Moderationsverlies

Ja, genau, hier landen die Kommentare, die ich nicht akzeptabel fand und deshalb gelöscht habe.

Nanu, denkt ihr jetzt vielleicht, was soll das denn?

Tja, kann ich euch dann wieder sagen, ich hab hier halt die etwas schwierige Situation, dass ich gleichzeitig Verfasser der Posts, Teilnehmer in der Kommentardiskussion, und Moderator bin. Und da kann man natürlich nicht unparteiisch sein. Trotzdem will ich aber nicht einfach jeden Mist stehen lassen, den jemand mir hier in mein Wohnzimmer speit, und da dachte ich kürzlich, ich könnte die Kommentare doch als Kompromiss quasi hier in Quarantäne stellen. Da stören sie niemanden, und sie sind hinreichend kasteit, aber ihr könnt sie nachlesen, euch eine Meinung bilden und selbst entscheiden (und mir, wenn ihr wollt, natürlich bitte auch gerne mitteilen!), ob ihr meinen Umgang damit okay findet oder nicht.

Na? Was sagt ihr dazu?

Kommentar von Christina zu Versuch einer Pauschalisierung , 21. Juli 2018

Erstens stört mich ihre moralische Selbstüberhöhung. Sie tun so, als bewohnten sie die Goldene Mitte. Sie stehen zwischen den Fronten und verstehen gar nicht, warum die anderen sich streiten, statt einfach nur tolerant zu sein und sich gegenseitig zu akzeptieren. Das finde ich unanständig, weil sie dabei zweitens implizieren, es wäre intolerant, öffentlich seine Meinung zu sagen. Sie tun so, als wäre es irgendwie verwerflich, jemandem zu sagen, dass man seine Meinung für falsch hält und ihm zu erklären, warum man sie ablehnt. Sie spiegeln voller Stolz vor, keine Meinung zu haben, und tadeln von ihrem hohen Ross aus andere, die sich für das einsetzen, was sie für richtig halten. Und damit richten sie drittens meines Erachtens auch echten Schaden an, denn sie obstruieren den öffentlichen Wettstreit der Ideen, und den halte ich für eine der wichtigsten, wenn nicht sogar die wichtigste Errungenschaft unserer freiheitlichen Gesellschaft.

Oder wie seht ihr das?

Nun ja, falls du meine Meinung dazu überhaupt hören möchtest, ich finde es komisch, dass du das hier kritisierst, aber auf der anderen Seite selbst so praktizierst.

😉

Fällt dir persönlich wahrscheinlich überhaupt gar nicht (mehr) auf, aber ist so.

Grund für Löschung: Christina ist schon lange Kommentatorin hier, und immer wieder hat sie unter Beweis gestellt, dass sie zu keiner ernsthaften Auseinandersetzung bereit ist. Ich habe sie deshalb mehrfach verwarnt und viel zu lange versucht, noch auf eine konstruktive Ebene zu kommen, ohne Erfolg. Irgendwann habe ich aber entschieden, dass ich alles von ihr lösche, was nicht irgendwie zu einer sinnvollen Diskussion beiträgt. Bei diesem Kommentar sehe ich dieses Potential nicht.

Kommentar von Christina vom 23. Juli 2018 zu Let’s Read „EiNS Wie wir als Christen glaubwürdig werden“

@gebrocheneslicht:

Und es geht mir nicht darum, Unterschiede einzuebnen, sondern trotz aller Unterschiede konstruktiv diese Welt zu verbessern. Und das geht manchmal viel besser bei einem Bier, einem Kaffee, beim Fußball oder beim Tanzen…

Na ja, die Welt verbessern wollen doch auch noch viele andere Gruppen, die mit dem Christentum jedoch absolut nichts am Hut haben, ja es teilwiese sogar bekämpfen (entweder mit Worten oder sogar mit Taten). Ich denke da z. B. an die Kommunisten oder auch an die etwas aggressiven „neuen Atheisten“ alias Richard Dawkins und co. Was dabei herauskam und herauskommt, konnte man in der Vergangenheit und Gegenwart gut beobachten. Beispiel Kommunismus: Wer kann bestreiten, dass auch die Kommunisten von der Idee her eigentlich was Gutes wollten, auch ihr Ziel war es die Welt besser und gerechter zu machen. Aber sie sind gescheitert, so wie alle bisher. Weil sie einem verkehrten Menschenbild anhangen, dem Menschenbild des Humanismus, dass der Mensch eigentlich doch ganz „gut“ sei und nur die böse Umwelt sei Schuld, wenn er böse Dinge tut.

