Fake-Silvesteradventskalender (29): Wie wir sie kennen

Ich hoffe, ihr hattet alle ein gesegnetes Christfest.

Viel Spaß mit dem nächsten Kapitel unseres kleinen Mail-Rollenspiels.

Ihr steht auf einem geteerten Weg in einer parkähnlichen Anlage, hinter euch über der Einfahrt in die Tiefgarage ein rot geklinkertes großes Gebäude. Ihr könnt nach rechts abbiegen, wo die beiden Räuber in nicht so besonders viel spé hingelaufen sind, oder nach links, oder euch natürlich auch irgendwo durch die Büsche kämpfen, die den Weg säumen. Rechts seht ihr in der Dämmerung am Wegesrand in vielleicht 50m Entfernung ein anderes Gebäude, links noch nicht.

„Das ist wahrscheinlich das Bundeswehrkrankenhaus“, sagt Etienne. „Aber ich bin mir nicht sicher, sie könnten uns auch woanders hingebracht haben. Kennt sich jemand hier aus?“

„Mir ist kalt…“ murmelt Alex, und seine Mutter streicht ihm über den Kopf.

Cléo schüttelt den Kopf. „Keine Ahnung, wo wir sind. Aber die zwei Typen von vorhin schienen sich ja auszukennen, vielleicht sollten wir denen folgen?“

„Sehe ich auch so.“ Vera nickt zustimmend.

David zögert kurz.

“Aber lasst uns Abstand halten; ich hab keine Lust auf noch mehr albernes Messergefuchtel…!“

„Ist gut, so halte ich das auch für am besten“, stimmt Suresh zu, und macht sich auf, den beiden in die Dunkelheit zu folgen. „Aber wir müssen wirklich aufpassen, nicht dass wir nachher wieder irgendwo über sie stolpern. Oder seht ihr sie noch?“

Frieder schaut ein bisschen skeptisch, widerspricht aber nicht. Etienne murmelt etwas Unzustimmendes folgt dann aber, als er merkt, dass alle anderen mitgehen.

So biegt ihr nach rechts ab und kommt bis ungefähr zur Ecke des besagten Gebäudes, bis ihr von der anderen Seite, die ihr von hier noch nicht sehen könnt, Geräusche hört, die ziemlich eindeutig von einem Kampf stammen, darunter schmerzhaftes Stöhnen, das ihr vielleicht sogar dem Mann mit dem Messer zurechnen würdet, und einen entrüstet klingenden Aufschrei, der nach dem anderen klingt.

„Sind das die beiden?“ fragt eine eindringliche Männerstimme.

„Ja… Ich glaub schon“, antwortet schüchtern ein jüngerer Mann.

Abrupt bleibt Cléo stehen. Sie hat keine Lust auf weitere Schwierigkeiten, die sie vielleicht nicht mal etwas angehen. „Vielleicht sollten wir doch woanders lang?“, flüstert sie den anderen zu.

Vera nickt und bleibt bei Cléo stehen. David bleibt auch bei ihnen stehen.

Suresh steht unschlüssig da und schaut von den anderen in Richtung der Stimmen. Er ist eigentlich neugierig, versteht aber die Vorbehalte der drei, und will natürlich auch nicht gegen den Willen der Gruppe eine einsame Entscheidung treffen.

Advertisements

Gib's mir!

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: