Jahresrückblicke machen wir hier nicht,

29. Dezember 2012

aber weil es echt mal wieder Zeit wird, meine Blogroll aufzuräumen, machen wir das Nächstbeste: Einen Blogrollaufräumpost. Der letzte (in dem ihr auch alle Einträge nachlesen könnt, die hier nicht beschrieben werden) stieß ja auf überraschend positive Resonanz, und es hat sich seitdem einiges geändert. Beginnen wir mit den traurigen Nachrichten:

Flipper in the sushi-box,

Gehirnschluckauf

und Modernisma

sind anscheinend von uns gegangen. Der letzte Post liegt Monate zurück, und deswegen haben sie in einer gepflegten Blogroll wie meiner wohl nichts mehr zu suchen. Sollte das Leben dort eines Tages weitergehen, werde ich euch natürlich mit nicht mehr als einem halben Jahr Verzögerung im nächsten Blogrollaufräumpost umgehend darüber unterrichten.

Nicht verstorben, aber trotzdem gestrichen sind

das Verfassungsblog

und das Blog der Atheist Experience.

Beide haben nach wie vor Inhalte, die man auch irgendwie interessant finden kann, aber meine Begeisterung hat so sehr nachgelassen, dass ich sie dem Wunsch opfere, meine Liste schlank zu halten. Und ja, das hat beim Verfassungsblog auch (nicht nur) damit zu tun, dass mir die Beiträge zum Thema Beschneidung sehr hart auf den Geist gingen. Hey, wenn mir was nicht mehr gefällt, dann ist das eben so, und ich könnte es nicht ändern, sogar, wenn ich wollte, sogar wenn die Gründe auch mir selbst ein bisschen dubios vorkommen.

Lediglich umgezogen ist und vermehrt hat sich

das Sprachlog,

in dem nun auch andere als der von mir trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten geliebte und verehrte Anatol Stefanowitsch

So, das war der langweilige Kram, mit dem ich aus Gründen, die mir im Nachhinein marketingtaktisch nicht mehr besonders durchdacht vorkommen, angefangen habe.

Kommen wir zu den guten Nachrichten, den Neuzugängen. Vorab: Falls euer Blog hier nicht auftauchen sollte, obwohl ihr wisst, dass ich bei euch mitlese, liegt das womöglich daran, dass ihr in die Guilty-Pleasure-Kategorie fallt, was doch auch irgendwie ein gutes Gefühl ist, oder? Ich finde euer Blog so geil, dass ich es nicht mal öffentlich zugeben will. Na gut, das klingt jetzt ein bisschen eklig, aber mit genug Willen zur Realitätsverweigerung könnt ihr euch das ja nach Belieben so lange drehen, bis es euch passt.

Es kann natürlich auch schlicht sein, dass ihr wie das Verfassungsblog oder Atheist Experience knapp nicht toll genug seid, um mir eine Empfehlung wert zu sein. In diesem Fall müsst ihr bloß hin und wieder mal ein einen meiner Posts lobend verlinken euch einfach nur ein bisschen mehr Mühe geben, und schon kommt auch ihr in den Genuss der zwei bis drei Leser, die ich pro Monat an meine Blogroll-Links vermittle. Ich bin sicher, dass ihr es kaum abwarten könnt, um diese Chance kämpfen zu dürfen. Egal, zur Sache. Die diesjährigen Sieger sind in (nach URLs) alphabetischer Reihenfolge:

Geteiltes Blut

Und gleich das erste Beispiel stammt doch irgendwie aus der Guilty-Pleasure-Kategorie. Vampirromanzen sind nun eigentlich wirklich nicht mein Ding, aber erstens haben Alena & Alexa mich in Anbetracht dessen mit ihrer Geschichte hervorragend unterhalten, relativ gesehen, weil sie nämlich handwerklich sauber, humorvoll und rundum unterhaltsam schreiben, und zweitens sind Leute. die Fortsetzungsromane in ihrem Blog veröffentlichen, rar genug, dass ich nicht auch noch anfangen will, mich von geschmacklichen Differenzen abschrecken zu lassen. Unglücklicherweise gibt es dort zurzeit auch nur für eher Hartgesottene was zu tun, denn die beiden planen die Veröffentlichung ihres dreibändigen Vampirromans bei Amazon und haben deshalb die ersten beiden Teile bereits wieder vom Blog genommen. Ich habe aber auch nur den dritten Teil gelesen und war trotzdem durchaus angetan. Es gibt als Fazit also eine klare Rückhandempfehlung: Genre-Fans greifen zu, alle anderen lesen vielleicht erst mal Probe.

