Die Nazis haben ja auch was geleistet.

30. August 2011

Zum Beispiel haben sie ein moralisches Gerüst errichtet, auch für die, die ihrer Lehre nicht folgten.  Sie lieferten einen ethischen Maßstab in Zeiten, da Gier, akklamierter Egoismus und Korruption die öffentliche Sphäre beherrschten. So hätte die NSDAP als die, die sie nun einmal unwiderruflich war – eine strenge, vermutlich auch autoritäre, sich nicht anbiedernde Institution – das Gemeinwesen stärken und sich in einer demokratischen Gesellschaft nicht nur als zulässig, sondern unentbehrlich erweisen können. Hat nur leider nicht geklappt, denn die NSDAP hat nicht den gebührenden Abstand vom Staat gewahrt und damit die anscheinend einzige Voraussetzung übersehen, die man nach Auffassung von Mario Vargas Lllosa als menschenfeindliche, lügnerische und moralisch rundum verachtenswerte Organisation erfüllen muss, um für die Gesellschaft unentbehrlich zu sein.

Hätte die NSDAP in einem Staat gewirkt, der diesen gebührenden Abstand einhält – wer weiß? Vielleicht hätte Herr Vargas Llosa heute den Führer nachträglich willkommen geheißen, ihm seinen Respekt für seine Bildung und Intelligenz bezeugt, und angefügt, dass auch ein Antifaschist wie er, Vargas Llosa, „Mein Kampf“ gelesen habe, ohne zu gähnen.

Und die FAZ fände ihn vielleicht eben deshalb als meinungsfreudigen Essayisten so erfrischend: Weil in ihm keine Seite einen hat, auf den sie bauen kann.


Restebloggen (72)

20. Juli 2011
  1. Das hat Keoni für mich entdeckt: Die 50/90-Challenge. In 90 Tagen soll jeder Teilnehmer 50 Songs schreiben und singen und veröffentlichen. Mein bisheriger Liebling ist „He-Man“ von Leslie Hudson. Obwohl man natürlich schon hin und wieder die heiße Nadel noch bemerkt, ist das meiner Meinung nach ein echtes Juwel, das den Vergleich mit manchen großen Chats-Songs nicht zu scheuen braucht. Nicht, dass damit die Messlatte besonders hoch gelegt wäre, textlich gesehen, aber… Ach, hört doch einfach mal:
    „Wake up on Eternia, a billion miles from here
    Somehow I can breathe the strange and foreign atmosphere
    Robot guards and hybrids live in castles made of stone
    Ruled by a king and Earthling-queen who sit upon the throne
    Everyone who lives here can be slotted easily
    Labelled nice or evil, beauty or monstrosity
    He-Man leads the good guys, and Skeletor the bad
    And heroes vanquish villains and the stupid plans they have“
    Und kommt mir nicht mit dummen Ausreden wie der, ihr hättet He-Man früher nicht gesehen. Hat Keoni auch nicht, und sie erkennt trotzdem, was für ein Meisterwerk das ist.
  2. Niedersachsen hat endlich das modernste Hundegesetz Deutschlands. Schön, wenn die Politik trotz globaler Finanzkrise, Hungersnot und Krieg noch Handlungsfähigkeit demonstriert und so den Bürgern zeigt, dass sie nicht alleingelassen sind.
    Weiterer Baustein dieses wohl wichtigsten aller Weltverbesserungsgesetze ist eine Zwangshaftpflicht: Personenschäden von einer halben Million Euro  und Sachschäden von 200.000 Euro sind hier das absolute Minimum, auf dass sich unsere Wohltäter in Hannover durchringen konnten. Konzeptionell ziehen damit die Regeln für die Hundehaltung mit der der KFZ-Haltung endlich ein wenig gleich. Das tun sie auch mit einem anderen wichtigen Mosaiksteinchen: Dem “Sachkundenachweis”. Auch der gilt nicht für Hunde, die unter Umständen wirklich gefährlich werden könnten, sondern selbstverständlich für jeden noch so lächerlich Kläffer.
  3. Sogar, wenn ich nicht sowieso schon ein kranker GameOne-Fan wäre, würde ich diesen Beitrag allein wegen seintes Titels lieben:
    Vom tatsächlichen Inhalt der Bücher habe ich wenig bis keine Ahnung. Was will Voldemort und warum? Gegen wen? Hä? Wat? Wieviel? Ist mir auch wurscht. Hauptsache, es kommt keine von diesen FUCKING Alraunen vor. Gott im Himmel, ich hasse diese Alraunen!
  4. Mögt ihr animierte Filme? Oder seht ihr vielleicht wie ich einfach generell gerne Filmkritiken, wenn sie gut gemacht sind? Ich habe da vor kurzem ckat13 auf YouTube entdeckt, und ich mag sie. Ich kann über jeden ihrer kleinen Nerdwitze lachen, und eigentlich habe ich auch unabhängig davon, ob gerade Nerdwitze stattfinden oder nicht, ein breites Grinsen im Gesicht, während ich ihr zuhöre.

