Sie sind Helden.

2. Oktober 2015

Reiner Burger erzählt uns für die FAZ was von den

Helden der Leitkultur,

und er bemüht dafür (bewusst oder unbewusst, das kann ich nicht beurteilen, und traue mir auch keine Einschätzung zu, was ich trauriger fände) denselben ollen Kniff, den … sagen wir mal: konservativ eingestellte Teilnehmende in solcherlei Debatte gerne bemühen, wenn sogar sie selbst eigentlich mitgekriegt haben, dass ihre Ideen Mist sind: Sie geben sie natürlich nicht offen auf, sondern sie lockern die Definition der dafür verwendeten Begriffe so weit auf, dass vom Space Shuttle bis zum Flugzeugträger alles reinpasst, konstatieren, dass doch in den Begriff, von dem sie seit Jahren reden, alles reinpasst, was auch die anderen gerne hätten, und schlussfolgern dann, dass sie doch schon immer recht hatten, um sich mehr oder weniger offen hämisch freuen zu können, dass das jetzt sogar die anderen endlich einzusehen beginnen. Das „sogar“ ist wichtig, denn es kennzeichnet das enorme Ausmaß des eigenen Triumphes.

Sogar politische Wunder sind dann und wann möglich. Gerade macht die Linke ihren Frieden mit der „Leitkultur“. Nach nur 15 Jahren!

Unfassbar, oder? 15 Jahre mussten Helden wie Herr Burger für die doch so wunderbare Idee der Leitkultur kämpfen, bevor endlich die gottverdammte Linke ihren Frieden damit macht.

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