Jesus and Mo

Fabelhafte antireligiöse Comics mit unser aller Erlöser und dem Größten Propheten aller Zeiten. Reinschauen und Spaß haben ist nicht nur für Atheisten Pflicht.

Nonstampcollector

Ja, jetzt schreibt er auch noch. Nicht so brüllwitzig wie seine Videos, aber doch sehr lesenswert und interessant.

Recotard

schreibt nur in Ausnahmefällen seine eigene Meinung. Meistens lässt er die Zitate seiner (größtenteils) religiösen Kontrahenten für sich selbst sprechen. Zumindest war das bis vor Kurzem so. Gefühlt scheint sich ein Trend zu mehr Kommentar zu entwickeln. Aber das kann für uns alle ja nur eine gute Nachricht sein, falls es denn wirklich so ist.

Theophils Blog

befasst sich aus tendenziell liberaler Perspektive (meistens) mit Wirtschaft und Politik. Mir ist er natürlich nicht liberal genug, aber wer ist das schon? Ein gutes Beispiel für seine aufschlussreichen Beiträge ist etwa dieser hier darüber, dass böse Spekulanten womöglich gar nicht Schuld daran sind, dass Menschen auf dieser Welt hungern müssen.

Altpapier

ist sehr lesenswert, obwohl es bei Evangelisch.de läuft. Wer so Sachen schreibt wie „der Unterschied zwischen Entwicklungshilfe und Entwicklungspolitik ist jener, der bei schleimigen Galen Galas wie „Ein Herz für Kinder“ untergeht: Die Entwicklungspolitik arbeitet letztlich an der Verflüssigung des Status Quo. Bei Entwicklungshilfe-Clownerien wie Spendengalengalas geht es um dessen Verfestigung: Die anwesenden Teile der Mediensociety versichern sich in strategischer Demut ihrer eigenen Großmütigkeit, zeigen sich „betroffen“ und walzen, schön hierarchisch von oben nach unten, ihre guten Zwecke breit. Aber letztlich ist das alles affirmativer Quark. Man kann ein paar lachende Kinder beim Geknuddeltwerden zeigen, aber letztlich ändert sich gar nichts, im Gegenteil, es sind ja erst einmal wieder alle ruhig gestellt. Etwas Unpolitischeres als eine Fernsehspendengala, bei der die ganze Zeit alle so furchtbar mit- und füreinander tun, ist schwer vorstellbar.“ hat bei mir ganz unabhängig von einem eventuellen religiösen Hintergrund schon mal einen Stein im Brett.

Nicht in die Blogroll aufgenommen, aber lobend erwähnt werden die Macher meiner Lieblingsserien bei blip.tv, deren unterhaltsame Rezensionen von Filmen, Comics, Rapmusik und Popsongs mich nicht nur unterhalten, sondern auch ungemein bilden.

Es handelt sich dabei um

Atop the Fourth Wall (Comics),

Confused Matthew (Filme),

Nostalgia Chick (meistens Filme),

RapCritic (Ihr dürft raten),

SFDebris (meistens Science Fiction)

und Todd in the Shadows (Popmusik).

Die Empfehlung ist auch hier eher verhalten. Wer keine Freude daran hat, jemandem beim Rummäkeln an den Leistungen anderer zuzusehen, wird keine Freude an denen haben, muss sich von mir aber auch fragen lassen, was er in diesem Fall in meinem Blog zu suchen hat. Die einzige Entschuldigung, die ich halbwegs gelten lassen könnte, wären mangelnde Englischkenntnisse.

Allen, die ich gerade erwähnt habe, und natürlich auch allen anderen, die mich jeden Tag aufs Neue mit kostenloser Information, Unterhaltung und Einblicken in ihr Leben und ihre Gedanken versorgen, danke ich so herzlich, wie es jemandem mit einem unterentwickelten, unterkühlten Herzen wie dem meinen möglich ist, und freue mich auf ein fabelhaftes 2013. Ihr seid toll.


