Restebloggen (98)

  1. I’m not sure whose idea this was originally, but I like it.
  2. Australia, meanwhile, has raised its security level from “No worries” to “She’ll be right, Mate.”  John Cleese berichtet über die aktuellen Bedrohungseinstufungen aus dem Krieg gegen den Terror. [via theophil]
  3. Falls jemand noch einen guten Grund brauchte, nicht die Linke zu wählen:
    Freche Frauen wählen Links
  4. „Teilnehmer nimmt den Anruf nicht entgegen.“ Verdammt noch mal, T-Mobile, was denkst du dir eigentlich? Die Situation ist doch die: Ich komme gerade irgendwo raus, wo ich nicht ans Telefon gehen wollte oder konnte und sehe, dass ich 18 Nachrichten auf meiner Mailbox habe. Ich rufe die Mailbox an, höre die erste Nachricht und drücke auf 7, um den Anrufer zurückzurufen. Es klingelt zweieinhalbmal, und dann sagst du mir: „Teilnehmer nimmt den Anruf nicht entgegen.“ Natürlich tut er das nicht! Er hatte keine Chance, wenn er das Telefon nicht sowieso gerade in der Hand hatte, und den Finger auf der Anruf-Annehmen-Taste! Und dann spielst du mir die nächste Nachricht vor. Glaubst du, ich weiß dann 17 Nachrichten später noch, dass ich den ersten nicht erreicht habe, worum es ging, und dass ich den dann später noch mal versuchen muss, nicht, dass ich seine Nummer hätte, ich muss mir also die Nachricht noch mal anhören, um sie mitzuschreiben. Das ist so unpraktisch, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Kostet es dich was extra, wenn es länger klingelt, oder was hat dich zu dieser merkwürdigen Regelung getrieben?
  5. Passend zu meinem letzten Beitrag hat auch The Oatmeal sich zum Einsatz chemischer Waffen in Syrien geäußert.
  6. Casual Lounging war gestern.
  7. Für alle, die sich schon immer gefragt haben, was im Kopf dieser Menschen vorgeht, die immer über den Lebkuchen im Supermarkt im August schimpfen, oder die schon lange eine gründliche und kontroverse Befassung mit der Frage, ob das sein muss, in einer überregionalen Tageszeitung vermisst haben, hat die FAZ jetzt ein unschlagbares und zweifellos zu recht spezialgesetzlich leistungsgeschütztes Angebot: Pro & Contra jetzt schon Lebkuchen – muss das sein?
    Geschmackspröbchen inklusive peinlichem Klammersetzungsfehler: „die Anhänger des frühherbstlichen (oder gar des Ganzjahreslebkuchens) verkennen schlicht das Glück, das in der zeitweiligen Entbehrung steckt.
    Ich würde zu Gunsten der Autorin unterstellen, dass sie das nicht ganz ernst meint, aber falls dem so sein sollte, ist ihr Beitrag zumindest erschütternd unlustig geraten.
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10 Responses to Restebloggen (98)

  1. Theolunke sagt:

    Uh – der erste Punkt ist zwar lustig – und leider zu oft wahr. Stellt aber doch eher einen polemischen denn einen konstruktiven Diskussionsbeitrag dar 🙂 … musste aber herzhaft lachen, leider zu wahr!

  2. 3. Mann, ist das Plakat bescheuert. Hab ich hier zum Glück noch nirgends gesehen. Ich werds aber trotzdem tun.

  3. Guinan sagt:

    7. Ich bin ja nun absolut kein Anhänger der zeitlichen Entbehrung. Außer vielleicht bei Erdbeeren. Ich glaub‘, ich kauf mir gleich erst mal Lebkuchen. Und mal gucken, ob es schon Glühwein gibt.

