Gastbeitrag: Vom Glauben an die Wissenschaft

13. Februar 2012

Ich weiß nicht, ob ich hier gerade einen Fehler mache. Vielleicht könnt ihr es mir ja sagen. Ich denke, so schlimm kann es nicht sein, deswegen probiere ich’s einfach aus. Thomas hat mir im Anschluss an die Diskussion zu „Was ich nicht verstehe (1)“ eine ausführliche Erläuterung seiner Position geschickt. Ich habe begonnen, diese zu lesen, und auf der zweiten Seite beschlossen, dass sie meine Zeit nicht wert ist. Ich werde deshalb auch nichts weiter dazu sagen und mich (voraussichtlich) auch an der Diskussion nicht beteiligen. Zumindest nicht an der inhaltlichen über diesen Text, denn zu dem kann ich mich nun einmal nicht äußern. Wenn ihr über was anderes diskutieren wollt (zum Beispiel darüber, ob es borniert von mir ist, nicht einmal zur Kenntnis zu nehmen, was Thomas zu sagen hat), bin ich natürlich dabei.

Ich will aber auf der anderen Seite euch nicht die Möglichkeit vorenthalten, genauer zu erfahren, wie er meint, was er geschrieben hat, und ihm die Chance geben, sich gegen die teilweise ja sehr deutlichen Angriffe zu verteidigen, die ihr und ich gegen seine Kommentare unternommen haben. (Darüberhinaus habe ich genug Vertrauen in ihn, um davon auszugehen, dass in seinem Text nichts steht, dessen Veröffentlichung mich in Schwierigkeiten bringt.)

Aus diesen Gründen veröffentliche ich nun zum ersten Mal hier einen Beitrag, den ich nicht nur nicht selbst geschrieben, sondern außerdem noch nicht einmal selbst gelesen habe.

Vielleicht habt ihr ja mehr Spaß dran als ich. Los geht’s:

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Fast vergessen

8. Februar 2011

Ute vom Vollwert-Blog hat dankenswerterweise einen Gastbeitrag von mir veröffentlicht, in dem ich in 5.000 Zeichen erkläre, was ich von Religion halte und wie man sich davor schützen kann.

Ein bisschen Diskussion hat sich schon entwickelt. Wenn ihr mitreden oder auch einfach nur lesen wollt, bitte hier entlang.

Viel Spaß!

[Nachtrag, 18. Februar: Ich hatte ursprünglich den Post hier nur verlinkt, damit die Diskussion sich nicht zwischen meinem und Utes Blog aufteilt, sondern an einer Stelle stattfindet. Da sie nun vorbei ist, möchte ich meinen Beitrag auch hier dokumentieren. Da isser:]

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Mehr, als ihr jemals über Epistemologie wissen wolltet

14. Januar 2011

Ich habe hier schon des Öfteren meine skeptische Weltsicht als Grundlage dafür genannt, dass ich manche Dinge glaube, und andere nicht. Aber soweit ich mich erinnern kann, habe ich noch nie wirklich erklärt, was die Grundlagen dieser Weltsicht sind. Das hatte teilweise auch damit zu tun, dass ich das Thema für ein bisschen ermüdend hielt, und außerdem dachte, es wäre eigentlich klar.

In letzter Zeit habe ich aber so viel mit Leuten diskutiert, die sich offensichtlich nie ernsthaft Gedanken über ihre Epistemologie, also ihre Erkenntnistheorie gemacht haben, und die anscheinend auch wirklich keine Vorstellung davon haben, was sinnvolle Wege zur Wahrheit sind, und was nicht. Und noch schlimmer: Ich habe mit Leuten diskutiert, die sich offensichtlich gewaltig viel Gedanken darum gemacht und sich dabei in Höhen des Unfugs hineingeschraubt haben, dass einem sogar von unten schon schwindlig wird. Viel zu oft hört man Argumente wie: „Gott kann weder bewiesen noch widerlegt werden, deswegen sind Atheisten genauso Gläubige wie Theisten!“ oder „Wissenschaft kann keine Antworten auf die letzten, entscheidenden Fragen geben, dafür brauchen wir Religion!“

Deshalb habe ich mich nun endlich einmal zu dem Versuch durchgerungen, einen Blogbeitrag über meine Epistemologie zu verfassen. Die meisten von euch werden das Thema wahrscheinlich furchtbar langweilig finden und sich wundern, dass ich für so was auch nur eine Minute meiner Zeit aufwende. Und die anderen, die jetzt jubeln und rufen: „Na endlich, ich befürchtete schon, das kommt nie!“, die dürfen sich nachher eine virtuelle Umarmung abholen und sich meine Brüder und Schwestern im Geiste nennen.

Ihr seid natürlich trotzdem alle herzlich eingeladen, mir zu folgen, aber sagt bitte nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

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