Murielistan

Ich wurde ja verschiedentlich schon mal gebeten, nicht immer nur zu sagen, was ich an unserem heutigen Gesellschaftssystem doof finde, sondern einfach mal zu erklären, wie ich mir eine Gesellschaft wünsche. Nicht immer nur, welche Regeln ich doof und illegitim finde, sondern welche ich für angemessen halte, und warum, und wie ich das alles organisieren würde. Zuletzt zum Beispiel hat Onkel Maike, bevor sie mir den Dialog aufkündigte und meine letzten Kommentare löschte, mich hier um eine Erläuterung gebeten. Und weil erstens solche Dinge mir natürlich schon zu denken geben und ich zugeben muss, dass es nicht okay ist, nur rumzunörgeln, ohne zu wissen, wie es besser geht, und weil zweitens hier jetzt echt unangemessen lange kein Beitrag mehr erschienen ist, und ich gerne sicher gehen möchte, dass sich niemand Sorgen um mich micht, und so, dachte ich, ich packe das jetzt endlich mal an und erkläre euch, wie ich diese politischen Systemfragen gerne beantwortet hätten würde.

Nämlich so:

Wir beginnen mit einer grundlegenden Entscheidung, die in der Form eigentlich doch wieder keine ist, denn wie die von mir hoch verehrte und meistens triftig argumentierende Antje Schrupp unlängst feststellte:

Dass Menschen über ihren eigenen Körper verfügen können, liegt in der Natur der Sache. Denn Mensch und Körper sind nicht zu trennen. Mensch_Körper sind allein miteinander, oder können es zumindest sein. Mensch ist Körper.

Ob Menschen über ihren eigenen Körper verfügen (dürfen), ist deshalb keine offene Frage, über die gesellschaftlich zu entscheiden wäre, sondern eine Tatsache, die bei politischen Entscheidungen berücksichtigt werden muss. Keine Ordnungsmacht der Welt kann Menschen zum Beispiel daran hindern, Sex gegen Geld zu tauschen, Abtreibungen vorzunehmen oder das eigene Leben zu beenden. Kein Polizist kann sich zwischen einen Menschen und ihren Körper stellen.

Sie hat damit ein grundlegendes Prinzip einer liberalen Sicht auf die Welt und auf die Politik nicht nur wunderbar verständlich erklärt, sondern gleichzeitig zwingend begründet. Für solche Absätze lohnt es sich, dass ich ihr Blog abonniert habe, auch wenn ich ihr in anderer Hinsicht oft nicht zustimmen kann.

Wir haben damit schon den Grundsatz erarbeitet, von dem alles andere ausgeht: Der Mensch darf über seinen eigenen Körper verfügen, daran ist nicht zu rütteln. Kein anderer Mensch darf ihm vorschreiben, wie er mit sich selbst zu verfahren hat. Daraus folgt natürlich auch ein ausgedehnteres Recht auf Eigentum, das zwangsläufig ebenso wie der menschliche Körper dem Zugriff der Politik entzogen ist. Dieses Eigentum umfasst, was der Mensch benötigt, um die Selbstbestimmung über seinen Körper auszuüben. Ohne ein solches Recht auf Eigentum geht die körperliche Selbstbestimmung ins Leere, deshalb ist es genauso unverzichtbar und zwingend.

Ich bin deshalb der Ansicht, dass kein Mensch das Recht haben sollte, Zwang gegen einen anderen auszuüben, oder dessen Eigentum zu beeinträchtigen.

Moment, fragt ihr nun mit Onkel Maike, aber jetzt hast du ja wieder nur negativ erklärt, was Leute nicht dürfen sollen, das kann ja nicht alles sein, wie geht denn das weiter?

