Forget science!

31. Oktober 2013

Quelle: Flickr http://flickr.com/photos/41251841@N08/7823977618
Urheber: Christliches Medienmagazin pro
Bearbeitung: Muriel Silberstreif


Der Appell gegen Journalismus

30. Oktober 2013

Die Presse ist „die Vierte Gewalt“? Journalismus ist „ein Beruf wie das Bäckerhandwerk“? Journalismus wird es immer geben, denn er ist unverzichtbar für die Demokratie? Falsch. Auch die Abschaffung der Sklaverei galt vor gar nicht so langer Zeit noch als Utopie. Und auch wenn die Sklaverei aus unserer Welt keineswegs ganz verschwunden ist, so wäre es heutzutage für einen aufgeklärten, demokratischen Staat doch undenkbar, die Sklaverei zu tolerieren oder gar zu propagieren.

Doch genau das tut Deutschland mit dem Journalismus: Es toleriert, ja fördert diese moderne Sklaverei (international „write slavery“ genannt). Das neu geschaffene Leistungsschutzrecht, das angeblich den geschätzt 85.000 deutschen Journalisten nutzen sollte, trägt die Handschrift der Verleger und ihrer LobbyistInnen. Ein deutscher Sonderweg. Selbst Russland rudert zurück. Die arabischen Länder und China haben schon vor Jahren die Ächtung und Bestrafung der freien Presse eingeführt. Die USA und Grobritannien sind im Begriff, es ihnen nachzutun.

Das System Journalismus ist Ausbeutung und zugleich Fortschreibung der traditionell gewachsenen Ungleichheit zwischen Papierzeitungen und Online-Content.  Das System Journalismus degradiert Autoren zur käuflichen Berufsgruppe und verletzt die Menschenwürde von Männern und Frauen – auch die der sogenannt „freiwilligen“ Journalisten.

Darum fordern wir von Politik und Gesellschaft:

  • Eine Gesetzesänderung, die der Deregulierung von Journalismus (online wie offline) schnellstmöglich Einhalt gebietet und die Journalisten schützt.
  • Prävention in Deutschland und in den Herkunftsländern, sowie Hilfen zum Ausstieg für Frauen im Journalismus. Und Schutz vor Abschiebung von Zeuginnen sowie deren Aufenthaltsrecht.
  • Aufklärung über die Folgen von Zeitungskauf bereits in den Schulen etc.
  • Ächtung und, wenn nötig, auch Bestrafung der Leser; also der Zeitungskäufer, ohne die dieser Menschenmarkt nicht existieren würde.
  • Maßnahmen, die kurzfristig zur Eindämmung und langfristig zur Abschaffung des Systems Journalismus führen.

Ein menschenwürdiges Leben ist denkbar.


Ähm … Äh … Pffffff… Nee, tut mir leid.

28. Oktober 2013

Mir fällt keine Überschrift ein.

Mir fällt eigentlich fast gar nichts ein. Ich finde keine Worte, um die unfassbare … Ja. Wie gesagt. Ich finde keine Worte.

Anders.

Ranga Yogeshwar hat für die FAZ einen „Überwachungsselbstversuch“ unternommen. Das lief wohl so, dass er ein ferngesteuertes Smartphone zugeschickt bekam auf dessen Daten und Sensoren jemand aus der Ferne zugreifen konnte. Und – ihr werdet das jetzt nicht glauben, vielleicht wollt ihr euch lieber setzen, oder eine Dosis der Beruhigungsdroge eurer Wahl nehmen, bevor ihr weiterlest:

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Schon wieder ein Interview mit mir

27. Oktober 2013

aber im Gegensatz zum letzten Mal ist es diesmal kein bisschen anonym und mit richtigem Namen und allem. Ihr erfahrt also die intimsten Details über mich, und wer würde das nicht wollen?

Alles, was ihr dafür tun müsst, ist, kurz mal zu meiner offiziellen Autorenseite rüberzuklicken. Also bitte. Das wird jawohl noch drin sein, oder?

(Übrigens, wie seht ihr das? Soll ich in Zukunft hier auf jeden Beitrag auf fabianelfeld.com hinweisen, oder wollen wir uns darauf einigen, dass alle, die das interessiert, das Blog dort abonnieren, und ich euch hier damit verschone?)


