Lyrimo 23: Synapsensymphonie

Und ich dachte, meine Beiträge wären doof. Na gut. Ran.

Synapsensymphonie

Es ist ganz besond’re Musik

in unseren Köpfen zugange.

Wir blicken nach vorn und zurück,

Nur leider nicht besonders lange.

 

Wir blicken nach außen und innen,

reflektieren, was da geschieht.

Und wenn wir zu handeln beginnen,

denken wir manchmal auch mit.

 

Wir blicken nach rechts und nach links auch,

wir denken an dies und an das,

und haben komische Kinks auch,

Und verderben anderen den Spaß.

 

So spielen wirrste Melodien

In unserem Cranium herum,

Manches Mal wie bei Genien,

manchmal auch besonders dumm.

 

Der Kopf jedes Menschen ist anders,

als meist der Mensch sich so denkt,

Obwohl jeder denkt, doch er kann das,

Obwohl jeder meint, dass er lenkt.

 

Die Musik in unseren Schädeln,

die dirigieren nicht wir.

Ob wir hetzen oder wir trödeln,

Ob wir drei Krapfen woll’n oder vier.

 

Denn am Ende sind wir Maschinen

Aus Fleisch und Knochen und Blut,

die glauben, sie herrschen, doch dienen,

Und meinen, sie kennten sich gut.

 

Und doch verstehn wir Gesetze,

die uns beherrschen nicht ganz.

Ob ich steh oder ob ich mich setze,

Ob ich sitzen bleib oder tanz.

 

Wir wähnen in uns freien Willen,

Glauben manchmal sogar an Magie,

Aber die meisten wissen im Stillen,

Wir sind nur Physik und Chemie.

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