I don’t go in for ancient wisdom. I don’t believe just ‚cos ideas are tenacious it means that they’re worthy.

Dekalog, Goldene Regel, Bergpredigt – älter und zeitloser als Utilitarismus oder Hedonismus

war die Ansage, die ich schon im letzten Post angekündigt hatte, und rückblickend muss ich nun doch sagen, dass ich mit der Wahl des Titels desselben hochzufrieden bin, denn der hat anscheinend keineswegs zu den befürchteten Missverständnissen geführt und mir außerdem noch – ich schwöre: völlig ungeplant – diesen wunderbaren Anschluss zum heutigen Titel ermöglicht. Hach. Sowas find ich toll. Schade, dass die gute Laune jetzt gleich wieder verfliegen wird.

Diese oben zitierte Ellipse wird in Maria Lessers Text nicht weiter ausgeführt. Sie steht da quasi als Zwischenüberschrift, aber ihr Inhalt wird nicht direkt wieder aufgegriffen. Das meine ich nicht als Kritik am Text, sondern nur als Erläuterung, warum es mir schwer fällt, detailliert meine Position dazu zu erläutern, weil ich Maria Lessers Position nicht kenne. Darüber, dass Ideen nicht gut werden, nur weil sie alt sind, müssen wir sicher mit niemandem streiten, und über was anderes äußert sie sich ja eigentlich nicht.

Zum Glück hat sie mir in ihrem Kommentar zu meinem Post ausgeholfen:

 Die Goldene Regel ist ein Grundsatz, der auch in der Aufklärung und im Humanismus und meines Erachtens nach auch universell gültig ist. 

Da ich kein Humanist bin und auch den Begriff der Aufklärung nur im weiteren Sinne verwende, will ich es mir und euch ersparen, mich zu diesen Kategorien zu äußern. Das können ihre Vertreter sicher besser und mit mehr Überzeugung. Mir reicht das „universell gültig“. Das ist auch schon schwer genug zu beurteilen, denn was ist schon „universell gültig“? Richtig, gar nichts, außer (definitionsgemäß) Naturgesetzen, und vielleicht ja nicht mal die in jedem Sinne. Und für die Goldene Regel gibt es so viele Formulierungen, dass ich froh bin, dass meine Gesprächspartnerin mir dazu gesagt hat, wie sie sie meint. Zumindest verstehe ich sie so, dass sie das meint:

Die eigene Freiheit geht nur so weit, wie sie die Freiheit des anderen nicht einschränkt.

Joa. Das ist so eine Faustregel, auf die man sich vielleicht einigen könnte, aber erstens sind Faustregeln was anderes als Ethik, und zweitens sehe ich nicht, was diese Faustregel mit Religion zu tun haben soll. Ja, klar, viele Religionen haben etwas mehr oder weniger entfernt ähnliches in ihren Codices, und warum auch nicht? Es hat auch so ziemlich jede Religion eine Regel gegens Morden. Manche Faustregeln sind nun einmal so offensichtlich, dass kaum jemand drum herumkommt, sie früher oder später irgendwie zu formulieren. Aber es bleiben eben Faustregeln, und da setzt im Kern auch meine Kritik an:

Religiöse Moral ist Gehorsam. Religiöse Moral ist das Befolgen von Regeln, nicht aus Verantwortung für die Konsequenzen des eigenen Handelns, sondern aus Furcht vor der Autorität, die sie aufgestellt hat. Ganz gleich ob Dekalog, Bergpredigt,  3. Gesang der Bhagavad Gita oder die Zwölf Schritte der Anonymen Alkoholiker: Wenn ich gute und sinnvolle Regeln aus echter Einsicht heraus befolge, ist daran nichts Religiöses mehr. Das ist ein rein säkularer Akt. Und alle Regeln, die aus säkularer Perspektive nicht einsichtig sind, die nur aus einer Religion heraus Sinn ergeben, sind meines Erachtens schlechte Regeln, was ja auch klar ist, weil ich die Religionen bekanntlich für irregeleitet halte.