Gar nicht mehr so sehr, natürlich, denn das sind schon die wesentlichen Regeln. Mehr darf es ja auch gar nicht geben, wie ihr wisst, wenn ihr gut aufgepasst habt. Aber trotzdem kann ich euch natürlich mehr drüber erzählen, wie es dann laufen würde in meiner Idealgesellschaft, und wie ich mir die richtige Verteilung des oben angesprochenen Eigentums vorstelle.

Das Wunderbare ist, dass die im Prinzip keine Rolle spielt, weil sie sich ja zwangsläufig ganz von alleine einpendelt. Wir alle kennen das Gesetz von Angebot und Nachfrage, aber nur die wenigsten denken es in diesem Zusammenhang konsequent zu Ende. Eigentum ist schließlich nichts weiter als ein Tauschmittel, und in einer wirklich libertären, marktwirtschaftlichen Gesellschaft, verteilt es sich von selbst. Wer etwas wirklich braucht, ist bereit, viel dafür zu tun, und wer viel von etwas hat, ist natürlich bereit, es herzugeben, dafür, dass andere etwas für ihn tun, und je mehr sie tun, desto mehr gibt er her.

Unser heutiger Staat beispielsweise dämpft und behindert diesen marktwirtschaftlichen Prozess. Er zahlt denen, die nichts leisten, trotzdem ihren Lebensunterhalt. Er versorgt jeden mit Gesundheitsleistungen, Wohnraum, Sicherheit, und so weiter. Er protegiert auch die, die schon viel haben, zum Beispiel mit überzogenen bürokratischen Auflagen und Vorschriften, die ein einzelner Start-Up niemals in den Griff bekommt, der keine Rechtsabteilung, keine PR-Abteilung, keine Lobbyisten und keine Kontakte zu Ministern und Parlamentariern hat, sondern nur eine Idee und seine eigene Leistung. Zum Beispiel auch durch Förderung und Schutz, die nur diejenigen Organisationen bekommen, bei denen viele Arbeitsplätze in Gefahr sind, wenn sie untergehen. Zum Beispiel auch durch direkten Protektionismus und sinnlose Verbote wie den Meisterzwang oder Monopole.

Ungleichheiten in der Anfangsverteilung werden schnell eingeebnet, wenn die staatliche Bürokratie als überflüssige Dämpfung wegfällt. Binnen kurzer Zeit wäre das Eigentum so verteilt, dass diejenigen, die am meisten Sinnvolles für andere damit anfangen können, die richtigen Dinge haben.

So wäre Armut nicht nur innerhalb von Ländern wie Deutschland und den USA kein Problem mehr. Auch das Verhältnis zwischen Entwicklungsländern und Industrienationen könnte sich schnell annähern. Es würden ja Zölle und alle sonstigen Handelshemmnisse wegfallen, und durch das Ende der Nationalstaaten und aller übrigen Beschränkungen stünde auch nichts mehr dem Anreiz im Weg, den Menschen in den ärmeren Ländern im Austausch für ihre Rohstoffe und ihre Leistungen das anzubieten, was sie am dringendsten brauchen, und sie auch über Bildung und vergleichbare Maßnahmen zu befähigen, mit anderen zu kooperieren. Das wäre zwar zunächst einmal eine Investition, aber eine, die sich schnell auszahlt, denn es liegt auf der Hand, was für ein enormer Zuwachs an Wohlstand sich ergäbe, wenn nicht mehr zwei Drittel der Weltbevölkerung mittellose Almosenempfänger wären, sondern leistungsfähige Teilnehmer am Arbeitsmarkt.

Auch diese Entwicklung dämpft und behindert der Staat, etwa durch Entwicklungshilfe, die Menschen und ganze Völker in Abhängigkeit hält, durch Embargos, durch Importzölle und Subventionen, die keinen anderen Sinn haben, als alle zu benachteiligen, die noch nicht zur privilegierten Gruppe gehören.

Ihr könnt hier erkennen, dass wie so oft im Leben das Richtige und Gute wie von Zauberhand zusammenfallen: Die Regeln, die wir oben schlüssig als moralische Notwendigkeit hergeleitet haben, konnten wir im Anschluss auch als sinnvoll und vorteilhaft für alle ihre Anwender darlegen. Und dafür ist Moral ja schließlich gut.