    Ich höre ihr einfach gerne zu.
  5. Weil mein Kommentar bei Sende-Zeit nicht erschienen ist (was nicht an denen liegen muss, sondern auch einfach ein technisches Problem sein könnte, denn irgendwas war da komisch), schreibe ich ihn eben hier hin: Die Katholiken, die dort in dieser „Der Papst und…“-Serie schreiben, schildern fast ausnahmslos, wie sie ihn zuerst nicht leiden konnten und ihn dann aber zu schätzen lernten, denn er ist ja „so ein feiner, intelligenter Herr„. Und ich bin davon überzeugt, dass das stimmt. Das ist genau der Eindruck, den ich auch von ihm hatte, als ich mal ein Interview mit ihm gehört habe. Und das ist auch einer der Punkte, die mich an Religionen wie dem Christentum so traurig finde. Dass sie dazu führen, dass aus feinen, intelligenten Herren… Naja, zum Beispiel Päpste werden. Und dass sie den Verstand von feinen und intelligenten Menschen so vergiften, dass diese dann glauben, ein Mensch habe nur für seine Menschlichkeit schon ewige Verdammnis und endloses Leid verdient.
  6. Ach komm, den Niggemeier kann man auch mal verlinken. Der soll ja auch nicht leben wie ein Hund.
    Fast ein Jahr ist es her, dass auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs in Duisburg 21 Menschen getötet und viele Hundert verletzt wurden. Der erste Jahrestag der letzten „Love Parade“ ist Anlass, an die Katastrophe zu erinnern, das Geschehen zu rekonstruieren, der Opfer zu gedenken und zu fragen, was wir aus den Fehlern lernen können.
    Eine der wichtigsten Lehren aus dem schrecklichen Geschehen liegt auf der Hand: Wir dürfen nie vergessen, was für eine großartige Zeitung die „Neue Ruhr-Zeitung“ (NRZ) ist. Dankenswerterweise erinnert die NRZ dezent daran.
  7. Fingerkuppenweitspucken spricht über den sehr wichtigen „Unterschied zwischen „Sachen, die wir nicht gut finden“ und „Sachen, die wir verbieten wollen““ am sehr instruktiven Beispiel des sächsischen Versammlungsgesetzes.

Exklusiv zum neuen Buch: Papst-Interview bei überschaubare Relevanz!

5. März 2011

Warnung: Der folgende Post ist in seiner monotonen Albernheit für viele Leser nicht geeignet. Ich fand es aber andererseits auch zu schade, ihn einfach zu löschen. Wofür hat man schließlich ein Blog?

Kritik nehme ich trotzdem gerne an, aber sagt nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Und für all die treuen Leser, die ungeduldig auf eine Fortsetzung von „Gefallen“ warten: Ich verspreche nichts, aber ich hoffe, dass das nächste Kapitel morgen endlich fertig ist.

