Hallo Schwulenfeindlichkeit, was machst du denn hier?

4. April 2021

Ja gut, ich hab natürlich leicht reden, weil sicherlich keine Gefahr besteht, dass ich einen Skoutz-Award gewinne, aber dafür sehe ich andererseits auch kein großes Risiko, dass ich durch einen Beitrag zur Sache diesem komischen Laden mehr Aufmerksamkeit verschaffe, als er ohnehin schon hat, und ihn damit wichtiger mache, als er ohnehin schon ist, also praktisch keine und praktisch überhaupt nicht, weil ich nämlich eines der wenigen Blogs habe, die noch weniger Aufmerksamkeit haben und noch weniger wichtig sind. Deshalb dachte ich, ich erzähle euch kurz von der Skoutz-Geschichte, die ich gerade mitbekommen habe, nicht nur, falls ihr sie verpasst habt, sondern auch als Beispiel dafür, wie sowas leider immer noch fast immer läuft, und als Anregung, es besser zu machen, falls es uns mal passiert. Denn wir alle haben *ismen verinnerlicht, und niemand von uns ist perfekt, das wissen wir.

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Vielleicht liegt die Ursache für meine geringe Aufmerksamkeit unter anderem daran, dass ich meine Posts mit Gelaber wie diesem anfange und dann nicht mal verrate, worum es geht. Worum gehts denn? Es geht um den Skoutz – Vorbeischauen. Vergleichen. Verlieben. Die bunte Welt der Bücher-Award 2021 und konkret um diesen Abschnitt

in diesem Post: Skoutz-Award – Statistik zur Longlist 2021 – Skoutz.

(Danke an https://twitter.com/TinoFalke/status/1377876496438734850?s=20 für Hinweis und Screenshot!)

Ich muss nichts weiter dazu sagen, wie erstaunlich ekelhaft und schwulenfeindlich das ist, oder? (Inzwischen wurde der Text in Reaktion auf die Kritik verändert, deshalb der Screenshot.)

Und wie immer bei solchen Sachen gehts natürlich auch um den Umgang mit der Kritik daran, die nichts besser und alles noch mal viel schlimmer macht. Warum? Ich verstehs nicht. Ist es so schwer, zum Beispiel so zu reagieren, wie Resa hier dankenswerterweise formuliert?

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