Gerüchteschleuder

Erinnert ihr euch noch?

An die gute alte Zeit?

In der Menschen sich nicht verunsichert fragten, wo es zur Wahrheit geht, und in der die eingebildete Wahrheit keine Chance gegen die nüchternen Fakten hatte, weil überall Wegweiser zur zuverlässigen Information standen, beschriftet in einer Sprache, die jeder verstand?

Nun, Pepperidge Farm die FAZ erinnert sich. Und ihr Autor Matthias Müller von Blumencron weiß natürlich genau, woran es liegt, dass diese Wegweiser abgebaut wurden:

Seit Facebook für Millionen das Betriebssystem des Internets geworden ist, haben sich die Verhältnisse grundsätzlich gewandelt.

Und seitdem gilt:

Infofetzen fliegen heute vor den Netznutzern entlang wie Herbstlaub im Sturm. Woher sie eigentlich kommen, von welchem Baum sie stammen, ob sie authentisch oder manipuliert sind, ob sie sauber recherchiert oder mehr oder weniger geschickte Propaganda sind, lässt sich immer weniger feststellen. Und es scheint auch eine immer geringere Rolle zu spielen.

Und falls ihr euch jetzt fragt, wo ihr das nachlesen könnt, dann zeig ichs euch gerne. Es steht gleich hier vorne auf der Startseite:

Der Islam gehört zu Deutschland

 

Rechts oben, direkt neben diesem anderen großen Artikel, der … naja.

Das Medium an sich hat keine Qualität. Es kommt darauf an, wie es genutzt wird.

Wo er Recht hat, hat er Recht.

 

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6 Responses to Gerüchteschleuder

  1. Longcolt sagt:

    Hat dies auf Longcolt rebloggt und kommentierte:
    Wie war es denn in den „alten“ Zeiten?
    Ich denke das der Autor des Kommentars in der FAZ, die Situation in der sich die Printmedien befinden auf das Internet projiziert.
    Denn das was er dem www vorwirft, ist bei den großen und kleinen Verlagen schon lange so. Es Werden Tendenzen abgedruckt die von Geldgebern vorgegeben werden!

  2. Muriel sagt:

    @Mentalreservation: Dein Link geht bei mir leider nicht. Der lädt und lädt, aber nichts kommt. Soll das so?
    @Longcolt: Danke für den Reblog. Ich würde deinen letzten Satz mit einer gewissen Vorsicht sehen, denn natürlich werde Verlage in irgendeiner Form durch viele Dinge beeinflusst, darunter auch Anzeigen- und sonstige Kunden, aber keineswegs auch nur durch diese.

  3. […] 8 kennt ihr ulkigerweise schon, und zwar von Matthias Müller von der FAZ. Im Netz gibt es keine zuverlässigen Informationsquellen, und deshalb herrscht das pure […]

  4. Mentalreservation sagt:

    Das soll nicht so. Bei mir tut es, sowohl mit Firefox als auch mit Opera. Du verpaßt aber nur eine alte Titanic-Bearbeitung einer noch älteren Betonwerbung.

  5. Muriel sagt:

    @Mentalreservation: Ich kriege in Firefox und Chrome eine … oh. Ja. Man könnte ja einfach mal die Adresse lesen und dann selbst drauf kommen, wo der Fehler liegt. Habs jetzt, und auch in deinem Kommentar korrigiert.

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