  4. Triffels sagt:

    6. Was das?

  5. Muriel sagt:

    @Theolunke: 1. Mehr soll es ja auch nicht sein. Und wie du ganz richtig sagst, hört man oft wirklich die abenteuerlichsten Äußerungen.
    @Hardcore Tristesse: 3. Wenn dieses Plakat dich nicht abschreckt, wird auch die nachdrücklichste Missfallensäußerung meinerseits fruchtlos bleiben, deswegen versuche ich es gar nicht erst.
    @Guinan: Bah, Glühwein. Ich glaube, da verkennst du schlicht das Glück, das in der vollständigen Entbehrung liegt.
    @Triffels: Sitzsäcke. Extreme Sitzsäcke, offenbar.

  6. Triffels sagt:

    @muriel: ich bin irritiert.
    7. Diese Behauptung entbehrt jeder Logik. Und das macht mich nicht glücklich.

  7. Muriel sagt:

    @Triffels: Da du ja, wie du desöfteren betont hast, noch jung bist, darf ich dir als alter weiser Mann vielleicht an dieser Stelle als Trost anbieten, dass man sich dran gewöhnt.
    Die Zeilt heilt keine Wunden, aber sie lässt Schorf drüber wachsen, und wenn sie verkrustet genug sind, brechen sie nur noch bei starken Belastungen auf.

  8. @Muriel: Ich finde ja beileibe nicht alles gut, was die Linke macht (Frauenquote z.B. …), sie kommt nur dem noch am nächsten, was ich mir so vorstellen würde.

  9. Muriel sagt:

    @Hardcore Tristesse: Ach so, na dann…
    Ich dachte schon.

  10. Christina sagt:

    7. Ich esse ja Lebkuchen auch ganz gerne und muß zugeben, ich habe mir dieses Jahr auch im August schon mal welche gekauft……trotzdem …..ich kann mir nicht helfen…..irgendwie fand ich die Freude aufs Weihnachtsfest zu Zeiten der DDR-Mangelwirtschaft schöner…… Weihnachten war immer etwas ganz Besonderes im Jahreszyklus…..dieses Besondere ist irgendwie in unserer Wohlstandsgesellschaft abhanden gekommen…..jedenfalls existiert diese Vorfreude nicht mehr so wie damals…..als man mal irgendwann im Oktober oder November ein paar Weihnachtssüßigkeiten kaufen konnte….kurze Zeit…. und dann waren die Läden schon wieder leer. Diese wurden dann irgendwo sorgsam aufbewahrt…..vorher auch nicht gegessen…..weil man konnte ja nichts nachkaufen….und man freute sich schon auf die Advents- und Weihnachtszeit, wenn das dann auf den Teller kam. Genauso war das mit Schinken und ähnlichem. Kann ich mir heute alles jederzeit im Supermarkt kaufen….ist nichts Besonderes mehr. Das ist andererseits auch wieder schön……ich möchte die Zeiten auch nicht unbedingt tauschen. Aber das andere hatte auch was für sich….. “träum”. 🙂

    Vielleicht kann das hier niemand nachvollziehen, was ich schreibe…..aber ich empfinde das schon so……..das das irgendwie auch ein gewisser …..ja wie soll ich sagen….Lebensqualitätsverlust (nicht ganz das passende Wort dafür, aber mir fällt grad kein anderes ein) ist.

    Ich habe keine kleinen Kinder mehr, aber als ich noch welche hatte, und die zum Einkaufen mitnehmen mußte, fand ich es auch immer nicht so schön, dass in den Supermärkten schon im August oder September die Weihnachtssüßigkeiten rumstanden. Das ist doch in etwa so, als wenn man heiraten will und die Braut schon 4 Monate vorher im Brautkleid rumläuft. Irgendwie ist das dann am Hochzeitstag nichts Besonderes mehr, oder? Na ja, inzwischen hat sich jeder schon irgendwie daran gewöhnt, das das eben so ist, aber alten Zeiten nachtrauern, muß ja nichts Schlechtes sein. 😉

    Ich habe das jetzt geschrieben nur aufgrund der Kommentare hier, ohne den FAZ-Artikel zu lesen und hoffe mal, ich bin nicht vollkommen am Thema vorbei.

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