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Una sancta

25. Dezember 2010

Spoilerwarnung! Dieser Beitrag ist nicht geeignet für Leser, die ihre Weihnachtsstimmung noch eine Weile beibehalten wollen und die befürchten, dass diese durch die Lektüre eines meiner antireligiösen Rants Schaden nehmen könnte.

VATICAN CITY, VATICAN - DECEMBER 24: Pope Benedict XVI attends the Christmas Eve Mass at St. Peter's Basilica on December 24, 2010 in Vatican City, Vatican. (Photo by Franco Origlia/Getty Images)

Manchmal, insbesondere im Urlaub, besichtigen Keoni und ich Kirchen. Und manchmal finden wir sie sehr schön und denken dann: Eigentlich wäre es doch eine nette Geste, hier jetzt was zu spenden, schließlich haben wir ja keinen Eintritt bezahlt und trotzdem ordentlich was zu sehen bekommen.

Aber dann denke ich wieder an so Fälle wie diesen:

Ein katholisches Krankenhaus in den USA führt einen Schwangerschaftsabbruch durch, der erforderlich ist, um das Leben der Mutter zu retten. Der örtlich zuständige Bischof erklärt daraufhin ein Mitglied des Ethikkommitees der Klinik für exkommuniziert und droht damit, die Unterstützung des Krankenhauses einzustellen. Die Konferenz der US-amerikanischen Bischöfe steht ihm bei.

Und dann denke ich doch wieder, dass ich diesen Laden schon ausreichend fördere, indem ich nicht mit faulem Obst werfe.

Und dann denke ich weiter, und irgendwann bin ich zuverlässig an einem Punkt, an dem ich einfach nur noch kopfschüttelnd neben Keoni herlaufe und mit mir ringe, um ihr nicht schon wieder mit der alten Leier in den Ohren zu liegen. Ich verstehe es aber auch einfach nicht: Da ist diese Organisation, die über Jahrzehnte hinweg Mitarbeiter hin und her geschoben hat, die Kinder vergewaltigt hatten. Das Oberhaupt dieser Organisation, das sich übrigens als Gottes Statthalter auf Erden ausgibt und hin und wieder Unfehlbarkeit für sich beansprucht, war darüber offenbar nicht nur informiert, sondern auch zumindest insofern beteiligt, als es andere schriftlich angewiesen hat, solche Angelegenheiten geheim zu halten. Und das ist nur eine der jüngeren Abscheulichkeiten, die die römisch-katholische Kirche begangen hat.

Hin und wieder verkündet dieser Statthalter Gottes von seinem Thron in seinem riesigen Palast aus, dass er es doof findet, dass so viele Leute an weltlichen Reichtümern hängen, und niemanden interessiert, was das Gewand gekostet hat, das er trägt, während er solche Weisheiten von sich gibt. Die anderen Botschaften dieser Leute sind nicht weniger absurd, zum Beispiel die körperliche Verwandlung von Oblaten und Wein in das Blut und das Fleisch ihres Gottes, die Sündhaftigkeit bestimmter freiwillig zwischen erwachsenen Menschen stattfindenden Sexualakten, das irgendwie manchmal vielleicht doch nicht ganz vollständige Verbot von Verhütungsmitteln sowie natürlich die ewige Verdammnis aller, die ihrem komischen Club nicht beitreten mögen.

Trotz all dem gilt diese erbärmliche Organisation nach wie vor als moralische Autorität, die zuverlässig um ihre Meinung gebeten wird, wenn ethische Regelungen gesucht werden. Wieso? Wenn ich was über fairen Umgang mit Minderheiten wissen will, gehe ich doch auch nicht zum Klan!