Angelic Duties (17)

23. Oktober 2013

Much as I may regret this, three weeks seems to be the period it takes for me between episodes of our fabulous serialized novel „Angelic Duties“. And they’re getting shorter, too. Well, at least it gives me something to talk about in the introduction, doesn’t it?

I’m trying, and I thank you for your patience.

Enjoy!

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Pfeifen im Wald, dein Name ist

22. Oktober 2013

Reinhard Müller, und du schreibst natürlich für die FAZ.

Atemlos berichtet Herr Müller:

 In Greifswald waren kürzlich offenbar alle Exemplare dieser Zeitung ausverkauft. 

Und gebannt lauschen wir seiner Geschichte, die uns mit zeitungstypischer Eloquenz bei gleichzeitig enormem Nachrichtenwert entführt in eine fremde Welt, in der … naja…

etwa 200 […] Professoren und Privatdozenten […] auf ihre tägliche gedruckte Stammlektüre nicht verzichten

wollten. Dunnerkeil, denken wir, da hat man es doch tatsächlich im Rahmen einer Sonderveranstaltung geschafft, irgendwo 200 Leute zusammenzutreiben, die gerne noch Papierzeitungen lesen.

Und das ist ja eigentlich auch okay, um mal kurz auf den Boden der Sachlichkeit zurückzukehren. Ich hab ja nichts gegen Zeitungen an und für sich. Ich les sie nicht gerne, weder inhaltlich noch physisch, aber ich gönne jedem sein Vergnügen, und so besonders bald rechne ich auch nicht mit dem Aussterben dieses Mediums. Da gönne ich Herrn Müller seinen pflichtgemäßen Hinweis, der in keinem solchen Text fehlen darf:

wenn man genau hinschaut, so gilt in ganz Deutschland (und in der Welt?): Geredet wird über das, was in der Zeitung steht. Die zahllosen Foren, Blogs oder Kommentare im weltweiten Netz sind oft lediglich Abziehbilder

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Leik ä Baus

21. Oktober 2013

hab ich da einfach mal mühelos abgeräumt. Jawoll. So läuft das hier. Zack zack, einfach mal schnell und ganz beiläufig den Sieg davongetragen beim Bloggdeinbuch-Wettbewerb

Blogger schreiben Geschichte

mit meinem Beitrag Fernbeziehung.

bdb-award-2013

Yeah. War ja klar, dass da niemand eine Chance hatte, so kreativ, so wortgewaltig, so unfassbar mitreißend meine Geschichte …

Was?

Wie?

Oh.

Ich erfahre gerade, dass ich gar nicht gewonnen habe. Meine Geschichte ist nur eine von zehn, die in der Anthologie

ungewöhnliche Freundschaften

veröffentlicht werden, wenn sie denn erscheint.

Aber wie kann das sein? höre ich euch fragen. Wie ist das möglich? Welcher übermenschliche Teufelskerl soll denn dir, dem unvergleichlichen Muriel Silberstreif, den Sieg abgetrotzt haben? Wen sollen wir in Zukunft verehren wie einen Gott unter Menschen?

Juju wars, von Juju’s Universe, mit ihrem Beitrag

Leuchtturm

Herzlichen Glückwunsch, Juju! Ich bin gespannt auf deine Geschichte, die es wie alle anderen auch erst in der fertigen Anthologie zu lesen gibt. Dein Teaser klingt aber jedenfalls deutlich nach verdientem Sieg.

Ja, genau. Ihr müsst das Buch kaufen, wenn ihr wissen wollt, was wir geschrieben haben. Nicht mal meine eigene Geschichte kann ich euch hier zeigen, denn ich habe mit der Teilnahme zugestimmt, dass Bloggdeinbuch neben meinem erstgeborenen Kind, meiner unsterblichen Seele, meinen Facebook-Zugangsdaten und dem Andenken meiner Mutter auch sämtliche Rechte an meiner Geschichte „Fernbeziehung“ exklusiv erhält.

Da ist also nichts zu machen. Ich werde euch natürlich informieren, sobald ungewöhnliche Freundschaften erscheint, und werde euch den Weg zu einer geeigneten Bestellseite weisen. Bestimmt ist das Ding total lesenswert. Aber fühlt euch nicht verpflichtet. Eine Umsatzbeteiligung kriegen wir nämlich auch nicht. Nur das gute Gefühl, mal veröffentlicht worden zu sein.

Verdammte Kostenloskultur.

Ist doch auch was. Oder?