Wie nah an der Wahrheit ist da doch der Apostel Paulus: „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Ich elender Mensch, wer wird mich erlösen von ….usw.“ (Röm. 7, 19)

Beim wahren Christentum geht doch eigentlich in erster Linie überhaupt nicht um Weltverbesserung. Wer das glaubt, der hat das Christentum nicht begriffen. Wenn praktiziertes Christentum die Welt oder das Zusammenleben etwas besser macht, dann ist das eher nur eine Randerscheinung, die dabei so mit abfällt (und das ist schön und gut und natürlich begrüßenswert), aber niemals das Ziel, denn die Welt ist nicht heil zu machen und auch nicht zu retten und wird glücklichderweise einmal vergehen und einem neuen Himmel und einer neuen Erde Platz machen, in der Gerechtigkeit wohnt.

Ich möchte und werde mit dabei sein. Noch jemand hier ?

🙂

Grund für Löschung: Wie oben. Habe aber ernsthaft überlegt, ihn stehenzulassen, weil er so erschreckend deutlich illustriert, wie Christinas Glaube ihr Weltbild und ihr ganzes Fühlen und Denken vergiftet.

Kommentar von user unknown vom 16. August 2018 zu We bring you both s-, no actually, we don’t.

Aha.

Hättest Du ein paar Beispiele, wo ich respektlos war oder destruktiv, so dass ich aus meinen Fehlern lernen kann?

Selbst bin ich nämlich der Ansicht, dass ich Dir durch eine ausführliche, sachliche Argumentation jede Menge Respekt entgegengebracht habe. Ich habe damit unterstellt, dass Du ein rationales Wesen bist, das zu einer logischen und fairen Auseinandersetzung willens und in der Lage ist.

Sicher sehe ich das durch meine persönliche Brille befangen, aber mein Eindruck ist, dass mir ähnlicher Respekt nicht entgegengebracht wird.

Den Gegner in der Debatte anzugreifen und in einem das Ende der Diskussion zu verkünden ist auch so ein durchsichtiger Schachzug, das letzte Wort zu behalten. Entweder der andere verstummt daraufhin feige oder er gibt noch mal Kontra und beweist so, dass er undiszipliniert ist und sich nicht an die (ad hoc) Spielregeln hält.

In einer fairen, freien Auseinandersetzung beendet man den Disput dadurch, dass man selbst nicht mehr reagiert und überlässt es dem anderen, ob er die Diskussion ebenfalls für beendet hält.

Grund für Löschung: Es ist schon wieder ein bisschen wie bei Christina. user unknown und ich haben ein paar mal versucht, miteinander zu diskutieren, aber es findet keine Verständigung statt, und insbesondere so blank antifeministischen Stuss mag ich hier wirklich nicht lesen, wenn keine Chance auf einen ernsthaften Austausch drüber besteht. Nun könntet ihr sagen, dann hätte ich doch besser seinen ersten Kommentar auch gelöscht, statt dieses hier, in dem gar nichts Antifeministisches mehr steht, sondern nur noch vage antimurielistische Bemerkungen wie die mit dem Schachzug, und vielleicht habt ihr damit Recht, aber ich fand zuvor, dass es noch nicht ganz so weit war, und wollte den ersten langen langen Kommentar nicht ohne Warnung löschen. Das kam mir unfair vor, weil ich überzeugt bin, dass user unknown kein Troll ist, sondern eigentlich schon die Diskussion sucht, auch wenn er es nicht so richtig geschafft hat, was mit Bezug zu meinem Post zu schreiben. Bei diesem hier aber war er gewarnt und konnte oder wollte sich trotzdem nicht zusammenreißen, deshalb habe ich entschieden, ein Ende zu machen.

