Fake-Adventskalender (21): Wie wir sie kennen

Heute fällt mir wirklich mal gar nichts ein, was ich zum neuen Türchen schreiben könnte.

David schaut angemessen überrascht von der Tür zu Suresh, zu Frieder, dann wieder zu Suresh, und dann wieder zur Tür. Dann nickt er den beiden zu und setzt ein etwas verwirrt-schiefes Lächeln auf.

„Äh, ja, hallo. Ich bin David, und, ja, wir sind auch hierhergebracht worden. Aber. Wie kommt ihr, also, woher habt Ihr, oder wie habt ihr die Tür? Und wenn ihr, also warum seid Ihr dann noch hier? Habt ihr irgendwas davon mitgekriegt, was draußen los ist?“

Suresh sagt: „Jessi kann Schlösser knacken, und wir wollen euch natürlich nicht zurücklassen, wenn wir von hier abhauen. Geht es euch allen einigermaßen gut? Habt ihr hier in diesem Raum irgendetwas Nützliches, das wir mitnehmen wollen? Und nein, viel mitbekommen haben wir auch nicht. Wir haben Schusswechsel in den Gängen gehört, und einen toten Soldaten gefunden, auf dem Weg hierher. Kurz vorher ging es mit diesen Lautsprecherdurchsagen los, die ihr auch jetzt gerade hört. Wir glauben, dass die Leute, die uns hergebracht haben, vor einer Weile allesamt das Gebäude verlassen haben.

Vera, die bisher abwartend auf ihrer Liege gesessen hat, gesellt sich zu den anderen und nickt den beiden Männern grüßend zu.

David strahlt. “ Oh. Das ist gut. Das ist praktisch.“ Er schaut in die Runde. “Dann los, oder? Mich hält hier nichts….“

„Nichts wie weg“, stimmt ihm Cleo zu.

„Also gut, dann schauen wir mal, wie wir hier rauskommen.“ Suresh reibt sich das Gesicht, streicht seine Hände durchs Haar und kreist seine Schultern. Er lässt seinen Blick noch einmal durch den Raum streifen und fragt: „Dann habt ihr hier also nichts Brauchbares entdeckt, nein? Mist… Ich hab solchen Hunger.“

Etienne nickt zustimmend und antwortet auf Sureshs Frage: “Hier ist nichts, was Sie nicht sehen können.“

Ben zupft an Ninas Ärmel, hüstelt und murmelt: “Mir geht’s gar nicht gut.“

“Ich weiß, mein Schatz, aber hoffentlich können wir dir bald helfen. Erst einmal müssen wir aber hier raus.“

“Wir gehen durch diese Garage, denke ich?“ fragt Etienne in die Runde.

Vera weist auf die abgestellten Tabletts: „Wir haben noch Brot und so. Tee ist glaub ich auch noch da.“

„Wir könnten nachschauen, ob es hier ein Vorratslager gibt“, schlägt Cléo vor. „Wer weiß, wo wir überhaupt sind und wie lange wir nach Hause brauchen?“

„Keine Ahnung. Laßt uns mitnehmen, was man hier noch essen kann, und rausgehen. Kann nicht schlimmer sein als hier drin zu sitzen.“ Dann zögert David kurz und murmelt „najakannvielleichtschonabertrotzdem…“,

versucht aber weiterhin, möglichst dynamisch und optimistisch auszusehen. Er will wirklich hier raus.

Suresh schaut hungrig auf die Tabletts. Dann fällt sein Blick auf das Bettzeug auf Fuß der Feldbetten. Er geht darauf zu und sagt dabei zu niemand Bestimmtem: „Ich suche etwas, womit wir das Brot besser transportieren könnten.“ Er zieht einen Kopfkissenbezug ab und sammelt die Brotscheiben hinein. Dann streckt er er den Arm mit dem Beutel aus und fragt: „Wer will das tragen? Das mit dem Tee wird schwieriger.“

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