Dass manche – erschreckend wenige – dieser Faustregeln in den meisten Alltagssituationen recht gut funktionieren mögen, macht sie nicht zu einer guten Basis für Ethik. Ja, ein Langweiler wie ich wird wahrscheinlich nie in eine Situation kommen, in der es akzeptabel wäre, einen anderen Menschen zu töten. Aber nicht alle von uns sind Bleistiftschieber. Ein paar von uns sind Ärzte, Soldaten, Mitglieder von Spezialeinsatzkommandos. Und für die ist immer wieder die Frage relevant, wann es richtig ist, andere zu töten, und wann nicht, und wie, und so weiter. Denen hilft es nicht weiter, wenn Schule, Eltern, die ganze Gesellschaft ihnen Zeitlebens beigebracht haben, die Regel laute: „Du sollst nicht töten.“

Und das ist das Kernproblem: Moral drückt sich nicht darin aus, wie gut ich einen Satz fixer Regeln befolge. Moral drückt sich darin aus, dass ich die Folgen meines Handelns durchdenke, und Verantwortung für sie übernehme. (Streng genommen ist das nur meine Definition von Moral, und Definitionen können natürlich nicht falsch oder richtig sein, aber ich habe noch nie jemanden getroffen, der offen zugibt, dass Moral für ihn einfach nur blinder Gehorsam ist.) Und dabei hilft mir Religion nicht. Ganz im Gegenteil. Denn die Folgen meines Handelns kann ich umso besser und weiter durchdenken, je kompletter und präziser mein Bild der Realität ist. Religionen lehren uns das aber nicht. (Zumindest die beiden mit weitem Abstand größten, Islam und Christentum. Bei Buddhismus und Hinduismus kann man hier und da diskutieren. Die sind da etwas weiter, aber toll sind sie deshalb auch noch lange nicht.) Religionen lehren uns nicht, Verantwortung zu übernehmen un selbst zu urteilen. Sie lehren uns, zu gehorchen, weil es sonst Backenfutter gibt, und wer das anders sieht, der kann den Dekalog nicht gelesen haben. Und deswegen bieten Religionen keine brauchbare Basis für Moral, weil sie selbst keine haben.

Challenge: Wer in Koran oder Bibel ein einziges Beispiel für eine vernünftig begründete ethische (Faust-)Regel findet, bekommt ein Gratisexemplar von Discordia, Inc. und darf das Thema für meinen nächsten Beitrag hier bestimmt.

Und wem das nicht alt genug ist, wenn ich es schreibe, der möchte vielleicht das Euthyphron-Dilemma lesen. Seit rund 2400 Jahren unbeantwortet.

(Wer trotzdem noch eine detailliertere Auseinandersetzung mit dem Dekalog und der Bergpredigt wünscht, der folge bitte einfach den Links.)

So sehr die katholische Kirche die Naturwissenschaften in den Anfängen unterdrückt haben mag, es gibt auch gute Seiten an ihr. Die ersten Bücher waren geistliche Werke, die in mühsamer Handarbeit vervielfältigt wurden, bis der gute Gutenberg mit dem Buchdruck ankam.

Dies ist ein Argument, das man auch sehr oft hört, das ich aber trotzdem nicht verstehe. Inwiefern ist es eine gute Seite der katholischen Kirche, dass sie den von ihren Anhängern ergauntterte oder gerne auch mal direkt gewaltsam geraubten Reichtum teilweise in die Verbreitung ihrer Lehren investiert hat?

Ich vermute, dahinter steckt der Gedanke, dass Bücher was Gutes sind und viel zum Verbreiten von Bildung beitragen, und da die ersten Bücher im Auftrag der katholischen Kirche entstanden sind, haben wir der unsere Bildung zu verdanken. Das ist natürlich schon sachlich nicht ganz richtig, denn es gab ja schon vor der katholischen Kirche Bücher, etwa die in der Bibliothek von Alexandria, die dann entweder von Christen oder Muslimen zerstört wurde, das scheint noch nicht ganz geklärt zu sein. Aber es ist auch egal, denn es spielt keine Rolle. Niemand, der bei Verstand ist, kann ernsthaft bestreiten, dass Christen und christliche Organisationen und religiöse Menschen und all ihre Organisationen auch mal was Gutes tun. natürlich tun sie das. Sie sind größtenteils gute Menschen, die mutmaßlich nur das Beste wollen, vereinfacht gesagt. Aber das ist kein Grund, nicht die Dinge zu kritisieren, die wir an ihren Überzeugungen und Handlungen falsch finden.

