Ich wollte nie ein iPad

12. März 2012

Tatsächlich ist ein Tablet-PC das möglicherweise einzige hippe Gadget, das mich nie auch nur ein Stück interessiert hat. Aber nachdem ich gerade über diesen unsäglich dummen New-York-Times-Artikel zu E-Books auf Tablets gestolpert bin, möchte ich mir schon aus Protest trotzdem eines kaufen. Am besten gleich zwei.

Ich begreife das nicht, ganz aufrichtig. Was ist dran an E-Books, das die Gehirne von Menschen völlig aussetzen lässt, wenn sie über das Thema schreiben?

Der Artikel heißt:

Finding Your Book Interrupted … By the Tablet You Read It On

Und es geht darum, dass Tablets einen manchmal von dem Buch ablenken können, das man darauf zu lesen versucht. Ich weiß, ihr hängt jetzt wahrscheinlich fassungslos auf der Vorderkante eures Sitzes und könnt kaum erwarten, was Julie Rosman und Matt Richtel (Ja, ein Redakteur hätte dafür auch wirklich nicht gereicht.) für die Frontseite der möglicherweise besten Zeitung der Welt darüber herausgefunden haben. Es beginnt mit einer provokanten, einer gewagten, einer tabulos pikant beunruhigend bestürzenden Frage:

Can you concentrate on Flaubert when Facebook is only a swipe away, or give your true devotion to Mr. Darcy while Twitter beckons?

Also, ich kann (Ich weiß das, weil ich zwar kein iPad habe (und deshalb kein iPad habe (denn wenn du kein iPad hast, hast du kein iPad)), aber öfter mal auf meinem PC mit der Kindle-Software E-Books lese.).  Aber das muss natürlich jeder für sich beantworten.

People who read e-books on tablets like the iPad are realizing that while a book in print or on a black-and-white Kindle is straightforward and immersive, a tablet offers a menu of distractions

Echt jetzt? Das Internet kann einen ablenken? Unfassbar. Was diese verrückten Amis wohl als nächstes entdecken.

(Und nebenbei, ist euch aufgefallen, was passiert ist? Es ist jetzt nicht mehr Kindle gegen Papier, es ist jetzt Tablet gegen Kindle und Papier. Denn so richtig gefährlich für den Fortbestand des Abendlandes ist natürlich immer nur das aktuellste neumodische Ding. Alle Stufen davor kennt man jetzt schon und hält man deshalb mit der Zeit unweigerlich für harmlos. Wollen wir vielleicht einen kleinen Wettbewerb veranstalten, wer errät, welches neue Gerät dann den Genuss von Büchern wirklich endgültig ein für alle mal diesmal aber wirklich ganz im Ernst unwiderbringlich zerstören wird, weil es einen noch mehr ablenkt als die traditionellen Papierbücher, Kindles und Tablets.)

E-mail lurks tantalizingly within reach. […] And if a book starts to drag, giving up on it to stream a movie over Netflix or scroll through your Twitter feed is only a few taps away.

Schrecklich. Bloß gut, dass wir hochwertige Qualitätsmedien haben, die uns über solche Bedrohungen informieren, und über ihre Konsequenzen:

That adds up to a reading experience that is more like a 21st-century cacophony than a traditional solitary activity.

Und das ist schlimm, mkay? Ich verstehe schon an diesem Ansatz mindestens zwei Dinge nicht. Wenn ich Twitter und Facebook und Netflix viel interessanter finde als Flaubert und Darcy, warum verbringe ich meine Zeit dann nicht einfach lieber mit Twitter und Facebook und Netflix statt mich mit Flaubert und Darcy zu langweilen? Und warum ist es eigentlich per se schlecht, wenn ein Tablet meine Leseerfahrung verändert?

Und wie das bei solchen Artikeln immer ist, haben sie dazu noch ein paar Leute interviewt, die offenbar ernsthafte pathologische Tablet-Probleme haben:

“It’s like trying to cook when there are little children around,” said David Myers

Ja, der Vergleich drängt sich auch geradezu auf.

“These apps beg you to review them all the time,”

David…

David…

David?

Komm und spiel mit uns, David!

