Post von Seidl

28. Januar 2013

Es gibt Sätze, die schreibt einer hin, weil er weiß, was er sagen will, und über die nötigen Begriffe verfügt. Es gibt Sätze, die sind ihrem Schreiber eher unterlaufen

beginnt die selbst ernannte Textanalyse von Claudius Seidl auf faz.net, und – Wie soll ich sagen? – er muss es ja wissen.

Seidl schickt sich laut Teaser an, zu ermitteln, was „wirklich“ drinsteckt in dem Stern-Artikel über Herrn Brüderle, und der Titel seines Werks verrät die Stoßrichtung auch schon recht deutlich: „Prüder in Waffen“. Man ahnt, was kommt, und nur deswegen hat man überhaupt geklickt, weil man mal wieder was gegen die FAZ schreiben wollte, und jetzt hat man den Salat.

A propos Salat: Habt ihr bei Stefan Niggemeier, oder vielleicht sogar direkt auf Facebook dieses kostbare kleine Stück von Jens-Oliver Haas gelesen, Post von Wagner?

Na, das ist ihm doch schon mal gut gelungen. Grinsend greift Wagner nach rechts und ins Leere. Nanu? Wann hat er denn das Weißbierglas zerschlagen. Und wo ist der gute Landwein? Und warum ist er nackt und riecht so komisch? Und warum ist es schon dunkel?

Daran musste ich denken, als ich Seidls Artikel las, der natürlich keine Textanalyse ist, eigentlich überhaupt keine Analyse, eigentlich nicht mal unbedingt ein Artikel, sondern eher etwas, ddas ihm wohl irgendwie eher unterlaufen ist, und es trotzdem irgendwie in die heutige 6-vor-9-Ausgabe geschafft hat, aber 6vor9 ist ja immer mal für eine Überraschung gut.

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