Restebloggen (83)

1. März 2012
  1. Noch mal Jesus and Mo mit einer ganz wundervollen Variante von „What’s the harm?“
    sober
  2. Jemand, der ohne Gegenleistung für den Rest seines Lebens 200.000 Euro pro Jahr akzeptiert, von Leuten, die dieses Geld nicht freiwillig hergegeben haben, der hat vielleicht Sold, aber garantiert keine Ehre. (Ja, ich würde das Geld auch annehmen. QED.)
  3. Am 24. Februar 2012 war es schließlich soweit: „überschaubare Relevanz“ hat „Winter“ zum ersten Mal seit Erscheinen dieses schicksalhaften Beitrags als Top-Suchbegriff für mein Blog abgelöst.
  4. Falls ihr schon immer mal wissen wolltet, wie viel und welchen Schaden ihr mit einer Kernwaffe gegebener Größe an einem bestimmten Ort anrichten könntet, probiert doch mal Nukemap. You know you want to.
  5. Ich mochte Matthias Schumachers Gedichte ja immer irgendwie, und dieses hat sogar einen aktuellen hochbrisanten Bezug zur internationalen Politik: Zu leises Lied von einer Trauerzypresse bei Homs
  6. Es ist Acupuncture Awareness Week, und da will ich nicht zurückstehen und zu dem Bewusstsein beitragen, was für ein dummer Quatsch TCM ist. Weil sci-ence das aber viel besser kann als ich, mache ich keine großen Worte und verweise stattdessen auf den epischen Ghosts-of-Woo-Comic.
  7. Ich kenne Mystery Science Theater bisher nur aus wenigen kurzen Clips, aber weil die alle meinen Humor ziemlich präzise treffen, gedenke ich ganz ernsthaft, mich mal näher damit zu befassen. Wisst ihr Genaueres?

Restebloggen (80)

16. Januar 2012
  1. Ich bin ja gerade ganz außerordentlich angetan von Camelot. Das liegt, anders als die Zyniker unter euch vermuten mögen, weniger an Eva Greens von Szene zu Szene nur leicht variierender Entkleidung, als daran, dass ich meine Liebe zu Joseph Fiennes entdeckt habe und außerdem von der durchaus originellen Herangehensweise an den historischen Stoff sehr angenehm überrascht wurde. Ich hatte mir das alles wesentlich billiger vorgestellt, in jeder Hinsicht. Und ja, ich war halt schon immer ein Fan dieser ganzen Sagenwelt um Merlin und Excalibur und Morgan Le Fay, auch wenn ich mit den Details noch in keiner Version so ganz glücklich war. Alles muss man selbst machen.
  2. Und die gegenteilige Erfahrung, als ich mir spontan mal ein Album der Wise Guys kaufte. Bah. Was hab ich mir denn da gedacht?
  3. Thomas Michalski erklärt Buchfreunden Unterschied zwischen dem Vorsatz, der Doublure, und dem Schmutztitel. Und weil das aus grammatischen Gründen hier nicht deutlich wird, für die, die dem Link nicht folgen: Es heißt das Vorsatz.
  4. Klar. Wenn man festgestellt hat, dass Subventionen Unternehmen begünstigen, die nicht wettbewerbsfähig sind, und damit uns allen schaden, dann ist die logische Konsequenz die Forderung nach… Subventionen für andere Unternehmen? Hm…
    Ein bisschen ausführlicher erklärt dieses Video hier das Problem mit dem Film „The Story of Broke“ und seinem weit verbreiteten Denkansatz:

    [via ars libertatis]
  5. Alle, die sci-ence noch nicht kennen, sollten das dringend ändern. Sofort. Jetzt. Ich warte solange hier.
  6. BASF verlagert die Forschung an der grünen Gentechnik in die USA. Glückwunsch, Europa. Weiter so. Aber das muss ich dir ja nicht sagen. Du machst das schon.
  7. Kazim kann sich nicht erklären, warum manche Leute behaupten, Printmedien lägen im Sterben:
    „The New York Times public editor asks something which is, IMHO, a fairly startling question:Should The Times Be a Truth Vigilante?

    And by “vigilante,” apparently, they mean: Should the NYT bother to note whether the things people say are true or not?“