Kommentar von user unknown vom 24. August 2018 zu #AuthorsAreTrash

Tja, ich würde ja gerne was dazu schreiben, aber nach einer jüngst vorgefallenen Löschung sehe ich es nicht ein zu riskieren, für den Müllkorb zu schreiben.
Dazu kommt, dass ich mir den kl. linken Finger gebrochen habe, so dasss ^1qay|YAQ°! nicht mehr flüssig zu tippen sind (zehn-Finger-blind). Sonst hätte ich auf die Löschung (nach einer Abkühlungsphase) schon ausführlicher reagiert.

Zwar hast Du recht, dass Du als Hausherr die reine Willkür walten lassen kannst und niemandem Rechenschaft schuldest – aber als Besucher steht mir eben auch frei den Blog nicht mehr zu besuchen, wenn ich mich unfair behandelt fühle. Und da ich nicht gepöbelt habe oder dergleichen fühle ich mich ungerecht behandelt.

Grund für die Löschung: Kommentar hat nichts mit dem Artikel zu tun und enthält meines Erachtens auch sonst eigentlich nichts, was zur Diskussion beiträgt, sowie auch die bereits erwähnte, mutmaßlich nicht mal absichtlich, irreführende Darstellung meiner Position.

Doppelkommentar von Christina vom 25. Januar 2019 zu Die FAZ sollte die Neutralisierung der Welt doch eigentlich toll finden!?
Keinen normalen Menschen von der Straße interessiert dieser Genderscheiß. Niemand WILL das und niemandBRAUCHT das.Glaubt ihr wirklich, es braucht erst einen Artikel von der FAZ, damit sich der normale Durchschnittsbürger über diesen Gender-Mist totlacht? Steuergeld-Verschwendung erster Güte für etwas, dass niemand will und braucht. Weil gefühlte 0,1 Prozent Menschen (die sich aber leider in einer gewissen Machtposition befinden) die bisherige Sprache stört, wollen sie ihre Ideen 99,99 Prozent der Menschen, ohne sie zu fragen, AUFZWINGEN.
Ich bin für eine Volksabstimmung!!! Dazu wird es natürlich nicht kommen, das ist klar, weil das Ergebnis schon heute feststehen würde und nicht dem entsprechen würde, was diese 0,1 Prozent anstreben.
Wer braucht schon diesen Elter 1 und Elter 2 Scheiß? Niemand !!!
Ach ja Schatz, reich mir doch bitte mal (für mein Frühstücksei) die „Salzstreuerin“ rüber. 😀 😀 😀 😀 😀

PS:
Wer als Frau diesen Gender-Wahnsinn befürwortet, muss Minderwertigkeitskomplexe haben.
Ich bin auch eine Frau und das Letzte, was ich brauche, ist dieser Gender-Schwachsinn.

Grund für die Löschung: Der Salzstreuerin-Gag ist einfach zu gut, und auch ansonsten entblößt dieser brillante Kommentar schonungslos meine linken Lebenslügen, deshalb kann ich den so nicht stehen lassen, ist doch klar.

Kommentar von Christina zu Von wegen dumpf!

Ich möchte dann aber bitte „Elter 1“ sein, sonst fühle ich mich als Frau diskriminiert. 😉

Mein Mann hat aber schon angekündigt, dass er das absolut nicht einsieht und rechtliche Schritte gegen diese seine Diskriminierung einleiten wird. 😉 😀

Ach nee, ich find‘ das alles so lustig … wenn es nicht eigentlich so traurig wäre…

Es gibt anscheinend auch gar keine anderen Probleme in unserem Land …. als solche an den Haaren herbeigezogenen, selbstgemachten.

Grund: Der Kommentar trägt nichts zur Diskussion bei, macht sich über marginalisierte Gruppen und leugnet ihre Probleme.

Weiterer Kommentar von Christina zu Von wegen dumpf!

