA.

Der Datenkonsum ist eine Bedrohung für die Demokratie. Warum noch mal? Och naja. Tragisch, das mit den Piraten, oder? Und stellen Sie sich mal vor: Intelligente Zahnbürsten! Intelligente Schuhe! Intelligente Löffel!

Pardon, mein Fehler. Keine intelligenten Löffel. Aber der ganze Rest. Datenkatastrophe! Wir müssen sofort … irgendwas machen … weil … Datenkatastrophe! Wie beim Klima! Nur anders! Schnell! So tu doch einer was.

Tut mir leid. Ich verstehe es einfach nicht.

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8 Responses to Es gibt keinen Löffel

  1. jemand hat mit großem vergnügen gelesen und will eine intelligente gabel oder zahnbürste, jetzt.

  2. Muriel sagt:

    Ich denke ja immer noch über die faszinierenden Möglichkeiten eines intelligenten Kondoms nach. Eventuell ginge da ja was in Kombination mit PID, dann könnte man auf einen Schlag Christen, Datenschützer und Ethikkommissionen düpieren und gleichzeitig noch Sex haben. Hätte natürlich den Nachteil, dass man danach konsequenterweise sterben müsste, weil man nichts mehr zu erreichen hat.

  3. Nesselsetzer sagt:

    Uiuiui, und ich habe in einem meiner Artikel
    http://nesselsetzer.wordpress.com/2013/03/25/her-mit-dem-gehirn-chip/
    schon vor längerer Zeit gefordert, doch endlich einen Chip im Gehirn zur dauerhaften Verbindung mit dem www eingepflanzt zu bekommen. Ich hätte nicht gedacht, dass dies nicht nur zu einer Datenkatastrophe mit Datenleichen in allen Ecken führt, sondern auch noch zum Untergang der Demokratie – natürlich in Verbindung mit unserem unverschämten Energieverbrauch.

    Mich wundert ja, dass Du das Käseblatt immer noch liest, aber zum Darüberherziehen ist es sicherlich eine gute Quelle, die sich aus arroganter Selbstüberschätzung und ebensolcher Anmaßung speist. Der FAZ-Kommentar ist jedenfalls so dermaßen unterirdisch, dass man hier an das Wort Journalismus nicht einmal mehr denken sollte (schon gar nicht an Qualität…). Vielleicht sollten sich die FAZ mal verbessern und Wagner von der Bildzeitung anwerben…

  4. Robroy sagt:

    Oh, ein Feuilleton-Artikel zu einem technischen Thema – das kann ja nur gut werden (ernsthaft, ich habe noch nie erlebt, dass aus dieser Kombination ein halbwegs brauchbarer Text herauskommt).

    Nur so aus Neugier: Gelingt es jemandem von euch, diesen Satz laut vorzulesen, ohne dabei zu kichern? Nur damit ich weiß, ob ich da in der Minderheit bin.
    Es gelingt mir kaum, wenn ich ihn leise lese.

  5. Mike sagt:

    Glaubst du wirklich nicht, dass der Klimawandel (überspitzt „Klimakatastrophe“) existiert?

  6. Muriel sagt:

    @Mike: Wie kommst du denn auf die Idee?
    Doch, natürlich wandelt sich das Klima.

  7. […] dann … steht er plötzlich doch ziemlich gut da. Das ist nicht überraschend, denn mit Herrn Morozov hatte ich mich hier schon mal befasst und dabei für mich erkannt, dass seine Schreib- und meine Denkweise auf sehr vielen Ebenen sehr […]

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