Und dieser erbärmliche Kasper, der ihr vorsteht, wird von unseren Medien noch immer so ernst genommen, dass sie jedes Jahr wieder voller Freude herauströten, er hätte seiner Stadt und dem Weltkreis seinen Segen erteilt, und was auch immer er und seine Schergen halt sonst noch so zu sagen hatten. In diesem Jahr haben sie uns vor den Risiken der Präimplantationsdiagnostik gewarnt. Danke.

Dazu kann man stehen, wie man will, das ist ein schwieriges Thema. Aber warum in aller Welt interessiert es jemanden, was ausgerechnet diese Leute dazu zu sagen haben, die schon qua Amt jeglichen Anspruch auf Moral und Seriosität verloren haben? (Am Rande: Da die katholische Kirche es nicht für nötig hält, sich in Bezug auf PID neue Argumente einfallen zu lassen, mache ich das genauso und verweise auf meinen letzten Artikel dazu.)

Warum kann ein Bischof in einer Podiumsdiskussion sitzen und voller Inbrunst davon erzählen, was sein unsichtbarer Freund von uns erwartet, ohne ausgelacht zu werden? Warum können diese Leute noch immer öffentlich ihre bizarren Karnevalreden schwingen und dafür Respekt und Gehorsam beanspruchen? Wo bleibt der Tusch? Was ist eigentlich los mit uns?


Was ich nicht verstehe

21. November 2010

ist, wie ein Mensch auf die Idee kommt, dass ein wunderlicher alter Mann in einem Palast in Rom, gehüllt in kostbare, aber nicht mehr ganz zeitgemäße Gewänder, mit einem albernen Hut auf, ihm irgendetwas zu der Frage zu sagen hat, ob und unter welchen Umständen er ein Kondom benutzen darf oder nicht.


Papstbashing ist billig und einfallslos,

18. September 2010

deswegen mache ich es kurz und hoffe auf euer Verständnis:

Er sagte, kirchliche Führungskräfte hätten nicht „ausreichend wachsam“ oder „ausreichend schnell und entschieden“auf Missbrauchsfälle reagiert.

Benedikt sagte Reportern auf dem Flug aus Rom, dass das Interesse der Kirche vor allem den Missbrauchsopfern gelte.

[Großbritannien] sollte nicht das christliche Fundament verschleiern, das seine Freiheiten stützt.

Er nannte auch die „Nazi-Tyrannei“ als ein Beispiel „der ernüchternden Lehren aus atheistischem Extremismus im 20. Jahrhundert“


Papst-Ökonomie

13. Juli 2009

In der FAZ steht ein Interview mit einem Wirtschaftsethiker. Der heißt Professor Peter Ulrich und findet die Ideen des Papstes zur neuen Wirtschaftsordnung offenbar richtig gut. Kurz zusammengefasst ist der Heilige Vater für mehr Ethik, weniger Spekulation und eine „echte politische Weltautorität“, die die Weltwirtschaft steuert. Nun kann man gegen Ethik nicht viel sagen, und Spekulation kann naturgemäß auch wirklich schädlich sein, aber trotzdem werde ich bei solchen Sprüchen immer ein bisschen kribbelig, insbesondere bei Autoritäten, die irgendwas weltweit steuern sollen. Papst-Bashing ist mir zu billig, ich klaue ja auch keine Lutscher von Babys, aber zu den Äußerungen von Herrn Professor Ulrich möchte ich ein bisschen was sagen.

Nun ist das gar nicht so einfach, denn in dem Interview findet sich nicht viel kommentierbarer Inhalt. Der größte Teil besteht aus solchem Gerede wie

„Gewinnmaximierung heißt ja, dass ich alle damit konfligierenden Wertgesichtspunkte dieser einen Dimension unterordne, ohne Rücksicht auf die Folgen für die betroffenen Menschen.“

oder

„An die Spitze einflussreicher Unternehmen gehören Leute, die glaubwürdig sind, weil sie integer sind und ihr Wirtschaftsdenken nicht von ihrem Selbstverständnis als anständige Bürger abspalten.“

