Wir suchen dich!

Bist du ein besorgter Bürger (m/w/alles andere ist auch gut)?

Ist #Islamimisierung für dich nicht nur mein trauriger, gescheiterter Versuch, ein lustiges Hashtag zu generieren, sondern tägliche Realität?

Bist du überzeugt, dass die Umvolkung Deutschlands schon in wenigen Jahren bevorsteht, dass die Muslime (m/w/alles andere würdest zumindest du gewiss nicht als muslimisch gelten lassen, schätze ich?) spätestens 2021 die Macht übernehmen werden, dass nächstes Jahr die Scharia eingeführt wird, 2019 die Zahl der Todesopfer des Terrorismus‘ die des Straßenverkehrs übersteigen wird, oder glaubst du irgendeinen anderen vergleichbaren klar quantifizierbaren Unfug?

Oder kennst du vielleicht eine Person, auf diese diese Beschreibung zutrifft?

Dann bist du genau das, was ich brauche!

Ich suche nämlich Wettpartnerinnen (m/w/was immer ihr halt sein wollt, oder tatsächlich seid). Mein erster Versuch ist gescheitert, aber ich bin noch nicht bereit, aufzugeben.

Die Regeln sind also so: Ihr schlagt was vor, was ihr glaubt, was in absehbarer Zeit passieren wird, und ich bin grundsätzlich bereit, dagegen zu wetten, mit hoher Quote zu euren Gunsten! Wir können das hier in den Kommentaren machen, in eurem eigenen Blog, per Mail oder per Telefon, meinetwegen auch per Brieftaube, wenn ihr sowas habt. Einzige Bedingung ist, dass ich die Wette in irgendeiner Weise hier dokumentieren darf.

(Natürlich behalte ich mir vor, eine Wette abzulehnen, wenn sie mir zu doof ist, wie „Der Anteil muslimischer Bürger in Deutschland wird in den kommenden zwei Jahren nicht sinken!“, oder wenns einfach zu viele werden, womit ich nicht rechne, aber man weiß ja nie.)

Wie siehts aus? Sind Islamimisiererinnen (Ihr wisst schon.) zugegen, die in ihren Überzeugungen firm genug sind, tatsächlich etwas dafür aufs Spiel zu setzen? Wie schon gesagt: Ich zahle auch in Dollar, falls ihr davon ausgeht, dass der Euro bald fest in Mullah-Hand sein wird.

Aus eurer Perspektive ist das doch leicht verdientes Geld.

97 Responses to Wir suchen dich!

  1. Muriel sagt:

    Falls ihr euch fragt: Ja, der lag ziemlich lange in meinen Entwürfen, weil ich ihn vergessen hatte, aber jetzt dachte ich aus aktuellem Anlass wieder dran und wollte es mal versuchen.
    Ihr könnt mir aber auch gerne sagen, wenn ihr meint, ich hätte ihn lieber weiter vergessen.

  2. Yeti sagt:

    Hallo Muriel,

    Ich würde darum wetten, dass der IS spätestens 2019 eine Drohne für einen Anschlag benützt.

    So ca. 10 EUR wären der Wetteinsatz.

    Lg

  3. Muriel sagt:

    Pff .. Ich hätte jetzt nicht mal gewusst, ob er das schon hat und finde, es geht in eine andere Richtung als die Vorschläge oben, aber ach Gott, warum nicht? Ich bin aber alles andere als überzeugt und würde deshalb nur eine 1:1-Quote bieten. Reicht dir das?

  4. Yeti sagt:

    Mir ist schon klar, dass ich mit so einem einfachen, klaren Gedanken dem satirischen Unterton Deines Beitrags widerspreche.

    Und ich bin ja auch der Meinung, dass da draussen viel mehr Dummheit herumkreucht und fleucht, als wir je befürchten könnten.

    Trotzdem gibt es auch vernünftige Gründe, vor dem Islamismus zu warnen.

    Ja 1:1 ist voll OKAY, es geht ja nicht ums Geld, sondern um die Wahrheit

  5. Muriel sagt:

    Naja, ich find halt die Sache vor allem nicht besonders gehaltvoll. Wir könnten auch wetten, dass bis Weihnachten ein Muslim in Köln bei DM einen Labello klaut. Kann passieren, oder vielleicht auch nicht.
    Aber ich freu mich ja schon, dass überhaupt jemand auf mein Angebot eingeht, insofern bin ich gespannt und zahle im Ernstfall natürlich auch gerne.

  6. onkelmaike sagt:

    also, mir egal. habe mir überlegt, dass für mich linksradikale so auf einer stufe mit salafisten stehen. die wahren, schlimmen sind aber die rechtsradikalen.

    zu den personenbezeichungen: ich habe mal „m/w/trans*inter,sexmittieren“ entworfen, um möglichst vielen menschen/tierentrans*inter eine ansprache zu gewährleisten.

    hat das nicht zum thema gepasst? mir egal. mühe geben lohnt sich nicht. hört eh keiner zu. meine erfahrung.

  7. onkelmaike sagt:

    muriel, kannst du meinen obigen kommentar mal löschen, der könnte etwas trans*feindlich wirken. sorry für den aufwand.

  8. Muriel sagt:

    Ganz löschen? Ich könnte doch nur den mittleren Absatz wegnehmen? Aber wie du möchtest.

  9. Günther sagt:

    Ich finde den Ansatz ja interessant und würde gerne solche Wetten sehen. Ich kann mir nur vorstellen, dass da wenig kommen wird.

    Wahrscheinlich sind die besorgtem Bürger hier auch eher in der Unterzahl…

  10. Muriel sagt:

    Ich kann den Beitrag zumindest verlinken, wenn mir welche begegnen.

  11. Forodrim sagt:

    Sind die Wetten regional beschränkt? Also muss es sich auf Europa/ westliche Welt beschränken? Ansonsten hast du die Drohnen Wette schon verloren, der IS hat schon mehrfach im Irak mittels Drohnen angegriffen. Man könnte da natürlich noch darüber streiten ob es „Anschläge“ sind oder schlicht Teil des Bürgerkrieges.

  12. Muriel sagt:

    Die Wetten sind vor allem dahingehend eingeschränkt, als sie absurde Thesen beinhalten sollen. Schrieb ich ja schon. dass irgendwann im kommenden Jahr ein Mensch muslimischen Glaubens was Kriminelles macht, pfff, joa, klar. Und auch zu den Drohnen sagte ich ja, dass ich für möglich halte, dass das eh schon passiert ist. Hätte mich überrascht, wenn nicht.
    Das Wettangebot richtet sich mehr an die klassisch AfDesque übergeigten Ideen von Einführung der Sharia in Deutschland, 50% Muslime bis 2020 oder irgendsowas.

  13. Du wirst dich noch wundern, was 2018 alles passieren wird.

    Dieses Silvester gibt es erstmals am Brandenburger Tor eine Women’s Safety Area. Ich führe das auf Islamisierung zurück.