Eigentlich auch irrelevant für mich, aber so rätselhaft, dass ich es doch nicht ganz ignorieren konnte, steht dieser Satz am Ende dieses Absatzes herum:

Androhungen fanatischer Christen (“God hates fags – Gott hasst Schwuchteln”) ließen sich sowieso leicht mit “Gott hasst nicht” entkräften, ohne zu beleidigen.

Maria, falls du noch mitliest: Was meinst du damit? Inwiefern ist eine Behauptung entkräftet, wenn ich ihr einfach ein „Gar nicht wahr!“ entgegensetze? Diese Leute glauben nun mal, dass ihr Gott schwule Menschen hasst. Und das ist ein Problem, weil diese Auffassung sie oft zu Handlungen verleitet, die schwulen Menschen Leid zufügen, sei es direkt durch Gewalt, oder weniger direkt durch unfaire Benachteiligung. Ob es nun hilfreich ist, sie deshalb zu beleidigen, kann man sicher diskutieren. Einerseits glaube ich schon, dass es helfen kann, wenn eine Gesellschaft offen zeigt, dass sie bestimmte Meinungen und Handlungen völlig inakzeptabel findet. Andererseits bin ich ein großer Freund von Inklusion statt Ausschluss und von Überzeugung statt Druck, aber wir sind uns doch gewiss einig, dass die schlichte Behauptung „Gott hasst nicht!“ ungefähr genausoviel dazu beiträgt, diese Menschen zu einer vernünftigen, akzeptablen Haltung zu führen wie ein schwungvolles „Selber doof!“. Und damit sind wir wieder bei der fundamentalen Religionskritik, denn genau die braucht es hier. Wenn jemand nun einmal an einen Gott glaubt, und daran, dass dieser Gott Schwule hasst und will, dass man ihnen weh tut, wie es etwa im Alten Testament bekanntlich steht, dann hilft es nicht, dieser Person zu sagen, dass wir nicht an einen solchen Gott glauben. Genausowenig hilft es, mit säkularen Argumenten zu erklären, dass Homosexualität nichts Schlimmes ist, weil sie niemandem schadet. Wir müssen hier an die Wurzel des Problems, und das ist der religiöse Glaube und die kauptte Epistemologie dahinter.

So. Und jetzt wird es ein bisschen unangenehm.

Mit einer zunehmenden Diversität in unserer Gesellschaft kommt der Ruf nach Säkularisierung gerade recht – möchte man meinen. Nur hat dies leider wenig mit Diversität und der Förderung ebenjener zu tun, als viel mehr mit dem strukturellen Antisemitismus einzelner Akteure.

Widersprecht mir, wenn ich mich irre, aber ich lese diesen Satz als den Vorwurf, dass Forderungen nach einer Säkularen Gesellschaft in der Regel Ausdruck von Antisemitismus sind. Da dieser Vorwurf im Text nicht weiter begründet oder sonstwie erläutert wird, bin ich geneigt, ihn als unfundierte Beleidigung einzuordnen und entsprechend unfreundlich drüber zu denken.

Das war nicht schön, aber dafür wird es jetzt gleich wieder relativ versöhnlich:

Dass Eltern beispielsweise in NRW den Sinn von Martinszügen hinterfragen, wenn in der betreffenden Kita größtenteils Arbeiterkinder aus nichtchristlichen Familien untergebracht sind, hat seine Richtigkeit. […] Doch warum muss man, wie es die NRW-Linke fordert, gleich den Martinszug abschaffen und die Figur des Menschen, der mit einem Bettler teilt, aus dem Laternenzug verbannen?