Wir schweben alle hier unten.

“The tablet is like a temptress,” said James McQuivey, the Forrester Research analyst who led the survey. “It’s constantly saying, ‘You could be on YouTube now.’

Ich bin sicher, dass es so eine App gibt. Aber ich bin auch sicher, dass man diese Funktion irgendwie abschalten kann…

Aber David und James sind nicht die einzigen Opfer des Tablet-Wahns, deren Leben vom iPad zerstört wurden:

Allison Kutz […] says her reading experience has not been the same […] She is constantly fending off the urge to check other media, making it tough to finish books. […] “I’ve tried to sit down and read it in Starbucks or the apartment, but I end up on Facebook or Googling something she said, and then the next thing you know I’ve been surfing for 25 minutes,” Ms. Kutz said.

Kann es sein, dass diese Leute professionelle Hilfe brauchen?

Aber – und das ist für mich beinahe ein bisschen enttäuschend, denn mein Post könnte sonst viel pointierter und unterhaltsamer zu Ende gehen – die NYT wäre nicht die wahrscheinlich beste Zeitung der Welt, wenn sie nicht sogar dieses Thema einigermaßen ausgewogen behandeln würde. Der Artikel enthält auch ein paar Informationen zur Entwicklung des Marktes und dazu, dass Tablets früher oder später wohl die Schwarzweiß-Reader ersetzen werden, und endet mit dieser durchaus treffenden Bemerkung einer anderen Leserin, die offenbar irgendwie ihren Frieden mit dem teuflischen Tablet gemacht hat:

“With so many distractions, my taste in books has really leveled up,” Ms. Faulk said. “Recently, I gravitate to books that make me forget I have a world of entertainment at my fingertips. If the book’s not good enough to do that, I guess my time is better spent.”


Restebloggen zum Wochenende (75)

9. Oktober 2011
  1. Ich bin ja immer ganz hin und her gerissen, wenn ich lese, dass jemand in seinem Blog Kommentare einer bestimmten Art und Richtung generell nicht mehr akzeptiert. Ich kann das einerseits durchaus verstehen, aber… Ja, was aber eigentlich? Wer ein Blog schreibt, um Spaß dran zu haben, der hat keinerlei Verpflichtung, das auf eine bestimmte Art zu tun, schon gar nicht mir gegenüber. Aber ich finde es andererseits… merkwürdig, wenn jemand einfach eine bestimmte Meinung aussperrt. Klar, Beleidigungen und völligen Unfug, der die Diskussion nur stört, muss man nicht stehen lassen. Aber sachlichen Widerspruch blocken? Ich kann nicht anders, als vor so jemandem ein bisschen Respekt zu verlieren.
  2. Daniel Drungels schreibt kurz aber eindrucksvoll seine eigene Aufforderung an die FDP, endlich einzugehen: „Wie es auch kommen mag. Die FDP wäre in beiden Fällen erledigt, wenn Brüderles Aussage zutrifft. Endlich.
  3. Alle, die sich dafür interessieren, kennen es schon, aber das hat mich ja noch nie aufgehalten:
  4. Jan Filter zur dänischen Steuer auf gesättigte Fettsäuren: „Auch in Deutschland kennen wir bereits jede Menge anderer Steuern, deren Sinn schlicht und ergreifend die Erziehung (und damit einhergehend zwangsläufig die Entmündigung) der Bürger ist: Steuern gibts nämlich auf alles böse, also auf Zigaretten, Alkohol, Glücksspiel, Autos+Benzin+KFZ-Versicherungen usw.usf. Alles kein Zufall, sondern das Ergebnis der Bereitschaft weiter Teile der Bevölkerung, eigenständiges Denken in Raten immer weiter zu verstaatlichen.
  5. Ich weiß, es spricht nicht unbedingt für mich, dass mein Anspruch an Humor schon gedeckt ist, wenn man Leuten große Glubschaugen ins Gesicht photoshoppt, aber ich kann doch auch nichts dafür, ich falle jedes Mal fast vom Stuhl, wenn ich mir Ainulindale21s Videos ansehe:
  6. faz.net ist auch wirklich nichts zu doof, um den Kindle zu dissen: „Möglicherweise hat die hohe Verkaufsrate aber auch etwas mit der Anfälligkeit des Geräts zu tun. Einmal vom Nachttisch gefallen: Bildschirm hinüber. Einmal in der Handtasche eingeklemmt: nichts geht mehr. Es in fünf Monaten auf drei Kindles zu bringen, ist nicht schwer. An diesem ärgerlichen Umstand ändert auch der exzellente Kundenservice nichts, der umgehend kostenlosen Ersatz schickt.
    Also zunächst mal: Ich habe einen Kindle, ich gehe wirklich nicht besonders vorsichtig damit um, er hat mich auch schon mehrfach in den Urlaub und an Strände begleitet, und es war nie irgendwas damit. Und zweitens: Wenn ich ein technisches Gerät innerhalb eines halben Jahres zweimal durch eigene Dummheit zerstört hätte, und es zweimal kostenlos ersetzt bekommen hätte, hätte ich ganz bestimmt nicht die Frechheit, dem Hersteller daraus einen Vorwurf machen zu wollen.
  7. So. Das war’s. Es reicht. Ich hab die Nase voll. Jetzt habe ich einmal zu oft einen Rückgriff auf Ayn Rands Quatschphilosophie im Zusammenhang mit ernsthaften liberalen Inhalten gelesen. Jetzt habe ich genug davon, immer nur sagen zu können, dass ich ihren Bockmist zwar nicht gelesen habe, aber trotzdem beurteilen kann, dass ihr Objektivismus Unfug ist. Jetzt lese ich Atlas Shrugged von Ayn Rand. Und Fuck Me, ist das Ding lang. Boah. Das wird mir noch so Leid tun. Und je nachdem, wie es läuft, werde ich euch über meinen Fortschritt auf dem Laufenden halten. Möglicherweise unter einem Titel wie diesen: „Ayn-Rand-Wochen bei überschaubare Relevanz“; „Am Rand des Wahnsinns“; „Ayn bisschen dumm“; „Rand-Rant“; „Halt den Rand“; „Atlas Sucked“. Mal sehen. Für weitere Vorschläge in den Kommentaren bin ich jedenfalls außerordentlich dankbar.

