Man kann sich drehen wie man will, der Arsch bleibt immer hinten.

7. Januar 2013

Es ist ein bisschen schwierig, Seriosität zu bewahren bei dem Versuch, darüber zu berichten, dass man es nicht statthaft hält, über ein bestimmtes Thema zu berichten. Ich habe in dieser Hinsicht zwar nicht viel zu verlieren, aber über die Trennung der Wulffs hätte ich aufgrund der monumentalen Egalheit der ganzen Geschichte wahrscheinlich trotzdem geschwiegen, hätte ich da nicht zufällig bei Spiegel Online diesen bemerkenswerten Beitrag Stefan Kuzmanys gelesen, der von dem putzigen kleinen Spruch da oben offenbar noch nicht gehört hat. Er beginnt durchaus vielversprechend:

Es geht uns nichts an. Wir wissen nichts.

Darauf folgt sogar noch ein ganzer Absatz, in dem Kuzmany uns erklärt, warum es uns nichts angeht. Und dann beginnt natürlich das unvermeidliche Aber, seinen unheilvollen Schatten über Kuzmanys bis hierhin noch durchaus zustimmungsfähige Argumentation zu werfen:

Es wird am Tag dieser Nachricht keinen Abendbrottisch in diesem Land geben, an dem nicht über diese Trennung geredet wird.

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