Philoso1: Introduction to Philosophy – Gettier Problem

Hier ist Weisheit

Ja, so, jetzt ist es mal wieder so weit: Ich habe einen Podcast für euch aufgenommen. Die Fans der ersten Stunde wissen schon lange, dass das eher was für Hardcoreüberschaubarerelevanzisten ist, und die anderen wissen es jetzt seit ungefähr 9 Wörtern.

Wen das nicht abschreckt, der kann sich hier nun meine Kritik zum Online-Kurs „Introduction to Philosophy“ der University of Edinburgh anhören:

oder sie hier zum Mitnehmen downloaden.

Die sonst übliche Intro- und Outro-Musik habe ich diesmal ausgelagert, zum Beispiel aus Urheberrechtsgründen:

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8 Responses to Philoso1: Introduction to Philosophy – Gettier Problem

  1. madove sagt:

    *zögernd vor dem klick auf play*
    macht es Sinn, die Edinburgher Vorlesung vorher gehört zu haben? Ich meine, ich hatte das eh vor (schon alles sauber runtergeladen auf dem Player), und will ja nicht den Nachtisch zuerst essen.
    Also, doch, wil ich.
    Aber ich dachte, ich frag trotzdem.

  2. Muriel sagt:

    @madove: Es macht Sinn (Nimm das, Bastian Sick! Ich mag diese Formulierung eigentlich auch nicht, aber weil ich dich noch weniger mag, gewöhne ich sie mir nach und nach an, jawoll!), aber es ist nicht erforderlich.
    Ich bilde mir ein, dass man mir auch so ganz gut folgen kann, und weil ich den Inhalt der Vorlesung (Woche 2) zu Beginn noch mal recht ausführlich zusammenfasse, ist es vielleicht sogar interessanter, sie nicht gerade unmittelbar davor schon gehört zu haben.

  3. madove sagt:

    (Ich hab in den letzten drei Jahren meine Position zu diesem Bastian-Sick-Kram um 180° gedreht und finde ihn (also den Kram) inzwischen explizit widerlich. Wenn DU die Formulierung nicht magst, kann ich allerdings gerne versuchen, darauf Rücksicht zu nehmen.)

  4. Muriel sagt:

    Bitte nicht.
    Sick fand ich zum Glück schon immer doof, aber ich war mal Schneider-Fan, was auch nicht besser ist.

  5. madove sagt:

    Okay, so, jetzt habe ich alles angehört (Edinburgh und Dich).

    Ich find das wirklich interessant, eine Einführung in die Philosophie zu hören, weil ich immer eher mit den fortgeschritteneren Auswirkungen von Philosophie zu tun hatte und dabei immer vor allem den Eindruck, irgendwas an ihrer Sprache ist kaputt verstehe ich nicht.
    Mein erster, erfreulicher Eindruck nach der Einführung ist: Das liegt doch nicht an mir, sondern an denen.
    Also ich meine nicht Kants lange Sätze oder so, das ist einfach unhöflicher Stil, sondern die Verwendung von Begriffen, die eine (oft mehrdeutige) Alltagsbedeutung haben, und denen man dann versucht, eine saubere wissenschaftliche Bedeutung beizudefinieren, aber in diesem Vorgang nur wieder auf vage Alltagsbegriffe zurückgreift.

    Ich erkenne viele Schritt- und Schlagfolgen aus meinem eigenen Jodel- Logikdiplom wieder, aber irgendwie verwenden die Philosophen hier bisher Salatgurken statt Degen oder so.

    Deinen Podcast fand ich eine echte Bereicherung dazu.
    Erstens habe ich mir die Vorlesungen als mp4 runtergeladen und mir dann von meinem mp3player als Audio vorspielen lassen, ich hätte also ohne Deinen Hinweis auf sein Aussehen Herrn Pritchard nie angeschaut, was ein Fehler gewesen wäre (na gut, er ist nicht ganz so mein Typ. Aber ich mag sein Jackett), und zweitens liebe ich Deine, äh, Ausschmückungen der Beispiele. Der Radiomoderator hat zwar inhaltlich alles …schwieriger gemacht, aber ich hätte ihn, und Nickelback, und das Flanellhemd des Bauern nicht missen wollen.

    Vor allem aber teile ich Deine Frage/Kritik komplett. Ich weiß überhaupt nicht, ob die sich der Problematik der verschiedenen Ebenen überhaupt bewußt sind; die paddeln da völlig unkontrolliert dazwischen rum und hängen sich dann an diesem Detail auf. Aber vielleicht ist das ja auch nur der Eindruck, den diese Einführung vermittelt, durch ungeschickte Selektion der Argumente.
    Hast Du mal im Forum gefragt?

  6. Muriel sagt:

    @madove: Vielen Dank für das ausführliche Feedback! Ich freue mich sehr, dass du die Dinge so ähnlich sieht wie ich und das auch so treffend formuliert hast.

    die Verwendung von Begriffen, die eine (oft mehrdeutige) Alltagsbedeutung haben, und denen man dann versucht, eine saubere wissenschaftliche Bedeutung beizudefinieren, aber in diesem Vorgang nur wieder auf vage Alltagsbegriffe zurückgreift.

    ist genau das Problem, und den Salatgurkenvergleich werde ich mir unbedingt mal merken.
    Im Forum habe ich noch nicht gefragt, einerseits aus Faulheit/Zeitmangel, andererseits aber auch aufgrund der nicht ganz unbegründeten Befürchtung, dass dabei eh nichts rauskommt außer einem Verweis auf Pritchards kurze Erörterung der „keine wesentliche Annahme ist falsch“-Einschränkung, die aber meiner Meinung am Kern der Sache vorbeigeht, also, sowohl die Einschränkung als auch seine Erörterung.
    Aber ich mach das bestimmt noch, irgendwann, wenn das alles schon so lange her ist, dass im Forum niemand mehr sieht, dass ich was geschrieben habe.

  7. madove sagt:

    (wannkommtdennderzweite?)

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