Sie glitzern und glänzen und leuchten so fein

25. Juli 2010

Es ist ein bisschen knapp geworden, aber die Woche ist immerhin noch nicht ganz rum, und hier ist nun endlich die lange angekündigte Twilight-Rezension!

Dass es insgesamt gar nicht so schlimm war, hatte ich ja schon angedeutet, und ich will hier auch nicht auf den Problemen herumreiten, die sowieso jeder kennt. Natürlich ist es ein bisschen merkwürdig, dass Bella und Edward von Anfang an die romantischste, tiefstgehende, bewegendste und rundum fantastischste Liebesbeziehung haben, die man sich überhaupt vorstellen kann, obwohl sie sich noch gar nicht kennen und er rund hundert Jahre alt ist, sie aber nur 17. Pädophilie, gerne mal? Ich rege mich auch nicht darüber auf, dass die Vampire nicht nur übernatürliche Fähigkeiten haben – das ist ja normal -, sondern darüber hinaus auch noch um sich herum die Gesetze der Physik teilweise suspendieren können, wenn sie sich zum Beispiel einfach auf die Straße stellen und mit bloßen Händen ein fahrendes Auto anhalten, als gäbe es keine Impulserhaltung. Ich will euch stattdessen von dem eigentlichen Problem dieses Romans erzählen: Stephenie Meyer ist erst viel zu spät eingefallen, dass sie auch noch ein bisschen Plot braucht, um einen Beststeller zu schreiben.

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Ach so, bevor ich’s vergesse: Ich schätze, wenn man in dieser Hinsicht empfindlich ist, enthält meine Rezension einige kleinere Spoiler. Ich habe jedenfalls nicht besonders darauf geachtet, euch keine Überraschungen zu verderben, falls ihr die Geschichte noch nicht gelesen habt. Ich hoffe, das stört euch nicht.
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