Restebloggen (96)

4. August 2013
  1. Vor Kurzem erst entdeckt (Danke keoni!): Ze Frank
  2. Es macht mich total rasend, dass sich gerade „nen“ als Kurzform für „ein“ und teilweise auch „eine“ durchsetzt. „Ich hol mir nen Eis.“ Brrrr. Naja. In ein paar Jahren fällt es uns wahrscheinlich nicht mal mehr auf.
  3. Das Thema The Last of Us lässt mich einfach nicht los, wie ihr seht. Aber Nils und Dennis haben hier wirklich ein enorm sympathisches Let’s Play hingelegt. Ich muss einerseits schon zugeben, dass ich zum letzten Drittel hin – also so nach 12 oder 14 Stunden – tatsächlich anfing, sowas wie Interesse für die Handlung zu entwickeln, aber insgesamt bin ich nach diesen Videos sowas von endlos heilfroh, dass ich nicht versucht habe, den Mist selbst durchzuspielen. Das hätte mir echt gar keinen Spaß gemacht. Gar keinen.
  4. Anatol Stefanowitsch schreibt was, das ich auch schon öfter gedacht, aber nie aufgeschrieben habe, und nun war er halt früher dran, deswegen zitiere ich ihn, statt mir eigene Worte zu suchen: „Statt zu sagen, „X ist schön“, sollten wir sagen, „Dass du/er/sie/es X (b)ist, macht mich gerade froh.““ Fand ich damals auch schon, als Christina Aguileras „Beautiful“ dauernd im Radio lief. Ja, ich mache mir Gedanken über die Texte von Popsongs. Überrascht euch nicht im Ernst, oder?
    Ich glaube auch, dass eine derartige Formulierung auch gut als Test für Leute taugt, wenn sie sich fragen, ob es angebracht ist, physische Attribute eines anderen Menschen zu erwähnen. Wenn man in Artikeln / Lobesreden / sonstigen Texten über Frauen nicht einfach nur „gutaussend“ oder sowas sagen würde, sondern tatsächlich ausformulieren „Die Form ihres Körpers bereitet mir Freude“, dann sollte das zumindest in meiner zugegebenermaßen manchmal etwas naiven Fantasie ungemein zu der Erkenntnis beitragen, dass sowas in einem nachrichtlichen Artikel über jemandes berufliche Tätigkeit wenig zu suchen hat.
  5. Es ist lange her, dass ich „On ‚helping‘ that is anything but‚ zur gelegentlichen Verarbeitung zurückgelegt habe, aber soweit ich weiß, besteht das Problem noch unverändert, deswegen ist er trotzdem noch empfehlenswert: Have the courage to REFUSE chemo and you will have a better chance of living to 100. Wie ich mich über sowas aufregen kann. Kürzlich wartete ich irgendwo und schlug ein herumliegendes Heft zu einer „Gesundheitsmesse“ auf, dessen Inhalt ausschließlich aus Kristallen und Magneten und Heilpraktikern und Akupunktur und Ohrkerzen zu bestehen schien. Ich hätte das Ding zerreißen können. Stattdessen hab ich es nur in den Papierkorb gelegt.
  6. Wenn ich schon mal dabei bin, meine Altbestände aufzuarbeiten: Hier gibts kreative Werbung für Insektenspray.
  7. Und hier aus der beliebten Kategorie ironisch gemeinter Amazon-Rezensionen: Bic for her!
    Someone has answered my gentle prayers and FINALLY designed a pen that I can use all month long!
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