Lasst uns über Patreon reden

19. Februar 2017

Seid ihr es leid, meine brillanten Beiträge zur öffentlichen Debatten- und Literaturlandschaft unentgeltlich zu genießen?

Findet ihr keinen Gürtel, der machtvoll genug ist, die Last des Portemonnaies in eurer Gesäßtasche zu tragen?

Ist der Kontoauszugsdrucker überfordert von der völlig übertrieben massiven Penunze, über die ihr verfügt?

Ist euer Bücherregal schon voll mit Discordia, Inc. und eure Freunde haben euch alle schon anwaltlich aufgefordert, endlich aufzuhören, es ihnen zu schenken?

Ist euch der Postillon nicht lustig genug, übermedien nicht watchdogig genug, die NYT nicht seriös genug, George R.R. Martin nicht trödelig genug und Sascha Lobo nicht … was auch immer Sascha Lobo ist genug?

Oder wollt ihr mich vielleicht einfach wie einen dressierten Affen tanzen lassen, auch wenn ihr es euch eigentlich nicht leisten könnt?

Ihr seht, ich bin wie immer am Puls der Zeit, und habe die Lösung für all eure Probleme. Also spendet, spendet reichlich, spendet immer wieder, und alle Herrlichkeit auf Erden wird euch geschenkt sein. Und wenn ihr noch Fragen habt, stellt sie mir gerne. Auch sehr aufgeschlossen bin ich übrigens für Vorschläge für Belohnungen. Wenn ihr also gerade denkt: „Das ist ja alles nix, aber wenn Muriel mir eine individuelle Ansage für meine Mailbox schicken würde, dann bezahl ich dafür doch gern jeden Monat $100“, lasst es mich gerne wissen. Ich bin da verhandlungsbereit. Ihr wisst ja, wie wir Neoliberalen mit dem Profit sind.