Kurrrrndle

25. Mai 2011

Ich habe seit einiger Zeit den Verdacht, dass es bei der FAZ irgendjemanden in einer Position nicht unbeträchtlichen Einflusses gibt, der insgeheim gerne einen Kindle hätte. Er liebt die hübschen kleinen weißen Dinger mit ihren putzigen runden Buchstabentasten, ihrem scharfen Tintendisplay und dem geilen silbernen Hinterteil.

Aber ach, das Verlangen des FAZ-Funktionärs bleibt ungestillt, aus einem mir nicht bekannten Grund, und so ist seine unerfüllte Liebe nach und nach in Hass umgeschlagen, der ihn dazu verleitet, jeden noch so blödsinnigen Text sofort einer prominenten Veröffentlichung zuzuführen, solange darin nur die E-Books schlecht wegkommen.

(Ich weiß natürlich nicht, ob das stimmt, aber eigentlich ist das doch ein klarer Fall. Wer eine Sache so militant und fanatisch kritisiert, muss sie doch insgeheim auch für sich selbst wollen, oder?)

Heute hat er wieder zugeschlagen.

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Ooooooh, I hate that rabbit!

15. April 2010

Hin und wieder hält faz.net es für angebracht, uns daran zu erinnern, dass sie eBooks doof finden. Weil sie ein anspruchsvolles Qualitätsmedium sind, argumentieren sie dabei differenziert und klug und wägen unter Berücksichtigung aller… Nein, halt, da bringe ich was durcheinander. Ich muss da gerade an ein echtes anderes anspruchsvolles Qualitätsmedium gedacht haben.