Danksagungen

4. März 2012

Man Ich wertschätze immer viel zu wenig die vielen tollen Leute, die mir so viel Freude und Unterhaltung und Ideen schenken, indem sie ihre Gedanken ins Internet schreiben. Heute möchte ich diesen Fehler zumindest ansatzweise korrigieren, indem ich mal wieder meine Blogroll aktualisiere und die Änderung hier ein bisschen erkläre.

Wenn eine Seite in diesem Post nicht auftaucht, bedeutet das nicht zwangsläufig, dass ich sie nicht toll finde. Es kann sein, dass ich sie einfach nur vergessen habe, noch nicht lange genug mitlese, um sie auch wirklich empfehlen zu können wollen, oder dass ich sie zwar toll finde, aber so gerade eben nicht toll genug, um sie hier aufzunehmen, denn ich lese sehr viel mit, aber irgendwann muss auch mal Schluss sein. Vielleicht lese ich eure Seite auch persönlich sehr gerne, halte sie aber für zu speziell, um sie der Allgemeinheit anbieten zu wollen. Manche Seiten wurden auch so lange nicht mehr aktualisiert, dass ich sie trotz begeisterter Erinnerungen hier nicht erwähnen mag, weil bringt ja nichts. Ihr müsst euch also nicht grämen. Natürlich ist auch nicht ganz ausgeschlossen, dass ich eine Seite, die hier nicht auftaucht, einfach nicht ausstehen kann. Im Zweifelsfall fragt mich ruhig einfach.

(Die Reihenfolge ist so, wie sie in meinem Reader steht, also ungefähr alphabetisch.)

