Der Spiegel labert die Demokratie zugrunde

21. Juli 2019

Peter Maxwill hat einen Meinungsartikel geschrieben, und naja, wie heißen die Dinger? Mir fällt spontan gerade der Begriff Zentristengewichse ein. Falls ihr einen besseren wisst, sagt Bescheid. Was mir außerdem grade einfällt, ist dieses eine Zitat von Martin Luther King, das in der neuen Facebook-Gruppe nach dem Kerfuffle gerade häufiger vorkommt und in dem es darum geht, dass das größte Hindernis eigentlich nicht der Große Drache und seine Gefolgsleute in den albernen weißen Kutten sind, sondern die Weiße Mitte, sozusagen, also die Leute, denen Ordnung und Ruhe vor Gerechtigkeit geht. Das sagt natürlich so niemand von sich selbst, aber …

Es fängt schon bei der Dachzeile an:

Lädierte Streitkultur

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Für alle, die noch Zweifel hatten, ob Thomas Fischer ein sexistischer a…

22. Juni 2019

…ußerordentlch unerfreulicher Mann ist, hat er jetzt noch mal einen Beitrag geschrieben, der das einwandfrei klarstellt. Er heißt:

Anmerkung 2019-06-21 173815

Also, der Beitrag. Nicht Thomas Fischer. Thomas Fischer heißt nach wie vor Thomas Fischer. Es sei denn, ihr wollt ihn anders nennen. Aber würde das wollen?

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Dabei können wir doch mitbestimmen.

27. April 2019

Hey, da hat wieder jemand „Muriel!“ gerufen. Diesmal war es Sibylle Berg, die einen meiner ungesund zahlreichen Pet Peeves getroffen hat mit ihrer Spiegel-Kolumne, die unter der putzigen Dachzeile-Titel-Zusammenstellung:

Anmerkung 2019-04-27 212548

heute erschienen ist. Ihr könnt euch vorsellen, dass ich sofort wusste, dass ich darüber was schreiben muss, aber der Einstieg ist dann so grotesk dummdreist klischeefeuilletonistisch, dass ich schon Schaum vor dem Mund hatte, bevor Frau Berg überhaupt mit dem eigentlichen Thema anfing.

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Nils Minkmar hat mich auf Twitter blockiert

10. März 2019

Und ich habe ihn einmal hier im Blog beiläufig gedisst. Trotzdem neige ich intuitiv immer noch dazu, ihn irgendwie für jemand Gutes zu halten, weil Stefan Niggemeier sich irgendwann mal sehr bewundernd über ihn geäußert hat. Das ist nicht rational gerechtfertigt, deshalb bin ich froh, dass er hart daran arbeitet, dieses Vorurteil zu beseitigen. So beeindruckend wie jetzt gerade auf spiegel punkt de eh habe ich ihn aber noch nie die Rolle des ahnungslosen Alten Weißen Mannes spielen sehen, und weil das so beeindruckend war, möchte ich euch daran teilhaben lassen.

Dieser Hase ist kein Skandal

ist die gewagte These, die er offenbar zu verteidigen gedenkt, und falls Leute sich nicht so für Hasen begeistern können, legt er gleich mit 1 paar ziemlich radikalisierenden Inhalten los. Er leitet das ein mit dem üblichen vagen Geschwafel, in diesem Fall darüber, dass Deutschland groß ist und einen Diskurs braucht, der aber harmlos sein muss, weil niemand was riskieren will (Ernsthaft?? Er hat den Eindruck, dass der öffentliche Diskurs derzeit komplett harmlos ist, weil niemand was riskiert?). Das kulminiert so:

Man regt sich kurz und heftig über ein Thema auf, dessen Irrelevanz nicht bezweifelt werden kann.

Und Themen, deren Irrelevanz nicht bezweifelt werden kann, was ist das wohl für Herrn Minkmar, unser heutiges Beispielexemplar des ahnungslosen Alten Weißen Mannes?

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Einen neuen Fricke braucht der Spiegel

8. Februar 2019

Freie vs. regulierte Marktwirtschaft

Überschreibt Thomas Fricke seine Kolumne und zeigt damit schon grob, wohin die Reise geht.

Schlagloch

Dieser Weg wird kein leichter sein, nehme ich an.

Ihr könnt euch denken, dass neoliberale Vollpfosten wie ich da nicht die Klappe halten können?

Ihr denkt richtig! Wer das Desaster ganz miterleben will, folgt mir bitte hinter den Trennstrich, alle anderen malen sich das ganze Ausmaß meiner schon in jungen Jahren diagnostizierten frühkapitalistischen Arschlochhaftigkeit nur still schaudernd aus.

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We bring you both s-, no actually, we don’t.

13. August 2018

Spiegel.de hat ein pro&kontra veröffentlicht, immerhin nicht zur Frage, ob man ertrinkenden Menschen helfen oder es lieber lassen sollte, aber vom Niveau her ist es nicht weit weg. Vor allem das kontra natürlich, das pro hab ich wieder nicht gelesen. Vielleicht wird das jetzt mein USP, in Zukunft.

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Christian Montag hält es nicht aus.

13. Mai 2018

Spiegel Online deckt mal wieder schonungslos einen besorgniserregenden Trend auf:

in Großbritannien werden in Schulen immer mehr digitale Uhren angebracht, weil Schüler die analogen offenbar nicht mehr lesen können.

Stellt euch das nur mal vor!

(Mit dem sicherlich völlig irrelevanten Detail, dass im verlinkten Artikel steht:

Wie viele Schulen in Großbritannien damit begonnen haben, analoge Uhren durch digitale Uhren zu ersetzen, ist allerdings unklar. Statistiken gibt es nicht dazu.

wollen wir uns nicht weiter aufhalten. Dass Spiegel zu seinen Lesenden nicht aufrichtig ist, wissen wir ja eh alle.)

Spiegel Online hat deshalb den Psychologen Christien Montag gefragt, und ich will euch keine Angst machen, aber der Experte sagt dazu:

 Ich kann mir vorstellen, dass es in Deutschland ähnlich kommen wird.

ER KANN ES SICH VORSTELLEN!!!!

Habt ihr euch wieder beruhigt? Nein? Okay. Dann geb ich euch noch ein paar Minuten.

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