Was faz.net wirklich schreibt, klingt so:

„In einer Zeit, in der Kunst, Religion und moralische Ernsthaftigkeit im Westen aus der Mode gekommen sind, ist die Technik zum Opium des Volkes geworden.“

„Das Buch – das traditionelle Buch, ein richtiges Buch – ist […] die vollkommenste Errungenschaft in der langen Geschichte menschlicher Gestaltung[…]“

„Das E-Book steht für Billigkeit, Effizienz und fässerweise Informationen, die wir herunterstürzen, aber nicht Glas für Glas genießen können.“

„Elektronische Bücher kann man nicht in den Mülleimer schmeißen, doch verwirklichen sie nun das höchste Ideal der Wegwerfbewegung: den künstlerischen und menschlichen Wert der Objekte, mit denen wir umgehen, auf null zu reduzieren.“

„Und Bücher sind nicht nur nützlich, sondern auch schön. Nichts verleiht einem Zimmer so viel Wärme wie ein Bücherregal.“

Ich habe natürlich einiges weggelassen, aber meine Auswahl da oben gibt meiner Meinung nach Habitus und Grundhaltung des Artikels ziemlich umfassend wieder. Fällt euch auf, was diese Argumente da oben gemeinsam haben?

Richtig! Sie sind alle Bullshit. Ohne große Mühe könnte jede dieser Thesen da oben verwenden, um die Überlegenheit der Draisine gegenüber dem PKW zu belegen, oder die Vorzüge richtiger Briefe gegenüber E-Mails, oder die Zeitlosigkeit der Schreibmaschine.

Versteht mich nicht falsch, ich mag echte Bücher auch. Ich sehe auch, dass eBook-Reader für viele Leute gerade im Verhältnis zu ihrem Preis noch keine so überwältigenden Vorteile gegenüber ihren papierenen Gegenstücken bieten. Aber wer sich zu der Behauptung versteigt, das Buch sei nicht etwa nur eine, sondern schlichtweg die vollkommenste Errungenschaft menschlicher Gestaltung, und absolut nichts sei so ein fantastischer Dekorationsgegenstand wie ein Bücherregal, der muss sich vorhalten lassen, dass er wohl mal ein bisschen zu heiß gebadet wurde, und zwar nicht nur deshalb, weil es keinen Sinn ergibt, den Begriff „vollkommen“ steigern zu wollen.

Nebenbei: Hat eigentlich noch jemand das Gefühl, dass faz.net sich diesen Artikel von David Gelernter hat schreiben lassen, um hämisch rufen zu können: „Schaut mal, ihr blöden Nerds, die ihr uns nicht abonnieren wollt, weil ihr lieber Schwenzel und Niggemeier lest, sogar eure eigenen Leute finden Papier viel geiler als Bildschirm!“ Was qualifiziert denn sonst einen Professor für Computerwissenschaft zu einer Analyse des gestalterischen Wertes und der zukünftigen Marktchancen von Büchern?
(Ja, mir ist aufgefallen, dass es in dem Artikel vorgeblich gar nicht so sehr darum geht, echte Bücher über den grünen Klee zu loben und E-Reader zu dissen. Aber ich habe ihn gelesen, deshalb weiß ich es besser.)

Ich sympathisiere mit jedem Menschen, der sich keinen Kindle kauft, weil er lieber richtige Bücher in der Hand hält. Aber muss man denn deshalb gleich die gesamte Existenzberechtigung von eBook-Readern verneinen und das Buch zum Größten erklären, was die Menschheit je hervorgebracht hat? Nein, das muss man nicht. Das sollte man nicht einmal, weil man sich damit total lächerlich macht.

Taschenbücher kann man in der Wanne lesen, ohne Angst zu haben, dass 300 $ in Rauch auf gehen, wenn man sie mal fallen lässt. Taschenbücher kann man am Strand liegen lassen, während man schwimmen geht, ohne dass sie jemand klaut, und wenn doch, dann hält sich der finanzielle Schaden in Grenzen.
Reader kann man in nahezu jeder Position einhändig lesen. Sie sind (für mich) handlicher und leichter, unabhängig davon, wie dick das Gegenstück aus Papier wäre. Man kann mit ihnen jederzeit von unterwegs ein neues Buch kaufen oder einfach nur einen Auszug herunterladen, wenn man sich noch nicht sicher ist. Man kann sie einfach auf einen Tisch legen und muss sich nicht irgendwelche abenteuerlichen Konstruktionen ausdenken, damit sie nicht von selbst zuklappen, wenn man – wie ich – auch gerne mal beim Essen liest. Reader ermöglichen es, die enthaltenen Texte nach einzelnen Wörtern oder Sätzen zu durchsuchen, wenn man bestimmte Stellen noch einmal lesen möchte.
Mit großen, schweren Folianten kann man prima seine Wohnung dekorieren oder aufdringliche Vertreter in die Flucht schlagen. Zumindest letzteres geht allerdings mit hinreichend großen Readern auch.