Ach, was bin ich da aber froh, dass ich zur Zeit nur in ein virtuelles Verließ gesperrt werde. 😉
Doch ich befürchte, irgendwann in nicht allzu weiter Zukunft, wird dann wohl die Zeit angebrochen sein, in dem Leute wie ich nicht mehr so glimpflich davonkommen, sondern sich in einem echten Kerker wiederfinden werden mit Leuten wie dir davor als Wärter.
Wie ging der Spruch nochmal? Ach ja: „Denn, willst du mit mir nicht einer Meinung sein, dann hau ich dir den Schädel ein.“
Meinungsdiktatur überall wohin man schaut …. sei es Youtube, Facebook oder überschaubare Relevanz. 😉 Schöne Zeiten, auf die wir da zu gehen.

Grund: Kein Beitrag zur Diskussion, unaufrichtige Stilisierung zum Opfer mit völlig unsachlichem Vorwurf gegen Moderation.

Kommentar von Christina zu Hypothese als Diskussionsangebot

@ Muriel:

Wäre mein Blog größer und einflussreicher, wäre das vielleicht verantwortungslos von mir, ….

Selbst dann fände ich es nicht verantwortungslos, es sei denn du tolerierst wirklich nur noch deine eigene Meinung oder die deiner eigenen Meinung ähnliche Meinung, wie ich es in letzter Zeit immer öfter vermutete? Früher war das mal anders auf diesem Blog, kann ich mich erinnern.

Es gibt auf dieser Welt nun mal unter Menschen die verschiedensten Auffassungen zu vielerlei Themen, nicht nur diesem. Und jedem sollte doch die Möglichkeit geboten werden (dazu sind Diskussionen im übrigen ja auch da) sich aufgrund der unterschiedlichsten Argumente und Erfahrungen seine eigene Meinung egal zu welchem Thema zu bilden. Sonst leben wir wirklich in einer Meinungsdiktatur. Und ich weiß nicht, ob das wirklich erstrebenswert wäre? Vielfach wird ja auf bestimmten Kanälen schon alles zensiert und zensiert und zensiert, was nicht in den Kram passt. Es ist nur noch eine Einheitsmeinung erwünscht. Leute sollen sich keine eigene Meinung mehr bilden dürfen. Die Meinung wird von oben und den „vermeintlich Guten“ diktiert.

Begründung: Kein Beitrag zur Diskussion, unsachliches Schimpfen über „Meinungsdiktatur“, komplette Übernahme rechtsextremen Framings
Yay, Christina und user unknown sind nicht länger allein! Kommentar von the hun zu Ziemlich rassistische Freunde

Wenn der Pianist mit 4 Schwarzen unterwegs gewesen wäre, in den Südstaaten ,gäbe es einem kurzen Film ;-).
Das andere ist das der weisse Typ Strassenintelligenz hat,
die dem Pianisten total abgeht…
Etwas das bei dem Ghostbusters mit Frauen auch der Schwarzen eingebaut wurde…also die Klischeegossensmarteschwarze,
gibt’s ja in Männlich.
Und da du keine Horror- und SF-Filme goutierst,ist dir der spielerische Umgang in diesen Genres mit Geschlechter-und Rassenvorstellung komplett entgangen sein.
Und das gilt vor allem für Star Trek 😉
Was einige Leute kapiert haben (moi) ,ist das extrem polarisierende Medien,nur von speziellen Anhängern derselben genossen und das führt sehr leicht zu sektiererisichen Haltungen:
„Wenn du nicht für mich bist, MUSST du gegen mich sein!“
Gerne auch mal intellektuell verbrähmt..

 

 

 

Aber was einige Leute wirklich nicht auf die Kette kriegen ist das:
„Ich ziehe es vor,
Leute mit Spaß zu unterhalten,
in der Hoffnung, dass sie lernen,
statt ihnen etwas beibringen zu wollen,
in der Hoffnung,
dass es ihnen Spaß macht.“
Walt Disney

 

 

 

Speziell wir Deutschen haben mit dieser Grundmotivation enorme „Schwierigkeiten“!