So stelle ich mir also die richtige, liberale, Muriel-approved Gesellschaft vor.

Und ihr so?

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34 Responses to Murielistan

  1. Daniel sagt:

    „wer viel von etwas hat, ist natürlich bereit, es herzugeben“

    Wie kann man in die Geschichte der Menschheit zurückblicken und das ernsthaft behaupten? Menschen sind habgierig.

    „je mehr sie tun, desto mehr gibt er her“

    Das mag zwar tendenziell richtig sein, aber wenn erstmal jemand Reichtum angehäuft hat, wird er anderen nie genug geben, um ihnen selbst Wohlstand zu ermöglichen. Vielleicht genug, um nicht zu verhungern. Vielleicht.

    Wenn man die in einer Einführungsvorlesung VWL gemachten Modellannahmen ausnahmslos als absolut wahr akzeptiert, dann funktioniert es vielleicht. Hat aber nichts mit der Realität zu tun.

  2. „Kein anderer Mensch darf ihm vorschreiben, wie er mit sich selbst zu verfahren hat. Daraus folgt natürlich auch ein ausgedehnteres Recht auf Eigentum, das zwangsläufig ebenso wie der menschliche Körper dem Zugriff der Politik entzogen ist.“
    Da ist dir jetzt aber ein ganz grundlegender Fehler unterlaufen. Aus einer Identität (Körper und Mensch sind untrennbar) ein Recht auf Eigentum abzuleiten ist einfach nicht zwingend und auch nicht logisch. Mensch und Körper sind untrennbar, das ist richtig. Es gibt keine Menschen ohne Körper. Aber es gibt sehr wohl Menschen ohne Besitz, ohne dass sie das ihres Menschseins berauben würde. Das Modell ist also schon in der Wurzel falsch. Aus dem Recht aus der Bestimmung über den eigenen Körper lässt sich nichts ableiten, denn es handelt sich hier eben nicht um Besitz oder Eigentum, sondern um Identität.

  3. Ich stimme Gert Ewen Ungar zu, dass aus dem Sein kein Sollen abgeleitet werden kann, aber in sonstiger Zustimmung zu Muriel möchte ich Muriels Kritiker doch fragen, ob sie dagegen sind, kleinräumig ein Murielstan auszuprobieren.

  4. FDominicus sagt:

    Ich zöge gern nach Murielistan

    @Get Ewen Ungar
    Es gibt keinen Menschen ohne Besitz.

    Das was Sie gelernt haben „besitzen“ Sie, bei den meisten Menschen kommt aber noch einiges dazu. Wohnung, Land – was auch immer.

    Selbst wenn es kein Konzept des Eigentums gibt, besitzen die Leute etwas und seien es Werkzeuge.

    Wenn Sie jagen, fischen, Land bestellen, verwenden Sie das was Ihnen gehört um etwas zu erreichen und sei es „nur“ daß Sie arbeiten um satt zu werden.
    Jeder Mensch „kann“ etwas, und jeder Mensch „kann“ lernen. Und für welche die es wirklich nicht können, machen es Andere weil Sie es als richtig empfinden.

  5. Triffels sagt:

    Keine Ordnungsmacht der Welt kann Menschen zum Beispiel daran hindern, Sex gegen Geld zu tauschen, Abtreibungen vorzunehmen oder das eigene Leben zu beenden.

    Mit der richtigen Menge an Ordnung und Macht schon.

    Kein anderer Mensch darf ihm vorschreiben, wie er mit sich selbst zu verfahren hat.

    Ja wieso denn nicht?

    Dieses Eigentum umfasst, was der Mensch benötigt, um die Selbstbestimmung über seinen Körper auszuüben.

    Und das Eigentum der Anderen behindert die Selbstbestimmung.