  • Am Rande der Gesellschaft: Wundervoll kluge und meistens sehr lustige Cartoons. Oder umgekehrt. Wie ihr wollt.
  • ars libertatis Er mag Ayn Rand, aber darüber kann ich hinweg sehen, weil er ansonsten mit seinen liberal politischen Posts so präzise und eloquent und gut begründet meine Meinung wiedergibt, dass ich eigentlich jeden Tag einen Post von ihm einfach rüberkopieren könnte.
  • Der Postillon: Da muss ich nichts zu sagen, oder?
  • Dinge. Und Sachen.: Die wahrscheinlich sympathischste Kommunistin der Welt Madove schreibt (meistens) über ihren Alltag, das aber so originell und nachdenklich, dass ich nach jedem Besuch zumindest das Gefühl habe, irgendwas dazugelernt zu haben, und das heißt durchaus schon was, wo ich doch bekanntermaßen eigentlich nur… Ich schweife ab. Weiter.
  • Egocentric… me? hell yeah!: Ein Blog mit so einem Titel gehört einfach in meine Liste, und weil DasSan außerdem noch immer wieder… Ähm, ja, was eigentlich? Schöne? Inspirierende? Kontroverse? Jedenfalls interessante Bilder, Cartoons und Zitate aus dem Netz veröffentlicht, nebst sporadisch eingestreuter eigener Meinung, bin ich ein Fan.
  • Filterblog: Die Übereinstimmungen sind nicht ganz so beängstigend wie bei ars libertatis, aber Jan Filters regelmäßige liberale Posts zu allen möglichen politischen Themen sind doch lesenswert. Ist ja auch mal nett, wenn man mit jemandem wenigstens über Details noch verschiedener Ansicht sein kann.
  • Fingerkuppenweitspucken: Auch wenn der Titel hier nicht so ganz mein Geschmack ist, hat Joan sich spätestens mit ihrer Zeichnung von Daniel und Sheila so weit in mein kaltes, hartes Herz geschrieben und gezeichnet, dass ich ihr kürzlich sogar… Aber das ist kein Thema für die Öffentlichkeit. Unbedingte Empfehlung jedenfalls.
  • Firma Haldemann: Immer wenn ich gerade denke, dass sein Blog jetzt ganz eingeschlafen ist, bringt Christian Gottschalk erfahrungsgemäß seinen nächsten Geniestreich. Es müsste also bald wieder soweit sein.
  • Flipper in the Sushi Box: Ich verzichte auf jeden Versuch, zu erklären, warum ich Donnys Blog gerne lese, oder worum es bei ihr geht. Nein, es liegt nicht an den Brüsten. Was ihr wieder denkt…
  • Game One: Muss sein. Echt. Ob ihr Videospiele mögt oder nicht, die Leute da sind toll, und ich könnte denen zu jedem Thema stundenlang zuhören. Aber lasst bloß Finger und Augen von den Kommentaren dort. Da kriegt man Brechdurchfall von.
  • Gehirnschluckauf: Daniel Drungels. Liberaler Künstler, Rapper, Hiphopper (Was weiß ich? Ich kenne nicht mal den Unterschied.) und YouTuber extraordinaire. Und das mit der Heimatmelodie habe ich noch nicht vergessen! Wettschulden sind du weißt schon.
  • I lost my panties in the moshpit: Ja, gut, ich bin vielleicht wegen des ungewöhnlichen Titels zu fichtensteins (meistens) musikalischem Blog gekommen, aber geblieben bin ich wegen der hochbrisanten Band-Tipps, der unterhaltsamen Gespräche und der grausigen Cocktails.
  • Ich bin das Wort ist ich: Wer es gerne tiefsinnig, philosophisch, wortreich und meinungsstark mag, findet hier ein Zuhause. Also ich zum Beispiel.
  • Matthias Schumacher: Wer solche Gedichte und solche Prosa schreibt, und so ein abartiger Egomane ist, dem sehe ich sogar den militanten Agnostizismus nach. Schumachers Potpourri Pathétique ist Pflichtprogramm, und ich bin fassungslos, dass er noch immer nicht Reichtum und Berühmtheit erlangt hat. Bestimmt ist es das fehlende klare Bekenntnis zum Atheismus, das seinen Erfolg verhindert. Was sonst?
  • Modernisma: Pardettes mehr oder weniger philosophisches Blog ist für jemanden wie mich eigentlich viel zu anspruchsvoll, aber sie bringt das auf so sympathische Art rüber, dass es mich kaum stört, und solange meine unqualifizierten Kommentare mir keinen Platzverweis einhandeln, bleibe ich ihr treu.
  • RonRockt: Es hat ja keinen Sinn, das schönreden zu wollen: Seine Musikposts gehen ziemlich an mir vorbei, aber die anderen lese ich immer sehr gerne, und verdammt noch mal, wenn es mit der tollen Schattenkriegergeschichte nicht bald weitergeht, fange ich an, mit Unrat zu werfen.
  • sci-ence: Comics zu Wissenschaft und Skeptizismus. Match made in heaven.
  • Sprachlog: Darf in der Blogroll eines Schriftstellers natürlich nicht fehlen und ist auch politisch und sonstwie immer wieder interessant. Allein schon die Posts wider die ewige Sprachnörglerei rechtfertigen ein Abonnement.
  • Stefan Niggemeier: Joa, ne, ihr wisst schon.
  • The Atheist Experience: Wer die Gastgeber der Sendung liebt, der wird ihr Blog zumindest mögen.
  • Verfassungsblog: Man ist ja irgendwie auch Jurist, und gerade Verfassungsfragen gehen uns doch alle an. Nichts wie hin also.
  • xkcd: Ich sage es, wie es ist: Wenn ihr Randall Munroe nicht liebt und verehrt wie einen Gott, dann seid ihr nicht meine Freunde.

Restebloggen zum Wochenende (56)

19. September 2010
  1. Dieser furchtbare Moment, wenn eine Scheibe Brot einem auf dem Weg zum Mund in den Händen zerbricht und auf den Boden zu fallen droht. Kennt ihr den vielleicht auch, oder bin ich der einzige, der zu dumm zum Essen ist?
  2. Nur mal fürs Protokoll: Ich finde Kernkraft eigentlich nicht so schlimm, verstehe nicht, warum den Förderern der sogenannten regenerativen Energien nie jemand vorwirft, sie würden im Dienste partikularer Profitinteressen stehen, und an Demonstrationen habe ich auch keine Freude.
  3. Nachdem ich mich tüchtig unbeliebt gemacht habe, noch eine Empfehlung, der jetzt eh keiner mehr folgt: Ich habe ein neues Blog entdeckt, dessen Verfasser auch Geschichten schreibt und auch davon abgesehen einen sehr sympathischen Eindruck macht. Vielleicht hat ihr ja auch mal Lust, bei S. A. Mahr vorbeizuschauen. Bisher hat er Auszüge aus seiner Geschichte „die Legende der Hoffnung“, Schreibtipps, und gemischte Beiträge über alles, was er sonst noch so denkt. Falls euch das nicht reicht: Er verspricht für zukünftige Besuche sogar Gebäck.
  4. Martin J. Willett hat wie immer vollkommen Recht: Was haben zukünftige Generationen eigentlich je für uns getan? Die sollen sich ihr eigenes Ticket zu den Sternen kaufen!

