Es hatte geschneit, und der Mondschein lag so silbern auf allem, als sei es heller Tag

24. Dezember 2009

Gestern Nacht haben Keoni und ich bei einem Spaziergang mit dem freundlichen Irish Setter, der bei ihrer Mutter wohnt, so einen Moment erlebt, in dem ich mich schwarz ärgern könnte, dass mein Nokia E71 keine vernünftige Kamera mitbringt.

Ein paar Meter von einer Laterne entfernt ragten zwei kleine kahle Bäumchen aus dem dicken Schnee und warfen Schatten auf die weiße Fläche, während die Schneekristalle das schwach herüberscheinende Licht reflektierten. Die kleinen Lichtpunkte schienen dabei im Raum über dem Schnee zu schweben, als blickte man in einen dreidimensionalen Sternenhimmel vor weißem Hintergrund.

Naja, wahrscheinlich hätte man das eh mit keiner noch so guten Kamera vernünftig einfangen können.

Ob ihr das nun nachfühlen könnt oder einfach nur kopfschüttelnd dasitzt und euch fragt, was daran Besonderes sein soll: Ich wünsche euch ein frohes Weihnachtsfest und schöne Feiertage, und falls ihr es vorher nicht mehr schafft, mich nochmal hier besuchen zu kommen, auch einen hoffnungsvollen Jahreswechsel.