Third time’s the charm

21. Februar 2019

We have dealt with James Kirchick before. Twice, actually. So you’re probably wondering why would ever want to deal with him again. But as you know, I’m the blogger you deserve, but not the blogger you need right now. Because I can take it, because I’m not a hero. I’m a silent guardian, a watchful protector, a Dark Knight.

Who’s with me?

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Von wegen dumpf!

18. Februar 2019

Jasper von Altenbockum hat was in die FAZ geschrieben, und was so beginnt, kann kein gutes Ende nehmen.

Wollt ihr trotzdem dabei sein?

Natürlich wollt ihr.

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Einen neuen Fricke braucht der Spiegel

8. Februar 2019

Freie vs. regulierte Marktwirtschaft

Überschreibt Thomas Fricke seine Kolumne und zeigt damit schon grob, wohin die Reise geht.

Schlagloch

Dieser Weg wird kein leichter sein, nehme ich an.

Ihr könnt euch denken, dass neoliberale Vollpfosten wie ich da nicht die Klappe halten können?

Ihr denkt richtig! Wer das Desaster ganz miterleben will, folgt mir bitte hinter den Trennstrich, alle anderen malen sich das ganze Ausmaß meiner schon in jungen Jahren diagnostizierten frühkapitalistischen Arschlochhaftigkeit nur still schaudernd aus.

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Some is not enough

5. Februar 2019

Ihr habt wahrscheinlich von diesem Gilette-Werbespot gehört, oder?

Und vielleicht dann auch von den Leuten, die ihn doof finden? Etienne Gardé zum Beispiel, um mal jemanden zu nennen, von dem ich persönlich es besonders schade fand.

Not all men

Habt ihr?

Okay. Darum gehts hier nicht.

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Die FAZ sollte die Neutralisierung der Welt doch eigentlich toll finden!?

18. Januar 2019

Wolfgang Krischke hat eine Meinung zu gerechter Sprache in die Welt gekotzt, und die FAZ hat entschieden, das Ergebnis in seiner ganzen Köstlichkeit ihren Lesern (sic!) zu kredenzen.

Habt ihr auch so Appetit? Dann folgt mir hinter den Vorhang!

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Kann man vom Journalismus „Die Wahrheit“ erwarten?

2. Januar 2019

Ja gut, das mit dem Was-anderes-probieren hat sich nicht bewährt. Mach ich halt wieder, was ich immer mache:

Es gibt Bemerkungen, die komplett der Wahrheit entsprechen, aber trotzdem absolut nicht in Ordnung sind, etwa wegen Kontext und Formulierung, weil alles, was wir sagen, immer auch etwas impliziert, das über den reinen Wortlaut hinausgeht, zum Beispiel durch den Kontext oder die Wortwahl, oder so.

Normalerweise nehme ich dafür als Beispiel:

„Es gibt Migranten, die deutsche Frauen vergewaltigen.“

Das ist eine völlig zutreffende Bemerkung. Niemand kann das vernünftigerweise bestreiten. Aber es ist trotzdem ein Satz, der nach meinem Kenntnisstand selten von jemandem gesagt oder geschrieben wird, der kein Armleuchter ist. Das hat verschiedene Gründe. Einer der wichtigeren ist meines Erachtens, dass ich mit dem Sagen so eines Satzes nicht nur seinen nackten Inhalt zum Ausdruck bringe, sondern zum Beispiel auch, dass ich finde, es wäre wichtig, ihn zu sagen, weil er eine Information enthält, die nicht nicht genug Leuten bekannt ist, und oder weil ich will, dass bestimmte Konsequenzen daraus folgen. Wenn ich sage: „Ich habe Hunger!“, wird das üblicherweise ja auch nicht nur mit „Aha“ quittiert.

Ergibt das Sinn? Finde ich auch. Dann schauen wir uns doch jetzt mal 1 anderes Beispiel an. Stephan Hebel titelt seinen Leitartikel bei der Frankfurter Rundschau mit

Der Fall Claas Relotius – Absolute Objektivität gibt es nicht

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Das Ziel der Evolution

25. Dezember 2018

Sicher habt ihr alle vom Fall dieses Spiegel-Journalisten gehört, dessen Name schon so ausgedacht klingt. Sicher habt ihr euch auch schon gedacht, dass ich den Fall gar nicht besonders beeindruckend finde, und eigentlich aus meiner Sicht eine andere Erkenntnis als die, dass seine Texte teilweise erfunden waren, viel wichtiger wäre, nämlich dass es völlig egal ist.

Aber gerade weil das Thema schon bei allen angekommen ist, rede ich heute mal wieder über ein anderes Symptom journalistischer Wurstigkeit, diesmal am Beispiel der Süddeutschen Zeitung und Kathrin Zinkants faszinierenden Beitrags

Der Mensch steht an der Schwelle eines neuen Zeitalters


So als Alternative zu all dem Weihnachtskram, der uns ansonsten gerade von allen Seiten bedrängt, doch vielleicht ganz nett.

Kommt jemand mit?

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