Schuhe

11. März 2017

Ja, schon klar. Wenn ihr nicht sowieso schon nebenan den aktuellen Fortsetzungsroman Generationenschiff mitlest, hat das wahrscheinlich Gründe, und wahrscheinlich ist einer davon, dass er euch nicht interessiert. Aber vielleicht habt ihr ja auch vergessen, dass es das noch gibt, oder den Eindruck gewonnen, dass da nix los ist, und irgendwie war mir gerade trotzdem danach, noch mal zu erwähnen, dass er da ist, und das mit einem Beispiel zu garnieren, namentlich mit einer Vorschau auf das kommende Kapitel.

Vielleicht interessierts ja jemanden.

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Wir haben einen Gewinner!

12. Januar 2011

Und es ist unsere Geschichte Nr. 2 „Herr, die Not ist groß“!

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Ein Service von überschaubare Relevanz

10. Januar 2011

Da es den Lesern nicht so recht gelungen ist, eine Entscheidung in Bezug auf unseren nächsten Fortsetzungsroman zu treffen, folge ich whynotveronis Vorschlag und führe eine Stichwahl zwischen den drei Geschichten durch, die jeweils fünf Stimmen bekommen haben.

Es handelt sich dabei um:

1. Die Hand zur Faust geballt – Sotheg Helander ist ein Krämer in dem kleinen Bezirk Orfstein am Rand der Kerpee-Wüste, mit nicht mehr als einer vagen Vorstellung davon, dass seine Familie vor der Revolution einmal die Barone stellte, die über den Ort herrschten. Er ist deshalb mehr als ein bisschen verwirrt, als eine völlig dehydrierte und erschöpfte Wanderin aus der Wüste stolpert, die behauptet, eine Gesandte der Wissenden von Rhuk zu sein, die sein Ururururururgroßvater um Hilfe bat, kurz bevor die wütende Meute sein Schloss stürmte und ihn durch einen ordinären Bürgermeister ersetzte. Zunächst fällt es ihm schwer, angesichts der sonderbaren Kapriolen der offenkundig Verrückten ernst zu bleiben, doch es dauert nicht lange, bis ihm das Lachen vergeht.

2. Herr, die Not ist groß – Seit Jahren liegt dem Magistrat von Callein sein Erster Magier in den Ohren, er möge ihm doch erlauben, das Monument von Yon-Gequl zu öffnen und die arkanen Geheimnisse der legendären Sieben Gefallenen zu erkunden. Vor Jahrhunderten erzitterte die Welt unter den kataklysmischen Magierschlachten zwischen der Witwe, Schattentänzer, dem Toten Mann, dem Gekreuzigten, Sturm, dem Fremden und Doppelgänger, bis der Messias, ein rätselhafter achter Magier, sich dafür opferte, sie in das Monument zu bannen.
Immer wieder hat der Magistrat die Bitten seines Ersten Magiers zurückgewiesen, weil er keinen besonderen Wert darauf legt, eine neue Ära der Magierkriege einzuläuten. Erst als die monströsen Schergen eines Hüters aus dem Berg Arot das Reich zu überrennen drohen, ist die Verzweiflung schließlich groß genug, um die mythischen Gewalten zu entfesseln. Der Erste Magier freut sich über die lange erhoffte Gelegenheit, bis ihm klar wird, dass nicht nur der Messias nicht das ist, was er scheint.

4. Yanis – Yanis ist der Stolz und der Neid des Ordens der Amazonen. Im Zweikampf kann keine ihrer Kameradinnen gegen sie bestehen, die Tochter der Königin hat sie zu ihrer Gefährtin gewählt, und eine Zukunft als strahlende Heldin scheint ihr sicher. Doch der Humor der Götter ist für Sterbliche oft schwer verständlich, und Yanis ist jedenfalls nicht nach Lachen zu Mute, als sie sich nach einer Reihung unglücklicher Ereignisse aufs Widerwärtigste entstellt, drogenabhängig und verstoßen am Pranger und unter der Peitsche des Scharfrichters wiederfindet.
Was ihr als das Ende aller Hoffnung erscheint, ist für den jaskanischen Hellsichtsmagier Aki und die Diebin Ikara ein unfassbarer Glücksfall, denn sie stehen vor dem Auftrag ihres Lebens, für den ihnen noch ein starker Schwertarm fehlt, und jeder weiß, dass es in ganz Tunok keine besseren Kämpfer gibt als die Kriegerinnen des Amazonenordens. Zwar erweist sich Yanis’ unflexibler Ehrenkodex als ein sehr ärgerliches Hindernis, doch ihre verzweifelte Lage und Akis Magie lassen auch dieses Problem lösbar erscheinen, zumal Aki und Ikara keine verstaubten Moralvorstellungen dabei im Weg stehen, die Tatsache auszunutzen, dass Yanis sich auf den ersten Blick in die schöne Diebin vernarrt hat.

