Tabulos: Muriel Silberstreifs Doppelleben. Lesen Sie seine bestürzende Beichte über eine heiße Affaire exklusiv bei überschaubare Relevanz!

21. Mai 2012

Liebe Leser, ich bin euch untreu. Vielleicht habt ihr es schon lange geahnt, aber ich habe noch andere Freizeitbeschäftigungen neben euch.

Eine davon ist seit einigen Tagen das Videospiel „Borderlands“, das nicht nur mit einem umwerfenden Soundtrack prahlen kann

,

sondern auch mit einer echt netten comichaften Cellshading-Grafik (Nennt man das noch so?) und vielen sympathisch verdrehten Charakteren. Sogar ein Zombie-Addon gibt es, das ja bekanntlich bei keinem Qualitätsmedium fehlen darf (Gibt es eine Zombie-FAZ? Keine weiteren Fragen.), und so kam es, das ich in den letzten ein bis zwei Wochen viel zu viel Zeit vor meiner PS3 verbracht und dabei viel Spaß gehabt habe.

Trotzdem schreibe ich diesen Beitrag nicht vorrangig, um Borderlands zu bewerben. Dafür ist es erstens zu alt (Der zweite Teil erscheint schon im September.), und dafür bin ich mir auch nicht sicher genug, ob es wirklich in irgendeinem bedeutungsvollen Sinne ein gutes Spiel ist oder ob es nicht vielleicht doch nur mit seinen zahllosen Waffen und seinen leicht rollenspieligen Aspekten wie Stufenanstieg und Skillbaum meinen Sammeltrieb ausnutzt und ansonsten zufällig genau die richtigen Aspekte meiner Fantasie anspricht (Ruhe, Guinan!). Ich muss nämlich schon zugeben, dass die Missionen ein bisschen an Abwechslung zu wünschen übrig lassen (Hol das, erschieße den, sammle 50 davon, und die erste und dritte Variante sind ja auch fast dasselbe.), dass die immer wieder respawnenden Gegner mit der Zeit wirklich sehr hart nerven und auch der Plot sich nicht unbedingt zu großen Höhen aufschwingt (Insbesondere das Ende ist eher ein Wimmern als ein Knall.), und was dann noch bleibt, ist eigentlich nur ein eher konventioneller Egoshooter mit cooler Musik, schicker Grafik und eben verdrehten Charakteren. Mir reicht das, aber euch vielleicht nicht.

Nein, eigentlich schreibe ich diesen Beitrag, weil, wie gesagt, das Spiel genau die richtigen Aspekte meiner Fantasie ansprach, was in der Regel dazu führt, dass ich eine neue Geschichte anfange, aus der nicht unbedingt was wird, aber zumindest den Anfang wollte ich euch trotzdem nicht vorenthalten. Und um es euch noch ein bisschen leichter zu machen, habe ich sogar mal wieder ein PDF für euch gemacht.

Wenn ihr mögt, viel Spaß:

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