    Wärst du ein Politiker, würdest du nicht mehr gewählt. Wärest du ein Journalist, nicht mehr gelesen.

    Die Leute haben genug von dieser gutmenschlichen Süffisanz, die aus diesem Blogeintrag spricht.

    Die moralische Überlegenheit kannst du immerhin weiterhin für dich beanspruchen.

  14. Muriel sagt:

    Möchtest du denn eine Wette vorschlagen? Oder hast du’s nicht so damit, auch hinter deinen Worten zu stehen?

  15. Nein, ich bin dafür leider zu feige.

    Warum soll man unerhörte Dinge eigentlich vorhersagen?

    Was hätte es gebracht, wenn man auf all den Irrsinn der letzten Jahre gewettet hätte? Köln? Kandel? Freiburg? Frauenschutzzonen? Ramadansensibilisierung?

    Ich möchte dir nur schonend beibringen, daß es sich bei deinem Beitrag um billigste Polemik handelt, die am Problem vorbeigeht und „Islamophobiker“ lächerlich machen und dich selbst in deinem Gutmenschen-Selbstkonzept immunisieren und stabilisieren soll.

    Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei der Leugnung der Wahrheit und bei der Verteidigung der Moralität gegenüber bösen „Rechten“.

  16. Muriel sagt:

    Dir ist aber schon klar, dass es sich bei dieser furchtbaren “Frauenschutzzone“, zum Beispiel, um ein zusätzliches Schild am Erste-Hilfe-Zelt handelt, oder?
    Weil, wie das halt immer so ist, ich eher den Eindruck habe, dass du hier ein bisschen die Wahrheit leugnest, oder zumindest so hinbiegst, dass sie dir in den Kram passt.
    Dafür ist dieser Beitrag auch da. Sag doch vielleicht mal ganz konkret, was du befürchtest, und warum, und dann können wir mal sehen, wo wir uns einig sind, und wo nicht, und falls du recht hast, kannst du sogar noch davon profitieren.

  17. Christina sagt:

    Politiker fordern Altersprüfungen bei Flüchtlingen.

    Die Politiker die das jetzt fordern, haben vor ca 1 Jahr abgelehnt, weil es ein AfD-Politiker es beantragte.

    Man kann ja von der AfD nun halten, was man will, doch eines muss man ihr auf jeden Fall zugute halten. Sie – und der Zulauf, den sie hatte und hat – nur der hat die etablierten Parteien dazu gebracht mal ein bißchen umzudenken (auch noch in anderen Punkten als wie diesem). Und ich hoffe, dass sie ihnen im Bundestag weiter auf die Füße treten werden. Vielleicht (und das bleibt zu hoffen), wird Deutschland dadurch – zumindest im Moment – noch mal vor dem Schlimmsten bewahrt bleiben. Die Blauäugigkeit und Unwissenheit unserer etablierten Parteien dem Islam gegenüber ist für mich wirklich erschreckend. Aber so wie vorher wird das Leben wohl trotzdem nie mehr sein und auch nicht werden. Der Zug ist abgefahren. Mit solchen Einschränkungen wie „Schutzzonen“ und Beton-Barrieren vor Weihnachtsmärkten, Überwachungskameras sowie vermehrter Polizeipräsenz werden wir wohl auch in Zukunft leben müssen.

    Man hört leider nicht auf solche Leute bzw. versucht sie mundtot zu machen, die selbst in islamischen Ländern gelebt von ihren Erfahrungen diesbezüglich berichten. Man will es einfach nicht wissen und weiter seinen Träumen nachhängen. Man soll sich bitte später, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, auch nicht beschweren. Es wird immer so viel von Integration gefaselt, so als wenn es an den Deutschen läge, wenn muslimische Flüchtlinge sich hier nicht integrieren würden. Es wird dabei vergessen, dass die Voraussetzung für Integration ersteinmal ist, dass sich eine Person auch integrieren lassen will. Und da hapert es schon. Sein Glaube verbietet es einem Moslem geradezu, sich anderswo in eine Kultur zu integrieren. Nur das wissen und begreifen die Wenigsten.

  18. Muriel sagt:

    „Man kann ja von der AfD nun halten, was man will, doch eines muss man ihr auf jeden Fall zugute halten. Sie – und der Zulauf, den sie hatte und hat – nur der hat die etablierten Parteien dazu gebracht mal ein bißchen umzudenken (auch noch in anderen Punkten als wie diesem).“
    Das ist teilweise richtig, aber nichts, was ich der AfD zugute halte. Im Gegenteil sehe ich darin vielleicht den Hauptschaden, den sie so anrichtet, wenn auch nicht den einzigen.

    „Mit solchen Einschränkungen wie „Schutzzonen““
    Um bei dem einen Beispiel zu bleiben: Von welcher Einschränkung redest du hier? Wie fühlst du dich eingeschränkt dadurch, dass ein zusätzliches Schild vor dem Erste-Hilfe-Zelt hängt?
    Das ist es, was ich meine: Was du als Wachrütteln empfindest, sehe ich als sinnlose unaufrichtige Panikmache. Und dann ist es eben außerdem noch Hetze gegen Menschen, die unsere Hilfe bräuchten, statt unserer Verachtung und unseres Hasses, und ich schäme mich dafür, dass unsere Gesellschaft so wenig Hilfe für sie bietet, und so viel Verachtung und Hass.

    „Sein Glaube verbietet es einem Moslem geradezu, sich anderswo in eine Kultur zu integrieren. Nur das wissen und begreifen die Wenigsten.“
    Ich finde es ekelhaft, dass du diesen erbärmlichen Unfug hier verbreitest.

    Nachtrag, ach ja, zum Thema: Wollen wir denn eine Wette abschließen? Du musst das Geld nicht selber nehmen, ich spende es ggf. auch gerne zum Beispiel an eine christlichen Gemeinde deiner Wahl, oder an die AfD, oder wen immer du halt willst.

  19. Muriel sagt:

    Christina, nur falls du dich wunderst, deinen letzten Kommentar habe ich wegen außerordentlich peinlicher Unanständigkeit gelöscht.
    Komm gut ins neue Jahr!

  20. onkelmaike sagt:

    hab das gerade gelesen und mich gefragt, ob es muriel stört, wenn ich schreibe, dass ich das, was christina sagt widerlich finde. aber ich glaube nicht. ekelhaft, ekelhaft. christina, was sagste denn dazu, dass es die „schutzzonen“ für frauen seit über zehn jahren auf dem oktoberfest gibt. (weil ja nämlich, auch, wenn es sich noch nicht bis zu dir rumgesprochen hat, auch nicht-muslimische männer, frauen belästigen).

  21. Muriel sagt:

    Zur Information: Seit dem von mir gelöschten Kommentar hat Christina einen zweiten, für mich ebenfalls inakzeptablen geschrieben, den ich deshalb ebenfalls gelöscht habe, und per Mail kurz beantwortet, um zu erläutern, warum ich das mit der Meinungsfreiheit ein bisschen anders sehe als sie.
    Ich würde zwar zukünftige Kommentare stehen lassen, wenn sie irgendwie einen erkennbaren positiven Beitrag zum Diskurs leisten, könnte aber verstehen, wenn Christina keine Lust hat, das Risiko einzugehen, eine lange Antwort zu verfassen, die ich dann nur wieder verwerfe.
    Ich sags nur. (Und du darfst daraus natürlich schließen, dass es mich tatsächlich nicht stört, und auch daraus, dass ich selbst schon geschrieben habe.)

  22. onkelmaike sagt:

    für mich fühlt sich das, was christina hier macht, so an, als würde hätte sie das bedürfnis, einfach was ganz hässliches zu hinterlassen. so ähnlich wie eine stinkbombe werfen oder so. aus frust/unterdrückter wut oder was auch immer. mit dem inhalt hat das eigentlich gar nichts zu tun. es hat so eine ganz eigene qualität. du hast dich ja im laufe der jahre viel mit ihr auseinandergesetzt, das finde ich gut, weil irgendwas stimmt da doch nicht.

  23. Muriel sagt:

    Ja, das hast du treffend gesagt. Ich hab in meiner Mail den klassischen Vergleich mit dem Hooligan gezogen, der sich auf meinen Teppich übergibt, aber der Eindruck ist im Kern der gleiche. Das wundert mich immer und lässt mich dann doch wieder fragen, ob sie echt ist, oder doch mehr so ein richtig hartes Satireprojekt. Aber mein Gefühl wäre leider, dass sie echt ist.

  24. onkelmaike sagt:

    aber irgendwie auch ein sehr zutraulicher hooligan.

  25. Muriel sagt:

    Ja… Na gut, ich hör ja auch nicht auf, über Dr. Philoponus zu schimpfen. Wir haben halt alle unsere Pet Peeves. Vielleicht bin ich ihrer.

  26. onkelmaike sagt:

    wieso sind eigentlich blogs, bzw. kommunikation per blog so over? meine vermutung. „wir“ haben uns irgendwie einigermaßen ausgetauscht. hat spaß gemacht, war interessant, aber jetzt ist irgendwie das relevante gesagt, es gibt nichts neues mehr, die welt geht unter und es bleibt nix als im 24 layer auf twitter rumzuironisieren/trollen. schon irgendwie auch bissi traurig. obwohl man natürlich neue nette leute trifft (soweit man das beurteilen kann, die begegnung ist ja schon auch oberflächlich).

  27. onkelmaike sagt:

    aber sie schimpft nicht über dich. oder? sie erzählt immer wieder ihren quatsch, wie eine katze, die ihrem herrchen tote vögel bringt.

  28. Muriel sagt:

    Ich weiß leider auch nicht, wieso. Habe auch keine Vermutung. Finds aber auch schade, nicht zuletzt, weil Twitter als Plattform und als Unternehmen eigentlich wirklich nicht geht.

  29. Muriel sagt:

    Och, sie stichelt doch aber schon die ganze Zeit rum. Ich meine, sie hat mir Betrug vorgeworfen, in dem gelöschten Kommentar. (Ich hab ihn nicht deshalb gelöscht.)
    Aber es ist natürlich trotzdem was anderes als das, was wir mit dem Argumentationslogiker machen. Sie ist halt anders drauf.

  30. onkelmaike sagt:

    ich boykottiere ja facebook. aber ich versuche daneben, bewusst, nicht zu wissen, wer eigentlich genau twitter ist. weil dann müsste ich das ja auch boykottieren. vermutlich. ich weiß es ja nicht.

  31. Muriel sagt:

    Dr. Philoponus ist Twitter.

  32. onkelmaike sagt:

    es gibt son paar themen, die spreche ich einfach gar nicht mehr an bei dir: datenschutz, philosophiegynie, netzneutralität oder auch, was an dr. philopphsousus so schlimm ist. bissn wie in einer alten ehe.

  33. Muriel sagt:

    Was ein bisschen lustig ist, weil du sie nach meinem Gefühl überhaupt noch nie angesprochen hast. So richtig. Ich weiß zum Beispiel, dass du an Philosophie offenbar irgendwas gut findest, kann mich aber nicht erinnern, dass du jemals gesagt hättest, was. Bei den anderen Sachen ähnlich, aber bei Philosophie interessiert es mich am meisten. Falls dich was interessiert, frag gerne. Ich erkläre mit Freuden, was ich denke. Sie kennen mich.

  34. onkelmaike sagt:

    das war unexakt formuliert von mir. richtiger wär, ich spreche „schwierige“ themen erst gar nicht an. bei netzneutralität war es am dollsten. da hab ich dich nur bissi ohne argumente beschimpft. hab mir gedacht, er wird schon ein paar gute argumente haben, aber das wird so anstrengend und dann gibt es nur streit und er meint es ja nicht böse und ich auch nicht, ach, was solls.

    bei philosophie ist es halt so, dass ich da unsicher bin. mir kommt es ja auch oft zweifelhaft vor, was die philosoph*innen so schreiben. aber ich meine halt, dass ich mich viel intensiver damit beschäftigen müsste, um so ein urteil zu fällen, wie du. natürlich ist das aber so ähnlich wie wenn daniel-pascal zorn sagt: „lies erst meine doktorarbeit, bevor du mich kritisierst“.

    über das philosophie-thema denke ich tatsächlich öfter mal nach. eine diskussion vermeide ich, auch zumindest, weil ich halt unsicher bin, habe halt nicht so viel ahnung und dann bin ich halt für eine kontroverse diskussion schlecht aufgestellt. so ins unreine gesprochen, vermute ich, dass „die philosophie“ schon so ihre konstruktiven beiträge für die weiterentwicklung der welt geleistet hat. aber um das präzise zu konkretisieren, muss ich da noch länger drüber nachdenken.
    daher habe ich gar nicht so richtig 1 frage an dich. (hab ja auch dein podcast gehört, da fand ich tatsächlich, dass du ein bissl schlampig gearbeitet hast, aber macht ja nichts, du ziehst ja keine gez-gebühren ein) ich bin ein bisschen neidisch auf dein selbstbewusstsein, wenn du sagst, „kant ist ein otto“ zum beispiel.

  35. Muriel sagt:

    Dann herrscht doch wunderbare Harmonie und wir sind uns komplett einig.
    Wie schön.

  36. madove sagt:

    Oh. Ah, ich hatte das geschrieben, als ich irgendwie den Eindruck hatte, es geht jetzt noch weiter und wird persönlicher oder so, und das hätte ich gern gelesen 🙂

  37. onkelmaike sagt:

    ach ja. wenn ich wollte, dass er darauf einsteigt, hätte ich wahrscheinlich weniger mit „ich-botschaften“ als mit fragen arbeiten müssen 🙂

  38. Muriel sagt:

    Das ist tatsächlich so ein Punkt, an dem ich wohl arbeiten sollte.

  39. Muriel sagt:

    Aber falls es jemand nicht klar findet: Ich seh das ganz unironisch genau wie du.

  40. madove sagt:

    Ist in der Tat lustig, dass ich Maikes Kommentar als den Beginn eines wunderbaren Gesprächs gedeutet habe und Muriel als den Abschluss, mehr oder weniger 🙂

  41. Muriel sagt:

    Ich hatte eigentlich auch gehofft, dass es weitergeht.

  42. onkelmaike sagt:

    ich habe die stelle „jetzt herrscht wunderbare harmonie…wie schön.“ tatsächlich als „austausch im frieden aber ohne weiteren austauschwunsch beendet“ interpretiert.

  43. onkelmaike sagt:

    ich sage auch gerne noch was, weiß aber nicht genau wie.

  44. Muriel sagt:

    Leute missverstehen mich manchmal.

  45. Caligari sagt:

    Soll dieser ewige Vergleich mit den Verkehrstoten eigentlich irgendjemanden überzeugen?

    Wahrscheinlich gibt es auch mehr Todesfälle durch den Straßenverkehr oder Cholesterin als durch Mord, dennoch würde niemand so argumentieren.

    Nicht, dass ich den Hysterikern das Wort reden will, aber wenn dann wollen wir doch eine sachliche Auseinandersetzung und kein Gequake.

    In Übrigen: Die eigentlichen Probleme, die uns bevorstehen, sind doch alle eher wirtschaftspolitischer Natur. Zumindest kurzfristig.

  46. Muriel sagt:

    Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich habe keinerlei Absicht, jemanden damit von irgendwas zu überzeugen, sondern möchte ein Beispiel für eine absurde, eindeutig quantifizierbare These anbieten, über die man wetten könnte. Mir leuchtet nicht ganz ein, was du hier als Gequake empfindest, möchtest du das noch erläutern?
    Und den letzten Absatz auch? Darum gehts zwar ursprünglich nicht, aber wenn ich schon keine Kundschaft für die Flüchtlingswette finde, können wir ja eventuell eine Prognose von dir zum Gegenstand machen?

  47. Caligari sagt:

    Zitat:
    „Ich kann nicht für andere sprechen, aber ich habe keinerlei Absicht, jemanden damit von irgendwas zu überzeugen, sondern möchte ein Beispiel für eine absurde, eindeutig quantifizierbare These anbieten, über die man wetten könnte.“

    Ach kom, ein bisschen die Absicht jemanden zu überzeugen ist doch schon dabei. Indem du den „Überfremdungsbesorgten“ eine Wette anbietest, zeigst du ihnen, dass sie ihren Standpunkt eigentlich selbst nicht ernst genug nehmen, um darauf zu wetten.

    Zitat:
    „Mir leuchtet nicht ganz ein, was du hier als Gequake empfindest, möchtest du das noch erläutern?“

    Vorab nochmal: Wie ich bereits schrieb, will ich den Leuten mit den „Überfremdungsängsten“ nicht das Wort reden.

    Wieso werden ausgerechnet die Terroropfer mit den Verkehrstoten vergleichen, um sie als vergleichsweise kleine Gruppe darzustellen?

    Es gibt so ca. 300 bis 400 Menschen, die durch den Straßenverkehr umkommen monatlich. Im Vergleich dazu sind auch die Anzahl an Toten durch sehr seltene Erkrankungen sehr gering, dennoch würde niemand so argumentieren, dass man diese Krankheiten als kein Problem betrachten sollte. Jeder Tote ist einer Zuviel.

    Der Unterschied ist doch, dass die Verkehrstoten durch Unfälle ums Leben kommen, während Terroropfer ermordet wurden.

    Zitat:
    „Und den letzten Absatz auch?“

    Durch das ganze Flüchtlingsthema sind die Themen Wirtschaftspolitik doch ziemlich in den Hintergrund getreten, oder?

  48. Muriel sagt:

    „Ach kom, ein bisschen die Absicht jemanden zu überzeugen ist doch schon dabei.“
    Aber nett, dass du gefragt hast.

    „Wieso werden ausgerechnet die Terroropfer mit den Verkehrstoten vergleichen, um sie als vergleichsweise kleine Gruppe darzustellen?“
    Wahrscheinlich weil die Zahl so naheliegt, aber frag vielleicht lieber die, die es machen und nicht wie ich auch unnütz finden.

    „Durch das ganze Flüchtlingsthema sind die Themen Wirtschaftspolitik doch ziemlich in den Hintergrund getreten, oder?“
    Ja, wie viele andere. Ich bin halt neugierig, woran du denkst.

  49. Caligari sagt:

    Zitat:
    „Wahrscheinlich weil die Zahl so naheliegt, aber frag vielleicht lieber die, die es machen und nicht wie ich auch unnütz finden.“

    Ich entschuldige mich hiermit. Ich habe wohl was in den falschen Hals bekommen und sah mich zum Widerspruch gereizt.

    Zitat:
    „Ja, wie viele andere. Ich bin halt neugierig, woran du denkst.“

    Zum Beispiel an dei Renten. Bei der aktuellen Demographie mache ich mir sorgen, ob die Renten in Zukunft gesichert sein werden.
    Oder die Euro-Politik etc.pp.

  50. Muriel sagt:

    „Ich entschuldige mich hiermit. Ich habe wohl was in den falschen Hals bekommen und sah mich zum Widerspruch gereizt.“
    Das kann natürlich passieren. Entschuldigung gerne angenommen. Ich bin gerade bei sowas manchmal ein bisschen stachelig, erkenne aber natürlich an, dass man auf die Idee kommen kann, ich hätte es anders gemeint.

    „Zum Beispiel an dei Renten. Bei der aktuellen Demographie mache ich mir sorgen, ob die Renten in Zukunft gesichert sein werden.
    Oder die Euro-Politik etc.pp.“
    Joa, das sind tatsächlich Themen, die problematisch werden dürften. Obwohl ich glaube, dass wir kurzfristig tatsächlich drängendere Probleme haben als die Renten und die Euro-Politik (Weiß nicht genau, ob du damit Währung oder EU meinst, würde es aber zu beidem sagen, denk ich.). Aber Prognosen sind bekanntlich besonders schwierig, wenn sie die Zukunft betreffen, deswegen würde ich mich bei so komplexeren Sachen ungerne zu weit vor wagen.

  51. onkelmaike sagt:

    mich treibt immer noch diese frage nach der philosophiedooffinderei um. warum eigentlich? wahrscheinlich, weil philosophie in meinem leben doch eine wichtige rolle spielt und ich mich selber in frage gestellt fühle, wenn es mir so vorkommt, dass jemand das abwertet (auch wenn es gar nicht so ist, möglicherweise).

    für mich ist der gegenstand der philosophie: „welt erklären mit hilfe der sprache, nicht-empirisch“. es gibt doch eigentlich keine wichtigere aufgabe. ich glaube auch, dass viele philosophen diese aufgabe ganz gut bewältigt haben, sie entwickeln halt immer neue welt- und menschenbilder, die dann irgendwann als allgemeingut in unser bewusstsein übergehen und wir merken gar nicht mehr, dass sich da jemand mal arbeit gemacht hat. auch wenn uns manche ideen von philosophen albern vorkommen, so schärft die auseinandersetzung mit diesen ideen doch unser eigenes bild von der welt.

    wenn ich so ins unreine aufschreibe, wie auseinandersetzung mit philosophie mein eigenes weltbild geprägt hat, dann fallen mir so ein paar eckpunkte ein:

    – der kantsche imperativ: ich frage mich, wenn/bevor ich dinge tue, tatsächlich häufig „wie wäre es, wenn das jetzt alle machen würden?“ wenn ich zu dem schluss komme, dass das nicht schön wäre (im schwimmbad ins becken pinkeln, zb, käfighühnereier kaufen, wohin fliegen etc.), dann versuche ich, mir das zu verkneifen.

    -weitere philosophie der aufklärung: sind es nicht die jungs (damals ja noch vorrangig herren) gewesen, die den menschen von gott und der kirche emanzipiert haben, diderot und d’alembert und die enzyklopädie? ich habe damals darüber gelesen und mich gefreut.

    – von karl marx habe ich grundbegriffe volkswirtschaftlichen denkens gelernt und überhaupt mein interesse an der materie, mehrwert, tauschwert, gebrauchstwert so etwas. aber auch die these dass das „sein das bewusstsein bestimmt“ und nicht etwa andersherum. das ist möglicherweise nicht originell oder auch falsch. aber für mich war es der ausgangspunkt darüber nachzudenken, wie eigentlich bewusstsein und identität des menschen entstehen. natürlich gibt es noch keine abschließende antwort auf die frage und man braucht die naturwissenschaften dazu, dennoch war es für mich ein wichtiger ausgangspunkt.

    – für mich einer der wichtigsten philosophen überhaupt: sigmund freud und seine „entdeckung“ des unterbewussten (oder war das charcot? wer etwas „erfindet“ ist mir auch egal, wichtig ist es ja, die dinge bekannt zu machen und das war wohl beim unterbewussten der herr freud). freud zählt für mich als philosoph, weil er ja kein klinischer psychologe, kein naturwissenschaftler war, seine psychoanalyse ist ja möglicherweise gefährlicher humbug. die ausgangsidee, dass wir menschen von etwas gesteuert werden, dass uns nicht bewusst ist, halte ich jedoch paradigmatisch für das weltbild der moderne. die idee der aufteilung in „es“, „ich“, „überich“ sehr spannend. schade, dass freud so ein mysogynist war. aber kannste nit ändern.

    – dann kommt schon die kritische theorie, adorno, horkheimer, habermas. ich halte die für historisch sehr wichtig. zum beispiel in ihrer wissenschaftstheorie. sie tauchten in einer zeit auf, in der die menschen entweder idealistisch oder plump rational-positivistisch dachten und suchten einen mittelweg mit konkreten vorschlägen wie soziologische forschung funktionieren könnte. das ist heute allgemeingut, aber musste halt erstmal erdacht werden. von habermas las ich mal den satz „jede wissenschaftliche untersuchung muss ihr „normatives telos“ offenlegen. also, die aussage, das es keine objektive wissenschaft gibt, dass die beantwortung jeder frage von dem erkenntnisinteresse des fragenden abhängt. für meine intellektuelle entwicklung war das wichtig. ich mag adornos aufklärungskritik und natürlich den versuch der verbindung von marxismus und psychoanalyse.

    – sehr wichtig für mein denken (ist bei so gendertanten nicht originell) sind die ideen der postmoderne. ich habe das erst in fortgeschrittenem alter entdeckt und bin seitdem vulgärpostrukturalistin. stichwort „das ende der großen erzählungen“. ich bin ja noch mit einem weltbild der existenz einer großen erzählung (sie dürfte sozialdemokratisch und die lektüre großer erzählungen geprägt gewesen sein) aufgewachsen. der gedanke, dass das alles eine fiktion ist, das aufzubrechen, war für mich aufregend. die idee vom kausalitätsbedürfnis der menschen (war das nietzsche), dass wir uns immer ursachen für alles suchen müssen und daher immer welche sehen, wo gar keine sind.
    ich habe mich halbwegs ausführlich mit foucault beschäftigt, ich finde ihn teilweise schwer verständlich (zufall, absicht?), aber zum beispiel seinen machtbegriff (das macht eben nicht linear-repressiv von außen wirkt, sondern in uns selber, vermittelt über wissen, diskurse etc. wirkt) prägend für mein eigenes denken.
    – durch judith butler und derrida habe ich interessante ideen über sprache und ihre wirkung auf das bewusstsein, subjektivität kennengelernt. butler sagt ja so ungefähr, dass erst die sprache mit ihren begriffen da ist und die menschen, um überhaupt wahrnehmbar zu sein, sich diesen begriffen anpassen müssen, damit sie überhaupt ansprechbar und existent sein können. naja, das geht noch lange weiter. das prinzip von aneignen und umdeuten, aufregend, soziale konstruktion von geschlecht, aufregend.

    alles philosophie. wer sich das selber ausdenken kann, herzlichen glückwunsch, aber solche leute sollten vllt verständnis haben, mit denen, die das nicht können. auch wenn du nicht krank bist, bist du ja trotzdem für ärzte.

  52. Muriel sagt:

    Danke für den ausführlichen Kommentar. Ich bin auch fest überzeugt, dass Philosophen (Und -innen) wichtige Beiträge geleistet haben.
    Aber nehmen wir ein konkretes Beispiel, um es nicht zu sehr ausfasern zu lassen: Magst du mir eine konkrete philosophische Erkenntnis nennen, die du wichtig findest, und erläutern, worin exakt sie besteht, woher wir wissen, dass sie zutrifft bzw. nützlich ist, und so?
    Philosophie ist ein notorisch unscharfer Begriff, und ich kann mir viele wichtige Sachen vorstellen, die darunter fallen, aber deine Beschreibung macht mich eher skeptisch, wegen des nicht-empirischen Teils.
    Deswegen würde ich gerne klären, wovon genau wir reden, um dann rauszukriegen, wo wir verschiedener Meinung sind. Falls überhaupt.

  53. onkelmaike sagt:

    wenn du findest, dass die philosophierenden wichtige beiträge geleistet haben, dann ist doch völlige harmonie. mehr finde ich auch nicht (deine selbstdeklaration als „philosophiedooffinder“ hat das nicht so nahegelegt, find ich).
    ansonsten verstehe ich den teil nicht, wo du schreibst, dass meine beschreibung wegen des nicht-empirischen teils dich skeptisch macht (inhaltlich verstehe ich die aussage nicht).

    ich habe ja eine definition von philosophie versucht. wenn ich dir jetzt ein konkretes beispiel geben würde, was würde das bringen? du würdest es eventuell in frage stellen, wir würden zehn stunden diskutieren und nichts wäre gelöst. wenn mein beispiel dann falsch wäre, könnte daraus ja keine allgemeingültige aussage über philosophie abgeleitet werden.

    das du bittest ich möge erklären „woher wir wissen dass sie zutrifft“ (die philosophische erkenntnis), legt ein bissi nahe, dass ich mich unklar ausgedrückt habe (bzw., wenn ich ehrlich bin, du nicht so gründlich gelesen hast). darum geht es doch überhaupt nicht. ich kann mir überhaupt keine philosophische erkenntnis vorstellen, von der man wissen kann, dass sie zutrifft. mein weltbild ist eher so, dass wir immer versuchen die welt zu beschreiben, immer zu zwischenerkenntnissen kommen, und dann weiterdenken. ich habe auch versucht, das zu sagen: für mich ist philosophie wegen der denkanreize wichtig, ob das stimmt oder nicht, was die philosophen sagen, ist nicht so entscheidend. oft kommt es mir so vor, dass es ein Teil stimmt, und ein anderer nicht, das ist dann interessant.

    aber ehrlich gesagt, ich glaube, wir sind uns einig. wir finden dasselbe wichtig und dasselbe blöd. wir definieren vermutlich philosophie unterschiedlich. und auch ich finde, dass das ein extrem unscharfer begriff ist. wo ist die grenze zu politischen aussagen oder zu soziologischen?

  54. Muriel sagt:

    Ich glaube, dass es da einen Punkt gibt, bei dem wir uns nicht einig sind, auch wenn ich eher unsicher bin, wie sehr und worüber.
    Ich denke halt nach wie vor, wenn eine Aussage nicht überprüfbar ist, hat sie bestenfalls Unterhaltungswert.

  55. onkelmaike sagt:

    wie soll denn eine nicht-empirische aussage überprüfbar sein?
    ah ja, ich hatte immer die befürchtung, dass wir unterschiedliche wissenschaftsverständnisse haben (meins gut, deins bissi rückständig). und da könnte eine mitursache für die unterschiedlichen ansichten liegen. aber wie wir das jetzt klären, isch weiß es nischt.

  56. Muriel sagt:

    Ja eben gar nicht. Und welchen Sinn soll eine nicht überprüfbar Aussage haben? Mein Vorschlag zur Klärung wär, dass du’s mir erklärst.

  57. onkelmaike sagt:

    du weist aber schon, dass mathematik auch zu den nicht nicht-empirischen wissenschaften gezählt wird.

  58. Muriel sagt:

    Ja. Soweit ich weiß, legen Mathematikerinnen schon einen gewissen Wert darauf, ihre Thesen zu überprüfen, und haben gleichzeitig den Anstand, keine über die reale Welt zu machen. Weil das nur empirisch geht.
    So grob vereinfacht gesagt, natürlich.

  59. onkelmaike sagt:

    mathematikerinnen bewegen sich ja auf grundlage ihrer selbst gesetzten annahmen. in einem geschlossenen system. auf uns wirkt das „logisch“. philosophierende machen ja nix anderes, nur dass sie statt zahlen mit worten arbeiten. oder?

  60. Muriel sagt:

    Für solche Fälle habe ich “nützlich“ als Alternative zu “zutreffend“ angeboten.

  61. onkelmaike sagt:

    nützlich, das ist doch ein unbestimmter rechtsbegriff
    aber, jetzt schließt sich der kreis, das habe ich doch in meinem ausgangskommentar versucht darzulegen, warum philosophische ideen für mich „nützlich“ waren.

  62. onkelmaike sagt:

    anders gesagt: um dir genau zu erklären, inwiefern philosophie bei der erkenntnis und „weiterentwicklung“ des weltgeschehens nützlich ist, bräuchte ich ja wieder eine ausgereifte philosophie. die habe ich aber gar nicht.

  63. onkelmaike sagt:

    aber ich überlege noch mal, wie wir das thema vielleicht produktiv wenden können. sicher hülfe ein bisschen, wenn ich nicht immer noch ein bissl latent beleidigt wäre wegen irgendwelcher missstimmungen aus grauer vorzeit oder irgendwas anderem, was mir nicht ganz klar ist.

  64. Muriel sagt:

    Dann beenden wir doch vorläufig das Gespräch in dem erheiternden Bewusstsein, in unserer jeweiligen Überzeugung bestätigt worden zu sein, und wenn wir uns aufgeschlossener fühlen, reden wir noch mal ausführlicher drüber.

  65. onkelmaike sagt:

    ich fühle mich gar nicht in meiner überzeugung bestätigt.

  66. Warmduscher sagt:

    Ich wette mit dir, dass der Anteil der Ausländerkriminalität in der PKS 2017 wegen der „Flüchtlinge“ et al. gegenüber 2016 nochmal ansteigt und diese besonders in den Bereichen Gewaltkriminalität wiedermal deutlich überrepräsentiert sein werden.
    Da die meisten der „Hereinströmenden“ junge männnliche Moslems waren und sind, würde ich das als Islamisierung bezeichnen. Da sitzt das Messer locker und die Beleidigt-Sein-Toleranz-Grenze in Bodennähe und der Männlichkeitswahn und die inhärente tribalistische, misogyne und archaische Machokultur reicht bis zum Restaurant am Ende des Universums
    Weitere islamische brutale Bereicherungen wie in Kandel, Freiburg, etc. werden sich höchstwahrscheinlich in 2018 häufen.

    Wer das abstreitet, oder relativiert, ist ein Gesinnungsethiker mit einer kognitiven Dissonanz oder einfach nur ignorant, naiv oder grün im Kopf und hinter den Ohren.

    Dein Einsatz?

  67. Muriel sagt:

    Ich hätte schon gerne noch genau gewusst, was du wetten möchtest. Kannst du das bitte noch präzisieren?
    Würde mich natürlich freuen, wenn das ohne so eklige Sprüche ginge wie in diesem Kommentar von dir.

  68. Warmduscher sagt:

    Ich wette mit dir, dass der Anteil der Ausländerkriminalität in der PKS 2017 wegen der Zuwanderer* gegenüber 2016 nochmal ansteigt und diese Zuwanderer* besonders in den Bereichen Gewaltkriminalität deutlich überrepräsentiert sein werden.

    *Zuwanderer sind Personen mit Aufenthaltsstatus „Asylberechtigter/Schutzberechtigter“, „Asylbewerber“, „Duldung“, „Kontingent-/Bürgerkriegsflüchtling“ und „unerlaubt“.

    Auszug aus der PKS 2016:
    „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße […]
    Der Tatverdächtigenanteil von Personen ohne
    deutsche Staatsangehörigkeit hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 27,6 Prozent auf 30,5 Prozent erhöht.“
    Der Ausländeranteil in DE liegt bei ca. 10%.

    Was genau an meinen Sprüchen ist eklig?

  69. Muriel sagt:

    „Ich wette mit dir, dass der Anteil der Ausländerkriminalität in der PKS 2017 wegen der Zuwanderer* gegenüber 2016 nochmal ansteigt und diese Zuwanderer* besonders in den Bereichen Gewaltkriminalität deutlich überrepräsentiert sein werden.“
    Ich will mich nicht anstellen, aber das ist meines Erachtens nicht präzise genug, und ich will hinterher Streit vermeiden. Woran erkennen wir, dass der Anteil der Ausländerkriminalität wegen der Zuwanderer angestiegen ist, wenn es so ist? Und was heißt „deutlich überrepräsentiert“?
    Außerdem, bevor wir da zu viel Mühe investieren: Ich halte es für völlig selbstverständlich, dass zugewanderte Menschen eine höhere Kriminalitätsrate bekommen als die, die schon lange hier leben. Das ist keine besonders interessante These und deshalb nicht direkt von meinem Wettangebot umfasst. Ich halte auch nicht dagegen, wenn du wettest, dass zugewanderte Menschen im Schnitt schlechter Deutsch sprechen, oder häufiger und länger arbeitslos sind. Du müsstest schon eine wirklich relevante These anbieten, über die signifikanter Dissens besteht.

    „Was genau an meinen Sprüchen ist eklig?“
    Wer das nicht selber merkt, oder relativiert, ist ein Gesinnungsethiker mit einer kognitiven Dissonanz oder einfach nur ignorant, naiv oder braun im Kopf und hinter den Ohren.

  70. onkelmaike sagt:

    Paar Anregungen noch zur Präzisierung der Wette:
    Naja, vor allem ist ja wichtig, womit verglichen wird. Meines Wissens war „die Kriminalitätsrate“ der zugewanderten nicht höher als diejenige der nicht-zugewanderten Männer im selben Alter (junge Männer haben halt kulturübergreifend die höchsten Kriminalitätsraten).
    In der aktuellen Pfeiffer-Studie wir meines Wissens darüber hinaus danach differenziert, welchen Aufenthaltsstatus die delinquenten Personen haben. Es wäre sicher zielführend zu schauen, ob beispielsweise Geflüchtete mit sicherem Status und Perspektive eine höhere Rate aufweisen (Syrer zum Beispiel), ich meine: nein.

    Daneben müsste sehr dringend nach Delikten präzise unterschieden werden, Gewalt- Sexual- etc. (vllt wäre auch eine Unterscheidung nach Intensität der Gewalt, Totschlag oder Körperverletzung sinnvoll).

  71. Warmduscher sagt:

    @Muriel und onkelmaike
    Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie bei dem Thema Kriminalität von Ausländern und Menschen mit Migrationhintergrund die Schotten dichtgemacht werden. Dabei ist es genau das Thema, wo die Zivilgesellschaft und die Politik, auch wenn es nicht explizit ausgesprochen wird, Purzelbäume schlagen.
    Da werden dann zur Beruhigung der Massen die immergleichen „Experten“, wie Pfeiffer oder Walburg medial in die Runde geworfen, damit der Bürger versteht, dass die hohe Kriminalitätsrate aus anderen Kulturkreisen doch verständliche Gründe habe und wir Deutschen bei entsprechender Differenzierung auf kleinste Vergleichsgruppen genauso kriminell wären.
    Aussagekräftige Daten werden gar nicht mehr erhoben oder nicht mehr veröffentlicht, damit das gewünschte Abbild der Realität keinen Schaden erleidet. (z.B. wurde bis 2014 in den Asylberichten des BAMF die Religionszugehörigkeit angegeben)

    Aber bevor das hier eine unleserliche Kommentarschlacht wird, möchte ich zwei Links in die Runde werfen, die nicht nur das gefühlte Ausmaß des Sicherheitsverlustes, sondern statistische Einordnungen und Fakten präsentieren.

    Aus meiner Heimat:
    http://www.jva-bielefeld-brackwede.nrw.de/behoerde/presse/Presse_2016/index.php

    http://www.jva-bielefeld-brackwede.nrw.de/behoerde/presse/Presse_2016/Die-haben-keinen-Leidensdruck.pdf

    „Auch unser Ausländeranteil ist erheblich gestiegen. Wir sind inzwischen bei 39 Prozent angekommen. Dazu kommen 17,7 Prozent Deutsche mit ausländischen Wurzeln. Knapp 60 Prozent der Insassen sind nicht in Deutschland geboren.“

    https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/wenig-bekannte-fakten-zur-auslaenderkriminalitaet-in-deutschland/

    https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/importierte-kriminalitaet-neue-fakten-zur-auslaenderkriminalitaet-in-deutschland/

    Das sind nartürlich alles Argumente und Fakten, die lautstark gegen eine unkontrollierte Masseneinwanderung sprechen, aber aus mir unergründlichen Motiven ignoriert werden. Deshalb auch mein Verweis auf Gesinnungsethik und Naivität. Wer das als „braun“ diffamieren möchte, gerne, ich habe mich schon daran gewöhnt und mittlerweile macht es mir nichts mehr aus.

  72. Muriel sagt:

    Dann ist ja gut.

  73. onkelmaike sagt:

    @warmduscher, ich wäre durchaus an einem austausch interessiert. aber, vielleicht gehen unsere vorstellungen dazu, was einen austausch produktiv macht, zu sehr auseinander. ohne konkrete argumente geht es meines erachtens nicht. du postest, ohne spezifizierung links, beispielsweise zu den pressemitteilungen einer jva, das ist doch ganz unsauberer stil.
    anstelle von tichy würde ich mir wünschen, dass du polizeiliche statistiken bzw. wissenschaftliche quellen verlinkst. wenn du die these vertrittst, dass alle wissenschaft in deutschland zum thema unseriös ist, dann würde auch dies unsere diskussionsgrundlage entfallen lassen.

  74. Warmduscher sagt:

    @onkelmaik
    Was ist an dem Link der JVA unspezifisch und unsauber?
    Die dort genannten Zahlen, die meine These des deutlich überproportionalen Anteils krimineller Ausländer, bzw. Menschen mit bestimmten Migrationshintergund im Strafvollzug, wie auch in der PKS, sind eindeutig. Die genannten Relationen wirst du überall in Deutschland und Europa finden, wo eine große Menge „Zuwanderer“ leben. Schweden, Dänemark, UK, Österreich, Niederlande, usw.

    Wenn du den Artikel auf Tichy gelesen hast, wäre dir aufgefallen, dass alle Angaben aus offiziellen Quellen stammen und transparent nachvollziehbar sind.

    Welche Quellen erwartest du noch?
    Meine eigenen Recherchen haben z.B. ergeben, dass in BW und NRW nach freiwilliger Selbstauskunft ca. 25% der Insassen Muslime sind, bei einem Bevölkerungsanteil von ca. 6%, bzw. 8%.
    Wenn du Quellen dafür möchtest, kann ich dir die gerne verlinken.

  75. onkelmaike sagt:

    sorry, du meinst es wahrscheinlich nicht böse, und der link zur jva ist ja also solcher in ordnung. ich finde es nur tatsächlich ziemlich unverschämt, auf eine artikel-sammlung zu verlinken. was tichy anbelangt, so kann ich nur noch mal bitten, konkrete argumente mit konkreten quellen zu belegen. glaube aber nicht daran, dass du das tust, denn dann müsstest du irgendwann einräumen, dass deine aussagen ins leere gehen.

  76. Warmduscher sagt:

    @onkelmaike
    Ich wiederhole mich. Meine Behauptung und These war und ist, das bestimmte Ausländergruppen (Muslime) und Passdeutsche mit bestimmten Migrationshintergrund (Muslime), eine deutlich höhere Kriminalitätsbelastung sowohl im Strafvollzug, wie auch in der PKS im Verhältnis zu Ihrem Bevölkerungsanteil haben.
    Das habe ich mit dem Hinweis auf einige Quellen belegt und ich sehe nicht, dass meine Aussagen ins Leere gehen.
    Das es da auch einen direkten Zusammenhang mit den meist muslimischen „Flüchtlingen“ gibt, räumt mittlerweile auch Herr Pfeiffer ein.

    Leider schon wieder Tichy 😉 und eine weitere Artikelsammlung.
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/zur-entwicklung-der-gewalt-in-deutschland-anmerkungen-zur-studie-von-prof-pfeiffer/

    https://afdkompakt.de/2018/01/03/afd-anfrage-enthuellt-mehr-als-ein-viertel-der-gefangenen-in-baden-wuerttemberg-sind-muslime/

    https://www.welt.de/vermischtes/article162272363/Wenn-in-der-Gefaengniszelle-arabische-Texte-auftauchen.html

  77. Warmduscher sagt:

    @onkelmaike
    Warum sollte ich gut recherchierte Artikel und Informationen wiederkäuen, wenn ich die Quellen sowieso angebe.
    Und was daran ist bitte unverschämt meine Aussagen mit Quellenangaben in Form von relevanten und spezifischen Links zu belegen?

  78. onkelmaike sagt:

    @warmduscher, ich finde es keinen guten stil, auf eine seite mit mehreren Links zu verlinken (wie du es tust, mit dem link auf die jva-seite). ich muss sagen, dass ich den link zu dem artikel mit dem interview mit dem gefängnisdirektor erst übersehen hatte. das habe ich gelesen, fand es auch interessant. nur kann man aus dem interview ja nun mal gar nichts über irgendwas ableiten, außer, dass bestimmte phänomene abweichenden verhaltens neu auftauchen.

    zu den „gut recherchierten artikeln“ ich mag lieber die originalquelle: klare aussage, eine (oder mehrere) quellen mit seitenangabe. ob die artikel gut recherchiert sind, kann ich ja selber erst beurteilen, wenn ich mir die quellen angeschaut habe. ich will dir meine art und weise nicht aufdrängen, aber ich bevorzuge dann die aussage + studie/quelle selber. einen welt oder spiegel artikel brauche ich da eher nicht.

  79. Warmduscher sagt:

    Noch eine kleine Anekdote zum Abschluß über unsere muslimischen männlichen Freunde aus Algerien.
    Wie Herr Renz in seinem Artikel auf Tichy über die Ausländerkriminalität berechnet hat, belegen die Algerier in 2016 die Spitzenposition in der Kriminalitätsrate mit 53,26% gegenüber 1,91% für die Deutschen.
    Über dieses kriminelle Verhalten der Algerier hatte man schon vor 50 Jahren in Frankreich so seine Erfahrungen, wie es in diesem politisch unkorrekten Artikel aus dem Spiegel von 1964 beschrieben wird.

    Schon bei der Überschrift rollen sich bei einigen Lesern wahrscheinlich die Fußnägel hoch, während andere nostalgisch an Negerküsse und den Sarotti‑Mohr, also eine Zeit ohne Sprachpolizei und Rassismuskeulen, denken werden.

    http://magazin.spiegel.de/EpubDelivery/spiegel/pdf/46174775

    Viel Spaß beim Lesen 😉

  80. Muriel sagt:

    Es ist so niedlich, was ihr für Heulsusen seid…

  81. onkelmaike sagt:

    ich habe eigentlich nichts anzufügen, außer, dass ich mir sicher bin, dass herr warmduscher traurigen gefühlen stets in angemessener art und weise ausdruck verleiht und sein penis mindestens durchschnittslänge aufweist.

  82. Muriel sagt:

    Ich gebe zu, das deckt sich mit meinem Eindruck.

  83. Muriel sagt:

    Danke sehr!
    Ich freu mich und schau mal, was ich draus mache.

  84. […] I am deeply grateful to cogitoergosum for nominating me and will now proceed to do as I was told. Mostly. 1. Put the award logo/image on your blog. Here […]

  85. Adrian sagt:

    Ich wette auf einen islamischen Terroranschlag im Jahre 2018 in einem Land der EU. 50 Euro.

  86. Adrian sagt:

    Inwiefern ist das für Dich trivial?

  87. Adrian sagt:

    Und Du würdest diese Gewöhnung an islamischen Terror nicht bereits als eine Form der Islamisierung betrachten?

  88. Muriel sagt:

    Pfff. Trivial. Wette ich auch dafür, wenn du jemanden findest, der gegen hält. Freispiel ist schon aufgebraucht, ich nehme nur noch interessante Wetten.

  89. Muriel sagt:

    Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass es nicht nur einen geben wird, sondern bestimmt eher mehr.

  90. Muriel sagt:

    @yeti: Übrigens, hast du gesehen, dass hier die Meinung im Raum steht, du hättest bereits gewonnen? Kommt mir wie gesagt sehr plausibel vor, aber du müsstest es schon selber belegen, find ich.

  91. Muriel sagt:

    Alter…
    Geh nach Hause und mir aus der Sonne, bitte.
    Oder denk dir was Kontroverses aus, worüber wir wetten können, das geht auch.

  92. Adrian sagt:

    Deine Antwort ist mir Amüsement genug ☺

  93. Muriel sagt:

    Bitte empfehlen Sie uns weiter!

  94. Muriel sagt:

    @Warmduscher: Du wärst richtig süß, wenn dein Auftreten nicht so traurig wär.

Gib's mir!

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