Sich verabreden mit Markus Schächter

7. November 2009

Für alle, die mit dem Namen Markus Schächter nichts anfangen können: Ich betreibe in diesem Blog eine kleine Serie von Beiträgen, die von medienpiraten.tv inspiriert wurden und kein hehreres Ziel verfolgen, als sich über den ZDF-Intendanten Markus Schächter und seine gelegentlich etwas eigenwillige Rhetorik lustig zu machen.

Klingelingeling
„Schächter?“
„Hallo Markus, schön, dass ich dich erreiche. Ich wollte fragen, ob du diesen Samstag was vorhast? Wir wollten uns da mal wieder alle bei Tonis treffen.“
„Hallo Peter. Bitte lass mich dir zunächst für diese historische Chance, wieder die gesamte Gesellschaft, die sich als Freundeskreisäquivalent konstituiert hat, zu erreichen, danken.“
„Gerne, Markus, und…“
„Du nimmst hier aus meiner Sicht die Rolle eines Pioniers im Interesse eines größeren Gruppennutzens in dieser Ära, in der Tonis Bistro und unsere starke Gemeinschaft, die im Grundwasser unser aller Befindlichkeit angekommen ist, sich ergänzen, sich brauchen und verschmelzen, ein.“
„Kein Problem. Ich wollte eigentlich nur schnell fragen, ob…“
„Ich freue mich, dass die Bistro-Kassandras, die von den Denkmustern der analogen Welt ausgehen, unseren führenden, standardsetzenden und marktfähigen Massentreffpunkt noch nicht in den Transformationsprozess des gesamten Viertels in die systemgastronomische Restaurantwelt, die von den Feinden der Qualitätsgastronomie in einem gewaltigen Maß, das der Gebührenzahler nicht berücksichtigen muss, betrieben wird, ohne dass diese Formate sich im Kollektiven Bewusstsein der Gäste als etwas besonderes mit Mehrwert dargestellt haben, einbeziehen konnten.“
„Markus, ich hab leider gerade nicht so viel Zeit, ich wüsste bloß gerne, ob…“
„Die neue Ansprache von Publikum mit dem Ziel, dass wir in der Diversifikation unserer Ernährungsgewohnheiten zum Schluss mehr diversifizierte Gerichte“
Klick
„in der Reichweite erreichen, als wir es mit dem Einkanalsystem in Venedig früher konnten, hat Tonis Bistro und seine Grammatik“
Tut-tut-tut
„als wichtiges kompetitives Element unserer regelmäßigen Zusammenkünfte als Motor für zukunftsweisende Innovationen mit der Möglichkeit ausgestattet, aus der babylonischen Gefangenschaft des… Peter?“
Tu-tut-tut
„Peter? Bist du noch da?“


Auf den Bus warten mit Markus Schächter

5. August 2009

Auf nachdrücklichen Wunsch eines einzelnen Herrn machen wir also eine Serie daraus. Viel Spaß! Dank geht abermals an medienpiraten.tv.

„Tach Markus.“
„Tach Heinz. Weißt du, wann der Anbieter von Bewegtfahrzeugen im Transport- und Reisebereich, der sich hier als Dienstwagen-Ersatz konstituiert hat, mir die Möglichkeit bieten wird, aus der babylonischen Gefangenschaft dieser Haltestelle auszubrechen?“
„Der Bus kommt alle halbe Stunde. Steht auch da auf dem Plan.“
„Bist du auch eine dieser Fahrplan-Kassandras, die von den Denkmustern der analogen Welt ausgehen? Ich als Pionier im Interesse eines größeren Mitfahrernutzens sehe meine Frage als Hefe für den Dialog und erlebe eine Multimedia-Ära, in der verbale Kommunikation als führendes, standardsetzendes und marktfähiges Massenmedium und der Fahrplan als das kraftvolle Informationsinstrument der Fahrgäste sich für die digitale Dividende ergänzen, sich brauchen und verschmelzen.“
„Ist ja gut. Sag mal, seit wann fährst du eigentlich mit dem Bus?“
„Transportierung ist die Zwillingsschwester der Alimentierung des Motors für zukunftsweisende Motivationen.“
„Zwillings… Hä?“
„Der Spirit meines Dienstwagens ist alle.“
„Ach so.“


Frühstück mit Markus Schächter

30. Juli 2009

Mit Dank an Peer von medienpiraten.tv  für die Inspiration und die Erlaubnis (Wem der Name Markus Schächter nichts sagt, der findet dort auch die Erklärung.):

„Morgen, Markus.“
„Morgen, Angelika [Name von der Redaktion frei erfunden]. Kannst du mir mal die Nussnougatcreme reichen, die sich im kollektiven Bewusstsein unserer Gesellschaft, die sich als Familienäquivalent konstituiert hat, als etwas Besonderes mit Mehrwert dargestellt hat?“
„Hier, bitte.“
„Danke. Sind alle wichtigen kompetitiven Elemente des Frühstücks schon fertig?“
„Kaffee läuft gerade durch.“
„Schön. Der ist nämlich Teil einer Vitalitätsquelle, die ich durchaus brauche.“
„Ich weiß. Hast du Florian [dito] geweckt?“
„Der umstrittene Kern unserer Aufgabenverteilungsvereinbarung schließt natürlich die Transformierung eines Kindes in die wache Medienwelt mit ein. Diese historische Chance, quasi als Begleitschiff, das uns ermöglicht, den ganzen Tag die komplexer werdende Öffentlichkeit einer globalisierten Welt zu beobachten, wieder die gesamte Familie zu erreichen, sollte ich nutzen.“
„Du hast es also vergessen?“
„Meine Verpflichtung ist im Grundwasser meiner Befindlichkeit angekommen, aber ich kann dir darauf nur eine typische Sowohl-als-auch-Antwort geben.“
„Wie immer also.“
„Wir dürfen natürlich nicht die falsche Tür bewachen. Auf diese Weise würden wir uns die Möglichkeit nehmen, aus dem babylonischen Gefängnis des Ein-Antworten-Systems auszubrechen und so den Spirit unserer Ehe als ein gewaltiges Maß, das wir alle nicht berücksichtigen müssen, durch eine neue Ansprache der Familienmitglieder mit dem Ziel, dass wir in der Diversifikation unserer Plattformen und Kanäle zum Schluss in der Reichweite mehr erreichen, als wir früher erreichen konnten, als Motor für zukunftsweisende Innovation zu realisieren.“
„… und meine Mutter hat mich noch gewarnt.“