Die Sache mit dem Tanzverbot

3. April 2015

ist doch eigentlich ganz einfach.

Sagt mir jemand: „Du, heute ist für mich ein trauriger Tag, da ist mir echt nicht nach Frohsinn, ich sitz heute nachdenklich rum und brauch ein bisschen Ruhe“, dann verschone ich diese Person mit eventuell geplantem Frohsinn, soweit es mir irgendwie möglich ist und nehme Rücksicht, so gut ich kann. Ein ostentativer unnötiger Verstoß gegen diesen Wunsch wäre unhöflich und gemein.

Sagt mir hingegen jemand: „Du, heute ist für mich ein trauriger Tag, da ist mir echt nicht nach Frohsinn, ich sitz heute nachdenklich rum und brauch ein bisschen Ruhe, deswegen hab ich da diesen Typen mit Schlagstock und Schusswaffe, der dafür sorgt, dass du die Füße stillhältst, und außerdem bist du hässlich und dumm und ein unkultivierter Banause„, dann frage ich (soweit es mir gefahrlos möglich ist) diese Person, ob sie ein Rad ab hat und zeige ihr den Varoufakis-Finger. Ein ostentativer und unnötiger Verstoß gegen ihren Wunsch ist die angemessene Reaktion.

Oder nicht?


Dancing is illegal

6. April 2012

Nachdem ihr dieses Video gesehen habt, werdet ihr euch nicht mehr fragen, warum ich so lange darüber nachgedacht habe, ob ich es wirklich machen will. Aber wenn es darum geht, das Richtige zu tun, mache ich mich bekanntermaßen bereitwillig lächerlich. Wider das Tanzverbot:

Die Musik im Hintergrund ist übrigens Lonely Boy von The Black Keys. Sicher wird es die gegebenenfalls nicht davon abhalten, mich abzumahnen, wenn ich sie euch hier dringend ans Herz lege, aber als Geste des guten Willens biete ich es trotzdem mal an.