    Das Wunderbare ist, dass die im Prinzip keine Rolle spielt, weil sie sich ja zwangsläufig ganz von alleine einpendelt.

    Eine Annahme.

    wer viel von etwas hat, ist natürlich bereit, es herzugeben

    Noch eine unbegründete Annahme.

    es liegt auf der Hand, was für ein enormer Zuwachs an Wohlstand sich ergäbe, wenn nicht mehr zwei Drittel der Weltbevölkerung mittellose Almosenempfänger wären, sondern leistungsfähige Teilnehmer am Arbeitsmarkt.

    Oder der Wegfall der (staatlich garantierten) Almosen nötigt sie, jeden noch so schlecht bezahlten Job anzunehmen.

  6. Das istn Aprilscherz, hm?

  7. Triffels sagt:

    @hardcore_tristesse:
    Verdammmt! Zwei Minuten schneller, HCT, und ich hätte euch meinen Kommentar erspart.

  8. alphachamber sagt:

    Hallo!
    „Ohne ein solches Recht auf Eigentum geht die körperliche Selbstbestimmung ins Leere, deshalb ist es genauso unverzichtbar und zwingend.“
    Ein Kerngedanke des Objektivismus – haben Sie Ayn Rand gelesen?
    Sicher gefiele Ihnen auch dieses Buch:
    http://www.amazon.de/staats-lose-B%C3%BCrger-Essays-gesellschaftlicher-Vergleiche/dp/3710310644/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1392745224&sr=1-1&keywords=der+staats-lose+b%C3%BCrger
    Nette Grüße

  9. alphachamber sagt:

    Sorry, ich wollte nur den Link geben, aber dann erschien diese ganze Werbefläche!

  10. Auch dir unterläuft derselbe Fehler, denn du unterscheidest nicht zwischen Besitz und Verwendung. Man kann ein Werkzeug verwenden, ohne es zu besitzen. Man kann in einer Wohnung wohnen, ohne das Eigentumsrecht an ihr zu haben. Besitz ist ohne Eigentumsrecht nicht denkbar, Verwendung aber schon.

  11. golda meir sagt:

    „Auch dir unterläuft derselbe Fehler, denn du unterscheidest nicht zwischen Besitz und Verwendung. Man kann ein Werkzeug verwenden, ohne es zu besitzen. Man kann in einer Wohnung wohnen, ohne das Eigentumsrecht an ihr zu haben. Besitz ist ohne Eigentumsrecht nicht denkbar, Verwendung aber schon.

    das ist doch kein fehler, sondern absicht. auch das zur verwendung überlassene werkzeug oder die wohnung kann ja einen eigentümer haben, der frei entscheidet auf welcher basis er sein eigentum anderen zur verwendung überlässt.

  12. Danke für den Beitrag. Schönes Zitat von Antje (mit der ich ansonsten in sehr wenig übereinstimme). Nur nutzen viele Menschen die ihnen eigentlich als Geburtsrecht zustehende Freiheit nicht. Womit wir dann auch wieder beim „Self-Ownership“ wären.

  13. Stimmt. Du hast Recht: „kann ja einen Eigentümer haben“, muss aber nicht. Danke für die (vermutlich unfreiwillige) Unterstützung meiner Argumentation. 🙂

  14. Christina sagt:

    Das istn Aprilscherz, hm?

    Ich befürchte….nein.

  15. David sagt:

    Und ich befürchte Zwang ist systemimmanent.

  16. @Christina: Möglich wärs, die anderen Liberalen scheinen es ja auch gut zu finden. Trotzdem bietet mir der Text irgendwie zu viel Angriffsfläche, von Muriel bin ich mehr gewohnt, deswegen halte ich es weiterhin für einen (sehr subtilen) Aprilscherz. Kann natürlich auch sein, dass das alles wirklich ernst gemeint und er jetzt total beleidigt ist.