Naja. Erst mal hat in meinen Augen die Frage nach der Mehrheit der Kinder hier relativ wenig zu suchen, denn Grundrechte sind ja gerade dazu da, die Minderheit vor der Mehrheit zu schützen. Gerade denn, wenn die Mehrheit der Kinder in einer Kita Christen sind, ist es bedenklich, gemeinsam Pflichtveranstaltungen mit christlichen Inhalten durchführen. Staatliche Einrichtungen sind aus gutem Grund verpflichtet, weltanschaulich neutral zu sein und ihre Autorität über Kinder und andere Menschen nicht zu missbrauchen, um sie in sozialdemokratische, liberale, christliche, muslimische oder meinetwegen auch utilitaristische Richtung zu beeinflussen.

Andererseits folgt daraus nicht, dass diese Weltanschauungen nicht Thema der Diskussion sein dürfen, wenn sie entsprechend distanziert und neutral dargestellt werden. Und ich persönlich würde sogar behaupten, dass lokale Bräuche wie Weihnachtsfeiern oder meinetwegen auch der Martinszug in Ordnung gehen, solange sie säkular veranstaltet und nicht zur Verbreitung einer religiösen Botschaft missbraucht werden. Auch hier gilt natürlich, dass es einen Unterschied macht, ob man den religiösen Hintergrund eines Festes erklärt, oder sich die religiöse Botschaft zu eigen macht und den Schutzbefohlenen zu oktroyieren versucht.

So, genug Harmonie, zurück zum Hauen und Stechen:

Bezeichneten wir früher noch zu Recht Menschen als spießig, die es nicht zulassen wollten, dass man NICHT glaubt, so sind es jetzt diejenigen, die den Glauben der anderen demontieren wollen. Militante, missionarische Atheisten sind die neuen Spießer, die nicht leben und leben lassen können.

Joa. Das sagt man manchmal so. Aber wo sind sie denn, die militanten Atheisten?

Um für meine Erwiderung einen angemessen polemischen Tonfall zu wählen: Ein militanter religiöser Mensch stürzt Flugzeuge in Hochhäuser, verübt Attentate oder veranstaltet Kreuzzüge. Was machen militante Atheisten? Sie schreiben Sprüche auf Busse und zeichnen Comics.

Ich sage das nicht, um zu behaupten, Atheisten seien bessere oder friedlichere Menschen als Theisten. Das glaube ich nicht. Ich sage das, um darauf hinzuweisen, wie eigenartig diese Vorwürfe sind. Denn wo ist die systematische atheistische Gewalt? Wo ist der echte militante Atheismus, der mehr tut, als seine Meinung zu sagen, und die Meinung anderer zu kritisieren?

Es gibt ihn sicher als Einzelfall. Aber wer ihn als die Regel darstellt, ist in meinen Augen mindestens fahrlässig unehrlich. Und wehe, jetzt sagt doch noch jemand Hitler oder Stalin, dann schreie ich.

A propos:

Die größte Angst hat der radikale, neue Spießer allerdings nicht vor Religion, sondern vor den Konsequenzen seiner Forderungen.

Ach ja? Das überrascht mich als radikalen, neuen Spießer natürlich, denn es war mir bisher gar nicht klar. Zum Glück wird es gleich im nächsten Satz erklärt:

Wenn man nun das Tanzverbot loswerden will, braucht man ja nur den stillen Feiertag abschaffen. Oder christliche Feiertage im Allgemeinen. Schwupps, dann sind auch die langen Wochenenden futsch. Da wird der Wutbürger aber sauer!

Und damit endet meine Auseinandersetzung mit Maria Lessers Text, denn ich hatte angekündigt, mich sachlich und konstruktiv verhalten zu wollen. Zu diesem abgenutzten Quatsch am Ende gibt es nun aber nichts Sachliches und Konstruktives mehr zu sagen, deswegen schweige ich.

12 Responses to I don’t go in for ancient wisdom. I don’t believe just ‚cos ideas are tenacious it means that they’re worthy.

  1. Wo kommt die Faustregel ‚Die eigene Freiheit geht nur so weit, wie sie die Freiheit des anderen nicht einschränkt.‘ überhaupt her?