So einfach wäre es gewesen: Es kommt wohl darauf an, was man vorhat. Ich zum Beispiel komme mit meinem Kindle wunderbar zurecht und möchte ihn nicht wieder hergeben. Alleine schon, weil ich damit Zeitungen lesen kann, ohne mich beim Umblättern immer wieder total zum Affen zu machen und beispielsweise im Zug mich selbst und meine Sitznachbarn permanent zu gefährden.

Der Artikel von Gelernter ist vom Niveau her ein Rant. Die können toll zu lesen sein, weil sie (fast) immer voller Leidenschaft und meistens auch noch lustig sind. Darunter leidet ihre Ausgewogenheit ein bisschen, aber das nimmt man in Kauf. Dieser hier schafft leider keins von beidem, weil er so tun will, als wäre er eine sachliche Analyse, und ist deshalb am Ende einfach nur dumm.


Neues Spielzeug!

11. Februar 2010

Ich hatte mich entschieden, mir keinen Kindle zu kaufen. Ich habe mich nicht mal richtig mit dem Teil befasst. Ich dachte so ungefähr: Wäre natürlich cool, in Zukunft einhändig lesen zu können. Viel kompakter als ein richtiges Buch. Und ein richtiger Bringer ist natürlich die Suchfunktion. Ich weiß nicht, ob es euch auch manchmal so geht, aber oft fallen mir noch nach langer Zeit fantastische Stellen in Büchern ein, die ich zitieren oder jemandem zeigen will, und dann finde ich sie natürlich nicht wieder. Das wäre ein für alle Mal vorbei. Naja, aber wahrscheinlich gibt es darin nur so blöde Bestseller, die ich nicht lesen will, und Whispernet funktioniert doch garantiert nicht in Deutschland, das ist ja nur für die USA gedacht. Lieber warten, bis das ganze System ausgereift ist und feststeht, welches Modell sich durchgesetzt hat.

So hatte ich also für mich gerechtfertigt, keinen Kindle anzuschaffen, obwohl ich eigentlich wollte. Und nun schaut mal, was Keoni mir heute zum Geburtstag geschenkt hat:

Ich habe ihn nun erst seit ein paar Stunden und hatte also noch nicht vo viel Zeit, ihn auszuprobieren, aber ich bin schon begeistert. Allein die Tatsache, dass ich auf diese Weise Analog und die New York Times abonnieren kann, und dass der Kindle mir beide sogar vorliest, wenn ich will, wäre schon Grund genug, Keoni um den Hals zu fallen. Außerdem ist das Ding genau richtig, um die vielen pdfs zu lesen, die ich für meine Dissertation brauche.

Ich finde, genauso müssen Geschenke sein. Dinge, die man sich eben gerade nicht sowieso selbst in zwei Wochen gekauft hätte, die man aber trotzdem irgendwie schon lange gewollt hat – vielleicht, ohne es zu wissen. Dinge, die einen bereichern, neue Möglichkeiten eröffnen und einfach Freude machen. Danke, Keoni! Ein vorerst letztes Lob geht an Amazon für einen Punkt, der irgendwie trivial klingt, aber alles andere als selbstverständlich ist:

Der Kindle funktioniert. Und zwar von Anfang an, völlig problemlos, ohne, dass ich irgendwas groß konfigurieren oder eine Anleitung hätte lesen müssen. Vom ersten Einschalten an hat alles geklappt. Das Übertragen von Dateien vom PC, die Verbindung zu Whispernet, das Laden der abonnierten Magazine, Zeitungen und Bücher, eben alles. So muss das sein!