Begründung: Jaaaa, der ist schwierig, weil ich ihn nicht so klar daneben finde wie die anderen hier. ich habe eine ganze Weile überlegt. Aber dann hab ich ihn doch gelöscht. Un dmir würde wirklich interessieren, wie ihr das seht, falls ihr Lust habt, dazu was zu kommentieren. Die Gründe, aus denen ich es doch gemacht habe, sind im Wesentlichen:

  1. Er steigt gleich mit einem Gag drüber ein, dass man früher in den Südstaaten Schwarze umgebracht hat. Haha. Die hätten nicht lange überlebt, wenn der Weiße nicht dabei gewesen wäre, zwinker. Lustisch.
  2. Auch wenn ich aufgrund der etwas unkoordinierten Formulierung nicht ganz genau weiß, was the hun mir sagen möchte, kommt für mich klar die Grundhaltung rüber, dass er alle meine Abweichungen von seiner Meinung darauf zurückführt, dass ich keine Ahnung habe und zum Beispiel nicht genug sf und Horror konsumiere, um zu wissen, wie spielerisch die mit Geschlechter- und Rassenvorstellungen umgehen, und das führt uns auch gleich zu
  3. Wer Horror und sf, insbesondere Star Trek, da als positive Beispiele hervorhebt, dessen Kommentare zum Thema Rassismus brauchen wir glaubich echt nicht auch noch.

Da hier mehr als den beiden anderen nicht nur die Möglichkeit besteht, dass ich überreagiere, sondern außerdem noch die, dass ich komplett missverstehe, was the hun meint, würde mich wie gesagt besonders interessieren, was ihr denkt.

Kommentar von Christina am 3. Juli 2019 zu https://ueberschaubarerelevanz.com/2019/06/23/der-schild-der-herrschaft/

Ja, meine Meinung zu LGBT steht nach wie vor. Was du mit QIA+ meinst, weiß ich allerdings nicht?

Ich finde, man kann es in letzter Zeit immer öfter hier im Internet beobachten, dass Menschen andere Standpunkte nicht mehr gut aushalten können. Selbst wenn es einfach nur Fakten sind. Es geht sogar teilweise schon bis zur Denunziations-Androhung beim Arbeitgeber durch Grüne und Linke. Und das nur, weil jemand seine Erlebnisse, so wie z. B. diese ehemalige Flüchtlingshelferin hier, offen darlegt. Habe das Video grad vor ein paar Tagen gesehen. Mein Mann hat es sich sogar runtergeladen, denn wer weiß, wie lange es auf Youtube noch verfügbar sein wird. Da wird ja auch fleißig gelöscht. (Warum kriegt man sowas eigentlich nicht im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen?)

Da frage ich mich, wo sind wir inzwischen bloß gelandet? Gab es sowas wie Denunziation Andersdenkender nicht erst in jüngster brauner Vergangenheit? Wer sind dann eigentlich die wahren Leute mit Nazi-Methoden, könnte man da mal fragen? Jedenfalls ist der Mut dieser Frau zu bewundern:

Ich würd’s mir an deiner Stelle mal anschauen. Ist so ein Punkt, der auch was mit Realitätsfindung zu tun hat, dass man sich alle Seiten anhört. Klar, gibt es auch andere Beispiele. Und man darf nie alle über einen Kamm scheren. Aber warum wird das, was diese Frau berichtet, von den öffentlich-rechtlichen Medien ausgeblendet? Wahrheit ist anscheinend nicht erwünscht.

Begründung: Jede Menge rechte Hundepfeife, das altbekannte „Die wahren Nazis sind doch die, die gegen Nazis sind und man darf doch heutzutage schon gar nichts mehr sagen“-Gelaber, Rassismus (in dem geteilten Video und dem Kommentar dazu)

Kommentar von Christina am 3. Juli 2019 zu https://ueberschaubarerelevanz.com/2019/06/23/der-schild-der-herrschaft/ in Reaktion auf die Einkerkerung des obigen Kommentars:

Ja Muriel, jetzt hast du dir aber wirklich ein Eigentor geschossen. Trotzdem sehe ich das als einen ganz guten Abschluss unserer Unterhaltung an. Doch eines muss ich dir leider noch sagen, Einseitigkeit ist wirklich ein schlechter Ratgeber für jegliche Realitätsbeurteilung. Eigentlich bist du jetzt durch die Prüfung gefallen. 😉 Weil nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf. Schade. Das tut mir wirklich leid für dich. Hoffentlich endet es nicht mal in einer Katastrophe.
PS: Muss ich jetzt eigentlich auch die Befürchtung haben, dass du versuchst herauszubekommen, wer ich bin, um mich bei meinem Arbeitgeber zu denunzieren? So wie diese Frau in dem Video ab Minute 27? Oder ist es mit dir doch noch nicht ganz so weit gekommen? Kann man noch Hoffnung für dich haben? Wäre schön. Ich wünsche es dir wirklich von Herzen, und das ganz ehrlich.
Begründung: Weil nicht wahr sein kann, was nicht wahr sein darf. Und weil ich solche unaufrichtigen Taktiken und rechtes Rumgeopfere hier nicht (mehr) toleriere.

Mehr Christina zum selben Post:

Ich glaube ja nicht, dass hier irgendeiner mitliest. Aber, warum schaust du nicht wenigstens ins Video mal rein? Es ist keine Hetze. Diese Frau erzählt einfach nur vollkommen sachlich von ihren Erlebnissen, die sie während ihr ehrenamtlichen Betreuung von Flüchtlingen innerhalb von 2 Jahren, in der sie diese Tätigkeit ausübte, hatte. Was ist Schlimmes daran? Ist es nicht das, was es braucht? Informationen aus erster Hand. Nicht aus Sekundarquellen. Außerdem, findest du es in Ordnung, dass sie deshalb bedroht wird? Dass ihr gesagt wird, dass sie angeblich eine Schweigeverpflichtung hätte und nichts darüber erzählen dürfe? Nur weil sie den Mund aufmacht, weil ihr Gewissen ihr sagt, dass sie nicht schweigen sollte. Dass sie sogar negative Konsequenzen dafür in Kauf nimmt, finde ich schon mutig. Sie hat ja nichts davon, außer wahrscheinlich Probleme.

Begründung: mehr vom selben

Noch mehr Christina zum selben Post:

„Es soll ja Leute geben, die auch Sachen sehen, denen sie nicht zustimmen.“

Das heißt also zu gut deutsch, du stimmst ersichtlichen Fakten nicht zu? Interessante Aussage. Weil der Film bestand im Grunde genommen zu 95 % aus reinen Fakten und keinen Meinungen. (die Frau ist noch nicht mal eine typische AfD-Wählerin, ich glaube sogar, dass sie nicht mal AfD wählt, sie ist ja im Grunde sogar für Migration, nicht nur für Flüchtlingsaufnahme gewesen – oder sogar unter gewissen Voraussetzungen immer noch) Sagt man zu soetwas nicht Realitätsverweigerung, wenn man Fakten nicht wahrhaben will?

Begründung: mehr vom selben
Cornelius unter Ich konnte gar nicht so viel kotzen, wie ich lesen musste.
Ich finde nicht, dass dieser Vergleich dem Ganzen nicht Ansatz nahe kommt. Du vergleichst die bewusst stark provokante Trivialisierung des Massenmords mit der bildlichen und historisch korrekten, leicht provokanten, Darstellung einst vorhandener Alltagsfaschismen.
Die Situation war, dass eine Person Kleinkind eine Puppe mit Schwarzer Farbe besessen hatte, und diese als „Negerpuppe“ bezeichnet wurde.
Wenn diese Person nun vor Publikum über ihre Kindheit erzählen möchte, kann es durchaus erwähnenswert und sogar von integraler Bedeutung für sie als Person sein sein, dass es eine solche Puppe gab. Es wäre nun also unanständig diesen Fakt zu erwähnen? Absolut unabhängig von Kontext, Integration in die Erzählung und weiterem? Ja die Aussprache des Wortes „Neger“ ist provokant, verdeutlicht aber doch den alltäglichen Gebrauch von begriffen die heutzutage verwerflich und stark rassistisch sind.
Ich halte es ganz im Gegenteil für äußerst unanständig und geradezu fahrlässig, Menschen zu verbieten Historische Umstände so darzustellen, wie sie waren. Die Verwendung eines ehemals gebräuchlichen Begriffes ist hier nicht nur korrekt kontextualisiert, sondern auch schlichtweg angebracht, um dem Publikum den gesellschaftlichen Wandel und die Entwicklung begreiflich zu machen.
Begründung: Enthält rassistische Beschimpfung, relativiert Rassismus, generelles Zentristen-Genöhle

Cornelius unter Ich konnte gar nicht so viel kotzen, wie ich lesen musste.

@Muriel
Nein, denn ich denke man sollte Widerstand leisten wenn sich eine Person im öffentlichen Raum nicht nur intolerant sondern beleidigend und (deine Worte) unanständig verhält.
Ich zwinge dich weder dazu, das hier zu lesen und du hast dich mit deinem Beitrag hier schließlich am öffentlichen Diskurs beteiligt. Ich bin auf deine Argumente eingegangen und habe versucht einen Dialog herzustellen. Du wirfst nach einem Versuch mit Beleidigungen um dich (nicht nur gegen mich) und zensiert sogar Beiträge ohne Transparenz zu schaffen.

Ich hoffe es fühlt sich wenigstens gut an ein wenig frustration raus zu lassen.

Begründung: Ich hatte ihn zweimal aufgefordert, sich zu verfatzen, und außerdem hat seine Zentristenwichtigtuerei, sein peinliches Rumgeopfere und seine Vernebelungsversuche in Bezug auf Unterdrückung marginalisierter Gruppen dort jetzt wirklich schon mehr Platz bekommen, als sie verdient haben.

 

Rudolf unter Ich konnte gar nicht so viel kotzen, wie ich lesen musste.

„Das geht schon denklogisch nicht, wenn auch nur, weil ich mit „rassistisch“ was anderes meine als du.“

Frau Roche, ihre Mutter, ihr Vater und wer die Puppe sonst noch so nannte, meinte mit N-Puppe sicherlich auch etwas anderes als Sie.

Begründung: Kein sinnvoller Beitrag zum Gespräch, Rassismusrechtfertigung, Vernebelung
Oliver unter Ich konnte gar nicht so viel kotzen, wie ich lesen musste.
Wow. Ich bin überwältigt. Alles was Herr Liehr in seinem Schreiben berichtete, wird durch das Schreiben von Muriel bestätigt. In der Mathematik würde die Gleichung nun aufgehen. q.e.d.
Begründung: Alle Kommentare, die mit q.e.d. oder einer Variation davon enden, werden wegen nicht mehr zu ertragender Armleuchterhaftigkeit gelöscht. (Kleine Jokus. Im Ernst: Kein Beitrag, nur recht-fertigendes (See what I did there?) Rumgemoser, das kein Mensch braucht.
Lyriost unter Ich konnte gar nicht so viel kotzen, wie ich lesen musste.
Ich mache keine Witze, und mich erschreckt ein wenig deine Neigung, anderen etwas zu unterstellen, was nur von dir selbst wahrgenommen werden kann, weil du es frei erfunden hast. Ganz allgemein: Substanzarmut läßt sich auf Dauer nicht durch Aggressivität, An-der-Sache-Vorbeireden und Ignoranz kaschieren.
Begründung:  Doch, du machst schon Witze, du weißt es nur nicht. Völlig überflüssige Wichtigtuerei ohne Beitrag zur Diskussion, Substanzarmut, unangemessene Aggression, An-der-Sache-Vorbeireden und Ignoranz, und halt Rechtfertigung von Rassismus und so.
April Finger unter Ich konnte gar nicht so viel kotzen, wie ich lesen musste.

Sehr geehrte Muriel,
als sachliche, konstruktive Antwort auf Herrn Liehr ist dies leider komplett unbrauchbar. Wer bereits in der Überschrift von „Kotzen“ redet, in einem Satz dreimalig das Wort „Ekel“ verwendet, die eigene Ekelfreudigkeit auch noch durch den Satz „Vorekel ist der schönste Ekel“ zur Schau stellt, dem darf man – bei allen guten Absichten – unterstellen, dem nötigen Niveau nicht gewachsen zu sein. Ihr Text zielt von vorne bis hinten auf eine ohnehin schon vorhandene Voreingenommenheit des Lesers und wird außerhalb dieser Blase niemanden erreichen, im Gegenteil. Sie haben keine Vorstellung davon, wie lächerlich sich Sie in den Augen der Intellektuellen machen, wie sehr Sie sich und Ihrem Anliegen schaden. Nützlich wäre, von dieser Shitstorm-Attitüde abzulassen und sich einmal tatsächlich mit der Wirkweise von Sprache zu befassen.
Denn auch dort, wo der Eindruck einer Analyse entstehen soll (wo Sie zu zitieren beginnen), wird es leider weder kognitiv nachvollziehbarer noch objektiver. Natürlich ist auch Herrn Liehrs Artikel nicht objektiv, aber immerhin schwelgt er nicht inder eigenen Widersprüchlichkeit, den Kampf gegen Aggressionen in der Sprache mit einer maximal aggressiven Sprache führen zu wollen.

Man kann nur hoffen, dass dies in der Gesellschaft keinen Widerhall findet, und ich als Autor werde alles dafür tun, dass die entsprechenden Bestrebungen in ihrer Freiheitsfeindlichkeit nicht auf fruchtbaren Boden fallen.

Mit freundlichen Grüßen
April Finger

Begründung: 
Ich hab vorerst genug konservative Rassismusrechtfertigung und Freeze-Peach-Geheule gelesen, ich brauch nicht noch mehr davon. Wer Kritik an rassistischen, sexistischen und anderen *istischen  Äußerungen mit Tone Policing und völlig ungerechtfertigten Vorwürfen von „Freiheitsfeindlichkeit“ begegnet, ohne sonst irgendwas zum Gespräch beizutragen, kann und sollte meinem Blog gerne fernbleiben, egal wie sehr sie mich ehrt, und wie freundlich sie mich grüßt.
Christina zu #bloggenwieDunjaHayali

Da heute wohl jeder, der in irgend einer Art und Weise, nicht mit der Flüchtlingspolitik von Angela Merkel & Co. einverstanden ist (aus welchen Gründen auch immer, die können ja unterschiedlich sein) und der es dann wagt, privat oder auch öffentlich Kritik an dieser Flüchtlingspolitik zu üben, als „Nazi“ betitelt wird, hat das leider dazu geführt, dass der Nationalsozialismus des Deutschlands des 20. Jahrhunderts verharmlost wird. So in dem Sinne: Tja, wenn der Meuthen ein Nazi ist, dann kann das ja bei Hitler alles gar nicht so schlimm gewesen sein. Es liegt eine große Gefahr darin, das alles in einen Topf zu werfen.

Hast du dich schon mal gefragt, warum gerade so viele Menschen im Osten die AfD gewählt haben? Vielleicht hat man dort aus Erfahrung heraus ja ein sensibleres Gespür für drohenden Freiheitsverlust? Die allermeisten Menschen im Westen (dich eingeschlossen) haben seit ihrer Geburt ja noch nie was anderes erlebt, als ihre Meinung immer frei äußern zu dürfen ohne Repressalien. Das war im Osten nicht immer so. Also, meine Generation hat es nicht immer so erlebt. Ich kenne noch andere Zeiten. Und in solche Zeiten möchte niemand mehr zurück. Letzendlich steht die Freiheit der Meinungsäußerung auf dem Spiel.
Es muss möglich sein und möglich bleiben, mit z. B. der herrschenden Flüchtlingspolitik nicht einverstanden zu sein und trotzdem keine Ächtung oder Repressalien befürchten zu müssen? Wenn Leute sich aber nicht mehr trauen, öffentlich – vielleicht sogar privat, ihre wahre Einstellung zur Flüchtlingsfrage zu äußern, aus Angst, dann vielleicht ihren Arbeitsplatz zu verlieren oder dass ihr Auto abgefackelt wird, sie wegen Angst des Wirtes vor Repressalien gegen sein Restaurant, keinen Raum mehr mieten können usw., dann sehe ich die Freiheit der Meinungsäußerung schon irgendwie bedroht. Du nicht?

Begründung: Die übliche Rechtsfertigungssoße und Meinungsfreiheitsvernebelung wie zum Beispiel in der bei Rechten beliebten, obwohl evident falschen, These, dass alle als Nazi betitelt würden, die mit der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung nicht einverstanden sind.

Ihr seht das anders? Dann lasst es mich wissen!

 

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