Butt up Crime! Rise of the Wombat

26. April 2014

Although my respect for Sexy Cripples Wolf and Kim has seriously suffered from their disdain for McDonald’s and Burger King whom I hold in great esteem, Kim’s idea of drafting a screenplay for a superhero not based on spider, bat or wolverine, but on a wombat (or sloth), has stuck in my mind, so last night, I decided to have a look into the cute little wombat’s wikipedia entries, to see if it has any impressive superpowers.

If you’re no experts im wombatology, you might be just as surprised as I was, but I found out that, indeed, it does, and the script almost writes itself. So here we go. Enjoy my trailer for

Rise of the Wombat

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Gravity

17. Oktober 2013

Ich bin ja aus irgendwelchen mir selbst nicht ganz einsichtigen Gründen versucht, sowas zu schreiben wie „Man sieht heute kaum noch richtig gute Filme im Kino.“ Aber das ist Quatsch, weil nichts dafür spricht, dass sich da im Laufe der Zeit was geändert hätte. Es war – geradezu tautologisch – schon immer ein seltenes Ereignis, einen besonderen Film zu sehen, der einen schwer beeindruckt. Für mich war es letzten Freitag mal wieder so weit:

Ich habe Gravity gesehen.

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Restebloggen (89)

7. April 2013
  1. „Hey, wäre es nicht cool, wenn unsere Kunden direkt aus Word heraus ein Dokument mailen könnten?“ „Ja, das klingt gut, aber achte bitte drauf, dass sie dann keinerlei Zugriff mehr auf Outlook oder Word haben, bis die Mail verschickt ist, okay?“ „Ähm … Was soll ich machen?“ „Aufpassen, dass Outlook und Word nicht nutzbar sind, solange das Fenster mit der Mail noch offen ist. Sprech ich Kroatisch?“ „Nee, schon klar, hab ich verstanden, aber warum denn?“ „Sorry, muss weg, dringendes Meeting!“ So oder ähnlich muss das Gespräch gelaufen sein.
  2. Ann Druyan spricht über den Tod ihres Ehemannes Carl Sagan. „Carl faced his death with unflagging courage & never sought refuge in illusions.“ Lie down. Try not to cry. Cry a lot.
  3. Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich finde zurzeit Thea Gilmore total toll. Und die Idee, ein Neil-Gaiman-Album zu machen, ist natürlich auch grundsätzlich toll, ganz unabhängig davon, dass sie mit drauf ist.
  4. Ich verstehe diese Leute nicht, die mir auf gezielte Nachfrage sagen, alles sei in Ordnung und sie hätten auch keine Verbesserungsvorschläge, um dann zwei Tage später einen Personalcoach zu bitten, mich zu bitten, mit ihnen und ihrem Vorgesetzten mal ein Gespräch zu führen, weil sie dies, das und jenes nicht in Ordnung finden und diesen, jenen und den Verbesserungsvorschlag haben. Ich meine, wenn jemand sich gar nicht traut, sowas zu sagen, das ist schade, aber verständlich. Aber es vorzuziehen, die betroffenen Personen offen anzulügen und ihnen dann über Dritte doch mitzuteilen, was einen stört, mit dem Ziel, dann doch mit ihnen drüber zu sprechen, nur halt über den Umweg, vorher mal ein eventuell bestehendes Vertrauen zu beschädigen und sie ordentlich vor den Kopf zu stoßen, das ist in meinen Augen eine ganz merkwürdige Strategie. (Und ich rede hier nicht über einen cholerischen Vorgesetzen von den Dimensionen eines James Clark Duncan. Der Mann ähnelt in Auftreten und Optik einem archetypischen Kindergärtner. Heißen die so? Egal.)
  5. Wolf von Game One ist nicht mehr bei Game One, sondern hat – wie ist er bloß auf diese crazy Idee gekommen? – jetzt einen YouTube-Kanal mit dem etwas sonderbaren Namen Sexy Cripples, auf dem er mit seiner Frau zusammen (was wirklich eine gute Idee ist, ganz im Ernst, die ist nämlich toll) über Filme, Videospiele und sonstiges Gelöt redet. Ich mag ihn immer noch, aber die unfassbar schlechte Kommunikation mit den Fans macht mich staunen. Also, ja, ich würde an deren Stelle auch nicht mit meinen Fans reden wollen, denn die Game-One-Fans sind leider unfassbare Dooftrottel, man bekommt Kopfkrebs, wenn man da die Koommentare liest, aber trotzdem, die leben doch nun mal von diesem Abschaum, da kann man doch mal kurz einen Post schreiben, in dem sinngemäß steht: „Wolf ist nicht mehr bei uns, wir können leider nicht weiter ins Detail gehen, ihr findet ihn jetzt hier, wenn ihr mögt, wir wünschen ihm alles Gute mit seinem, naja, neuen, ähm… Projekt, oder so, und seinen Job macht jetzt in Zukunft einer dieser kleinen Spielzeugvögel, die automatisch aus einem Wasserglas trinken.“ bzw. „Hey, Leute, ich bin jetzt nicht mehr bei Game One, sondern hier, zu den Hintergründen kann ich leider nichts Genaues sagen, aber schaut mal, ich hab ein ganz tolles neues Projekt, mit dem ich … will, und von dem ihr … erwarten könnt, und außerdem gibt es … also kommt mit rüber und habt Spaß mit mir!“ Oder so. Tut doch nicht weh, und vielleicht ist dann auch nicht die Kommentarspalte hinter jedem Post voll mit „Wo ist Wolf?“ „Wie, ist der nicht mehr bei Game One?“ „Nee, der ist jetzt weg.“ „Was, Wolf ist weg, warum das denn?“ „Wo ist Wolf?“ „Ist der echt weg, stimmt das?“ „Wir wollen Wolf wieder haben!“
  6. Und weil das heute offenbar das Rant-Restebloggen ist: Ich bin es ja schon ziemlich leid, dass Leute, statt einfach meine Fragen zu beantworten, anfangen, dem zu widersprechen, wovon sie aus von außen schwer ersichtlichen Gründen glauben, dass ich es mit meinen Fragen aussagen will. Hoffentlich ist das kein Trend. Dass man sich nicht immer einigen kann, ist eine Sache, aber wenn man nicht mal drüber reden kann, wo und wie man eigentlich differiert, wird es albern.
  7. Gerade habe ich mit meinem neuen Lieblings-Cover-Designer darüber gesprochen, dass auch eine YouTube-Präsenz für einen aufstrebenden Schriftsteller nicht schlecht wäre, und wie man das machen sollte, da sehe ich diesen Buchtrailer für Das Sterben der Bilder
    Was haltet ihr von sowas?