We bring you both s-, no actually, we don’t.

13. August 2018

Spiegel.de hat ein pro&kontra veröffentlicht, immerhin nicht zur Frage, ob man ertrinkenden Menschen helfen oder es lieber lassen sollte, aber vom Niveau her ist es nicht weit weg. Vor allem das kontra natürlich, das pro hab ich wieder nicht gelesen. Vielleicht wird das jetzt mein USP, in Zukunft.

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Quid pro quo statt Verfassungsklagen!

12. August 2018

Hanna Jacobs hat in der Zeit einen Aufruf an uns Atheist*innen geschrieben, und da fühl ich mich natürlich angesprochen. Ihr auch? Dann kommt doch mit hinter den Trennstrich, und sonst natürlich auch. Wird bestimmt lustig.

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*Grillenzirpen*

21. Juli 2018

Erinnert sich eigentlich noch jemand an unser Mail-Rollenspiel „Wie Wir Sie Kennen“?

Das ist, wie solche Sachen das manchmal tun, irgendwie so ausgelaufen. Es sind uns Mitspielende abhanden gekommen, und irgendwann habe ich die verbleibenden mal gefragt, ob sie trotzdem weitermachen wollen, und niemand hat mehr geantwortet, und dann dachte ich, joa, seien wir ehrlich, ich hab eigentlich auch viel anderes zu tun…

Aber andererseits fehlts mir, und ich finds auch schade um die Charaktere und die Geschichte.

Deswegen frage ich mal alle, die hier mitlesen: Will jemand ein Mail-Rollenspiel? Wir können das alte fortsetzen, und wir können ein neues anfangen.

Ihr könnt euch über die Kommentare hier melden, was mir persönlich am liebsten wäre, weil es dann für alle offen ist, aber falls ihr das nicht wollt, gerne auch an murielsilberstreif@yahoo.co.uk

Wie siehts aus?


Was die ZEIT gelernt hat

18. Juli 2018

„Tatsächlich vertritt niemand in der ZEIT – auch nicht die Autorin des Contra-Artikels – die Auffassung, dass man Menschen ertrinken lassen sollte, um andere abzuschrecken“

„Schließlich kam im Contra-Text von Mariam Lau nicht genug zum Ausdruck, dass wir – auch die Autorin – großen Respekt haben vor jenen, die ihre Freizeit und ihr Geld einsetzen, um auf dem Mittelmeer Menschen in Not zu retten, und sich dabei mitunter selbst in Gefahr bringen.“

 

„Das Ertrinken im Mittelmeer ist ein Problem aus der Hölle, ein politisches Problem, zu dessen Lösung die private Seenotrettung null und nichts beizutragen hat.“

Schlepper kennen die Namen und Kapazitäten der NGOs; sie brauchen gar keinen direkten Kontakt, um ihre Planung auf sie auszurichten. Je mehr gerettet wird, desto mehr Boote kommen – so einfach ist das, und so fatal.“

 

„Unabhängig davon, aus welcher Motivation und mit welchem Weltbild die Retter handeln, sind sie erst einmal zu bewundern.“

 

„In den zwei Wochen, in denen ich mal an Bord eines privaten Rettungsschiffes mitgefahren bin, hat keiner der Helfer auch nur einen Gedanken daran verschwendet, wie die sozialdemokratische Regierung von Massimo Renzi ihren Bürgern erklären soll, dass sie Tausende von Menschen einkleiden, beherbergen und ernähren sollen, die gekommen sind, um zu bleiben – legal, illegal – ganz egal.“

„Stellen wir uns für zwei Minuten vor, wo Europa jetzt stünde, wenn man dem Drängen der Menschenrechtsorganisationen nach Legalisation aller Wanderungsbewegungen, ob Flucht oder Armutsmigration, nachgegeben hätte. Nach einem Europa ohne Grenzen. Eine Million, zwei Millionen, drei Millionen. Wie lange würde es wohl dauern, bis die letzte demokratische Regierung fällt?“

