Die Sache mit dem Tanzverbot

ist doch eigentlich ganz einfach.

Sagt mir jemand: „Du, heute ist für mich ein trauriger Tag, da ist mir echt nicht nach Frohsinn, ich sitz heute nachdenklich rum und brauch ein bisschen Ruhe“, dann verschone ich diese Person mit eventuell geplantem Frohsinn, soweit es mir irgendwie möglich ist und nehme Rücksicht, so gut ich kann. Ein ostentativer unnötiger Verstoß gegen diesen Wunsch wäre unhöflich und gemein.

Sagt mir hingegen jemand: „Du, heute ist für mich ein trauriger Tag, da ist mir echt nicht nach Frohsinn, ich sitz heute nachdenklich rum und brauch ein bisschen Ruhe, deswegen hab ich da diesen Typen mit Schlagstock und Schusswaffe, der dafür sorgt, dass du die Füße stillhältst, und außerdem bist du hässlich und dumm und ein unkultivierter Banause„, dann frage ich (soweit es mir gefahrlos möglich ist) diese Person, ob sie ein Rad ab hat und zeige ihr den Varoufakis-Finger. Ein ostentativer und unnötiger Verstoß gegen ihren Wunsch ist die angemessene Reaktion.

Oder nicht?

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3 Responses to Die Sache mit dem Tanzverbot

  1. recotard sagt:

    Und ich wollte das Bloggen schon sein lassen… danke für den Hinweis!

  2. Das San sagt:

    och nee, warum hab ich jetzt diesen artikel gelesen, jetzt hab ich wieder blutdruck! der ist auf so vielen ebenen falsch und schrecklich, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. ich geh heute abend feiern, so.

  3. Alien sagt:

    Welt-Online hat es echt drauf. Bessere Satire gibt es eigentlich nur beim Postillon.

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