Wie Franz Müntefering auf die Idee mit der Drogenpflicht kam

Es sind ganz viele Menschen, die werden mit Drogenabhängigkeit geboren,
manche werden im Verlauf des Lebens abhängig.
Wer sagt, ich will kein verdammter Junky werden,
der trifft ja die abhängigen Menschen auch,
der erhebt sich auf eine Art und Weise, die ich nicht akzeptiere.

Alles Leben ist gleich viel wert.
Das ist unser Grundgesetz, und darauf verlasse ich mich, dass das so ist.
Auch die Menschen, die drogenabhängig sind,
sind Menschen,
und sie sind gleich viel wert.

Und wenn wir in einem Staat leben,
in dem wir letztlich Gesetze machen würden,
in denen klar ist, dass jeder, wenn er denn will, jederzeit aufhören kann,
unabhängig, ob er dafür einen Grund hat, ja oder nein,
dann wär’ das ein Land, das ich nicht nicht gut fände, und deshalb kämpfe ich dagegen.

Ich sage: Nein, es muss klar sein, dass alle gleich viel wert sind
und die, die so besoffen sind,
dass sie kaum noch krabbeln können,
was sollen die denn denken,
wenn einer sagt:
Ich nehm keine Drogen, weil ich nicht so sein will wie ihr?
Das kann’s nicht sein, und deshalb streite ich dagegen.

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