  17. Muriel sagt:

    Ich bedanke mich bei allen Kommentatoren für die rege Teilnahme, aber Hardcore Tristesse hat natürlich völlig recht. Gut erkannt, aber ich hätte von dir auch nichts anderes erwartet.
    Preis?

  18. Christina sagt:

    Ich kann Muriels Sehnsucht nach einer besseren Welt sehr gut verstehen. Aber sein Modell der absoluten Freiheit würde nach meiner Überzeugung (und mit ein bißchen Lebenserfahrung) am „Wesen des Menschen“ scheitern. Ja, ich denke sogar, dass es alles nur noch schlimmer machen würde, als es ohnehin schon ist.

  19. Christina sagt:

    Da war ich wohl etwas zu spät. 🙂 Mußte mal zwischendurch meinen Kuchen aus der Röhre holen. Hmmm…..Obwohl mich das mit dem Aprilscherz eigentlich nicht so ganz überzeugt…… weil mir diese Gedankengänge irgendwie aus der Vergangenheit so bekannt vorkommen…..aber na ja…..ist ja auch nicht so wichtig.

  20. @Muriel: Hui, cool, zuletzt hatte ich irgendwie doch meine Zweifel. Du hast echt ein Talent für sowas (war auch in der Gegenteilwoche schon klasse). Aber nen Preis nehm ich gern. Was gibt’s denn Schönes?

  21. Muriel sagt:

    @Hardcore Tristesse: Hast du Discordia, Inc. schon? Das könnte ich dir mit Signatur zuschicken.
    Alternativ hätte ich dir einen Gastbeitrag hier auf überschaubare Relevanz anzubieten (natürlich aus reiner Großzügigkeit und keineswegs, weil ich selbst gerade ein bisschen darum ringe, meine Seite mit Inhalten zu füllen), oder auch eine Flasche Fernet Branca, falls du auf sowas stehst.
    Ähm.
    Ja gut, das ist vielleicht nicht die romantischste Preisverleihung aller Zeiten, aber dies ist ja auch kein besonders romantisches Blog.

  22. @Muriel: Hihi, tatsächlich wäre Discordia, Inc. sogar mein Vorschlag gewesen, wenn ich mir was hätte wünschen dürfen, und ich wollte schon lange mal fragen, ob das ginge, daher hätt ich das überaus gerne genommen (wenn auch primär wegen der Signatur, weil ich ein ganz schlimmer Fanboy bin – und ich es irgendwie immer noch nicht geschafft hab, mal eine deiner Geschichten zu lesen, was ich aber gerne nachhole und das wäre natürlich DIE Gelegenheit).
    Gastbeitrag würde auch gut klingen, aber dazu müsste mir erst was einfallen, das tut es nichtmal so richtig für mein eigenes Blog, weil ich grade ziemlich am Umdenken bin und deshalb nicht immer so genau weiß, was ich eigentlich will 😉 Wenn du aber unbedingt Inhalt zu einem bestimmten Thema brauchst, helfe ich natürlich trotzdem gerne.
    Fernet Branca hab ich noch nie gehört, aber ich vermute sowas wie Sekt, und das finde ich dann wirklich nicht besonders spannend und zu unpersönlich.
    Daher hätt ich also gerne das Buch, falls es dir keine größeren Umstände macht, und die Preisverleihung war zwar nicht sehr romantisch, hat mich aber dennoch unheimlich gefreut 🙂

  23. Muriel sagt:

    @Hardcore Tristesse: Abgemacht also. Ich freue mich natürlich sehr über deine Entscheidung und brauche jetzt nur noch eine Adresse von dir, damit das funktioniert.
    An murielsilberstreif@yahoo.co.uk zum Beispiel.

  24. whynotveroni sagt:

    Behauptung 1: Es gibt nicht genug (verfügbare) Ressourcen auf der Welt, damit alle Menschen in Wohlstand leben können, da kann keine Staatsform was dran ändern.

