Restebloggen (94)

7. Juni 2013
  1. Also, dass die US-Regierung das Recht beansprucht, Leute ohne Kontrollmechanismus und ohne jede Rechtfertigung beliebig lange einzusperren oder auch zu töten, wusste ich schon, aber seit ich weiß, dass die möglicherweise meinen Facebook-Status lesen, wird mir die Sache echt suspekt.
  2. Oh. Mein. Oh … Ohje … Leute von Game One, was habt ihr getan? Ich habe euch vertraut. Ich habe euch geliebt!

    Ich geh jetzt weinen.
  3. Vielleicht kann jemand mit langen Haaren mal dazu Stellung nehmen, welchen Sinn dieses Doosh-Ding von Stefan Raab haben soll. Ich versteh’s nämlich nicht.

  4. Da ihr ja bei der Vorbereitung für den Bastei-Lübbe-Academy-Kurs teilgenommen habt, sollt ihr auch wissen, wie es ausgegangen ist: War insgesamt sehr interessant und sehr nett, und zum Schluss hat einer der Dozenten sich sogar noch die Zeit genommen, mir im Einzelgespräch sein Feedback zu geben. Er findet das Ganze soweit ganz vielversprechend (Ob er nur nett sein wollte, weiß ich natürlich nicht, aber das hat er jedenfalls gesagt.) und das Exposé soweit auch gut. Insbesondere sieht er kein Problem mit dem Zitat, mit der Zielgruppenbeschreibung und der Referenz auf das Videospiel Portal, obwohl er es nicht kannt. Probleme sieht er darin, dass zu viele Figuren auftreten und dass ich mich nicht auf ein klares Genre festlege. Damit meint er, dass für die Leserinnen nicht klar erkennbar ist, was sie eigentlich erwarten sollen. Kriegen sie einen ersten, spannenden, blutigen Psychothriller, oder kriegen sie eine alberne Business-Satire? Ersteres wusste ich und wollte ich sowieso noch ändern, letzteres ahnte ich, finde ich aber sehr schade. Gerade diese Mischung aus Satire und Psychothriller gefällt mir eigentlich besonders gut an Bright Outlook. Ich werde das mal durchdenken. Besonders nett fand ich, dass er sich Discordia, Inc. sogar auch noch mal ansehen wollte. Bin gespannt. Nicht, dass ich mir Chancen einbilde, aber seine Meinung interessiert mich.
  5. Stay classy, Brot für die Welt:
    Brot für die Welt
  6. Wir befinden uns im Jahre 2013 nach Christus (einem Mann). Ganz Leipzig ist von den Feministinnen besetzt. Ganz Leipzig? Nein! Eine von unbeugsamen Männern bevölkerte Fakultät hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten.
    Nobody panics

Wir sind doch Freunde, oder?

12. Mai 2013

Es ist nämlich so: Ich besuche am 5. Juni so ein Seminar der Bastei-Lübbe-Academy für angehende Schriftsteller, in dem es darum gehen soll, sein Werk an Verlage und derlei Geschmeiß zu verkloppen, und da darf man vorher ein Exposé einsenden, und die geben einem Feedback dafür. Das finde ich total gut, deswegen will ich das machen, und weil ich ja immer noch ziemlich begeistert von Bright Outlook bin, werde ich das dafür nehmen. Problem dabei ist, dass Bright Outlook sich ziemlich schlecht zusammen fassen lässt, aber ich habs jetzt mal versucht, und würde gerne eure Meinung dazu hören, im Sinne von Vorschläge und Kritik und sowas, damit ich mich da schon mal gut präsentieren kann.

Was ihr dazu wissen müsst: So ein Exposé muss natürlich nicht zwangsläufig langweilig sein, aber das Hauptziel ist schon, die Handlung einigermaßen sachlich und ohne Cliffhanger und sowas zu schildern. Deswegen liest sich das unter Umständen nicht besonders unterhaltsam, zumal es ja auch um Himmels Willen nicht zu lang sein darf, aber trotzdem verständlich und aussagekräftig bleiben muss, und so.

Das zu lesen, ist also vielleicht schon eher Arbeit als Vergnügen, zumal ich das Ding möglichst bald abschicken will, weshalb ihr mir euer Feedback bis spätestens morgen gegeben haben solltet, wenn ich es noch vorher verwerten soll. Aber vielleicht interessiert euch das ja sogar irgendwie, und womöglich freut sich sogar ein anderer angehender Schriftsteller, dass er was hat, dem er sich über- oder unterlegen fühlen kann, je nachdem. Außerdem sind Freunde doch für genau sowas da, gell?

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