Lyrimo 3: ganz im Vertrauen

Ich sags, wie’s ist (passend zum Thema des heutigen Gedichts: Klartext!), der Beitrag heute ist schlecht. Aber nu isser da, und ich will auch nicht schon am dritten Tag aussteigen.

Deswegen poste ich ihn trotzdem und bitte euch um Verständnis. Impuls war: „ganz im Vertrauen“

Ganz im Vertrauen willst du mir sagen,
was du dich nicht zu sagen traust,
weil du mir ohne Unbehagen
sorglos alles anvertraust.

Man darf nicht sagen, was man denkt,
drum raunst du mir vertraulich zu,
ich habe dir mein Ohr geschenkt,
und jetzt schimpfst und jammerst du.

Deine Freiheit sei bedroht
vom linken PC-Diktat
Deutschland wähnst du in großer Not,
und wünschst dir einen starken Staat.

Ob ich schweige, willst du wissen,
wenn du zu mir ganz offen bist.
Mensch, magst du dich direkt verpissen,
du ekliger brauner Faschist?

Freiheit, die du dir ersehnst,
ist dir in Wahrheit nicht genug.
Wo du unterdrückt dich wähnst,
erlebst du doch nur Widerspruch.

Deine White Fragility,
Dein Geheule und Geschrei,
Toxic Masculinity,
Halt der ganze rechte Brei,
auch wenns Hart aber Fair hofiert,
jeder neue hotte Take,
verdient nicht, dass man sie respektiert,
verdienen nur Zementmilchshake.

Drum nimm dein völkisches Geraune,
Nimm dein Hufeisengeschwätz
Nimm dein Bürgertum, das braune,
und schiebs dir in den Arsch gleich jetz.

Gib's mir!

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