Fake-Adventskalender (8): Wie wir sie kennen

Ja, nee, es ist nicht, wie ihr denkt. Heute liegt es nicht an strategischen Erwägungen, dass das achte Türchen etwas später aufgeht. Heute liegt es einzig und allein daran, dass ich gestern vergessen habe, einen Beitrag vorzubereiten. Aber hier isser jetzt:

Suresh schaut eine Weile nachdenklich im Raum umher und lässt seinen Blick zwischen seinen beiden Mitgefangenen hin und her schweifen. Auch er weiß überhaupt nicht, wie er mit dieser Situation umgehen soll, und die Schüsse haben ihn sehr verängstigt. Dann bleibt sein Blick an dem Stahlschrank kleben, und er sagt:

„Ich schätze, du könntest versuchen, dieses Schloss zu knacken, aber lass mich erst deinen Verband zu Ende bringen. Ich bin auch nicht sicher, ob wir uns überhaupt verstecken sollten, denn wer auch immer uns in diesem Raum aufsucht, könnte ja auch gute Absichten haben, oder was meinst du, Frieder?“

„Ist ja wahrscheinlich eh egal“, nölt das Mädchen und lässt sich zu Ende verbinden.

Frieder lacht, wenn auch ein bisschen bemüht. „Naja“, sagt er, „nach guten Absichten klang das da gerade nicht, finde ich, aber hier drin können wir uns sowieso nirgends verstecken, und allzu lange aushalten auch nicht. Früher oder später müssen wir uns also nach draußen trauen, schätze ich.“

„Ich weiß nicht“, sagt das Mädchen, „Ich würde doch zumindest warten, bis wir sicher sind, dass die da draußen weg sind.“

„Ich hoffe, das tut nicht allzu sehr weh“; sagt Suresh. „Ich hab nun getan, was ich konnte, aber halt mich bitte auf dem Laufenden, wenn es in den nächsten Stunden schlimmer wird, vor allem, wenn die Wunde warm wird.“ Dann fügt er nach kurzem Nachdenken hinzu: „Ich denke, ihr habt beide Recht, dass wir hier drin nicht zu lange ausharren könnten und uns nach draußen trauen sollten, wenn sich der Aufruhr dort gelegt hat. Vielleicht finden wir in diesem Metallschrank ja noch etwas Nützliches, aber sonst gibt dieser Raum wahrlich nicht viel her. Und, Frieder, was hast du vorhin überhaupt gemeint mit deiner Beschreibung der Lautsprecherdurchsage? Das hab ich nicht verstanden.“

„Naja, ich kanns ja mal versuchen.“ Das Mädchen macht sich daran, den Schrank zu öffnen, während Frieder erklärt: „Ich hab auch das meiste nicht verstehen können, aber ich habe was gehört von Rohstoffen und von Defensivkapazitäten gehört, und ich glaube, sie haben was davon gesagt, dass sie keine Feinde sind, dass man aber keinen Widerstand leisten soll. Es war sehr undeutlich.“

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