We bring you both s-, no actually, we don’t.

13. August 2018

Spiegel.de hat ein pro&kontra veröffentlicht, immerhin nicht zur Frage, ob man ertrinkenden Menschen helfen oder es lieber lassen sollte, aber vom Niveau her ist es nicht weit weg. Vor allem das kontra natürlich, das pro hab ich wieder nicht gelesen. Vielleicht wird das jetzt mein USP, in Zukunft.

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Quid pro quo statt Verfassungsklagen!

12. August 2018

Hanna Jacobs hat in der Zeit einen Aufruf an uns Atheist*innen geschrieben, und da fühl ich mich natürlich angesprochen. Ihr auch? Dann kommt doch mit hinter den Trennstrich, und sonst natürlich auch. Wird bestimmt lustig.

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Krebs ist eigentlich kein Problem, wenn man von den Tumoren absieht

26. Mai 2018

Ich frage mich des Öfteren, wo eigentlich das Gefühl für Verhältnismäßigkeit, Anstand, Ethik und so weiter bei so Veranstaltungen wie der Süddeutschen Zeitung geblieben ist. Eben all dieser Kram, von dem sie behaupten, dass er sie von anderen profitorientierten Unternehmen unterscheiden würde. Vierte Gewalt und so. Aber dann fällt mir ein, dass ich keinen Grund zu der Annahme sehe, dass sie sowas jemals gehabt hätten, und dann bin ich beruhigt.

Und dann fällt mir wieder ein, dass ich echt lange nichts mehr in mein Blog geschrieben habe und dass das aber eigentlich nicht tot sein soll.

Und dann schreibe ich so Posts wie diesen hier. Seid ihr dabei?

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Christian Montag hält es nicht aus.

13. Mai 2018

Spiegel Online deckt mal wieder schonungslos einen besorgniserregenden Trend auf:

in Großbritannien werden in Schulen immer mehr digitale Uhren angebracht, weil Schüler die analogen offenbar nicht mehr lesen können.

Stellt euch das nur mal vor!

(Mit dem sicherlich völlig irrelevanten Detail, dass im verlinkten Artikel steht:

Wie viele Schulen in Großbritannien damit begonnen haben, analoge Uhren durch digitale Uhren zu ersetzen, ist allerdings unklar. Statistiken gibt es nicht dazu.

wollen wir uns nicht weiter aufhalten. Dass Spiegel zu seinen Lesenden nicht aufrichtig ist, wissen wir ja eh alle.)

Spiegel Online hat deshalb den Psychologen Christien Montag gefragt, und ich will euch keine Angst machen, aber der Experte sagt dazu:

 Ich kann mir vorstellen, dass es in Deutschland ähnlich kommen wird.

ER KANN ES SICH VORSTELLEN!!!!

Habt ihr euch wieder beruhigt? Nein? Okay. Dann geb ich euch noch ein paar Minuten.

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Sloterdijk verwildert, die NZZ ist obdachlos

14. April 2018

Anlässlich eines recht unerfreulichen Austausches auf Twitter habe ich heute das Interview

von nzz.ch gelesen und möchte euch nun erzählen, wie ich es fand, obwohl es natürlich eigentlich nicht besonders interessant ist, aber ich bin es leid, dass dieser Fischer-Aprilscherz mein Blog so dominiert.
Seid ihr dabei? Na los. Ihr wisst, dass ihr nichts Besseres zu tun habt.
(Vorsicht! Lang.)

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Das Wechselspiel von Integration und Akzeptanz

28. August 2017

Ich las da kürzlich diesen dummen Artikel in der SZ, von dem ich dachte, dass ich mal was drüber schreiben könnte, wenn ich Zeit finde. War aber noch nicht sicher, weil ach, man liest so viele dumme Artikel in allen möglichen Zeitungen. Dann erwähnte aber auch ein Kommentator hier im Blog den Artikel, und ich dachte, ich sollte wohl wirklich. Und dabei fiel mir nun auf, dass sein Verfasser Tomas Avenarius hier schon einmal auffällig geworden ist, und damit ist ein kritischer Beitrag meinerseits unvermeidlich, wenn ich meinem Bildungsauftrag noch irgendwie gerecht werden will. Zur Sache also.

Schattenseiten des Glaubens

hat Herr Avenarius ausgemacht, und mir liegt sowas auf der Zunge wie dass gerade er ja wohl wissen muss, wo Leute ihre Schatten haben, aber ich will nicht gleich unnötig beleidigend werden, deshalb schauen wir uns den Artikel erst mal an. Danach kann ich ja immer noch beleidigend werden. Oder dabei. Mal gucken.

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Der ist für Sie, Herr Dregger.

16. Juni 2017

Sehr geehrter Herr Dregger,

es stört Sie also, dass die Botschaft von Katar sich entschieden hat, eine Statue mit nackten Brüsten durch eine Doppelflagge zu verhüllen. Es stört Sie so sehr, dass Sie dazu als Vertreter des Abgeordnetenhauses von Berlin gesagt haben

„Natürlich haben diese rückwärtsgewandten Betonmuslime Schwierigkeiten damit, die Schönheit der Schöpfung zu zeigen“

Und jetzt würde ich Ihnen gerne erklären, wie sehr ich Sie persönlich für diese Äußerung verachte. Kann ich aber nicht so ganz, weil Sie mir nicht den rechtlichen Ärger wert sind, den ich mir damit möglicherweise einhandeln würde. Deshalb halte ich mich ein bisschen zurück und weise nur kurz in dieser überschaubaren Öffentlichkeit darauf hin, dass jemand wie Sie, der als Vertreter eines Landes, in dem es nach wie vor ohne Aussicht auf Besserung strafbar ist, wenn Frauen ihre Brüste in der Öffentlichkeit nicht verhüllen, dessen Denkmalschutzbehörden den nicht exterritorialen Eigentümern von Häusern genau vorschreiben, welche Teile davon sie wie zu ver- und enthüllen haben, und der es nicht mal aushält, dass jemand eine Flagge vor seinen Giebel hängt, ohne komplett die Contenance zu verlieren…

Ähm. Wie fing der Satz noch mal an?

Ach ja, genau. Also: Dass so jemand wie Sie, so ein armer Gernegroß, der nicht mal die Ironie darin erkennt, dass er es sich in seiner zentralen Bemerkung dazu, wie rückwärtsgewandt andere in ihrer Religiosität sind, nicht verkneifen kann, seine eigene rückwärtsgewandte Religiosität kulturkämpferisch und xenophob zur Schau zu stellen, …

Warte mal. Wie hab ich…? Ach ja.

Also, so jemand wie Sie, Herr Dregger von der CDU, ist wirklich genau mein Humor.

Freundlich grüßt Sie

 

Muriel Silberstreif