Man kann dem schwer widersprechen, aber man kann dem meiner Meinung nach auch keinen ernsthaften handhabbaren Vorschlag zu einer Verbesserung unseres Wirtschaftssystems entnehmen. „Es gibt eine Alternative zur Gewinnmaximierung“, steht über dem Interview, aber drin steht nur romantisches Geschwurbel, das jeder gute Politiklehrer in den Arbeiten seiner Schüler ganz dunkelrot markieren müsste. Zum Beispiel:

„Eine faire, ausgewogene Wirtschaftsweise würde immer damit beginnen zu fragen, welche legitimen Ansprüche von wirtschaftlichem Handeln betroffen sind.“

Aha. Ja. Ok. Und jetzt?

„Unser Ziel sollte eine Gesellschaft sein, in der möglichst alle Bürger in realer Freiheit leben. Dazu müssen wir zwischen Bürgerfreiheit und freiem Markt klar unterscheiden.“

Au ja, das klingt fein. Dann machen wir das doch ab jetzt so, oder?

Mit freundlicher Unterstützung durch Oliver von F!XMBR habe ich einen einzigen echten Handlungsvorschlag gefunden, und der lautet, dass Schülern im Wirtschaftskundeunterricht beigebracht werden muss, „dass Konsum allein nicht die Erfüllung des Lebens ausmacht“. So einfach ist das. Ich weiß nicht, ob die Lehrerschaft sich sehr verändert hat, aber mir wurde diese Erleuchtung zu Schulzeiten im Politik-, Deutsch-, Latein-, Kunst-, Geschichts- und sogar im Sportunterricht permanent über den Kopf gehauen, und ich muss gestehen, dass sie mich nicht sehr nachhaltig beeindruckt hat. Natürlich trifft auch dieser Spruch zu, aber gerade weil er so offensichtlich stimmt, ist er vollkommen trivial und sagt uns eigentlich doch wieder gar nichts.

Die „Alternative zur Gewinnmaximierung“ sieht also so aus, dass wir eine „faire, ausgewogene Wirtschaftsweise“ brauchen, mit Leuten an der Spitze, die „glaubwürdig“ sind, und dass möglichst alle Bürger „in realer Freiheit leben“. Noch mal: Der Mann lehrt an einer Universität. Er ist Professor. Er forscht seit Jahren in diesem Bereich. Er hat ein Institut für Wirtschaftsethik gegründet.

Nebenbei: Dass wir die Krise vor allem hemmungslosem Gewinnstreben zu verdanken haben, halte ich für eine grobe Vereinfachung an der Grenze zur schlichten Unwahrheit. Dazu habe ich hier vor einiger Zeit schon mal ein bisschen was geschrieben. Kurz gesagt hat die Krise meiner Meinung nach viel mehr mit völlig falschen Anreizen zu tun, gesetzt von einer Regierung, die unbedingt jedem ein Eigenheim finanziert haben wollte und dafür diese merkwürdigen quasi-staatlichen Vehikel Fanny Mae und Freddy Mac geschaffen hat. Und dann natürlich mit einer gewissen Dummdreistigkeit der beteiligten Banken, die, wie wir gerade erleben, leider völlig gerechtfertigt war. Vielleicht wäre das Wirtschaftssystem, das Herr Professor Ulrich einrichten will, wirklich angenehm zum Leben. Aber wer glaubt, dass es darin keine Krisen mehr gäbe, der ist vielleicht ein echt netter Kerl, versteht aber nicht viel von Ökonomie.

Zum Schluss sagt Professor Ulrich:

„Vor zwanzig Jahren hat man oft den Satz des Satirikers Karl Kraus gehört, in dem ein Student zu seinem Professor kommt und sagt, er möchte gerne Wirtschaftsethik studieren, und der Professor erwidert: ‚Nun entscheiden Sie sich mal, junger Mann: das eine oder das andere?'“

Anscheinend muss man sich wirklich entscheiden.