  2. Muriel sagt:

    @ars libertatis: Von Maria Lesser. Und die hat sie anscheinend von Jahwe Elohim, wenn ich das richtig verstanden habe. Wo der sie herhat, ist nicht überliefert.

  3. Thomas R. sagt:

    Das hat wohl damals Jesus gesagt. Das volle Zitat lautet:

    „Die eigene Freiheit geht nur so weit, wie sie die Freiheit des anderen nicht einschränkt. Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. Mr. Gorbatschow, tear down this wall!“

    Es ist festzustellen, dass sich die Hypothese zur Grenze der eigenen Freiheit (neben anderen ähnlichen Faustregeln) gern unter die christlichen Regeln mischt, wenn zu argumentieren ist, dass diese überlieferten Bestimmungen unsere moderne Moral noch abbilden. Tatsächlich stammen diese Überlegungen zur persönlichen Freiheit, meiner bescheidenen und nicht von Fachwissen getrübten Laienmeinung nach, aus einem völlig anderen historischen Zeitraum und entsprangen auch eher nicht dem Schoß der heiligen Mutter Kirche.

    Gleiches gilt für den Buchdruck. Da wird meiner Ansicht nach zu schnell Korrelation zu Kausalität gemacht, wenn der technische Fortschritt in der Vervielfältigungstechnik der Kirche zugeschrieben wird.

  4. Muriel sagt:

    Es ist ja auch ein Trugschluss, dass ethische Regeln nicht existiert hätten, bevor ihre erste Verschriftlichung überliefert ist.
    Auch vor dem Codex Hammurabi wusste jeder Mensch, dass es einem erquicklichen Zusammenleben abträglich ist, wenn man den anderen einen Stein auf den Kopf haut, und die Erkenntnis, dass andere netter zu mir sind, wenn ich nett zu ihnen bin, datiert auch nicht erst auf die Lebzeiten eines Wanderpredigers namens Jeshua, oder so ähnlich.

  5. Thomas R. sagt:

    Jeshua Elohim, wenn ich bitten darf. So viel Zeit muss sein.

  6. urulix sagt:

    Habe ich dich etwas mit meinen Regeln beeinflusst?

  7. urulix sagt:

    „….sondern aus Furcht vor der Autorität, die sie aufgestellt hat“
    Damit bin ich nicht einverstanden. Ich bin gerade am Nachdenken welche Bewertungsgrundlagen Gott für menschliche Handlungen anwenden würde.
    Zwischenstand: er kann uns nur mit/nach den Rahmenbedingungen beurteilen, die er uns gegeben hat.
    Damit sind meine Regeln, von mir aus Faustregeln, die kürzest mögliche Fassung. Lange Definitionen mag ich nicht. „In der Kürze liegt die Würze“.

  8. Muriel sagt:

    @urulix: Danke für den Kommentar, aber ich fürchte, ich verstehe nicht. Kannst du das noch ausführen?

  9. urulix sagt:

    Zur Frage von ars libertatis, woher der Satz mit der Freiheit stamme:
    Von mir, aber sicher nicht der Erste, der das gefunden hat. Die vor mir kenne ich auch nicht.
    Die Ableitung ist recht einfach: Einer alleine auf der Welt braucht keine Regeln, er kann tun und lassen was er will. Ab 2 Personen gilt das Faustrecht, ah falsch, die Faustregeln.

  10. urulix sagt:

    @muriel Wir sind ja nur begrenzt frei. Unsere Existenz ist z.B. an einen Körper gebunden, was wie ich glaube nur temporär ist.
    Wir haben keine Erfahrungen wie es später sein wird im transzendenten Zustand.
    Also können wir Gut und Böse nur begrenzt, aus derzeitiger Sicht, ausloten.
    Kennst du den Gödelschen Gottesbeweis schon?

  11. Muriel sagt:

    @urulix: Er ist keiner, aber ich kenne, was man gemeinhin so nennt, ja. Und obwohl ich natürlich nicht glaube, dass wir uns irgendwann von unseren Körpern trennen, stimme ich dir natürlich zu, dass unser Wissen über die Welt begrenzt ist und deshalb auch unser moralisches Urteil.

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