Schach Matt, Internetsperrengegner!

1. April 2010

EU-Kommissarin Cecilia Malmström plant einige Maßnahmen gegen die Verbreitung von Kinderpornographie, darunter auch Zugangssperren zu Internetseiten, auf denen Kinderpornographie zu sehen ist.

Und natürlich geht sofort das große Gezeter dagegen los. Aber ihr Internetsperrengegner solltet lieber erst mal richtig zuhören, statt immer nur dieselben dummen alten Phrasen nachzuplappern! Denkt mal für euch selbst, statt windmühlenartig Argumente zu wiederholen, die schon längst widerlegt sind.

Ich wette nämlich zum Beispiel, dass ihr keine Ahnung hattet, dass

  1. das Leben unschuldiger Kinder auf dem Spiel steht und sich hinter den Bildern im Internet die Schicksale missbrauchter Kinder verbergen!
  2. es traurige Realität ist, dass heute eine Vielzahl von Bildern im Umlauf ist, die Kindesmissbrauch zeigen!
  3. wir auf europäischer Ebene handeln müssen, weil sonst nämlich Schlupflöcher entstehen, wenn einzelne Staaten unkoordiniert einzelne Seiten sperren.

Jaha! Dazu fällt euch nichts mehr ein, was? Da seht ihr mal!

Und noch was: Ihr meint ja alle, dass Bilder von Kindesmissbrauch nicht gesperrt werden dürfen, weil das die Meinungsfreiheit einschränkt. Und dazu will ich euch auch noch mal was sagen, was ihr bestimmt nicht wusstet: Kinderpornographie kann unter keinen Umständen als legitime Meinungsäußerung gelten! Wenn Kinder erniedrigt werden, ist das nämlich eine Verletzung ihrer Grundrechte. Und ihr wollt, dass sich das jeder ansehen muss? Mann, seid ihr eklig!