Stefan Aust braucht unsere Hilfe

5. November 2014

Ich weiß nur leider nicht genau, was wir für ihn tun können. Bei der Lektüre eines Telepolis-Interviews mit ihm drängten sich mir zeitweise diverse Vermutungen auf, die ich aber wegen ihrer möglichen Justiziabilität hier lieber verschweige, und so überlasse ich euch selbst die Einschätzung, worunter Herr Aust leidet, und was man tun könnte, damit es ihm besser geht:

Das Alles ist so angelegt, dass man damit eine totale Kontrolle der Menschen vornehmen kann – und dergleichen wird ja auch tatsächlich schon durchgeführt.

Wird durchgeführt. Die totale Kontrolle der Menschen findet heute bereits statt, jetzt gerade, behauptet Herr Aust also, und das ist natürlich eine steile Behauptung, die aber immerhin vom ehemaligen Chefredakteur eines ehemals renommierten deutschen Nachrichtenmagazins stammt, weshalb wir sie vielleicht doch lieber ernst nehmen sollten. Er bringt als guter Journalist natürlich auch Belege:

Wenn man bei Amazon ein Buch bestellt, werden einem innerhalb kürzester Zeit Bücher angeboten, für die man sich vielleicht auch interessieren könnte.

Ähm.

Ja.

Na gut.

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11. November 2009

Heute gibt es mal Werbung bei überschaubare Relevanz, obwohl mir niemand was dafür zahlt. In den letzten zwei Wochen hatten nämlich erst Amazon und dann DHL jeweils eine Idee, auf die ich schon ziemlich lange warte, und ich möchte das gerne honorieren. Also los:

Amazon hat die Initiative „Frustfreie Verpackung“ ins Leben gerufen und ist damit endlich meinem schon etwas älteren Aufruf gefolgt, doch etwas gegen diese lästigen Panzerkunststofftresore zu unternehmen, in denen manche Hersteller ihre Produkte verkaufen. Die Verpackungen, die von Amazon eine Frustfrei-Siegel bekommen, sollen nicht nur angenehm zu öffnen sein, sondern auch noch umweltfreundlich. Na endlich.

Und DHL hat Borderlinx. Bei Borderlinx bekommt man eine Versandadresse in den USA, zu der man Pakete bei Online- (oder sonstigen) Läden bestellen kann. Man kann sie dort solange lagern lassen, bis man genug zusammenhat, dass es sich lohnt, und dann wird alles zusammen nach Deutschland geschickt. Da viele US-Shops gar nicht ins Ausland versenden oder dafür unverschämte Versandkosten verlangen (Ich erinnere mich an $90 bei Hammacher-Schlemmer, und wie ich gerade sehe, kann das dort je nach Bestellwert sogar noch viel mehr werden.), halte ich das für eine fabelhafte Idee. Amazon.com meckert zwar bei der Adresse, nimmt sie dann aber doch, wenn man sie ein zweites Mal bestätigt, und außerdem verspricht DHL, dass das schon gut gehen wird.

So, Werbung zu Ende, danke für eure Aufmerksamkeit, zurück ins laufende Programm.


And I could go on and on and on…

19. Juni 2009

Ich lese gerne. Nicht nur im Netz, gerne auch mal offline, richtige Bücher. Und ich lese auch gerne Serien, die aus mehreren Büchern bestehen, weil es mir schwerfällt, mich von liebgewonnen Charakteren zu trennen und weil mir die etwas großräumigere (um den Ausdruck „episch“ zu vermeiden) Erzählstruktur gefällt, die mehrbändige Serien ermöglichen. Es gibt da aber ein paar Dinge, die mir an diesen Serien überhaupt nicht gefallen, und über die möchte ich heute sprechen. Das wird mal wieder eine Weile dauern, deswegen bitte ich alle ungeduldigen Leser mit niedriger Labertoleranz, einfach weiterzugehen, für euch gibt es hier nichts zu sehen. Die anderen folgen mir bitte hier entlang…

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