Restebloggen (97)

1. September 2013
  1. Ich habe gelacht.
  2. Ich weiß natürlich nicht, ob speziell diese Geschichte stimmt. Aber man kann sich gar nicht oft genug dran erinnern, dass es zumindest prinzipiell genau so läuft:
    Nabil Hadjarab arrived at Gitmo 11 years ago, in an orange jumpsuit and a diaper, his head covered by a hood, eyes blinded by blackout goggles, mouth gagged, and with headphones blaring white noise into his ears.At 34, Nabil is four years my senior. We both speak French, draw pictures, and, in our youths, liked to travel to desolate places and have adventures. But Nabil’s days of wanderlust may be over forever. Although he’s been cleared for release since 2007, the US will not return him to his family in France.  He has vowed to remain on a hunger strike till he finds freedom or death, whichever happens first. -It Don’t Gitmo Better Than This: Inside the Dark Heart of Guantanamo Bay. By Molly Crabapple
  3. Robot and Frank. Wow. Womöglich der wunderbarste Film, den ich je gesehen habe. Empfehlung. Dringend.
  4. Es sagt sicherlich nicht viel Gutes über meinen Sinn für Humor aus, dass ich das hier für das möglicherweise Wunderbarste halte, das je der Marketingabteilung eines Unternehmens eingefallen ist:
    2013-08-30 19.07.44
  5. Via Ephemera hab ich dieses Video gefunden. Ich las die Beschreibung:
    „[Es geht um einen nicht autorisierte Werbespot,] in dem ein Mercedes durch ein Dorf um die Jahrhundertwende des 19. zum 20. Jahrhunderts fährt. Das Antikollisionssystem bewahrt eine Gruppe Kinder, die mit diesem Auto verständlicherweise nicht rechnen, davor, überfahren zu werden. Wenige Sekunden später hat ein Junge mit einem Papierdrachen weniger Glück: Ohne zu zögern überrollt ihn das Auto und lässt ihn tot liegen. Während seine Mutter verzweifelt „Adolf! Adolf“ ruft, verlässt das Auto das Dorf, auf dem Ortsschild steht „Braunau am Inn“. Dann folgt der Mercedes-Benz-Werbespruch: „Erkennt Gefahren, bevor sie entstehen.““
    und dachte spontan: Wow, nette Idee. Sicher nicht genial, aber witzig, und hatte Lust, Streit anzufangen, denn Anatol Stefanowitsch schrab:
    „Warum finde ich das weder genial-kreativ, noch geil oder lustig? Weil ich der Meinung bin, dass Filmhochschüler/innen mehr können sollten als ästhetische Bilder produzieren. […] Zum Beispiel sollten sie wissen, dass es niemals angebracht ist, den Tod eines Kindes in einem positiven Licht zu zeigen“
    Und ich dachte natürlich: Hm? Wieso das denn? Sagt wer? Pah!
    Aber dann sah ich mir das Video an, und … Joa. Ich weiß nicht, wie die das hingekriegt haben, weil die Idee sehr gut ist, und die Umsetzung … eigentlich auch. Ich kann echt nicht sagen, wieso, aber das ist wirklich nicht witzig. Nicht wegen irgendwelcher ethischen Bedenken, die sind bei Humor Blödsinn, sondern weil es eben einfach nicht witzig ist. Schade.
    Natürlich hätte ich mich trotzdem noch gestritten, wegen der Grundsatzfrage, aber da dazu dann ja eine viel bessere Gelegenheit kam, hab ichs dann doch gelassen.
    Ich dachte halt, das könnte euch vielleicht interessieren.
    Und ihr so?
  6. I recently took advantage of the opportunity to offer my opinion on the current Ferrero-White-Power-campaign („Deutschland wählt weiß!“ „Yes, Weiß can!“) at I Lost My Panties In The Moshpit (It’s not about panties, but about music. Usually.) and would like to repeat it here, for the record: I’m not the least bit surprised. Ferrero has always had the worst advertisements of all time. Of all time! No one can even approach them when it comes to bad advertisements, not even Kinder.
    Their Rocher spots have fuelled my violent fantasies and rage-filled hate-dreams since I was five.
    They’re dicks to deal with as a company, too, but you just need to stock their shit, because customers love it.
    They did this on purpose, they do everything on purpose just to show us how little they care if everybody hates them.
    Satan is real, and he’s the prince of this world, and his name is Ferrero.
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