    Und falls ihr ihn auch so gern hört wie ich und noch ein bisschen Zeit hat:

    Meiner Meinung nach einer der meist unterschätzen YouTuber unserer Zeit.
  5. He dares you
    He Dares You
    see more Friends of Irony
  6. Ich habe meine Blogroll endlich mal wieder an meine aktuellen Lesegewohnheiten angepasst und bitte um Beachtung. Es handelt sich hierbei natürlich nicht nur um eine teilweise willkürlich ausgewählte Reflexion meiner aktuell dominierenden Interessen, sondern um mein persönliches Leseedikt, bindend für alle loyalen Silberstreifisten. Ich weiß zwar noch nicht, was ich mit euch mache, falls ich euch ab morgen noch in den falschen Blogs erwische, aber es wird ganz bestimmt nicht erfreulich sein, glaubt mir das.

Blogroll

10. September 2009

(Für alle, die sich jetzt wundern, wegen Urlaub und so: Es gibt WLAN im ICE. Prima, oder?)

Huch, wie die Zeit vergeht. So lange ist es schon her, dass ich das letzte Mal meine Blogroll mit dem Feedreader verglichen habe, und so sehr bedaure ich, dass all die vielen schönen Blogs dort so lange nicht aufgetaucht sind, dass die heutigen Neuzugänge eigens von mir eine kleine Vorstellung bekommen. Weil ich für die Reise morgen noch lange nicht alles gebügelt und gepackt habe, [Edit, wenige Sekunden später: Das kommt davon, wenn man einen Eintrag erst anfängt, nicht schafft und dann am nächsten Tag weiterschreibt, ohne den alten Text nochmal zu lesen.]
Weil ich gleich am Flughafen ankomme, muss ich mich ein bisschen kurz fassen, deswegen wird es hiervon bald noch einen zweiten Teil geben, in dem ich dann hoffentlich all die Blogs unterbringe, die ich heute nicht mehr geschafft habe. Los geht’s (Die Reihenfolge ist völlig zufällig):

  1. „Zwischen Wahn- und Irrsinn passt immer noch eine kleine Weltherrschaft…“ Auch wenn das Fellmonster nicht meine treueste Nimmermehr-Kommentatorin wäre, wäre ihr tatsächlich einigermaßen wahnsinniges Blog schon deshalb ein Pflichteintrag in meiner Blogroll, weil sie einen Monat lang jeden Tag über geriffelte Kondome geschrieben hat.
  2. Herrsalami.de Was auch immer es mit diesem Namen auf sich hat, der durchaus eigenwillige Stil dieses Blogs gefällt mir, und spätestens seit diesem Artikel zähle ich zu den regelmäßigen Lesern.
  3. Malte Welding Auch wenn ich ihn durchaus öfter ziemlich kritisch sehe, schreibt Malte doch immer mal wieder Perlen wie diese hier, und schon kann ich ihm den anderen Kokolores gar nicht mehr so richtig übel nehmen.
  4. John Cox Art  Eigentlich merkwürdig, dass ich kaum englische Blogs lese. Aber hier ist mal eins. Gelungene Cartoons, schöne Bilder, gute Ideen.
  5. Melange-Lounge Ich hoffe, dass ich Oliver nicht Unrecht tue, wenn ich sein Blog einen Geheimtipp nenne. Eines dieser kleinen privaten Blogs, über die kaum jemand redet, die aber regelmäßig lesenswerte, gut durchdachte und treffend formulierte Beiträge bieten. Woran liegt es nur, dass ich das so sympathisch finde…?

Wir beenden diesen Artikel auf einem Moll-Akkord. In meiner Blogroll befindet sich ein Link zum Blog pyrrhussieg. Dieses Blog existiert zwar noch, wird aber nicht mehr weitergeführt. Ich werde pyrrhussiegs nachdenkliche und anregende Beiträge sehr vermissen und bringe es vorerst nicht über’s Herz, den Link zu löschen.