 

„Was haben wir gelernt? Das Jahrhundertthema Flucht setzt Europa unter hohen moralischen und politischen Druck, es fordert auch unseren Journalismus ungemein. Wir haben uns vorgenommen, es in Zukunft wieder besser zu machen.“


Das ist doch alles Wahnsinn (4)/2

17. Juli 2018

Onkel Maike

Es folgt die Fortsetzung von Das ist doch alles Wahnsinn (4)/1:

Wer in Not ist, muss gerettet werden, das schreibt das Recht vor und die Humanität. Beide schreiben allerdings nicht vor, dass Private übernehmen, was die Aufgabe von Staaten sein sollte.

Und wieder ein klassischer Fall von „Einfach mal ne Aussage in den Raum stellen, der keiner widersprechen würde, die aber immerhin nicht falsch ist“. Niemand, die privaten Seenotrettenden zuallererst, hätte was dagegen, wenn die Staaten diese Aufgabe übernehmen würden, tun sie aber eben nicht.

Wie problematisch das ist, wird schnell deutlich, wenn man das Prinzip einmal auf ein anderes Feld überträgt: Es gibt immer mehr Wohnungseinbrüche und Überfälle, die Polizei ist zu schlecht besetzt – warum nicht private Ordnungskräfte sich selbst einsetzen lassen?

Also ich finde hier primär problematisch, dass es diese Textstelle durch eine (so etwas muss es doch geben) wie auch immer geartete Redaktion der Zeit geschafft…

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Let’s Read „EiNS Wie wir als Christen glaubwürdig werden“

1. Juli 2018

Und schon wieder ist Podcast-Zeit.

Wahnsinn, oder?

Und für alle, denen das nicht wahnsinnig genug ist, wenn in einem Blog innerhalb von zwei Wochen zwei Podcasts erscheinen, habe ich noch Sonderwahnsinn oben drauf: Es gibt in diesem Let’s Read nicht nur eine, sondern zwei absolut exklusive unfassbare und noch nie da gewesene Weltneuheiten.

Na, was sagt ihr jetzt?

Wahnsinn.

Wusste ich doch.

EiNS

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Let’s Read/Philoso1: Des Menschen Bester Freund

16. Juni 2018

Jaha, liebe Liebende, glaubt es oder nicht, es gibt einen neuen Murielcast, diesmal zu meinem absolut liebsten Lieblingsthema:

Des Menschen bester Freund

Denn jawoll, es gibt nicht nur einen neuen Podcast, sondern auch ein neues Buch von mir, und zwar sogar ein richtig tolles, diesmal aus einem richtigen echten Verlag, das ihr UNBEDINGT kaufen solltet, und zwar SO BALD WIE MÖGLICH und zwar hier oder hier, und jetzt viel Spaß beim Lesen und Hören und Liebhaben!

Ist Lydia ein Mensch? Nein, sie ist mehr. Sie ist besser. So hat sie ihr ‚Vater’ Carl Jannek geschaffen, ein exzentrischer Milliardär, für den buchstäblich alles möglich scheint. Als aber Janneks Leben vorzeitig von Profikillern beendet wird, holen seine Erben Lydia aus dem Tank, in dem sie entstanden ist. Und Lydia findet sich allein und komplett unerfahren in einer fremden, kalten Welt. Sie weiß unglaublich viel, aber sie kennt nichts. Nicht den Geschmack eines Cheeseburgers. Nicht den Klang von Musik. Und die Menschen schon gar nicht. Daher weiß sie auch nicht, was falsch daran sein sollte, Carl Janneks Bruder zu gehorchen, der ihr neuer ‚Vater’ geworden ist. Und dem Lydias übermenschliche Unterstützung nur zu gelegen kommt, alle Hindernisse auf dem Weg zum Erbe eines unfassbaren Vermögens beiseite zu räumen.

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