Die Nummerierung habe ich, um gewisse Missverständnisse zu vermeiden und eine andere Art von Missverständnissen zu fördern, in der ursprünglichen Form belassen. Beachtet also: Es gibt bei dieser Abstimmung keine Nummer drei. Wer die dritte Geschichte will, stimmt für die vierte. Oder so. Ihr macht das schon.


Letzter Aufruf

8. Januar 2011

Noch läuft die Abstimmung über den nächsten Fortsetzungsroman, aber in den letzten Tagen hat sich nicht mehr viel getan, deswegen werde ich sie voraussichtlich Montagnachmittag schließen und wenig später eine Entscheidung verkünden.

Wer also noch nicht abgestimmt hat, aber gerne will, der tue das am besten heute oder morgen noch. Aus Gründen der Transparenz weise ich darauf hin, dass es zwar im Abstimmungswidget technisch nach Gleichstand zwischen den Geschichten 1, 2 und 4 aussieht, dass aber Andis Stimme in den Kommentaren auch zählt und mithin Geschichte 1 „Die Hand zur Faust geballt“ derzeit mit insgesamt 6 Stimmen in Führung liegt.

Noch habt ihr die Chance, mitzuentscheiden, was es als nächstes zu lesen gibt. Nutzt sie, denn ihr wisst: Jede nicht abgegebene Stimme ist eine Stimme für die Extremisten. Geht wählen! Sollte euch die Entscheidung schwerfallen, weil ihr noch Fragen zu den Geschichten habt, könnt ihr mir die gerne stellen. Vielleicht antworte ich sogar.

(Wer die Abstimmung zu manipulieren versucht, indem er mehrfach abstimmt, wird bis ans Ende seines Lebens mit dem Bewusstsein dieser Schuld leben müssen.)


Natura abhorret vacuum

2. Januar 2011

Und deshalb lasst uns zusehen, dass wir nicht zu lange warten, die Lücke zu füllen, die „Eine Riesenmenge Geld“ hinterlassen hat. Ein neuer Fortsetzungsroman soll noch im Januar beginnen, und weil ich noch nicht weiß, welcher es sein soll, frage ich einfach euch.

Das Genre Fantasy steht für mich eigentlich fest, denn das hatten wir hier noch nicht, und dies sind die Ideen, die ich dazu anbieten kann:

