Ich bin ja nicht homophob, aber

es wäre in meinen Augen schon evident rational, gerecht und somit für einen ja doch irgendwie säkularen Rechtsstaat die einzig angemessene Lösung, die blödsinnige, insbesondere steuerliche, Bevorzugung bestimmter Formen des binären Zusammenlebens, seien sie nun hetero oder homo, (sowie die strafrechtliche Verfolgung anderer Formen) ganz einzustellen und es jeder einzelnen zu überlassen, ob er (oder sie) gerne alleine, zu zweit mit Mann, Frau, Bruder, Schwester, Onkel, Eltern- oder Großelternteil oder auch zu siebzehnt in allen möglichen wechselnden Konstellationen von sexueller oder auch nur platonischer, freundschaftlicher oder romantischer, oder auch ganz ohne jede Form von Liebe einfach nur als wie auch immer geartete Interessengemeinschaft beliebig lange Abschnitte ihres (bzw. seines) Lebens verbringen will.

Denn, ja gut, klar, man kann die Ungleichbehandlung homosexueller Paare nicht vernünftig rechtfertigen und sollte sie deshalb heterosexuellen Paaren gleichstellen. Aber wenn das nur dazu führt, dass dann halt in Zukunft hetero- und homosexuelle Paare gegenüber allen anderen Konstellationen unfair bevorzugt werden, ist es schon irgendwie … kein so richtig befriedigender Fortschritt, und schon wirklich arg kurz gedacht, oder?

Das wird man doch wohl noch sagen dürfen.

Advertisements

5 Responses to Ich bin ja nicht homophob, aber

  1. Co sagt:

    Jetzt hab ich grade vor zwei Sekunden einen Kommentar abgeschickt, dass mir die Zwänge der Bundesregierung total egal sind und dann so was!

    Ich stimme dir zu 100% zu und schließ mich gerne jeder Ralley gegen die sogenannte „Ehe“ an 🙂 (Was nicht heißt, dass ich nicht gleichzeitig pro Gleichstellung von Lebenspartnerschaften und Ehen bin – Wiedersprüchlichkeit dein Name ist Co…)

    Also: you can’t spell wincest without win^^

  2. Nardon01 sagt:

    Danke Dir für diesen Blogeintrag.

    @Co: Gleichstellung kann ja auch bedeuten das die Heteroehe allen anderen Partnerschaften ohne Bevorzugung gleich gestellt wird.
    Solange diese Ungleichstellung besteht, werden wie Muriel schon erwähnt, versuchen alle anderen auch in den Genuss der Bevorzugung zu kommen (und das mit Recht).

    OT: auch interessant was man herausfindet, wenn man nach dem Begriff Ungleichheit googelt, weil man unsicher ist ob das Wort existiert oder eine alternative besser wäre.
    Über Wikipedia und diverse Links wieder einiges gelernt, Danke!

  3. Nonnen sagt:

    Das eigentliche Kindeswohl steht nur bedingt im Mittelpunkt der gleichgeschlechtlichen Adoptionswünsche und ist auch durch sicher in vielen Fällen gegebene, beachtliche Liebeszuwendung nicht zu garantieren. Denn eigentümlicherweise wird durch diejenigen, welche Freiheit in jeder Beziehung fordern, eine Beschneidung der Freiheit der Kinder billigend in Kauf genommen.
    Im Gegensatz zu einem Kind in einer Vater-Mutter-Gruppierung, erleidet das in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung heranwachsende Kind eine gewisse Deprivationssituation, da ihm der enge Kontakt mit der Gegengeschlechtlichkeit verwehrt bleibt.
    Die Frage nach dem Wohl des Kindes wird hier bei der versuchten Verwirklichung abstrakter Gleichheitsideen oder dem Versuch der Beseitigung eines auszuhaltenden, vielleicht unangenehmen Defizits, in der Regel gar nicht erst gestellt.
    [Einzelheiten über „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ sind in dem Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014: ISBN 978-3-9814303-9-4 nachzulesen]

  4. Muriel sagt:

    @Nonnen: Ich bin leider nicht in besonders geduldiger Stimmung, deshalb seien Sie bitte so gut, Ihren Bullshit woanders zu verbreiten, ich hab nämlich gerade keinen Bock, mich damit auseinanderzusetzen.

  5. recotard sagt:

    Ach, der Herr postet den selben Text mit geringen Permutationen und unter verschiedenen Namen überall. Einmal habe ich ihn durchgehen lassen – http://recotard.wordpress.com/2014/03/01/stuttgarter-plakatmotive/ – , aber spätere Versuche als Spam angesehen.

Gib's mir!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: