Dialog mit Jens Spahn

Onkel Maike

(Quelle: FAZ, indirekte Rede teilweise als direkte Rede wiedergegeben.)

Jens Spahn: „Schon der Westfalle, der ins Rheinland kommt, weiß ja, dass Vielfalt bereichern kann. Es ist aber nicht alles bereichernd, Zwangsheirat und Ehrenmord sind es nicht.“

Irgendeine nicht rechtspopulistische Person (I): „Und niemand, aber auch niemand, außer denjenigen, die Zwangsheirat und Ehrenmord aktiv betreiben, behauptet das.“

Jens Spahn: „Da kann man doch nicht immer sagen, das ist eine andere Kultur, dafür müssen wir Verständnis haben. Das müssen wir nicht.“

I: „Und deswegen hat das ja auch noch nie jemand gesagt.“

Jens Spahn:  „Das ist der Unterschied zwischen Leitkultur und Multikultur.“

I: „Nein.“

Jens Spahn: „Das Denken der Achtundsechziger und Multikulti sind durch, das wollen die Menschen nicht mehr haben.“

I: „Was meinst Du denn mit Denken der Achtundsechziger, Jens Spahn? Sowas wie die Forderung nach Gleichberechtigung der Frauen oder von homosexuellen Menschen? Die…

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4 Responses to Dialog mit Jens Spahn

  1. Christina sagt:

    Wie sagt man sprichwörtlich so schön ….. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“…

    Und du lieber Muriel, inbegriffen Onkel Maike, könnt euch sicher sein, dass ihr als Atheisten dort noch viel weiter unten in der Rangfolge steht, als ich z. B. ich.
    Irgendwann wird auch euer Erwachen kommen. ^^

  2. Muriel sagt:

    Es tut mir so leid. Ich wünschte, ich könnte dir irgendwie helfen. Es macht mich so traurig, dir zuzusehen. Aber ich fürchte, dir kann niemand helfen, solange du selbst es nicht willst. Wenn ich irgendwas tun kann, lass es mich bitte wissen.

  3. Caligari sagt:

    Die Gleichberechtigung von Mann und Frau usw. haben selbstverständlich nicht die 68er erfunden. Gedanken in diese RIchtung gab es schon sehr lange und die Linken des 19. Jahrhunderts (englische Liberale) haben dann relativ ernst damit gemacht.
    Es hat aber dann noch bis ~1920 gedauert, bis der Gedanken sich endlich durchgesetzt hatte.

    Die 68er haben sich später vieles selbst zugeschrieben, dass sie selbst nur übernommen haben. In Wahrheit war das einfach eine Jugendkultur, so wie heute Hip Hop. Nur glauben die Hip Hopper nicht, sie seien auf den Weg in eine bessere Welt.

  4. Muriel sagt:

    Och. Ich glaube, so einfach ist es nicht.
    Aber mit deiner gewagten These, dass Gleichberechtigung keine Erfindung der 68er ist, kannst du mich um der Tat nicht nur verblüffen, sondern auch überzeugen.

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