  1. Die Hand zur Faust geballt – Sotheg Helander ist ein Krämer in dem kleinen Bezirk Orfstein am Rand der Kerpee-Wüste, mit nicht mehr als einer vagen Vorstellung davon, dass seine Familie vor der Revolution einmal die Barone stellte, die über den Ort herrschten. Er ist deshalb mehr als ein bisschen verwirrt, als eine völlig dehydrierte und erschöpfte Wanderin aus der Wüste stolpert, die behauptet, eine Gesandte der Wissenden von Rhuk zu sein, die sein Ururururururgroßvater um Hilfe bat, kurz bevor die wütende Meute sein Schloss stürmte und ihn durch einen ordinären Bürgermeister ersetzte. Zunächst fällt es ihm schwer, angesichts der sonderbaren Kapriolen der offenkundig Verrückten ernst zu bleiben, doch es dauert nicht lange, bis ihm das Lachen vergeht.
  2. Herr, die Not ist groß – Seit Jahren liegt dem Magistrat von Callein sein Erster Magier in den Ohren, er möge ihm doch erlauben, das Monument von Yon-Gequl zu öffnen und die arkanen Geheimnisse der legendären Sieben Gefallenen zu erkunden. Vor Jahrhunderten erzitterte die Welt unter den kataklysmischen Magierschlachten zwischen der Witwe, Schattentänzer, dem Toten Mann, dem Gekreuzigten, Sturm, dem Fremden und Doppelgänger, bis der Messias, ein rätselhafter achter Magier, sich dafür opferte, sie in das Monument zu bannen.
    Immer wieder hat der Magistrat die Bitten seines Ersten Magiers zurückgewiesen, weil er keinen besonderen Wert darauf legt, eine neue Ära der Magierkriege einzuläuten. Erst als die monströsen Schergen eines Hüters aus dem Berg Arot das Reich zu überrennen drohen, ist die Verzweiflung schließlich groß genug, um die mythischen Gewalten zu entfesseln. Der Erste Magier freut sich über die lange erhoffte Gelegenheit, bis ihm klar wird, dass nicht nur der Messias nicht das ist, was er scheint.
  3. Wolf – [nachträglich korrigiert am 02. Januar, um zumindest ein bisschen sowas wie einen Eindruck von der Geschichte zu vermitteln:]
    Nachdem ein Brand in der Schmiede ihres Vaters die junge Ilka ihre langen blonden Haare und ihre Schönheit gekostet hat, versucht sie, vor den mitleidigen Blicken ihrer Familie und dem Ekel ihres Verlobten zu fliehen, indem sie Arbeit und eine neue Heimat auf der Burg Wergs Kuppe sucht, wo sie sich als Magd verdingen möchte. Dass Walter von den Schatten, der Berater des Königs selbst, Gefallen an ihr findet und sie als seine persönliche Gehilfin annimmt, ist eine große Ehre für sie, auch wenn man ihm nachsagt, ein finsterer Hexer zu sein, der mit dem Teufel im Bunde steht. Ilka gegenüber erweist er sich als freundlich genug, doch als sie sich schon nach wenigen Tagen zusammen mit ihm und einem wortkargen barbarischen Krieger, der am Hof mit einer Mischung aus Furcht und Abscheu „der Wolf“ genannt wird, in einer mörderischen Intrige zwischen einem Fürstentum und dem Königshaus wiederfindet, wünscht sie sich doch bald, ihre Flucht wäre ihr ein bisschen weniger gründlich gelungen.
  4. Yanis – Yanis ist der Stolz und der Neid des Ordens der Amazonen. Im Zweikampf kann keine ihrer Kameradinnen gegen sie bestehen, die Tochter der Königin hat sie zu ihrer Gefährtin gewählt, und eine Zukunft als strahlende Heldin scheint ihr sicher. Doch der Humor der Götter ist für Sterbliche oft schwer verständlich, und Yanis ist jedenfalls nicht nach Lachen zu Mute, als sie sich nach einer Reihung unglücklicher Ereignisse aufs Widerwärtigste entstellt, drogenabhängig und verstoßen am Pranger und unter der Peitsche des Scharfrichters wiederfindet.
    Was ihr als das Ende aller Hoffnung erscheint, ist für den jaskanischen Hellsichtsmagier Aki und die Diebin Ikara ein unfassbarer Glücksfall, denn sie stehen vor dem Auftrag ihres Lebens, für den ihnen noch ein starker Schwertarm fehlt, und jeder weiß, dass es in ganz Tunok keine besseren Kämpfer gibt als die Kriegerinnen des Amazonenordens. Zwar erweist sich Yanis‘ unflexibler Ehrenkodex als ein sehr ärgerliches Hindernis, doch ihre verzweifelte Lage und Akis Magie lassen auch dieses Problem lösbar erscheinen, zumal Aki und Ikara keine verstaubten Moralvorstellungen dabei im Weg stehen, die Tatsache auszunutzen, dass Yanis sich auf den ersten Blick in die schöne Diebin vernarrt hat.

Falls es euch interessiert: Während ich bei den ersten beiden Geschichten eine einigermaßen solide Vorstellung von der Handlung habe, steht mir bei der dritten bisher nur ein eher wackliges Gerüst vor Augen, und bei der vierten weiß ich noch gar nicht so richtig, wo die Reise überhaupt hingehen soll. Weil Yanis aber seit einiger Zeit mein Rollenspielcharakter ist und ich sie in den letzten Monaten sehr schätzen gelernt habe, bin ich trotzdem einigermaßen zuversichtlich, dass schon irgendwie etwas draus wird. Nur für diejenigen unter euch, denen schon das Emotions- und Liebesgedöhns in Eine Riesenmenge Geld zuviel war (Ja, du bist gemeint, Guinan.) wäre Yanis wahrscheinlich eher nicht die richtige Wahl.
Ich wollte euch nur gewarnt haben.
Wenn ich nun zur Abstimmung bitten darf…

Ich mag euch keinen genauen Termin sagen, an dem ich diese Umfrage schließen werde, aber ihr könnt damit rechnen, dass ihr wenigstens eine Woche lang Zeit habt, und höchstens zwei. Ich bin gespannt, wie ihr euch entscheidet!