    Behauptung 2: Muriel glaubt das auch. 😀

    …und trotzdem bin ich nicht selbst auf die Idee mit dem April-Scherz gekommen.

    Mir war so, als hätten wir genau das auch schon mal diskutiert… in irgendeinem der Blog-Posts…

  25. Muriel sagt:

    @whynotveroni: Muriel hält beide Behauptungen für aus der Luft gegriffen und darüber hinaus auch für falsch.

  26. @Muriel: Am Samstag hab ichs bekommen, danke! (Deine Handschrift ist schon klasse ;)). Was mich aber noch interessieren würde: Warum warst du dir so sicher, dass ich es (im Gegensatz zu deinen liberalen Kollegen) durchschauen würde, wo ich doch vor gar nicht allzu langer Zeit furchtbar falsch über dne Liberalismus hergezogen habe?

  27. Muriel sagt:

    @Hardcore Tristesse: Och naja, ich wollte damit jetzt nicht sagen, dass ich es ausschließlich dir zugetraut hätte, aber du schienst mir doch zumindest genug Wahrnehmung von sinniger und unsinniger Argumentation zu haben, dass dir der Unterschied zwischen diesem Artikel und meinen anderen auffallen müsste, dachte ich. Bei Christina zum Beispiel war ich mir wiederum ziemlich sicher, dass sie einfach findet, genau das schreibe ich doch sonst auch immer, was soll da eine Aprilscherz sein?
    Und dich verorte ich eben eher am anderen Ende dieses Spektrums. Es gibt aber natürlich auch noch ein paar andere, bei denen es mich nicht überrascht hätte.

  28. @Muriel: Das hab ich wohl etwas falsch ausgedrückt, ich meinte natürlich nicht, dass du dachtest, dass ich das als einziger erkennen würde. War mehr darauf bezogen, dass ja auch andere Liberale es ernst genommen und für gut befunden haben.

  29. Muriel sagt:

    @Hardcore Tristesse: Warum auch nicht? Es ist tendenziell schon schwerer, schlechte Argumente zu erkennen, wenn man ihnen im Ergebnis zustimmt, und sogar wenn man sie erkennt, ist man unter Umständen geneigt, aus Freundlichkeit, Faulheit oder ähnlichen Gründen drüber hinwegzugehen und nur zuzustimmen.
    Zum Beispiel.
    Insofern verfolgt mein Beitrag sogar einen pädagogischen Zweck, wenn du so willst.

  30. unendlichefreiheit sagt:

    Insofern verfolgt mein Beitrag sogar einen pädagogischen Zweck, wenn du so willst.

    Good guy Muriel:

    http://tinyurl.com/q79j6wp

    Für mich wäre es auch ganz interessant, deine ‚wahren‘ Argumentationen und Begründungen zu lesen. Aus den Diskussionen habe ich diese ja häppchenweise entnommen und stehe seitdem halbwegs satt, aber immer noch neugierig auf mehr, da.

  31. Co sagt:

    Schade… hm, naja hätt ich mir ja gleich denken können, dass das ein April-Scherz ist, so einfach ist es schließlich nicht seine/ihre eigene Ideologie zu haben – wie ich schon aus unserem letzten Gespräch gelernt habe 😉
    und? warst du enttäuscht, dass doch einige auf dich reingefallen sind?

  32. Muriel sagt:

    @unendlichefreiheit: Das sagen mir ja manchmal Leute, aber ich frage mich dann immer, was genau die noch offene Frage ist. Ich sehe gar nichts besonders Geheimnisvolles an meiner Position und meinen Beweggründen und beantworte gerne Fragen.

    @Co:

    so einfach ist es schließlich nicht seine/ihre eigene Ideologie zu haben

    Deswegen hat ja auch kaum jemand eine …

    und? warst du enttäuscht, dass doch einige auf dich reingefallen sind?

    Ich war sehr angenehm überrascht.

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