Die Ambivalenz, die geistige Überlegenheit in sich trägt

13. Juni 2014

Frank Schirrmacher ist gestorben. Das ist, wie immer beim Tod eines Menschen, eine traurige Angelegenheit, und viele werden ihn sehr vermissen.

Ich eher nicht so.

Trotzdem werde ich es mir nach Kräften verkneifen, auf ihm herumzutrampeln, auch wenn das wenige, was ich von ihm gelesen habe, es mir nicht unbedingt erleichtert. Das soll aber jedenfalls heute nicht unser Thema sein. Ich kannte Frank Schirrmacher nicht und kann ihn deshalb nicht beurteilen, und habe nur zweieinhalb Artikel von ihm gelesen, und keines seiner Bücher. Und kann ihn deshalb nicht beurteilen. Ist rübergekommen, dass ich Frank Schirrmacher nicht beurteilen kann?

Was ich hingegen sehr wohl gelesen habe, und deshalb auch beurteilen kann (Echt jetzt. Ihr könnt mir vertrauen. Ich weiß, was ich beurteile.), sind ein paar Nachrufe auf Frank Schirrmacher, und ich finde, jemand sollte das tun, und warum nicht ich? Weil ich euch aber nicht mehr als nötig mit meiner Beckmesserei behelligen will, beginne ich erstmal mit einem davon, nämlich dem in der FAZ selbst, und dann schaumermal, ob Zugaben gefordert werden.

Vorweg: Es gibt da diesen Grundsatz „De mortuis nihil nisi bono“ [nicht], was so viel bedeutet wie dass über Tote niemand außer Bono reden sollte.

*Tusch*

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